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UBS erzielt Resultat von CHF 3 147 Millionen im zweiten Quartal 2006

Zürich / Basel | | Quarterly Results

-Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis von CHF 3 147 Millionen, 47% mehr als im zweiten Quartal 2005.Zurechenbares Konzernergebnis aus fortzuführender Geschäftstätigkeit von CHF 3 088 Millionen, 49% mehr als im zweiten Quartal 2005.-Beitrag von CHF 3 032 Millionen aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft - eine Steigerung von 51% gegenüber dem zweiten Quartal 2005 (aus fortzuführender Geschäftstätigkeit) und lediglich 0,5% unterhalb des Rekordresultats vom Vorquartal.-Verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 1.48 (plus 51% oder plus CHF 0.50 im Vergleich zu den CHF 0.98 des zweiten Quartals 2005) und annualisierte Eigenkapitalrendite von 29,6% für das erste Halbjahr 2006; beide Werte deutlich oberhalb der anvisierten Zielgrössen.-Starker Neugeldzufluss von CHF 36,3 Milliarden im zweiten Quartal, davon CHF 31,2 Milliarden im Wealth-Management-Geschäft weltweit.-Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 6 080 Millionen für das erste Halbjahr 2006, plus 34% gegenüber den CHF 4 538 Millionen für das erste Halbjahr 2005.

UBS erzielte im zweiten Quartal 2006 ein Ergebnis von CHF 3 147 Millionen (den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis), gegenüber CHF 2 147 Millionen im zweiten Quartal 2005.

Das Finanzdienstleistungsgeschäft steuerte CHF 3 032 Millionen zu diesem Ergebnis bei, das sind 51% mehr als in der Vorjahresperiode (aus fortzuführender Geschäftstätigkeit) und annähernd soviel wie im ersten Quartal 2006, als UBS ihr bestes je erzieltes Quartalsergebnis bekannt gab. In der ersten Jahreshälfte 2006 belief sich das den UBS-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft auf CHF 6 080 Millionen, gegenüber 4 538 Millionen in der Vorjahresperiode.

Das Segment Industriebeteiligungen, in dem nur noch das Private-Equity-Portfolio geführt wird, leistete einen Beitrag von CHF 115 Millionen oder 3,7% zum Ergebnis des zweiten Quartals 2006.

Clive Standish, Chief Financial Officer: «Trotz Marktumschwung Mitte Mai konnten wir eine starke Quartalsperformance erzielen. Die vermögensabhängigen Einkünfte profitierten vom hohen Betragsniveau der investierten Vermögen. Im Underwriting stiegen die Einnahmen auf einen Höchststand. Die Corporate-Finance- und Courtageeinnahmen wuchsen, ebenso der Ertrag aus dem Handelsgeschäft.»

Im Finanzdienstleistungsgeschäft stieg der Geschäftsertrag im zweiten Quartal 2006 auf CHF 12 057 Millionen - das sind 33% mehr als im zweiten Quartal 2005. Die vermögensabhängigen Einkünfte, beispielsweise aus dem Anlagefonds- und Portfolio-Management-Geschäft, profitierten weiterhin vom hohen Stand der verwalteten Vermögen. Im Underwriting erreichten die Erträge einen neuen Höchststand, angetrieben durch die steigende Anzahl Aktienemissionen weltweit. Im Investment Banking hat UBS in Asien besonders gut abgeschnitten und fungierte unter anderem als Joint Global Coordinator und Bookrunner beim Börsengang der Bank of China. In einem Umfeld verstärkter M&A-Aktivitäten stiegen die Corporate-Finance-Einnahmen gegenüber dem zweiten Quartal 2005 ebenfalls an. Sowohl institutionelle als auch private Kunden waren zu Beginn des zweiten Quartals sehr aktiv an den Börsen, wodurch sich die Courtageeinnahmen entsprechend erhöhten. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft nahm in sämtlichen Sparten zu. Im Bereich Aktien resultierte dieser Anstieg primär aus einer erhöhten Nachfrage nach Derivaten sowie dem Ausbau im Prime Brokerage. Im Fixed-Income-Bereich erhöhte sich der Erfolgsbeitrag der Mortgage-Backed Securities sowie der derivativen Instrumente. Die Erträge im Devisenhandel nahmen ebenfalls zu.

Im Zinsdifferenzgeschäft stieg der Ertrag infolge eines erhöhten Ausleihungsvolumens für Wealth- Management-Kunden.

Im Weiteren wirkte sich die Veräusserung einiger Finanzanlagen der Investment Bank positiv auf das Gesamtergebnis aus.

Der Geschäftsaufwand lag im zweiten Quartal 2006 bei CHF 8 017 Millionen, 25% höher als im Vorjahresquartal. Dieser Anstieg ist bedingt durch den erhöhten Personal- und Sachaufwand im Zuge der anhaltenden Geschäftsexpansion und der Rekrutierung zusätzlicher Mitarbeiter in allen Schlüsselmärkten. Der Personalaufwand stieg infolge höherer Lohnkosten und des im zweiten Quartal abgegrenzten Aufwands für leistungsabhängige Vergütungen. Der Anstieg des Sachaufwands gegenüber der Vorjahresperiode reflektiert höhere Beratungshonorare, IT- und Outsourcing-Kosten. Hinzu kommen Reise- und Repräsentationsspesen, Mietaufwand, Marketingund PR-Kosten, welche ebenfalls zunahmen. In der Vergleichsperiode des Vorjahres war der Sachaufwand infolge Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen tiefer ausgefallen.

Erneut konnten ausserdem Wertberichtigungen für Kreditrisiken aufgelöst werden, was sich positiv auf das Gesamtergebnis auswirkte.

Der Personalbestand im Finanzdienstleistungsgeschäft belief sich per 30. Juni 2006 auf 71 882 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 2 313 mehr als per 31. Dezember 2005 (69 569). Diese Zunahme verteilt sich auf praktisch sämtliche Geschäftseinheiten. In Amerika stieg die Mitarbeiterzahl gegenüber Ende 2005 um 3% auf 27 874, in Asien/Pazifik um 18% auf 6 388 und in Europa um 6% auf 11 716. In der Schweiz fiel der Personalbestand um 0,5% auf 25 904 als Folge der Übertragung des Facility Managements an Edelweiss im ersten Quartal. Ohne Berücksichtigung dieses Transfers stieg der Personalbestand in der Schweiz um 2% oder 525 Mitarbeiter.

BIZ-Kernkapitalquote, risikogewichtete Aktiven

Die BIZ-Kernkapitalquote belief sich per 30. Juni 2006 auf 12,2%, gegenüber 12,9% per 31. März 2006. Die risikogewichteten Aktiven beliefen sich per 30. Juni 2006 auf CHF 315,9 Milliarden, das sind CHF 4,1 Milliarden mehr als per Ende März. Die Ausserbilanzpositionen stiegen vor allem aufgrund unbeanspruchter Kreditfazilitäten für Unternehmenskunden im Syndicated Finance der Investment Bank.

Das BIZ-Kernkapital (Tier 1) verminderte sich von CHF 40,3 Milliarden per 31. März 2006 auf CHF 38,4 Milliarden per 30. Juni 2006, bedingt durch die angekündigten Akquisitionen von Banco Pactual, Piper Jaffray und des Futures- und Optionsgeschäfts von ABN Amro. Dadurch sanken das Tier-1-Kapital um CHF 3,9 Milliarden und die Tier-1-Quote um 1,2 Prozentpunkte. Abgrenzungen für Dividendenzahlungen, Währungseffekte und Aktienrückkäufe trugen zu einer weiteren Reduktion des Kernkapitals bei. Diese wurde grösstenteils neutralisiert durch die starken Quartalsergebnisse. UBS hat im Mai Trust Preferred Securities im Wert von USD 1 000 Millionen ausgegeben, was die im weiteren Quartalsverlauf erfolgten Rückzahlungen von USD 300 Millionen mehr als ausglich.

Lancierung von Dillon Read Capital Management

Dillon Read Capital Management (DRCM) hat Anfang Juni den Betrieb aufgenommen. Diese neue, auf alternative Anlagen spezialisierte Geschäftseinheit mit 156 Mitarbeitern wurde per 5. Juni 2006 von der Investment Bank zu Global Asset Management transferiert. DRCM verwaltet ihre Anlagevehikel zunächst im Auftrag der Investment Bank. Noch in diesem Jahr werden entsprechende Anlagemöglichkeiten auch externen Investoren zugänglich gemacht.

Ausblick

Die schwierigeren Handelsbedingungen, die gegen Ende des zweiten Quartals aufkamen, dauern an. Wachsende geopolitische Bedenken, gepaart mit Unsicherheit bezüglich des künftigen Wirtschaftswachstums, Inflation und die Auswirkungen auf die Geldpolitik beeinträchtigen das Anlegervertrauen und drücken auf die verwalteten Vermögen. Für Finanzdienstleistungsunternehmen könnte dies die Rückkehr zu einem charakteristischen saisonalen Muster bedeuten, mit einem starken Auftakt zum Jahresbeginn gefolgt von einer schwächeren zweiten Jahreshälfte.

Auf der anderen Seite befinden sich die Unternehmensbilanzen in guter Verfassung, die Gewinne bleiben robust, die Zahl der Fusionen und Übernahmen steigt. Die fundamtentalen Wachstumstreiber im Wealth Management und Asset Management sind ebenfalls intakt. Die Investment Bank kann weiterhin mit einem hohen Transaktionsvolumen rechnen.

Chief Executive Officer Peter Wuffli: «Das Vertrauen, das die Kunden in unsere Beratung setzen, wird besonders bei schwierigen Marktbedingungen zum zentralen Element. Wir gehen davon aus, dass wir dieses Jahr erneut ein starkes Ergebnis erzielen werden.»

Kennzahlen zur Leistungsmessung

UBS misst ihren Erfolg an vier Kennzahlen - mit dem Ziel, für ihre Aktionäre kontinuierlich attraktive Renditen zu erwirtschaften. Für die ersten beiden dieser Kennzahlen, die Eigenkapitalrendite und das verwässerte Ergebnis pro Aktie, gilt als Berechnungsbasis der gesamte UBS-Konzern. Die beiden weiteren Kennzahlen, das Aufwand-Ertrags-Verhältnis und der Neugeldzufluss, beschränken sich auf das Finanzdienstleistungsgeschäft. Das UBS-Ergebnis präsentiert sich wie folgt:

  • Die annualisierte Eigenkapitalrendite aus fortzuführender Geschäftstätigkeit für das erste Halbjahr 2006 lag bei 29,6% und damit über den 26,9% für die Vorjahresperiode und deutlich über der Mindestzielsetzung von 20%. Grund dafür ist die Steigerung des den UBS-Aktionären zurechenbaren Ergebnisses. Dieses wurde durch das höhere durchschnittliche Eigenkapital infolge hoher einbehaltener Gewinne kompensiert.

  • Das verwässerte Ergebnis aus fortzuführender Geschäftstätigkeit pro Aktie belief sich auf CHF 1.48, das sind 51% oder CHF 0.50 mehr als die im zweiten Quartal 2005 erzielten CHF 0.98. Dies ist auf die Erhöhung des Gewinns sowie auf die 2%ige Reduktion der Anzahl durchschnittlich ausstehender Aktien aufgrund anhaltender Aktienrückkäufe zurückzuführen. Die Zahl reflektiert auch den per 10. Juli 2006 vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:2.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft verbesserte sich auf 66,7% (71,2% im zweiten Quartal 2005). Zu verdanken ist dies den gestiegenen Einkünften in sämtlichen Geschäftseinheiten, welche die Erhöhung des Personal- und Sachaufwands überkompensierten.

  • Der Neugeldzufluss im zweiten Quartal 2006 blieb hoch und betrug insgesamt CHF 36,3 Milliarden, gegenüber CHF 31,0 Milliarden im Vorjahresquartal. Die Wealth-Management- Einheiten verzeichneten Zuflüsse von CHF 31,2 Milliarden, verglichen mit CHF 20,2 Milliarden im Vorjahresquartal. Die Zuflüsse im internationalen und Schweizer Wealth-Management-Geschäft erreichten mit CHF 30,5 Milliarden einen Rekordstand, gestützt auf Beiträge von asiatischen und europäischen Kunden in bisher nie gekanntem Ausmass. Im US-Markt waren die Zuflüsse dagegen rückläufig, bedingt durch die jährlichen Einkommenssteuerzahlungen und das negative Marktumfeld. Global Asset Management konnte Zuflüsse im Umfang von CHF 3,6 Milliarden verbuchen, gegenüber CHF 8,9 Milliarden im zweiten Quartal 2005. Institutionelle Kunden, namentlich in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika, stützten das Ergebnis, ebenso Zuflüsse in alternative Anlagen. Dies wurde durch Abflüsse aus Aktienprodukten in den USA teilweise neutralisiert. Das Geschäft mit Finanzintermediären verzeichnete Abflüsse aus Aktien- und Fixed- Income-Produkten, verursacht durch die Volatilität der Märkte. Dem gegenüber standen Zuflüsse in Asset-Allocation-Mandate. Das Schweizer Retailgeschäft verbuchte einen Neugeldzufluss im Umfang von CHF 1,5 Milliarden.

Verwaltete Vermögen

Die verwalteten Vermögen beliefen sich per Ende Juni auf CHF 2 657 Milliarden Franken. Diese 4%ige Abnahme gegenüber dem Stand per 31. März 2006 ist bedingt durch den Wertverlust des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken sowie durch Marktbewegungen, deren Effekt stärker ins Gewicht fiel als die Neugeldzuflüsse.

Ergebnisse des Finanzdienstleistungsgeschäfts

Global Wealth Management & Business Banking

Im zweiten Quartal 2006 belief sich der Vorsteuergewinn von Global Wealth Management & Business Banking auf CHF 2 094 Millionen.

Wealth Management International & Switzerland erzielte im zweiten Quartal 2006 erneut einen Rekordgewinn vor Steuern von CHF 1 283 Millionen. Dies entspricht einem Plus von 1% gegenüber dem ersten Quartal 2006. Der Geschäftsertrag stieg gegenüber dem ersten Quartal 2006 um 3%. Höhere Zinseinkünfte als Ausdruck des wachsenden Ausleihungsgeschäfts wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus, während der hohe Stand der verwalteten Vermögen zu Beginn des zweiten Quartals eine Zunahme der vermögensabhängigen Einnahmen nach sich zog. Schwächere Märkte und ein sinkender US-Dollar führten zu einer Verringerung der Vermögensbasis im Quartalsverlauf. Die transaktionsbasierten Einnahmen gingen infolge geringerer Kundenaktivität leicht zurück.

Der Geschäftsaufwand stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2006 um 6%. Der Personalaufwand nahm zu, hauptsächlich infolge einer Erweiterung des Personalbestands. Der Sachaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorquartal infolge der anhaltenden Geschäftsexpansion.

Der Neugeldzufluss im zweiten Quartal 2006 erreichte mit CHF 30,5 Milliarden einen neuen Höchststand und wuchs gegenüber dem ersten Quartal 2006 (CHF 24,7 Milliarden) um 23%. Die internationale Kundschaft steuerte CHF 28,8 Milliarden dazu bei, gestützt auf rekordhohe Zuflüsse im europäischen Inlandgeschäft und ein weiteres starkes Quartal im Geschäft mit asiatischen Kunden. Schweizer Kunden vertrauten UBS Neugelder im Umfang von CHF 1,7 Milliarden an, gegenüber sehr hohen Zuflüssen von CHF 2,9 Milliarden im ersten Quartal 2006.

Die Erträge im europäischen Wealth-Management-Geschäft stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 7%, bedingt durch eine Zunahme der durchschnittlich verwalteten Vermögen. Der rekordhohe Neugeldzufluss von CHF 7,2 Milliarden reflektiert die starke Performance in allen fünf Zielmärkten, insbesondere in Grossbritannien und Frankreich.

Der Gewinn vor Steuern von Wealth Management US belief sich im zweiten Quartal 2006 auf CHF 179 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 4% gegenüber den im ersten Quartal 2006 erzielten CHF 186 Millionen. In US-Dollar gerechnet stieg der Geschäftsertrag auf rekordhohe USD 146 Millionen, das sind 2% mehr im Vergleich zum ersten Quartal 2006.

Der Geschäftsertrag lag im zweiten Quartal 2006 bei CHF 1 380 Millionen, was einem Rückgang von 7% gegenüber dem ersten Quartal 2006 entspricht (CHF 1 478 Millionen). Auf US-Dollar-Basis nahm der Geschäftsertrag gegenüber dem Vorquartal um 1% ab. Im Erstquartalsergebnis waren Gewinne im Zusammenhang mit der Veräusserung von NYSE-Börsensitzen enthalten. Der Anstieg der transaktionsbasierten Einnahmen auf ein Rekordhoch kompensierte die Entwicklung der Trading- Kommissionen, die aufgrund des Marktumschwungs rückläufig waren. Das Aufwand-Ertrags- Verhältnis verbesserte sich von 87,4% im ersten Quartal 2006 auf 87,0% im Berichtsquartal.

Im Business Banking Switzerland wurde im zweiten Quartal 2006 ein Vorsteuergewinn von CHF 632 Millionen erwirtschaftet. Dies entspricht einer Zunahme von CHF 73 Millionen oder 13% gegenüber dem ersten Quartal 2006. Der Geschäftsertrag lag im zweiten Quartal 2006 bei CHF 1 357 Millionen, das sind CHF 46 Millionen mehr als im ersten Quartal 2006. Der Zinsertrag stieg um CHF 24 Millionen auf CHF 843 Millionen im Berichtsquartal, primär infolge des weiter angewachsenen Kreditportfolios. Nichtzinseinkünfte erhöhten sich auf CHF 463 Millionen, verglichen mit CHF 442 Millionen im ersten Quartal 2006. Dies ist in erster Linie die Folge von Neubewertungsgewinnen auf Aktienbeteiligungen und einer leichten Zunahme der vermögensabhängigen Erträge.

Das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland belief sich im zweiten Quartal 2006 auf CHF 143,2 Milliarden und wuchs damit im Vergleich zum Stand per 31. März 2006 um CHF 1,3 Milliarden. Der erhöhten Nachfrage nach Privathypotheken stand eine weitere Reduktion des Recovery-Portfolios gegenüber, das um CHF 0,2 Milliarden auf CHF 2,9 Milliarden per 30. Juni 2006 zurückging.

Global Asset Management

Global Asset Management erzielte im zweiten Quartal 2006 einen Gewinn vor Steuern von CHF 334 Millionen. Dieses Resultat entspricht einem Rückgang von 11% gegenüber den CHF 374 Millionen im Vorquartal, bedeutet jedoch eine Zunahme von 52% gegenüber den CHF 220 Millionen im zweiten Quartal 2005. Die performancebasierten Einkünfte fielen im Vergleich zum Vorquartal namentlich in den Bereichen alternative und quantitative Anlagen. Gestützt auf die starken Neugeldzuflüsse im ersten Quartal und die hoch bewertete Vermögensbasis in der ersten Hälfte des zweiten Quartals 2006 nahmen jedoch die Erträge im Investment Management weiter zu.

Im institutionellen Geschäft belief sich der Neugeldzufluss im zweiten Quartal 2006 auf CHF 4,9 Milliarden (CHF 7,1 Milliarden im Vorquartal). Diese Abnahme ist die Folge von Abflüssen aus Aktienmandaten, insbesondere in den USA. Zuflüsse waren bei alternativen und quantitativen Multi- Manager-Produkten, bei Fixed-Income-, Real-Estate- sowie Asset-Allocation-Mandaten zu verzeichnen. Das Geschäft mit Finanzintermediären (Wholesale Intermediary) registrierte dagegen Abflüsse von CHF 1,3 Milliarden im zweiten Quartal 2006, verglichen mit Zuflüssen von CHF 5,5 Milliarden im ersten Quartal 2006. Ohne Berücksichtigung der durch Verlagerungen in Geldmarktfonds bedingten Abflüsse beliefen sich die Nettoneugelder auf CHF 0,2 Milliarden. Während die Asset-Allocation-Mandate von Zuflüssen profitierten, war bei den Aktien- und Fixed- Income-Fonds eine gegenteilige Entwicklung zu beobachten.

Investment Bank

Die Investment Bank wies im zweiten Quartal 2006 einen Gewinn vor Steuern von CHF 1 754 Millionen aus. Dies entspricht einer Steigerung von 57% gegenüber dem zweiten Quartal 2005. Der Ertragsanstieg in sämtlichen Geschäftsbereichen konnte den erhöhten Aufwand mehr als wettmachen. Die Kosten stiegen vor allem infolge des höheren Personal- und Sachaufwands, bedingt durch den weiteren Ausbau des Geschäfts. Im Vergleich zum ersten Quartal 2006 blieb der Vorsteuergewinn praktisch unverändert.

Der Geschäftsertrag des zweiten Quartals 2006 belief sich insgesamt auf CHF 5 715 Millionen, was im Vergleich zum zweiten Quartal 2005 einer Zunahme von 50% entspricht.

Die Erträge aus dem Bereich Equities erreichten CHF 2 280 Millionen und nahmen im Vergleich zum zweiten Quartal 2005 um 59% zu. Nach einem guten Quartalsstart begannen sich die Marktbedingungen allmählich zu verschlechtern - dies aufgrund wachsender Besorgnis unter Investoren hinsichtlich der weiteren Zins- und Inflationsentwicklung. UBS verzeichnete einen bedeutenden Zuwachs im Geschäft mit Derivaten, insbesondere in den USA. Die Erträge im Primärgeschäft stiegen unter anderem dank der Rolle von UBS als Joint Coordinator und Bookrunner beim IPO der Bank of China. Die Erträge im Aktiengeschäft verzeichneten in allen Regionen solide Zuwachsraten, gestützt auf erhöhte Volumen in der Anfangsphase des Quartals. Im Prime Brokerage hielt der starke Wachstumstrend ebenfalls an, indem die Anzahl Kunden sowie deren Guthaben zunahmen. Equity-linked-Produkte waren im zweiten Quartal gefragt, bedingt durch die anhaltende Erholung im Markt für Wandelanleihen. Aufgebessert wurden die Erträge zudem durch die Veräusserung des UBS-Anteils an der London Stock Exchange und der Beteiligung an Babcock & Brown. Im Vergleich zum ersten Quartal 2006 fielen die Erträge im Aktiengeschäft um 20%. Fast alle Sparten - ausser Prime Brokerage - verzeichneten rückläufige Ergebnisse.

Die Erträge von Fixed Income, Rates and Currencies (FIRC) nahmen im Vergleich zum zweiten Quartal 2005 um 50% auf CHF 2 626 Millionen zu. Im Rates-Business schnitten die Mortgage-Backed Securities und Derivate sehr gut ab, was den Ertragsrückgang im Energiehandel kompensierte. Im Kreditgeschäft sorgte der Handel mit strukturierten Investment-Grade-Krediten für ein gesteigertes Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Credit Default Swaps zur Absicherung des Kreditportfolios verzeichneten Verluste von CHF 30 Millionen im zweiten Quartal 2006, gegenüber einem Nullergebnis im zweiten Quartal 2005. Municipal Securities vermochten infolge des geringeren Emissionsvolumens nicht an das sehr gute Vorjahresergebnis anzuknüpfen. Metalle, allen voran die Edelmetalle, konnten dagegen in einem volatilen Marktumfeld eine starke Performance ausweisen. Die von DRCM im Namen der Investment Bank getätigten Geschäfte erzielten im zweiten Quartal 2006 höhere Erträge als in der Vorjahresperiode. Im Foreign Exchange sowie im Cash & Collateral Trading stieg das Ergebnis auf einen neuen Höchststand, indem es UBS gelang, das grössere Handelsvolumen in höhere Erträge umzumünzen. Ein Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an EBS Group (vormals Electronic Broking Services) trug ebenfalls positiv zum Ergebnis bei. Im Vergleich zum ersten Quartal 2006 stiegen die Erträge von Fixed Income, Rates and Currencies um 7%, mit Zunahmen in praktisch allen Geschäftsbereichen.

Im Investment Banking nahm der Ertrag gegenüber dem zweiten Quartal 2005 um 33% auf CHF 795 Millionen zu. Dieses sehr gute Resultat reflektiert das Ertragswachstum in sämtlichen Regionen und insbesondere in Asien. Einen Höhepunkt des Quartals stellte der IPO der Bank of China dar. Die Erträge im Advisory Business verzeichneten solide Zuwachsraten. Das Ertragswachstum im Kapitalmarktbereich (Equity) und im Syndicated Finance war sehr ausgeprägt, während die Erträge auf der Anleihenseite hinter dem Rekordergebnis des zweiten Quartals 2005 zurückblieben. Im Vergleich zum ersten Quartal 2006 stiegen die Erträge im Investment Bank um 19%, mit Zunahmen in sämtlichen Sparten.

Der Geschäftsaufwand der Investment Bank stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2005 um 48% auf CHF 3 961 Millionen im zweiten Quartal 2006. Diese Entwicklung beruht auf um 48% erhöhten Personalkosten von CHF 2 988 Millionen, hervorgerufen durch Saläranstiege und die anhaltende Geschäftsexpansion, welche eine Zunahme des Personalbestands sowie der Rekrutierungskosten zur Folge hatte. Zudem erhöhten sich mit den Erträgen auch die abgegrenzten Cash-Bonuszahlungen. Der Sachaufwand stieg um 52% auf CHF 713 Millionen. Der Anstieg der Beratungshonorare war bedingt durch höhere Rechts- und Projektkosten, einschliesslich des Transfers von DRCM. Im zweiten Quartal 2005 wurde ausserdem eine früher gebildete Rückstellung für operationelle Risiken aufgelöst. Die Kosten für IT-Outsourcing nahmen zu, was teilweise auf den Ausbau der Infrastruktur im Bereich Equities sowie auf die Erweiterung der Offshoring-Kapazitäten zurückzuführen ist.

Das Marktrisiko der Investment Bank, gemessen am Value at Risk (99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer), fiel im zweiten Quartal 2006 auf CHF 408 Millionen, gegenüber CHF 429 Millionen im ersten Quartal 2006. Der VaR-Quartalsendstand lag mit CHF 390 Millionen ebenfalls tiefer als im Vorquartal (CHF 436 Millionen per Ende März 2006). Während das Zinssatzrisiko nach wie vor die grösste VaR-Komponente der Investment Bank darstellt, bildete sich der Equity-Anteil am VaR während der Berichtsperiode zurück.

Cautionary statement regarding forward-looking statements


This communication contains statements that constitute "forward-looking statements", including, but not limited to, statements relating to the implementation of strategic initiatives, such as the European wealth management business, and other statements relating to our future business development and economic performance. While these forward-looking statements represent our judgments and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations. These factors include, but are not limited to, (1) general market, macro-economic, governmental and regulatory trends, (2) movements in local and international securities markets, currency exchange rates and interest rates, (3) competitive pressures, (4) technological developments, (5) changes in the financial position or creditworthiness of our customers, obligors and counterparties and developments in the markets in which they operate, (6) legislative developments, (7) management changes and changes to our Business Group structure and (8) other key factors that we have indicated could adversely affect our business and financial performance which are contained in other parts of this document and in our past and future filings and reports, including those filed with the SEC. More detailed information about those factors is set forth elsewhere in this document and in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2005. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

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