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UBS erhöht Wachstumsprognose für die Schweiz

Zürich / Basel | | Media Releases Switzerland

UBS erhöht die Wachstumsprognose für die Schweiz für dieses Jahr von 2,0% auf 2,5%. Die gute Wirtschaftslage dürfte schon bald zu einem Rückgang der Arbeitslosenquote, aber auch zu einem Anstieg des Inflationsdrucks sowie der Zinsen führen und den Franken stärken.

Die überaus positiven Wirtschaftsdaten der letzten Monate deuten darauf hin, dass sich die Schweizer Wirtschaft schneller von der Krise erholt als bisher erwartet. UBS erhöht daher ihre Wachstumsprognose für die Schweiz in diesem Jahr von 2,0% auf 2,5%. Sie senkt zudem die Prognose für die Arbeitslosigkeit deutlich – diese dürfte 2010 im Schnitt noch 4,2% betragen (bisher: 4,9%).

Der Wirtschaftsaufschwung wird hauptsächlich vom sehr dynamischen Binnensektor getragen: Die Stabilisierung des Arbeitsmarktes sowie die anhaltend starke Immigration dürften weiterhin zu einem ansehnlichen Konsumwachstum führen. Daneben dürften jedoch auch die Nettoexporte und Ausrüstungsinvestitionen zum Wirtschaftswachstum beitragen.

Aufgrund des soliden Wirtschaftswachstums und des gestiegen Ölpreises erhöht UBS zudem die Inflationsprognose für dieses Jahr von 0,6% auf 1,3%. Der steigende Inflationsdruck sowie Bedenken der SNB um die Folgen von zu tiefen Zinsen für den Immobilienmarkt werden diese dazu bewegen, die Geldpolitik bald zu straffen. UBS rechnet mit einem ersten Zinsschritt der SNB im September und somit einige Monate vor der EZB. Der Alleingang der SNB dürfte dazu führen, dass sich der Franken gegenüber dem Euro noch etwas weiter aufwertet.

Kontakte:

Caesar Lack, Economic Research Switzerland
Tel. +41 44 234 44 13

Carla Duss, Economic Research Switzerland
Tel. +41 44 234 21 19

UBS-Publikationen und Prognosen zur Schweiz: www.ubs.com/wmr-swiss-research