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UBS erzielt Resultat von CHF 2 147 Millionen im zweiten Quartal

Zürich / Basel | | Quarterly Results

- Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis von CHF 2 147 Millionen im zweiten Quartal. - Beitrag aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 2 111 Millionen; 9% mehr als im zweiten Quartal 2004, vor Goodwill praktisch unverändert. - Halbjahresergebnis 2005 im Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 4 538 Millionen, ebenfalls so gut wie unverändert gegenüber dem ersten Halbjahr 2004. - Annualisierte Eigenkapitalrendite von 28,2% erneut oberhalb der Zielspanne von 15-20%, Ergebnis pro Aktie CHF 2.10. - Anhaltend starke Ertragskraft sämtlicher Geschäftseinheiten, gestützt auf hohe vermögensabhängige Einkünfte im Wealth- und Asset-Management-Geschäft. - Neugeldzufluss im zweiten Quartal mit CHF 30,0 Milliarden wiederum hervorragend, mit annähernd rekordhohen Zuflüssen von CHF 19,2 Milliarden im Wealth- Management-Geschäft weltweit.

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Für das Quartal endend am

Veränderung in %

UBS (einschliesslich Industrial Holdings)

Mio. CHF (Ausnahmen sind angegeben)

30.6.05

31.3.05

30.6.04

1Q05

2Q04

Geschäftsertrag

12,011

12,971

10,217

(7)

18

Geschäftsaufwand

9,042

9,389

7,537

(4)

20

Konzernergebnis

2,293

2,833

2,153

(19)

7

Den Minderheitsanteilen zurechenbares Konzernergebnis

146

208

110

(30)

33

Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis

2,147

2,625

2,043

(18)

5

Quarter ended

% change from

Finanzdienstleistungsgeschäft

Mio. CHF (Ausnahmen sind angegeben)

30.6.05

31.3.05

30.6.04

1Q05

2Q04

Geschäftsertrag

9,381

10,104

9,429

(7)

(1)

Geschäftsaufwand

6,583

6,877

6,827

(4)

(4)

Den UBS-Aktionären zurechenbares Ergebnis

2,111

2,427

1,940

(13)

9

UBS erzielte im zweiten Quartal 2005 ein Resultat von CHF 2 147 Millionen (den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis). Davon stammen CHF 2 111 Millionen aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft. Dieses Resultat liegt 9% über jenem des zweiten Quartals 2004, blieb vor Goodwill jedoch praktisch unverändert (CHF 12 Millionen tiefer). Im ersten Halbjahr betrug der den Aktionären zurechenbare Reingewinn im Finanzdienstleistungsgeschäft CHF 4 538 Millionen und bewegte sich damit im Rahmen der Vergleichsperiode 2004 (vor Goodwill CHF 13 Millionen tiefer).

Das Segment Industrial Holdings, in dem auch die Motor-Columbus-Beteiligung und das Private- Equity-Portfolio geführt werden, trug CHF 36 Millionen oder 1,7% zum zurechenbaren Konzernergebnis bei.

Peter Wuffli, Chief Executive Officer: «Unsere Beratungskompetenz und unsere Stärke im Wealth- und Asset-Management-Geschäft halfen uns, den schwierigen Marktverhältnissen entgegenzuwirken, mit denen sich der Handel im zweiten Quartal konfrontiert sah.»

Im Finanzdienstleistungsgeschäft lag der Ertrag (exklusive Auflösungen von Wertberichtigungen für Kreditrisiken) im zweiten Quartal 2005 insgesamt bei CHF 9 312 Millionen; das sind CHF 11 Millionen mehr als im zweiten Quartal 2004. Die vermögensabhängigen Erträge wuchsen in praktisch sämtlichen Kategorien, insbesondere in den Bereichen Anlagefonds und Portfolio Management. Die Corporate-Finance-Einnahmen stiegen auf das höchste Niveau, das während der Monate April, Mai und Juni je zu verzeichnen war. Dies beweist die starke Dynamik der Investment Bank im M&A-Geschäft, wo sie eine Reihe prestigeträchtiger Mandate gewinnen konnte. So fungierte sie beispielsweise als Beraterin des Kreditkartenanbieters MBNA beim Zusammenschluss mit Bank of America - oder auch der Kabelfernsehgesellschaft Adelphia Communications beim Verkauf an Time Warner und Comcast. Die Erträge im Bond- Underwriting erreichten ebenfalls eine neue Bestmarke, nachdem Firmenkunden vermehrt Schuldpapiere ausgaben. Zusammengenommen führten diese Impulse zu einem Anstieg des Erfolgs im Beratungs- und Kommissionsgeschäft auf einen Stand, der seit 2001 nicht mehr erreicht wurde und 57% des gesamten Geschäftsertrags ausmachte. Dies vermochte die rückläufige Entwicklung im Handelsgeschäft zu kompensieren, wo besonders im Bereich Fixed Income schwierige Bedingungen herrschten. Der Equities-Bereich hielt sich dagegen gut, gestützt auf das Wachstum im Prime-Brokerage-Geschäft.

Dank des positiven Geschäftsklimas und der gesunden Kreditfundamentaldaten sowohl im Schweizer als auch im internationalen Markt waren nur wenig neue Kreditausfälle zu verzeichnen. Im zweiten Quartal 2005 konnten erneut Wertberichtigungen für Kreditrisiken von CHF 69 Millionen aufgelöst werden, im Vergleich zu entsprechenden Auflösungen von CHF 128 Millionen im zweiten Quartal 2004.

Die verwalteten Vermögen erhöhten sich auf CHF 2 550 Milliarden, angetrieben durch steigende Marktbewertungen und starke Neugeldzuflüsse, die sich im zweiten Quartal 2005 auf CHF 30,0 Milliarden beliefen. Die Neugelder in den Wealth-Management-Einheiten erreichten mit CHF 19,2 Milliarden annähernd einen neuen Höchststand, grösstenteils gestützt auf anhaltend starke Zuflüsse im lokalen Europageschäft und von asiatischen Kunden.

Der Geschäftsaufwand im Finanzdienstleistungsgeschäft fiel gegenüber dem Vergleichsquartal 2004 um 4% auf CHF 6 583 Millionen. Dies ist primär die Folge des Wegfalls von Goodwill- Abschreibungen ab 1. Januar 2005. Unter Ausklammerung der Goodwill-Abschreibungen für das zweite Quartal 2004 ging der Geschäftsaufwand um 1% zurück, in erster Linie infolge tieferer Rückstellungskosten für operationelle Risiken. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4%. Grund dafür ist der höhere Saläraufwand, dessen Anstieg auf die anhaltende Geschäftsexpansion von UBS und die jährlichen Lohnerhöhungen zurückzuführen ist.

Der Personalbestand im Finanzdienstleistungsgeschäft belief sich per 30. Juni 2005 auf 69 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1 003 mehr als per 31. März 2005 (68 197). Diese Zunahme reflektiert das weitere Wachstum von UBS, verteilt auf sämtliche Geschäftseinheiten. Seit Ende 2004 bedeutet dies plus 398 in der Schweiz, plus 506 in Europa, plus 356 in den USA und plus 533 im Raum Asien/Pazifik.

Risikogewichtete Aktiven, BIZ-Kernkapitalquote

Die risikogewichteten Aktiven beliefen sich per 30. Juni 2005 auf CHF 300,6 Milliarden (per 31. März 2005: CHF 286,0 Milliarden). Diese Entwicklung ist grösstenteils eine Folge der Aufwertung von Hauptwährungen wie des US-Dollars oder des britischen Pfunds gegenüber dem Schweizer Franken. Der Kapitalbedarf wuchs vor allem infolge der weltweit erhöhten Ausleihungen im Wealth-Management-Geschäft. Etwas weniger ins Gewicht fiel der Anstieg im Schweizer Privathypothekargeschäft sowie im Bereich Mortgage-backed Securities der Investment Bank. Ein grosser Teil der erhöhten Ausleihungen erfolgte auf besicherter Basis. Das BIZ-Kernkapital (Tier 1) erhöhte sich von CHF 32,8 Milliarden per 31. März 2005 auf CHF 36,7 Milliarden per 30. Juni 2005. Die Tier-1-Kapitalquote stieg auf 12,2% per Ende Juni (11,5% per Ende März 2005).

Globale Integration der Wealth-Management-Einheiten

Per 1. Juli 2005 begann die Zusammenführung der Wealth-Management-Bereiche USA, Schweiz und International zu einer einzigen Einheit, einschliesslich des Schweizer Privat- und Firmenkundengeschäfts. Die neue Bezeichnung dieser Unternehmensgruppe lautet Global Wealth Management & Business Banking.

Als Folge dieser Neuerung wird die bisher bei Wealth Management USA angesiedelte, höchst erfolgreiche Municipal-Finance-Einheit in den Bereich Fixed Income der Investment Bank transferiert.

In ihrer Finanzberichterstattung wird UBS die Performance und Profitabilität der Einheit Wealth Management USA weiterhin separat ausweisen. Vor Bekanntgabe der Ergebnisse des dritten Quartals werden die Finanzzahlen im Rahmen eines Restatement angepasst werden, um den Neuzustand adäquat zu reflektieren.

Ausblick

UBS hat unter wechselhaften Bedingungen an den globalen Märkten ihre Leistungsstärke bewiesen. Nach einem verhaltenen Start ins erste Quartal haben sich die Märkte spürbar erholt. Gemäss Einschätzung von UBS dürfte diese Dynamik wenigstens kurzfristig aufrechterhalten bleiben.

Ergebnisse im Verhältnis zu den Finanzzielen des Konzerns

Das UBS-Ergebnis im Vergleich zu den gesetzten Zielen ergibt folgendes Bild:

  • Die annualisierte Eigenkapitalrendite für das zweite Quartal 2005 betrug 28,2% und lag damit leicht unter den 29,5%* des Vorjahresquartals - aber immer noch deutlich über der Zielspanne von 15-20%. Grund für den Rückgang ist die Erhöhung des durchschnittlichen Eigenkapitals, basierend auf einem gesteigerten Anteil einbehaltener Gewinne im Verhältnis zu den Ausschüttungen via Dividenden und Aktienrückkäufe - eine Entwicklung, die durch den Anstieg des annualisierten Reingewinns teilweise ausgeglichen wurde.

  • Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie lag im zweiten Quartal 2005 bei CHF 2.10 und damit nur unwesentlich (2%) unter den CHF 2.14* im zweiten Quartal 2004. Dies ist auf einen Rückgang des den UBS-Aktionären zurechenbaren Reingewinns zurückzuführen, was durch die 2%ige Abnahme der Anzahl durchschnittlich ausstehender Aktien partiell kompensiert wurde.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft blieb mit 70,7% unter dem im zweiten Quartal 2004 ausgewiesenen Stand von 71,4%. Diese Verbesserung reflektiert eine leichte Ertragserhöhung bei gleichzeitigem Rückgang des Sachaufwands im Vergleich zum Vorjahresquartal, welches durch hohe Rückstellungskosten für operationelle Risiken gekennzeichnet war.

Ergebnisse im Vergleich zu den gesetzten Zielen

Seit Jahresbeginn

30.6.05

31.3.05

30.6.04

Eigenkapitalrendite (%) 1 1

Gemäss Erfolgsrechnung

28.2

32.4

27.2

Vor Goodwill

28.2

32.4

29.5 2

Für das Quartal endend am

30.6.05

31.3.05

30.6.04

Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (CHF)

Gemäss Erfolgsrechnung 3

2.10

2.60

1.96

Vor Goodwill

2.10

2.60

2.14 4

Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag Finanzdienstleistungsgeschäft (%)5,6

Gemäss Erfolgsrechnung

70.7

69.0

73.4

Vor Goodwill

70.7

69.0

71.4 7

Neugelder Wealth-Management-Geschäft (Mrd. CHF)8

Wealth Management

18.4

15.4

8.2

Wealth Management USA

0.8

5.8

2.2

Total

19.2

21.2

10.4

1 Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis (annualisiert)/Den UBS-Aktionären zurechenbares durchschnittliches
Eigenkapital abzüglich Dividende.

2 Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis (annualisiert) abzüglich
Abschreibungen auf Goodwill/Den UBS-Aktionären zurechenbares durchschnittliches Eigenkapital abzüglich Dividende.

3 Für
Details zur Berechnung der Ergebnisse pro Aktie siehe Anmerkung 8 im Anhang des Finanzberichts für das zweite Quartal 2005.

4 Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis abzüglich Abschreibungen auf Goodwill/Gewichteter Durchschnitt der
ausstehenden Aktien.

5 Ohne Erfolg aus Industrial Holdings.

6 Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag abzüglich
Wertberichtigungen für Kreditrisiken oder Auflösung von Wertberichtigungen für Kreditrisiken.

7 Geschäftsaufwand abzüglich
Abschreibungen auf Goodwill/Geschäftsertrag abzüglich Wertberichtigungen für Kreditrisiken oder Auflösung von
Wertberichtigungen für Kreditrisiken.

8 Ohne Zins- und Dividendenerträge.

Ergebnisse des Finanzdienstleistungsgeschäfts

Wealth Management & Business Banking

Die Geschäftseinheit Wealth Management erzielte im zweiten Quartal 2005 einen Gewinn vor Steuern von CHF 963 Millionen. Mit einer 5%igen Steigerung gegenüber dem Vorquartal erreichte diese Zahl damit einen neuen Höchststand. Zurückzuführen ist dies auf einen Anstieg der vermögensabhängigen Einnahmen, basierend auf den rekordhohen verwalteten Vermögen. Positiv zu Buche schlug auch die Zunahme der Zinseinkünfte, gestützt auf das wachsende Ausleihungsgeschäft.

Der Neugeldzufluss im zweiten Quartal 2005 betrug CHF 18,4 Milliarden - mehr als je zuvor. Die Neugelder im internationalen Wealth Management beliefen sich auf insgesamt CHF 17,0 Milliarden, mit rekordhohen Zuflüssen im lokalen Europageschäft und einem erneut hohen Beitrag von Kunden asiatischer Provenienz. Schweizer Kunden steuerten CHF 1,4 Milliarden bei, eine deutliche Steigerung gegenüber den CHF 0,9 Milliarden im Vorquartal.

Im zweiten Quartal 2005 lag die Bruttomarge auf verwalteten Vermögen bei 101 Basispunkten, 3 Punkte tiefer als im ersten Quartal 2005. Hauptgrund für diesen Rückgang: Obwohl die transaktionsbasierten Einnahmen absolut betrachtet leicht anstiegen, verringerte sich deren Margenanteil in Prozent, weil sie nicht mit dem Wachstum der verwalteten Vermögen Schritt halten konnten.

Die verwalteten Vermögen beliefen sich per 30. Juni 2005 auf CHF 890 Milliarden. Dies entspricht einer Zunahme von CHF 70 Milliarden bzw. 9% gegenüber dem Stand per 31. März 2005. Gründe dafür sind die positive Marktperformance, die Aufwertung des US-Dollars sowie die starken Neugeldzuflüsse. Ein weiterer Grund ist die Integration von zugekauften Wealth- Management-Einheiten, sprich des Lateinamerikageschäfts der Dresdner Bank und des Nordamerikageschäfts von Julius Bär.

Im Business Banking Switzerland wurde im zweiten Quartal 2005 ein Vorsteuergewinn von CHF 564 Millionen erwirtschaftet, CHF 33 Millionen oder 6% mehr als im ersten Quartal 2005. Dieses Resultat wurde bisher erst einmal übertroffen, nämlich im zweiten Quartal 2003, welches jedoch von Veräusserungsgewinnen profitiert hatte. Das Ergebnis zeugt von anhaltend strikter Kostendisziplin und der qualitativen Verbesserung des Kreditportfolios, die in den letzten Jahren herbeigeführt wurde und infolge derer sich die abgegrenzten erwarteten Kreditrisikokosten verminderten.

Der Geschäftsertrag stieg im ersten Quartal 2005 gegenüber dem Vorquartal um 2%, während der Geschäftsaufwand leicht zurückging.

Das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland stieg im zweiten Quartal 2005 im Vergleich zum Stand per 31. März 2005 um CHF 1,1 Milliarden auf CHF 140,5 Milliarden. Der Anstieg des Privathypothekarvolumens wurde durch die anhaltenden Erfolge beim Abbau des Recovery-Portfolios teilweise ausgeglichen.

Global Asset Management

Global Asset Management erzielte im zweiten Quartal 2005 einen Gewinn vor Steuern von CHF 220 Millionen. Dies entspricht einem lediglich 2%igen Rückgang um CHF 4 Millionen gegenüber dem Rekordergebnis von CHF 224 Millionen im ersten Quartal 2005. Das Ergebnis widerspiegelt die tieferen performanceabhängigen Erträge primär im Bereich der alternativen und quantitativen Anlagen. Teilweise neutralisiert wurde dies durch gestiegene Einkünfte im Bereich Traditional Investments, hervorgerufen durch das Wachstum der verwalteten Vermögen infolge positiver Wechselkursbewegungen, anhaltend starker Neugeldzuflüsse sowie höherer Marktbewertungen.

Der Geschäftsaufwand ging im zweiten Quartal 2005 leicht zurück, vor allem infolge des tieferen Personalaufwands, dessen leistungsabhängiger Anteil im Zuge des Ertragsrückgangs ebenfalls schrumpfte.

Im institutionellen Geschäft belief sich der Neugeldzufluss im zweiten Quartal 2005 auf CHF 2,7 Milliarden (CHF 5,1 Milliarden im Vorquartal). Dies ist auf Abflüsse bei den Geldmarktprodukten zurückzuführen. Ohne Berücksichtigung der Bewegungen in den Geldmarktfonds belief sich der Neugeldzufluss auf CHF 4,2 Milliarden und blieb damit gegenüber dem ersten Quartal 2005 unverändert. Die Zuflüsse entfielen hauptsächlich auf Mandate im Fixed-Income- und alternativen Bereich.

Im Anlagefondsgeschäft mit Finanzintermediären (Wholesale Intermediary) waren Zuflüsse von CHF 6,2 Milliarden im Vergleich zu CHF 4,7 Milliarden im ersten Quartal 2005 zu verzeichnen. Ohne Berücksichtigung der Abflüsse aus Geldmarktfonds betrug der Neugeldzufluss CHF 10,7 Milliarden, verglichen mit CHF 7,2 Milliarden im Vorquartal. Dieses Ergebnis stützt sich primär auf hohe Neugeldzuflüsse in Aktienmandate sowie in Asset-Allocation-Fonds in Europa und Amerika.

Die von Global Asset Management verwalteten Vermögen beliefen sich per 30. Juni 2005 auf CHF 686 Milliarden (CHF 635 Milliarden per 31. März 2005). Gute Neugeldzahlen, eine positive Marktperformance sowie Währungseffekte unterstützten diese Entwicklung.

Investment Bank

Die Investment Bank wies im zweiten Quartal 2005 einen Gewinn vor Steuern von CHF 1 077 Millionen aus. Dies bedeutet eine Steigerung um 12% gegenüber dem Ergebnis des zweiten Quartals 2004. Vor Goodwill stieg der Vorsteuergewinn um 5%.

Der Geschäftsertrag lag im zweiten Quartal 2005 bei CHF 3 690 Millionen, 6% tiefer als im Vorjahresquartal. Rückläufige Erträge im Bereich Fixed Income, Rates and Currencies konnten durch ausgezeichnete Resultate im Investment Banking sowie ein solides Abschneiden im Bereich Equities teilweise ausgeglichen werden.

Die Erträge aus dem Bereich Equities stiegen im Vergleich zum zweiten Quartal 2004 um 3%. Das Prime-Brokerage-Geschäft blickt auf ein starkes Quartal zurück, und das Derivatgeschäft verzeichnete eine solide Performance, insbesondere in Europa, gestützt auf hohe Volumen im Optionenhandel zu Quartalsbeginn. Im Secondary-Cash-Handel gingen die Erträge infolge des unsicheren Marktumfelds leicht zurück. Die Erträge im Bereich Equity Capital Markets waren markant rückläufig, trotz Marktanteilsgewinnen in den meisten Regionen, weil Neuemissionen auf vergleichsweise niedrigem Niveau verharrten.

Die Erträge von Fixed Income, Rates and Currencies gingen gegenüber dem Vorjahresquartal um 18% zurück. Schwierige Handelsbedingungen drückten auf die Ergebnisse von Credit Fixed Income and Rates. Im Cash and Collateral Trading war dagegen ein Ertragsanstieg zu verzeichnen, welcher die rückläufige Entwicklung im Devisenhandel zu kompensieren vermochte. In den Bereichen Principal Finance und Commercial Real Estate blieb die Ertragslage unverändert. Credit Default Swaps zur Absicherung des Kreditportfolios generierten ein Nullergebnis, verglichen mit einem Plus von CHF 12 Millionen vor einem Jahr.

Im Investment Banking stieg der Ertrag gegenüber dem zweiten Quartal 2004 um 17%, was dem besten im zweiten Quartal erzielten Resultat seit 2001 entspricht. Das Ergebnis unterstreicht die Fähigkeit der Investment Bank, von einer Zunahme der Unternehmensaktivitäten unmittelbar zu profitieren, insbesondere in Europa, und sich an wichtigen Transaktionen im amerikanischen Markt zu beteiligen.

Der Geschäftsaufwand der Investment Bank sank gegenüber dem zweiten Quartal 2004 um 11%. Darin kommen die tieferen Rückstellungen für operationelle Risiken zum Ausdruck. Die Personalkosten fielen um 2% infolge tieferer abgegrenzter Cash-Bonuszahlungen, bedingt durch niedrigere Erträge. Dieser Effekt wurde durch eine Aufstockung des Personalbestands teilweise neutralisiert.

Das Marktrisiko der Investment Bank, gemessen am Value at Risk (99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer), lag im zweiten Quartal 2005 bei CHF 362,0 Millionen und damit leicht tiefer als im Vorquartal (CHF 371,0 Millionen). Zinsprodukte stellen den Hauptanteil des VaR der Investment Bank dar - dieser Anteil vergrösserte sich im Berichtsquartal.

Wealth Management USA

Im zweiten Quartal 2005 belief sich der Gewinn vor Steuern von Wealth Management USA auf CHF 133 Millionen. Dies entspricht einem 8%igen Rückgang gegenüber den im ersten Quartal 2005 erzielten CHF 144 Millionen. Vor Akquisitionskosten fiel der Gewinn vor Steuern um 2% von CHF 201 Millionen im Vorquartal auf CHF 197 Millionen im zweiten Quartal 2005.

Da Wealth Management USA ihr Geschäft praktisch ausschliesslich in US-Dollar tätigt, wird der Resultatvergleich mit früheren Perioden aufgrund von Wechselkursschwankungen erschwert. Im zweiten Quartal 2005 erfuhr der US-Dollar gegenüber dem Franken eine 6%ige Aufwertung.

Ausgedrückt in US-Dollar fiel die Performance um 7% infolge eines 11%igen Rückgangs transaktionsbasierter Erträge. Dieser wurde jedoch teilweise aufgefangen durch höhere vermögensabhängige Erträge und einen Anstieg der Municipal-Finance-Einkünfte, welche einerseits vom höheren Transaktionsvolumen mit UBS als Lead Manager und andererseits vom regeren Handel mit Derivaten profitierten.

Der Neugeldzufluss belief sich im zweiten Quartal 2005 auf CHF 0,8 Milliarden, gegenüber CHF 5,8 Milliarden im Vorquartal. Dieser Rückgang steht teilweise in Zusammenhang mit den durch Steuerzahlungen im April hervorgerufenen Abflüssen.

Die Anzahl Finanzberater belief sich per 30. Juni 2005 auf 7 474, das sind 71 mehr als die 7 403 per 31. März 2005. UBS investiert weiter in Einstellungs- und Ausbildungsprogramme mit dem Ziel, qualifizierte und hoch produktive Finanzberater zu rekrutieren.

*Vor Abschreibungen auf Goodwill:

Bis Ende 2004 wurden die Finanzziele bzw. Ergebnisse um Abschreibungen
auf Goodwill angepasst. Mit der Einführung neuer und revidierter International Financial Reporting Standards (IFRS)
entfallen solche Goodwill-Abschreibungen ab 1. Januar 2005.

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More detailed information about those factors is set forth elsewhere in this document and in documents furnished
by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31
December 2004. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter
its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

Zürich/Basel, 9. August 2005

UBS