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UBS Lohnumfrage: Lohnrunde 2004 mit leichten Gehaltserhöhungen

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Nominallohnwachstum von 0,9% erwartet

Gemäss der jüngsten Lohnumfrage der UBS werden die Nominallöhne mit der Lohnrunde 2004 um 0,9% steigen. Die Umfrageteilnehmer erwarten eine Inflationsrate von 0,5%, wodurch die realen Löhne um 0,4% steigen dürften. Dies sind die Hauptergebnisse der 15. UBS Lohnumfrage, die jährlich bei Unternehmen aus 19 Branchen durchgeführt wird.

Die höchsten Lohnabschlüsse werden auch in diesem Jahr trotz schwierigem Geschäftsumfeld in der Telekommunikations- und der Informatikbranche erwartet (2,2% resp. 1,9%). Ebenfalls sehr hohe Zuwächse erwarten die befragten Betriebe im Energiesektor (2,0%). Nur ganz geringe Lohnzuwächse fürs nächste Jahr sehen die stark von der Konjunkturschwäche getroffenen Branchen, wie die Druck- und Grafikbranche (0,4%), die Uhrenindustrie (0,5%) und das Automobilgewerbe (0,5%).

Von den Unternehmen, die über Bonussysteme verfügen (dies sind rund 70%), geht rund die Hälfte von sinkenden Bonuszahlungen aus. Lediglich 7% erwarten moderat steigende Boni.

Bezüglich der zukünftigen konjunkturellen Entwicklung äusserten sich die Umfrageteilnehmer gegenüber der letzten Umfrage vor Jahresfrist deutlich optimistischer.

Die positiveren Wirtschaftsaussichten fliessen auch in die Personalplanung der Unternehmen ein. Deutlich weniger Unternehmen als noch im Vorjahr planen, ihren Personalbestand zu verringern (2004: 37%, 2003: 52%), während andere bereits wieder expansivere Personalpläne hegen (17%).

Diese Ergebnisse stammen aus der jährlich von der UBS durchgeführten Lohnumfrage. Die Umfrage wurde zwischen dem 1. und 18. Oktober 2003 durchgeführt. Die Umfrage deckt Unternehmen und Arbeitgeberverbände aus 19 Sektoren ab, welche rund 57% der arbeitenden Bevölkerung in der Schweiz beschäftigen. In den Jahren 1989 bis 2002 wichen die durch die Umfrage geschätzten Lohnsteigerungen im Durchschnitt nur um 0,36% von den offiziellen, vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Lohnstatistiken ab.



Zürich, 29. Oktober 2003
UBS