Neuste Medienmitteilungen


Ergebnisse der Unternehmensgruppen

| Media Releases Switzerland

UBS Wealth Management & Business Banking

Die Geschäftseinheit Private Banking erhöhte ihren Gewinn vor Steuern gegenüber dem vierten Quartal 2002 um 7% auf CHF 534 Millionen. Diese Steigerung reflektiert in erster Linie eine Senkung der laufenden Kosten. Mit Netto-Neugeldern von CHF 7,4 Milliarden war das Ergebnis im Berichtsquartal wesentlich besser als im vierten Quartal 2002 (CHF 2,8 Milliarden) und das drittstärkste seit 2000. Bei den internationalen Kunden erzielte die Geschäftseinheit einen Nettozufluss von CHF 7,0 Milliarden, mit einem Rekordergebnis im europäischen Wealth Management. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen nahm leicht zu und belief sich auf 98 Basispunkte (97 Basispunkte im vierten Quartal).

Business Banking Switzerland erzielte im ersten Quartal ihr drittbestes Ergebnis mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 499 Millionen (+10% gegenüber dem vierten Quartal 2002). Der Geschäftsertrag stieg aufgrund höherer Zinserträge, während der Geschäftsaufwand infolge reduzierter Personalkosten und rückläufiger Abschreibungen auf sein bisher tiefstes Niveau sank. Die Wertberichtigungen für Kreditrisiken blieben bei CHF 64 Millionen praktisch stabil (CHF 60 Millionen im vierten Quartal). Dieses - im Verhältnis zum sich verschlechternden wirtschaftlichen Umfeld - tiefe Niveau an Wertberichtigungen verdeutlicht die erfolgreiche qualitative Verbesserung des Schweizer Kreditportfolios. Im ersten Quartal nahm das Kreditportfolio der Unternehmensgruppe UBS Wealth Management & Business Banking um CHF 2,9 Milliarden (1,7%) zu, unter anderem aufgrund des Wachstums im Schweizer Hypothekargeschäft.


UBS Global Asset Management

UBS Global Asset Management steigerte im ersten Quartal den Gewinn vor Steuern auf CHF 44 Millionen (+29% gegenüber dem vierten Quartal). Der Geschäftsaufwand beinhaltete im vierten Quartal 2002 Abgangsentschädigungen sowie Aufwendungen für nicht benutzte Liegenschaften und ging daher im Berichtsquartal zurück. Die vermögensabhängigen Erträge im Geschäft mit institutionellen Kunden nahmen ab, ebenso wie die Erträge von O'Connor.

In der institutionellen Vermögensverwaltung erzielte die Unternehmensgruppe einen Neugeldzufluss von CHF 3,9 Milliarden im Vergleich zu CHF 2,4 Milliarden im vierten Quartal 2002. Aktienmandate verzeichneten weltweit starke Zuflüsse. Im Anlagefondsgeschäft mit Finanzintermediären (Wholesale Intermediary) belief sich der Neugeldzufluss auf CHF 3,4 Milliarden, im Gegensatz zum Abfluss von CHF 0,8 Milliarden im vierten Quartal 2002.

Die verwalteten Vermögen von UBS Global Asset Management beliefen sich am 31. März 2003 auf CHF 519 Milliarden (CHF 533 Milliarden per 31. Dezember 2002).

Über eine 1-, 3- sowie 5-Jahres-Periode betrachtet erzielten die meisten Fonds von UBS Global Asset Management eine vergleichsweise starke Anlageperformance.

UBS Warburg
Die Geschäftseinheit Corporate and Institutional Clients erzielte im ersten Quartal 2003 einen Vorsteuergewinn von CHF 894 Millionen (+72% verglichen mit dem vierten Quartal 2002). Der Gewinnrückgang von 6% gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres ist in erster Linie auf negative Wechselkursbewegungen - vor allem auf eine Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken um 20% - zurückzuführen.

Der Geschäftsertrag betrug CHF 3341 Millionen (-20% gegenüber dem ersten Quartal 2002, +17% gegenüber dem vierten Quartal). Mit festverzinslichen Instrumenten und Devisen erzielte UBS Warburg die beste Performance seit 1999 (+4% verglichen mit dem Vorjahr und eine Verdoppelung im Vergleich zum vierten Quartal). Die Erträge in diesem Geschäft fallen primär in US-Dollar an - dementsprechend wäre das Ergebnis ohne die negativen Wechselkursbewegungen noch stärker ausgefallen. Hingegen gingen die Erträge im Investment Banking im Vergleich zum Vorjahr um 44% zurück, beeinträchtigt durch das Marktumfeld und die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im Aktiengeschäft nahmen die Erträge ebenfalls ab (-45% gegenüber dem Vorjahr) infolge der rückläufigen Marktvolumen und der tieferen Ergebnisse im Eigenhandel. Im Gegensatz dazu blieben die Kommissionseinnahmen im Aktiengeschäft stabil.

Entgegen den Markttrends hielt UBS Warburg dem schwierigen Kreditumfeld vergleichsweise gut stand und musste im ersten Quartal nur sehr wenige zusätzliche Rückstellungen und Wertberichtigungen bilden. Das Verhältnis notleidender Kredite zum gesamten Portfolio belief sich auf 1,7% im Vergleich zu 1,6% im vierten Quartal 2002.

Der Geschäftsaufwand ging gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 24% zurück, nahm aber verglichen mit dem vierten um 4% zu. Das Verhältnis Personalaufwand/Geschäftsertrag («compensation ratio») ging auf 54% zurück, verglichen mit 55% für das Gesamtjahr 2002. Die flexible Kostenbasis der Geschäftseinheit ermöglicht ein Kostenmanagement, das sich an der Ertragsentwicklung orientiert.

UBS Capital verzeichnete im ersten Quartal einen Verlust vor Steuern von CHF 90 Millionen - eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Verlusten im vierten Quartal 2002 (CHF 362 Millionen) und im ersten Quartal des Vorjahres (CHF 462 Millionen), zurückzuführen auf eine Abnahme der Wertberichtigungen. Die nicht beanspruchten Verpflichtungen gegenüber Beteiligungs-gesellschaften wurden seit Ende 2002 von CHF 2,1 Milliarden auf CHF 1,9 Milliarden reduziert.

UBS Capital wird sich weiterhin auf das Management des bestehenden Beteiligungsportfolios konzentrieren - mit dem Ziel, höchstmögliche Erträge zu erzielen und Möglichkeiten zur Reduktion von nicht beanspruchten Verpflichtungen wahrzunehmen. Die Ergebnisse von UBS Capital sind nach wie vor von den herrschenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig und bleiben infolge der unsicheren Desinvestitionschancen volatil. Für das bestehende Portfolio zeichnet sich allerdings eine Entwicklung ab, die in Richtung der generellen Aktienmarkt-Performance tendiert.

UBS PaineWebber
UBS PaineWebber erzielte im ersten Quartal trotz eines historischen Tiefs im Vertrauen der US-Investoren eine solide Performance und bewies mit starken Neugeldzuflüssen von CHF 3,7 Milliarden ihre Wettbewerbsstärke im US-Markt.

UBS PaineWebber wies für das erste Quartal einen Verlust vor Steuern von CHF 95 Millionen aus. Im vierten Quartal wurde das Ergebnis durch eine Abschreibung von CHF 1234 Millionen für die PaineWebber-Marke belastet, was zu einem Verlust von CHF 1368 Millionen führte. Vor Steuern und Akquisitionskosten (Goodwill-Abschreibungen, Finanzierungskosten und Retention Payments) erzielte die Unternehmensgruppe im Berichtsquartal einen operativen Gewinn von CHF 120 Millionen (CHF 142 Millionen im vierten Quartal).

Da UBS PaineWebber ihre Transaktionen überwiegend in US-Dollar tätigt, wird der Vergleich der Ergebnisse des ersten Quartals mit früheren Perioden durch die signifikante Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken verzerrt. In US-Dollar betrachtet, nahm der Gewinn vor Steuern und Akquisitionskosten gegenüber dem vierten Quartal 2002 um 10% ab. Dies reflektiert die Auswirkung der praktisch stabil gebliebenen Erträge bei leicht angestiegenen Personalkosten.

Weitere Informationen