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UBS erzielt Ergebnis von CHF 5622 Millionen im zweiten Quartal

Zürich / Basel | | Quarterly Results

- Den Aktionären zurechenbares Konzernergebnis von CHF 5 622 Millionen, plus 79% im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 und 72% mehr als im ersten Quartal 2007. - Dies beinhaltet CHF 1 926 Millionen Gewinn nach Steuern aus dem Verkauf der 20,7%-Beteiligung an Julius Bär sowie CHF 229 Millionen Gewinnbelastung nach Steuern durch die Schliessung von Dillon Read Capital Management (DRCM). - Inklusive diese beiden Sonderfaktoren ergibt sich ein den Aktionären zurechenbarer Gewinn aus fortzuführender Geschäftstätigkeit im Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 5 152 Millionen, eine Eigenkapitalrendite von 33,0%, ein verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 2.69 und ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 62,0%. - Ohne diese zwei Sonderfaktoren resultiert ein Gewinn von CHF 3 455 Millionen aus fortzuführender Geschäftstätigkeit im Finanzdienstleistungsgeschäft, plus 14% gegenüber dem zweiten Quartal 2006 und 9% mehr im Vergleich zur Rekordperformance des ersten Quartals 2007. - Ohne die genannten Sonderfaktoren ergibt sich ein verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 1.84 aus fortzuführender Geschäftstätigkeit, eine Eigenkapitalrendite von 29,8% und ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 68,0%. - Weiterhin starker Neugeldzufluss im zweiten Quartal, davon CHF 35,2 Milliarden in den Wealth-Management-Einheiten, mit hohen Zuflüssen in sämtlichen Regionen.

UBS schloss das zweite Quartal 2007 mit einem den UBS-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis von CHF 5 622 Millionen ab. Im zweiten Quartal wurde das Ergebnis von zwei finanziellen Sonderfaktoren spürbar beeinflusst. Erstens verzeichnete UBS einen Gewinn nach Steuern von CHF 1 926 Millionen aus dem Verkauf ihrer 20,7%-Beteiligung an Julius Bär, verbucht im Corporate Center. Dieses Paket wurde als zur Veräusserung verfügbare Finanzanlage in den Büchern von UBS geführt. Daher ist der Gewinn aus der Veräusserung dieses Aktienanteils im Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen enthalten, auch wenn der Anteil heute nicht mehr zu diesen gehört. Mit der Ausklammerung des diesbezüglichen Effekts will UBS eine bessere Vergleichbarkeit ihrer Performance gewährleisten. Der zweite Sonderfaktor ist die Belastung von CHF 229 Millionen nach Steuern in Zusammenhang mit der Schliessung von Dillon Read Capital Management, die von Global Asset Management getragen wird. Ohne diese beiden Faktoren resultiert ein den Aktionären zurechenbarer Reingewinn im Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 3 455 Millionen (aus fortzuführenden Geschäftsbereichen). Dies entspricht einer Steigerung von 14% gegenüber dem zweiten Quartal 2006 respektive einem Plus von 9% gegenüber der Rekordperformance des ersten Quartals 2007.

Clive Standish, Chief Financial Officer: «Die Erträge im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft erreichten mit CHF 8 099 Millionen erneut einen Höchststand. Dies bedeutet eine Zunahme von 26% gegenüber dem zweiten Quartal 2006, gestützt auf Mehreinnahmen in praktisch sämtlichen Ertragskategorien. Besonders erfreulich ist, dass dies einem Anteil von 52% unseres Gesamtertrags entspricht.»

Das Investment Banking verzeichnete massiv höhere Einnahmen in den Bereichen M&A und Corporate Finance sowie im Anleihen- und Aktienemissionsgeschäft. Ein Massstab, der die starke Stellung von UBS verdeutlicht, ist der globale Marktanteil. Dieser stieg gemäss Dealogic von 4,9% vor einem Jahr auf 5,8% im ersten Halbjahr 2007. Die Expansionsgeschwindigkeit übertrifft die 21,3%ige Wachstumsrate des Gesamtmarkts, und UBS verbesserte sich vom achten auf den vierten Rang. In sämtlichen Regionen und Produktsparten wurden Marktanteile hinzugewonnen. Die verwalteten Vermögen wuchsen auf rund CHF 3 300 Milliarden, und als Folge davon erhöhten sich die vermögensabhängigen Erträge im Wealth Management genauso wie im Asset Management.

Vor dem Hintergrund uneinheitlicher Marktentwicklungen erlebte das Handelsgeschäft im zweiten Quartal ausgeprägte Schwankungen in beide Richtungen. Insgesamt lag der Nettoerfolg aus Handelstätigkeit bei CHF 3 106 Millionen, das sind 9% weniger als im zweiten Quartal 2006. Im Bereich Equities erhöhten sich die Erträge gegenüber dem Vorjahresquartal dank der günstigen Marktbedingungen, die zu hohen Erträgen in Europa und den Emerging Markets führten.

Die Performance im Bereich Fixed Income war hingegen nicht zufriedenstellend. Anhaltende Schwierigkeiten im US-Hypothekenmarkt führten zu tieferen Erträgen im Rates-Business und weiteren Verlusten auf einigen der vormaligen DRCM-Portfolios, welche im zweiten Quartal 2007 negative Erträge von rund CHF 230 Millionen auswiesen. Teilweise ausgeglichen wurden diese Entwicklungen durch robuste Ergebnisse im Credit Fixed Income, die gestützt auf globale Kredit- und Eigenhandelsstrategien zunahmen.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich zweiten Quartal 2007 gegenüber dem Vorjahresquartal um 21% auf CHF 9 695 Millionen. Davon lässt sich ungefähr ein Viertel auf die Schliessung von DRCM zurückführen. In den anderen Geschäftsbereichen nahmen die abgegrenzten leistungsabhängigen Vergütungen infolge höherer Erträge zu. Der Personalaufwand erhöhte sich im Zuge des gestiegenen Mitarbeiterbestands ebenfalls, teilweise als Folge der getätigten Akquisitionen, darunter Piper Jaffray und Mc Donald Investments. Der Sachaufwand nahm gegenüber dem zweiten Quartal 2006 zu, wobei die höheren Administrationskosten teilweise auf die Integration der zugekauften Banco Pactual zurückzuführen sind. Die Expansion von UBS und die damit verbundene Zunahme des Personalbestands verursachte einen Anstieg der Reise- und Repräsentationsspesen sowie des Mietaufwands. Infolge des höheren Geschäftsvolumens erhöhten sich auch die IT- und Outsourcingkosten.

Per 30. Juni 2007 waren im Finanzdienstleistungsgeschäft 81 557 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, das sind 920 mehr als per 31. März 2007. Diese Zunahme verteilt sich auf fast alle Unternehmensgruppen.

CEO Marcel Rohner: «Wir arbeiten an der Implementierung zahlreicher Wachstumsinitiativen, die unterschiedlich weit fortgeschritten sind. Dazu zählen unter anderem die Expansion im europäischen sowie im US-amerikanischen Wealth Management sowie der Ausbau des Fixed-Income-Geschäfts. Die Strategie, die diesen Initiativen als Grundlage dient, bleibt unverändert. Bei deren Umsetzung müssen wir ein Gleichgewicht schaffen zwischen Ertragschancen einerseits sowie operativer und wirtschaftlicher Effizienz andererseits. Während die Ausrichtung und Eckpfeiler unserer Strategie die gleichen bleiben, wird die taktische Realisierung weiterhin den veränderlichen Marktsituationen angepasst werden.»

Zur Schliessung von Dillon Read Capital Management

Im Mai gab UBS bekannt, dass ihre auf alternative Anlagen spezialisierte Einheit DRCM sich nicht gemäss den Erwartungen entwickelt hatte und deshalb der Entscheid zu deren Auflösung fiel. Dieser Prozess ist inzwischen praktisch abgeschlossen. Externe Investoren erhielten von UBS CHF 1,5 Milliarden zurückbezahlt, mit positiver Rendite auf dem ursprünglichen Anlagebetrag. Die DRCM-Portfolios sowie die früher von DRCM verwalteten Eigenhandelspositionen von UBS gingen an die Investment Bank, wo sie integriert innerhalb des Bereichs Fixed Income geführt werden. Die Schliessung von DRCM belastete den Gewinn mit CHF 384 Millionen vor Steuern (CHF 229 Millionen nach Steuern). Darin enthalten sind vorzeitig verbuchte Kosten für aktienbasierte Vergütungen, auf die ehemalige DRCM-Mitarbeiter einen Anspruch hatten, sowie in einem geringeren Umfang auch Aufwendungen im Zusammenhang mit gemieteten DRCM-Büroräumlichkeiten. Von den insgesamt 230 DRCM-Mitarbeitern wechselten 122 von Global Asset Management zur Investment Bank.

Ausblick

Der Rückgang an den Kredit- und Aktienmärkten im Berichtsquartal hat den Marktteilnehmern die Natur finanzieller Risiken in Erinnerung gerufen und sich im dritten Quartal fortgesetzt. Unser Wealth Management und Asset Management zeigen anhaltende Stärke, und das innerhalb der Investment Bank zu erwartende Transaktionsvolumen ist viel versprechend. Die Märkte sind zurzeit jedoch sehr volatil, so dass eine Prognose der künftigen Entwicklung noch schwieriger ist als sonst. Sollten die aktuell turbulenten Bedingungen im ganzen dritten Quartal andauern, werden wir möglicherweise mit einem stark beeinträchtigten Handelserfolg rechnen müssen. Dem gegenüber stehen die voraussehbaren Erträge im Wealth und Asset Management. Es ist daher wahrscheinlich, dass der Gewinn für das zweite Halbjahr 2007 nicht an das Niveau der zweiten Jahreshälfte 2006 anknüpfen kann.

Kennzahlen zur Erfolgsmessung

UBS misst ihren Erfolg an vier Kennzahlen - mit dem Ziel, für ihre Aktionäre kontinuierlich steigende Renditen zu erwirtschaften. Alle Kennzahlen werden auf Basis der fortzuführenden Geschäftsbereiche berechnet. Die ersten beiden, die Eigenkapitalrendite und das verwässerte Ergebnis pro Aktie, beziehen sich auf den gesamten Konzern. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis sowie die Neugeldzahlen beschränken sich auf das Finanzdienstleistungsgeschäft. Das zweite Quartal 2007 im Überblick:

  • Annualisierte Eigenkapitalrendite für das erste Halbjahr 2007 von 33,0%. Die Zunahme gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 ist in erster Linie auf den Gewinn aus dem Verkauf der Julius-Bär-Beteiligung von CHF 1 926 Millionen nach Steuern zurückzuführen (CHF 1 950 Millionen vor Steuern). Dem gegenüber standen Kosten im Zusammenhang mit der Schliessung von DRCM in Höhe von CHF 229 Millionen nach Steuern (CHF 384 Millionen vor Steuern). Ohne diese beiden Faktoren ergibt sich eine Eigenkapitalrendite von 29,8%, die leicht höher liegt als die 29,3% der Vergleichsperiode 2006 - und deutlich oberhalb der langfristigen Zielgrösse von 20%. Diese Steigerung ist bedingt durch die Zunahme des den UBS-Aktionären zurechenbaren Reingewinns und wurde durch die Erhöhung des Eigenkapitals infolge gestiegener Gewinnreserven teilweise ausgeglichen.

  • Das verwässerte Ergebnis pro Aktie lag im zweiten Quartal bei CHF 2.69 und wurde von denselben Faktoren beeinflusst wie auch die Eigenkapitalrendite. Unter Ausklammerung des Gewinns aus dem Verkauf der Julius-Bär-Beteiligung und der Kosten für die Schliessung von DRCM ergibt sich ein verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 1.84. Dies entspricht einer Steigerung von 23% bzw. CHF 0.35 im Vergleich zum zweiten Quartal 2006. Gründe dafür sind die Zunahme des Reingewinns sowie die 4%ige Reduktion der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien als Folge weiterer Aktienrückkäufe.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft lag bei 62,0% und wurde ebenfalls von den zwei oben genannten Faktoren beeinflusst. Klammert man diese aus, ergibt sich ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 68,0%, verglichen mit der bisherigen Bestmarke von 66,7% des zweiten Quartals 2006. Die Zunahme des Geschäftsertrags dank Mehreinnahmen im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft wurde durch den höheren Geschäftsaufwand überkompensiert. Dieser stieg infolge des höheren Personal- und Sachaufwands im Zuge der globalen Geschäftsexpansion von UBS und weiterer Investitionen zur Wachstumsförderung. In den letzten zwölf Monaten hat UBS den Personalbestand in Geschäftsbereichen mit langfristigem strategischem Potenzial um 9500 zusätzliche Mitarbeiter aufgestockt. Davon kamen 2500 im Rahmen der Akquisitionen von Piper Jaffray, Mc Donald Investments, Banco Pactual und des globalen Futures- und Optionsgeschäfts von ABN AMRO neu zu UBS.

  • Der Neugeldzufluss erreichte im zweiten Quartal 2007 CHF 34,0 Milliarden, gegenüber CHF 36,3 Milliarden im zweiten Quartal 2006. Die Wealth-Management-Einheiten verzeichneten im Berichtsquartal Zuflüsse in Höhe von CHF 35,2 Milliarden, verglichen mit CHF 31,2 Milliarden im zweiten Quartal 2006. Im internationalen und Schweizer Wealth-Management-Geschäft erhöhten sich die Neugelder um CHF 2,2 Milliarden auf CHF 32,7 Milliarden, mit starken Zuflüssen aus allen Regionen. Im europäischen Wealth Management belief sich der Neugeldzufluss auf CHF 2,6 Milliarden, gegenüber CHF 7,2 Milliarden im zweiten Quartal 2006. Dies reflektiert die rückläufigen Zuflüsse in allen europäischen Märkten mit Ausnahme Deutschlands und Italiens. Im US-amerikanischen Wealth Management stiegen die Neugelder von CHF 0,7 Milliarden im zweiten Quartal 2006 auf CHF 2,5 Milliarden im Berichtsquartal, lagen jedoch unterhalb der im ersten Quartal 2007 erzielten CHF 10,9 Milliarden. Das zweite Quartal ist üblicherweise das schwächste des Jahres, weil US-Kunden zu diesem Zeitpunkt ihre Steuerzahlungen leisten. Im Asset Management wurden Abflüsse von CHF 2,0 Milliarden verzeichnet, verglichen mit Zuflüssen von CHF 3,6 Milliarden im Vorjahresquartal. Institutionelle Kunden zogen CHF 2,5 Milliarden ab, davon standen CHF 1,5 Milliarden in Zusammenhang mit dem aufgelösten und an externe Investoren zurückbezahlten DRCM-Fonds. Die Abflüsse aus Aktienmandaten wurde teilweise neutralisiert durch Zuflüsse in gemischte, alternative und quantitative Mandate sowie in Immobilienfonds. Im Geschäft mit Finanzintermediären (Wholesale Intermediary) wurden Zuflüsse von CHF 0,5 Milliarden registriert, während das zweite Quartal 2006 Abflüsse aus Aktien- und Fixed-Income-Mandaten verzeichnet hatte. Zuflüsse von CHF 1,2 Milliarden gingen in Geldmarktfonds, wobei diese tendenziell höheren quartalsweisen Schwankungen ausgesetzt sind als andere Anlageklassen. Im Schweizer Privatkundengeschäft erreichten die Neugelder CHF 0,8 Milliarden im zweiten Quartal 2007, verglichen mit CHF 1,5 Milliarden im zweiten Quartal 2006, hauptsächlich infolge der niedrigeren Zuflüsse von Firmenkunden. Im ersten Halbjahr 2007 beliefen sich die Neugeldzuflüsse innerhalb der gesamten UBS auf CHF 86,8 Milliarden, das sind CHF 2,5 Milliarden mehr als im ersten Halbjahr 2006. Der Anstieg stützt sich auf höhere Zuflüsse im Wealth-Management-Geschäft, die um CHF 15,2 Milliarden zunahmen. Dem gegenüber standen tiefere Zuflüsse von institutionellen Kunden im Asset-Management-Geschäft, die um CHF 11,8 Milliarden niedriger ausfielen.

Ergebnisse des Finanzdienstleistungsgeschäfts

Global Wealth Management & Business Banking

Der Vorsteuergewinn von Global Wealth Management & Business Banking erreichte mit CHF 2 341 Millionen Franken im zweiten Quartal 2007 einen neuen Höchststand und stieg gegenüber dem ersten Quartal 2007 um 4%.

Die Geschäftseinheit Wealth Management International & Switzerland erzielte im zweiten Quartal 2007 einen Rekordgewinn vor Steuern von CHF 1 543 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg von 3% gegenüber dem Vorquartal. Der Geschäftsertrag erhöhte sich im Vergleich zum ersten Quartal 2007 um 4%, und die vermögensabhängigen Einnahmen stiegen aufgrund der Zunahme der verwalteten Vermögen. Die nicht vermögensabhängigen Einkünfte nahmen dank erhöhter Kundenaktivitäten ebenfalls zu. Der Geschäftsaufwand wuchs gegenüber dem ersten Quartal 2007 um 6%, bedingt durch den höheren Personalbestand und den Effekt der jährlichen Lohnerhöhungen. Der Sachaufwand wuchs infolge höherer Reise- und Repräsentationsspesen im Zuge der globalen Geschäftsexpansion.

Wealth Management US wies für das zweite Quartal 2007 einen Vorsteuergewinn von CHF 161 Millionen aus - eine Abnahme von 6% gegenüber dem Vorquartal, verursacht durch Kosten für Rechtsfälle. (In US-Dollar betrachtet ging der Gewinn vor Steuern um 5% zurück.) Der Geschäftsertrag nahm im Vergleich zum ersten Quartal 2007 um 5% zu, gestützt auf breites Ertragswachstum als Folge gestiegener Finanzmärkte. Der Geschäftsaufwand stieg gegenüber dem ersten Quartal 2007 um 6%. Gründe dafür waren höhere Salärkosten und Vergütungen an Finanzberater. Der Sachaufwand nahm im Vergleich zum Vorquartal um 19% zu, wobei mehr als die Hälfte dieses Anstiegs auf höhere Kosten für Rechtsfälle zurückzuführen ist.

Business Banking Switzerland erzielte im zweiten Quartal 2007 einen Gewinn vor Steuern von CHF 637 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme von 11% gegenüber dem ersten Quartal 2007. Der Geschäftsertrag erhöhte sich im Vergleich zum Vorquartal. Der Zinserfolg nahm im selben Zeitraum um 5% zu, unter anderem wegen der höheren Anzahl Tage des zweiten Quartals 2007 im Vergleich zum ersten Quartal. Ein weiterer Grund war die Zunahme des Ausleihungsvolumens. Der Geschäftsaufwand stieg gegenüber dem Vorquartal nur leicht von CHF 766 Millionen auf CHF 769 Millionen.

Global Asset Management

Global Asset Management erzielte im zweiten Quartal 2007 einen Vorsteuergewinn von CHF 66 Millionen. Dieser Rückgang von 84% ist auf die Kosten von CHF 384 Millionen im Zusammenhang mit der Schliessung von Dillon Read Capital Management (DRCM) zurückzuführen. Ohne diese Belastung wäre der Vorsteuergewinn gegenüber dem Vorquartal um CHF 46 Millionen bzw. 11% auf CHF 450 Millionen gestiegen, gestützt auf höhere Performance-Fees insbesondere bei den alternativen und quantitativen Anlagen sowie im brasilianischen Asset-Management-Geschäft.

Der Geschäftsertrag erhöhte sich im Vergleich zum Vorquartal um 8%. Im Bereich Institutional stiegen die Erträge von CHF 585 Millionen im ersten Quartal 2007 auf CHF 642 Millionen im zweiten Quartal 2007, gestützt auf die auf höheren Performance-Fees aus alternativen und quantitativen Anlagen sowie aus dem brasilianischen Asset-Management-Geschäft. Leicht beeinträchtigt wurden die Erträge durch die Schliessung von DRCM und die Auflösung des Fonds für externe Investoren. Die Einkünfte im Bereich Wholesale Intermediary stiegen von CHF 412 Millionen im Vorquartal auf CHF 436 Millionen im zweiten Quartal 2007, in erster Linie dank einer Zunahme der Management-Fees infolge der höheren durchschnittlichen Vermögensbasis sowie dank hoher Performance-Fees im brasilianischen Asset Management.

Der Geschäftsaufwand belief sich im zweiten Quartal 2007 auf CHF 1 012 Millionen. Darin enthalten sind die Kosten im Zusammenhang mit der Auflösung von DRCM in Höhe von CHF 384 Millionen. Unter Ausklammerung dieser Kosten ergibt sich ein Geschäftsaufwand von CHF 628 Millionen, das sind CHF 35 Millionen mehr als im Vorquartal. Dieser Anstieg beruht auf höheren anreizbasierten Vergütungen und Beratungshonoraren. Der Personalaufwand belief sich im zweiten Quartal 2007 auf CHF 778 Millionen, davon stehen CHF 318 Millionen in Zusammenhang mit der Schliessung von DRCM. Darin enthalten sind Abfindungszahlungen und vorzeitig verbuchte Kosten für aktienbasierte Vergütungen, auf die ehemalige DRCM-Mitarbeiter einen Anspruch hatten. Der Sachaufwand lag im zweiten Quartal 2007 bei CHF 162 Millionen. Ohne die Kosten für die Auflösung von DRCM hätte der Sachaufwand CHF 124 Millionen betragen, geringfügig mehr als die CHF 115 Millionen im ersten Quartal 2007, primär verursacht durch höhere Beratungs- und Rechtskosten sowie Reise- und Repräsentationsspesen.

Investment Bank

Die Investment Bank wies im zweiten Quartal 2007 mit CHF 1 815 Millionen wiederum einen Vorsteuergewinn auf neuem Rekordniveau aus. Dies entspricht einer Zunahme von 3% gegenüber dem zweiten Quartal 2006. Der Geschäftsertrag belief sich im zweiten Quartal 2007 auf CHF 6 217 Millionen, das sind 9% mehr als im zweiten Quartal 2006.

Das Equities-Geschäft verzeichnete einen Ertragsanstieg von 36% im Vergleich zum zweiten Quartal 2006, mit höheren Erträgen in sämtlichen Sparten. Die Cash-Equity-Erträge wuchsen gestützt auf das global ausgedehnte Geschäftsvolumen in sämtlichen Regionen und den daraus resultierenden Anstieg der Kommissionseinnahmen. Im erfolgreich aufgebauten Prime Brokerage wurde ein Rekordquartalsergebnis erzielt, mit einer deutlichen Zunahme der Anzahl Kunden und des durchschnittlichen Kundenvolumens. Bei den börsengehandelten Derivaten stiegen die Ergebnisse im zweiten Quartal 2007 ebenfalls auf einen Höchststand, angetrieben durch höhere Volumen im Jahresvergleich und unterstützt durch die Akquisition des globalen Futures- und Optionsgeschäfts von ABN AMRO. Im Derivatbereich blieben die Erträge weiterhin hoch, in erster Linie dank Wachstum in Europa und Asien, wo die positive Marktstimmung für solide Erträge aus strukturieren Produkten sorgte. Ein deutliches Ertragswachstum wurde auch im Aktienkapitalmarktgeschäft registriert, hervorgerufen durch robuste Volumen in Nord- und insbesondere in Lateinamerika und Asien (ohne Japan).

Die Erträge im Bereich Fixed Income, Rates and Currencies (FIRC) gingen gegenüber dem zweiten Quartal 2006 um 31% zurück. Anhaltende Schwierigkeiten im US-Hypothekenmarkt führten zu weiteren Verlusten auf gewissen Portfolios. Die Einheit DRCM verzeichnete netto ein negatives Ergebnis von rund CHF 230 Millionen, verglichen mit einem Minus von zirka CHF 150 Millionen im ersten Quartal 2007. Die übrigen Erträge im FIRC-Geschäft hielten sich insgesamt auf Vorjahresniveau. Credit Fixed Income blickt auf ein Rekordquartal zurück, mit breit gefächertem Wachstum gestützt auf Leveraged Finance sowie globale Kredit- und Eigenhandelsstrategien. In den Emerging Markets wurden sehr starke Zuwachsraten verzeichnet, insbesondere in Lateinamerika und Osteuropa. Rückläufig war die Entwicklung dagegen im Rates-Business bei den Staatsanleihen und Mortage-Backed Securities vor dem Hintergrund schwieriger Marktbedingungen im US-Subprime-Sektor. Dies wurde durch den Ertragsanstieg bei den Zinsderivaten nur teilweise kompensiert. Höhere Erträge verzeichneten die Bereiche Foreign Exchange und Money Market, indem sowohl Volumen als auch Marktanteile weiterhin zunahmen. Der Handel mit Emerging-Market-Währungen und technische Verbesserungen der Handelsplattform, die zu höherer Effizienz führten, trugen zusätzlich zum Ertragswachstum bei. Im Bereich Commodities gingen die Erträge zurück - beim Edelmetall- und Erdgashandel wurde das Ergebnis durch Marktkorrekturen und die entsprechend rückläufigen Kundenaktivitäten beeinträchtigt. Teilweise ausgeglichen wurde dies durch ein stärkeres Abschneiden beim Rohöl und bei den strukturierten Commodities-Produkten.

Im Investment Banking stieg der Ertrag im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 um 65% auf ein neues Rekordhoch. Diese ausserordentliche Performance unterstreicht die starke Marktstellung von UBS und ihre Schlüsselrolle bei einer Reihe wichtiger Transaktionen im zweiten Quartal 2007. Sämtliche Regionen weisen ein zweistelliges Ertragswachstum aus, wobei die amerikanischen Märkte mit der grössten Steigerungsrate aufwarten konnten. Im Advisory Business nahmen die Erträge deutlich zu. Das Kapitalmarktgeschäft weist ebenfalls ein starkes Wachstum aus - dasselbe gilt für Leveraged Finance, was das Bekenntnis von UBS zu diesem Geschäftsfeld verdeutlicht.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im zweiten Quartal 2007 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11% auf CHF 4 402 Millionen. Der Personalaufwand stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2006 um 8% auf CHF 3 233 Millionen, bedingt durch die zusätzliche Rekrutierung von Mitarbeitern zur Unterstützung der Wachstumsstrategie und die Akquisitionen von Banco Pactual sowie des Futures- und Optionsgeschäfts von ABN AMRO. Die aktienbasierte Vergütung nahm um 12% ab, nachdem das zweite Quartal 2006 vorzeitig verbuchte Kosten für aktienbasierte Kompensation enthalten hatte. Der Sachaufwand erhöhte sich um 33%, bedingt durch eine zusätzliche Rückstellung im Zusammenhang mit Enron, gestiegene Administrationskosten infolge der Akquisition von Banco Pactual sowie höhere Belegungskosten, verursacht durch erhöhten Bürobedarf.

Cautionary statement regarding forward-looking statements

This communication contains statements that constitute "forward-looking statements", including, but not limited to, statements relating to the implementation of strategic initiatives and other statements relating to our future business development and economic performance. While these forward-looking statements represent our judgments and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations. These factors include, but are not limited to, (1) general market and macro-economic trends, (2) legislative developments, governmental and regulatory trends, (3) movements in local and international securities markets, currency exchange rates and interest rates, (4) competitive pressures, (5) technological developments, (6) changes in the financial position or creditworthiness of our customers, obligors and counterparties and developments in the markets in which they operate, (7) management changes and changes to our Business Group structure and (8) other key factors that we have indicated could adversely affect our business and financial performance which are contained in other parts of this document and in our past and future filings and reports, including those filed with the SEC. More detailed information about those factors is set forth elsewhere in this document and in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2006. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

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