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UBS und Credit Suisse Group wollen Crossair als Publikumsgesellschaft erhalten

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UBS und Credit Suisse Group haben heute der Übernahmekommission ein Gesuch um Befreiung von der Pflicht eines Übernahmeangebots an die Minderheitsaktionäre unterbreitet. Die Crossair AG soll eine Publikumsgesellschaft bleiben.

Die UBS und die Credit Suisse Group halten gegenwärtig 70,35 % der Namenaktien der Crossair AG, wobei die UBS ca. 35,9 % der Stimmrechte, die Credit Suisse Group ca. 34,5 % hält. Nach Börsengesetz ist bei Überschreiten von 33 1/3% der Stimmrechte für alle kotierten Beteiligungspapiere ein Übernahmeangebot an die Minderheitsaktionäre und an die Inhaber der Genusscheine zu richten, sofern kein Ausnahmegrund vorliegt.

Die Banken ersuchen nun die Übernahmekommission festzustellen, dass ein gesetzlich vorgesehener Ausnahmegrund vorliegt und somit keine Übernahmepflicht besteht. Gemäss Börsengesetz und entsprechend der geltenden Praxis der Übernahmekommission entfällt die Übernahmepflicht, unter anderem, wenn die Anteile zu Sanierungszwecken übernommen werden, und dies geeignet ist, das Überleben eines Unternehmens zu ermöglichen.

UBS und Credit Suisse Group erachten es als zweckdienlich, dass die Crossair AG weiterhin eine Publikumsgesellschaft bleibt und der neuen Schweizer Airline der Weg zum Kapitalmarkt offen steht.

Zürich / Basel, 12. Oktober 2001
UBS AG