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UBS outlook 3. Quartal 2007 - Schweizer Industriekonjunktur in vollem Schwung

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Die Schweizer Industrie bleibt im konjunkturellen Aufwind. Volle Auftragsbücher und hohe Auftragseingänge deuten gemäss neuster UBS-Umfrage vom Juni auf intakte Wachstumsperspektiven im laufenden Quartal hin.

Der solide Auftrieb der Schweizer Industrie mit hoch ausgelasteten Kapazitäten hielt im zweiten Quartal dieses Jahres an. Dies geht aus der UBS-Umfrage vom Juni 2007 bei rund 340 Unternehmen hervor. Die Erwartungen bleiben auch für das laufende Quartal ungebrochen optimistisch.

UBS-Konjunkturindikator zeigt solides Wirtschaftswachstum an
Als zuverlässiges Trendbarometer des realen Bruttoinlandprodukts (BIP) zeichnet der aus der Umfrage abgeleitete UBS-Konjunkturindikator weiterhin ein sehr erfreuliches Konjunkturbild. Sowohl für das zweite wie für das dritte Quartal 2007 veranschlagt er das Jahreswachstum der Schweizer Wirtschaft auf 2,8%.

Hohe Auslastung schafft neue Stellen
Bestellungseingang, Umsatz, Produktion und Ertragslage wiesen im zweiten Quartal weiterhin klar positive Saldowerte auf. So erhöhten sich bei 53% der Umfrageteilnehmer die Exportaufträge, und bei ebenfalls beachtlichen 43% gingen mehr Bestellungen aus dem Inland ein. Produktions- und Umsatzwachstum zogen dadurch weiter an. Die Anlagekapazitäten der Unternehmen waren mit 90,7% ausserordentlich stark ausgelastet. All dies machte eine weitere Aufstockung des Personalbestands erforderlich, und 43% der befragten Firmen konnten neue Stellen besetzen.

Stetig verbesserte Unternehmensgewinne
Die Nachhaltigkeit des Aufschwungs kommt auch in den kaum gedämpften Erwartungen der Unternehmen für das dritte Quartal 2007 gut zum Ausdruck. Alle Kriterien der UBS-Umfrage wurden mit nur geringfügig gezügeltem Optimismus eingeschätzt und bleiben durchwegs klar im grünen Bereich. Per Saldo sieht fast jede fünfte Firma erhöhten Spielraum, die teurer gewordenen Vorleistungen auf die Verkaufspreise zu überwälzen. Zusammen mit den höheren Absatzmengen sollte dies bei 38% der Befragten die Gewinne verbessern, während nur 16% diesbezügliche Rückschläge erwarten.

Exportbranchen im Vorteil
Das insgesamt erfreuliche Konjunkturbild der Schweizer Industrie präsentiert sich nach Branchen etwas differenzierter. So stellten die Kunststoffindustrie, das Textil- sowie das Druck- und Grafikgewerbe im zweiten Quartal eine deutliche Verlangsamung ihres Geschäftsganges fest. Auch für das dritte Quartal 2007 rechnen diese Branchen mit einer unterdurchschnittlichen Entwicklung. Am optimistischsten gestimmt sind hingegen die exportorientierten Industriezweige Uhren, Chemie/Pharma sowie Maschinen. Aber auch die Metall- und die Papierindustrie erwarten einen dynamischen Geschäftsgang.

UBS-Konjunkturindikator und Bruttoinlandprodukt
(Veränderung zur Vorjahresperiode in %)

Daten (in %):

Kontakt:

Daniel Kalt

Head of Economic & Swiss Research

Tel. +41-44-234 25 60

Andreas Breitenmoser Bürki

Economic & Swiss Research

Tel. +41-44-235 43 39

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