Neuste Medienmitteilungen


Wenig Anpassungsbedarf für die UBS-Prognosen

| Media Releases Switzerland

Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Wachstumszahlen zum 4. Quartal 2001 deuten darauf hin, dass die Schweiz nur knapp an einer Rezession vorbei geschrammt ist. Die Ökonomen der UBS haben in der Zwischenzeit ihre Prognosen einer Prüfung unterzogen und lassen die Wachstumsprognose für die Schweiz 2002 weiterhin auf der im September 2001 bekanntgegebenen Marke von 1%.

Für das Jahr 2003 erwarten sie ebenfalls unverändert ein Wachstum von 1.8%, womit sich die Schweiz im kommenden Jahr wieder dem Trendwachstum annähern würde. Keinen Veränderungsbedarf sehen die UBS-Ökonomen bei den Inflationsprognosen. Die Konsumentenpreise werden sowohl in diesem als auch im nächsten Jahr auf einem sehr moderaten Niveau bleiben. Für 2002 wird mit einem Anstieg von 0.7% gerechnet, im Jahr 2003 dürfte es eine Zunahme von 1.2% geben.

Die Zeichen für eine positivere Wirtschaftsentwicklung sind sowohl in den USA als auch in Europa unübersehbar geworden. Auch in der Schweiz zeigen die Wirtschaftsindikatoren an, dass die konjunkturelle Talsohle erreicht ist. Einen klaren Aufwärtstrend erwarten die UBS-Ökonomen allerdings erst in der zweiten Hälfte dieses Jahres. In Anbetracht dieser Situation erwartet die UBS, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Zinsen unverändert belassen wird. Das vorerst noch verhaltene Wachstum und die geringe Teuerung sollte uns jedoch eine längere Zeit mit stabilen Zinsen bescheren. Gemäss den UBS-Ökonomen wird die SNB frühestens im Dezember ihre geldpolitische Stossrichtung ändern. Der Franken sollte sich bis in 12 Monaten gegenüber dem Euro wieder dem Wert von 1.50 nähern.

Zürich / Basel, 15. März 2002
UBS AG