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UBS lanciert Kantonalen Wettbewerbsindikator

Zürich/Basel | | Media Releases Switzerland

Die Schweizer Kantone unterscheiden sich in ihrer wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit. Zürich, Basel-Stadt und Zug belegen 2012 die Podestplätze. Dies geht aus der neusten Analyse von UBS Wealth Management Research hervor.

Zürich/Basel, 1. März 2012 – UBS Wealth Management Research publiziert neu jährlich den Kantonalen Wettbewerbsindikator (KWI). Mit einer mehrdimensionalen Analyse wird dabei das relative Potenzial der Kantone, ihre Wirtschaftsleistung nachhaltig zu steigern, ermittelt.

Im Umfeld des zunehmenden internationalen Wettbewerbs gewinnen die regionalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an Bedeutung. Insbesondere die Frage nach der längerfristigen wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit einzelner Regionen wird immer wieder gestellt. Der KWI bietet eine Antwort auf diese Fragestellung für die Kantone der Schweiz. Die dem KWI zugrundeliegenden Stärken-Schwächen-Profile der Kantone können zudem als Basiswerkzeug für regionale strategische Entscheidungen eingesetzt werden.

Der KWI basiert auf der vergleichenden Analyse von fünf Wettbewerbsdimensionen: Wirtschaftsstruktur, Unternehmen, Standort, Bevölkerung sowie Staat. Jede Wettbewerbsdimension besteht wiederum aus zwei Wettbewerbssäulen. Die KWI-Werte für die einzelnen Kantone werden anhand dieser zehn Säulen bestimmt. Je höher der KWI-Wert eines Kantons ausfällt, desto wettbewerbsfähiger ist dieser Kanton relativ zu den anderen.

Die Kantone Zürich, Basel-Stadt und Zug verfügen gemäss aktuellem KWI über die höchste relative Wettbewerbsfähigkeit. Ebenfalls eine deutlich überdurchschnittliche Wettbewerbsfähigkeit weisen die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Luzern und Nidwalden auf. Darauf folgt ein breites Mittelfeld mit solider Wettbewerbsfähigkeit bestehend aus den Kantonen Genf, Waadt, Schwyz, Bern, St. Gallen, Freiburg, Schaffhausen, Thurgau, Solothurn, Appenzell Ausserrhoden und Obwalden. Während Neuenburg, Glarus, Tessin und Appenzell Innerrhoden zu den Kantonen mit einer moderaten Wettbewerbsfähigkeit gehören, fallen Graubünden, Wallis, Jura und Uri in die Gruppe der Kantone mit geringer relativer Wettbewerbsfähigkeit.

Kantonaler Wettbewerbsindikator (KWI) 2012

Der 10-Säulen-Ansatz des KWI
Der KWI basiert auf der vergleichenden Analyse von folgenden 5 Wettbewerbsdimensionen (siehe Grafik auf der nächsten Seite): Wirtschaftsstruktur, Unternehmen, Standort, Bevölkerung sowie Staat. Jede dieser Wettbewerbsdimensionen besteht aus 2 Säulen. In die Bewertung der 10 Säulen fliessen mehr als 50 Variablen, sogenannte Wachstumstreiber, ein.

Der 10-Säulen-Ansatz des KWI

Wettbewerbsprofil Kanton Zürich
Auf Basis dieser 10 Säulen hat UBS Wealth Management Research für jeden Kanton ein Stärken-Schwächen-Profil erstellt. Als Beispiel wird das Profil des Kantons mit der höchsten Wettbewerbsfähigkeit kurz erläutert:

Wettbewerbsprofil Kanton Zürich

Die Profile aller Kantone sind im Bericht «Kantonaler Wettbewerbsindikator» unter folgendem Link im Internet abrufbar: www.ubs.com/kantonalerwettbewerbsindikator-de.

UBS AG

Kontakte

Claudio Saputelli
Head WM Real Estate & Swiss Regional Research
Tel. +41 44 234 39 08  /  +41 79 513 50 45

Elias Hafner
Economist WM Real Estate & Swiss Regional Research
Tel. +41 44 234 48 03

Dr. Matthias Holzhey
Economist WM Real Estate & Swiss Regional Research
Tel. +41 44 234 71 25

Der Research-Bericht «Kantonaler Wettbewerbsindikator» kann unter folgendem Link im Internet abgerufen werden: www.ubs.com/kantonalerwettbewerbsindikator-de.

www.ubs.com