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UBS und Credit Suisse Group sind allen Verpflichtungen gegenüber Swiss nachgekommen

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UBS und Credit Suisse Group bleiben massgebliche Investoren der Swiss und machen gleichzeitig deutlich, dass sie der Swiss keine Betriebskreditlimiten gestrichen und sich vollumfänglich an alle Vereinbarungen gehalten haben.

Die UBS und die Credit Suisse Group hatten sich im Oktober 2001 im Zusammenhang mit der Grundsatzvereinbarung zum Aufbau einer neuen Schweizer Fluggesellschaft unter anderem verpflichtet, im Sinne einer vertrauensbildenden Massnahme eine Working Capital Facility von bis zu CHF 500 Mio zur Verfügung zu stellen. Im entsprechenden Vertrag wurde vereinbart, dass diese Kreditlimite bis 31. Oktober 2002 gültig ist. Die erste Tranche à CHF 100 Mio wurde noch im vierten Quar-tal 2001 zur Auszahlung bereitgestellt und durch die beiden Banken zweimal - letztmals bis 31. März 2003 - verlängert. Die zweite und dritte Tranche à CHF 100 Mio bzw. CHF 300 Mio wur-den im Januar bzw. Mai 2002 durch die Swiss selbst vorzeitig und unwiderruflich gekündigt. Dieser Sachverhalt wurde durch die Swiss dannzumals schriftlich bestätigt.

Banken bleiben massgebliche Investoren
Als reine Finanzinvestoren haben CSG und UBS wesentlich zur Finanzierung der Swiss beigetragen und zeigen mit ihrem überdurchschnittlichen Engagement eine hohe Risikobereitschaft.

Mit einer Aktienbeteiligung von über 20 Prozent an der Swiss sind die Banken bedeutende Finanzinvestoren. Sie haben sich Ende 2002 bereit erklärt, die ursprüngliche Sperrfrist (31. Dezember 2002) zur Veräusserung der Swiss-Aktien über die bestehenden Vereinbarungen hinaus zu verlängern und ihren Aktienanteil neu bis August 2004 zu halten. Dies gilt für das gesamte Aktienpaket, das heisst für alle Aktien aus der Kapitalerhöhung sowie aus der seinerzeitigen Crossair-Übernahme. Die erste Sperrfrist betraf lediglich die Aktien aus der Kapitalerhöhung.

Damit sind die Banken über die Verpflichtungen der Grundsatzvereinbarung mit allen Investoren und der Swiss hinausgegangen.

Konsequente Kreditpolitik
Als Kreditgeber verfolgen beide Banken eine konsequente Kreditpolitik, nach welchen sie Kreditgesuche aller Unternehmen gemäss den internen Ertrags- und Risikokriterien der jeweiligen Bank beurteilen. Eine entsprechende Gleichbehandlung wie auch ein sauberes Risikomanagement in der Kreditvergabe wird von ihren Kunden, Investoren und Mitarbeitern erwartet. Druckversuche von aussen dürfen an diesem Sachverhalt nichts ändern.



Zürich / Basel, 29. April 2003
UBS AG