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Studie «UBS research focus» von UBS Wealth Management Research

Zürich/Basel | | Media Releases Switzerland

Knappe Ressourcen als Herausforderung und Chance

UBS Wealth Management Research sieht im Energiebereich, in der Wasserwirtschaft und in der Nahrungsmittelproduktion erhebliche Produktivitätsfortschritte voraus. Diese sind nötig, um die zunehmende Verknappung der Primärgüter Energie, Wasser und Nahrung abzuwenden. Daraus leitet Wealth Management Research attraktive Investitionsmöglichkeiten ab. Drei Entwicklungen begünstigen die Effizienzsteigerung, die auch das globale Wirtschaftswachstum ankurbelt:

  • Hohe Preise für Nahrungsmittel und Energie schaffen starke Anreize zur Investition in diesen Bereichen. Nur so können die Produzenten die wachsende Nachfrage befriedigen.

  • Ein überdurchschnittliches Wachstum der Städte im Vergleich zu ländlichen Regionen.

  • Staatliche Vorschriften zur Regulierung der Emissionen und internationale Vereinbarungen, welche die Folgen des Klimawandels mindern sollen.

In ihrer neuen Studie mit dem Titel «Knappe Ressourcen als Herausforderung und Chance» untersuchen die Analysten von UBS Wealth Management Research die Folgen der weltweit steigenden Nachfrage nach Primärgütern wie Energie, Wasser und Nahrung auf die Bevölkerung und das Weltwirtschaftswachstum.

Wealth Management Research prognostiziert bis 2050 eine Vervierfachung der weltweiten Wirtschaftsleistung. Mit dazu beitragen wird allein schon das von der Uno vorausgesagte Bevölkerungswachstum von derzeit 6,7 Milliarden auf über 9 Milliarden Menschen bis Mitte des Jahrhunderts. Damit die Prognose aber tatsächlich eintreffen kann, müssen im Bereich der Primärgüter Energie, Wasser und Nahrung erhebliche Effizienzsteigerungen erzielt werden. Insbesondere sind verstärkte Investitionen in diese Bereiche nötig, um einer fortschreitenden Umweltzerstörung entgegen zu wirken.

Höhere Preise werden Konsumenten und Produzenten zu einem effizienteren Umgang mit knappen Ressourcen zwingen. Auch die anhaltende Verstädterung - 2009 werden erstmals mehr Menschen in Städten leben als auf dem Land - trägt zu einer höheren Effizienz bei. Schliesslich werden die strengeren Umweltschutz-Regulierungen zu mehr Effizienz führen.

Effizienz verzögert Schreckenszenarien und hilft Geld sparen
Es gibt viele Instrumente, die helfen, das langfristige Wachstum und Wertschöpfungspotenzial zu realisieren. Im Mittelpunkt steht hierbei die wirksamere Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Dank Effizienzsteigerung kann den immer wieder heraufbeschworenen Schreckenszenarien wie Klimakollaps, weitflächige Abforstung und Erschöpfung der Rohöl- und Grundwasserreserven entgegengewirkt werden. Für den Einzelnen lässt sich mit Effizienz auch viel Geld sparen.

Energie: Im Energiesektor zeigt Wealth Management Research, wie in verschiedenen Bereichen durch eine verbesserte Technologie Energie gespart wird. So dürfte die Nachfrage nach allen Arten von Isolierstoffen steigen. Auch Gebäudesysteme bieten Sparmöglichkeiten. Hersteller von Energiekontrollsystemen, effiziente Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie Warmwassersysteme bieten attraktive Anlageoptionen.

Nahrungsmittelproduktion: Düngemittel, Pflanzenschutz, Saatgut, Maschinen und verbesserte Bewässerungsanlagen ermöglichen in der Nahrungsmittelerzeugung Produktivitätssteigerungen, die zur Befriedigung der zunehmenden Nachfrage notwendig sind. Auch in diesen Bereichen identifiziert Wealth Management Research interessante Investitionsmöglichkeiten.

Wasser: Wasser ist ein knapper Rohstoff, der überwiegend als nahezu kostenlos empfunden wird. Angesichts der steigenden Nachfrage nach diesem Gut wird der Investitionsbedarf steigen. Um Wasser effizienter zu nutzen, werden in Zukunft Hersteller und Betreiber von Wasseraufbereitungsanlagen, Produzenten von Pumpen, Röhren und Ventilen sowie von Messgeräten an Bedeutung und damit auch an Attraktivität für Anleger gewinnen.

Das Ressourcenproblem ist eines der grössten Hindernisse für ein nachhaltiges Weltwirtschaftswachstum. Wealth Management Research zeigt im «UBS research focus» auf, dass mit Effizienzsteigerungen das Problem der Knappheit hinausgeschoben oder gar vermieden werden kann. Für Anleger bieten sich dadurch Möglichkeiten, durch gezielte Investitionen an dieser Entwicklung teilzuhaben.

Kontakt:

Sandro Merino, Head Wealth Management Research Europe
UBS Wealth Management Research

Tel. +41-44-234 67 58