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UBS-Ergebnis im zweiten Quartal 2001: Reingewinn nach Steuern von 1385 Millionen Franken

| Quarterly Results

UBS erzielte im zweiten Quartal 2001 einen Reingewinn nach Steuern von CHF 1385 Millionen. Vor Goodwill-Abschreibungen und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren* entspricht dies einem Rückgang von 9% gegenüber dem ersten Quartal und von 26% gegenüber dem zweiten Quartal 2000. In den Kerngeschäften erwirtschaftete der Konzern - trotz schwieriger Marktbedingungen - stabile Erträge und stärkte seine Wettbewerbsposition. Der Neugeldzufluss betrug für das Quartal insgesamt CHF 24 Milliarden (für das erste Halbjahr CHF 45 Milliarden) mit positiven Zuflüssen in sämtlichen Geschäftseinheiten.

Im zweiten Quartal 2001 erzielte UBS einen Reingewinn nach Steuern von CHF 1385 Millionen. Vor Goodwill-Abschreibungen entspricht dies einem Rückgang von 9% im Vergleich zum Vorquartal, respektive von 12% nach Goodwill-Abschreibungen. Dank der starken Kundenfranchise und dem diversifizierten Business-Mix blieben die Erträge stabil und nahmen im Berichtsquartal um nur 2% auf CHF 9881 Millionen ab.

Verglichen mit dem starken Ergebnis des zweiten Quartals 2000 nahm der Reingewinn bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren1 und vor Goodwill-Abschreibungen um 26% ab (33% nach Goodwill und ohne Berücksichtigung der Sonderfaktoren). Rund die Hälfte des auf bereinigter Basis verzeichneten Rückgangs ist auf die Ergebnisse von UBS Capital zurückzuführen: Die Private-Equity-Einheit wies für das Berichtsquartal einen Verlust von CHF 351 Millionen aus.

Die Rahmenbedingungen unterscheiden sich grundlegend vom günstigen Marktumfeld des zweiten Quartals 2000: Die Ergebnisse der abgeschlossenen Periode widerspiegeln die schwache Konjunktur in den wichtigsten Volkswirtschaften und die Unsicherheit an den Aktienmärkten.

Dank der Ertragskraft im Emissionsgeschäft, im Portfolio-Management und bei den Anlagefonds konnte im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft ein Rekordertrag von CHF 5375 Millionen erzielt werden, der einem Anteil von 54% der gesamten Konzernerträge entspricht. Der Aufwand nahm, verglichen mit dem ersten Quartal 2001, um nur 2% zu. Das disziplinierte Kosten-management gewährleistet weiterhin Spielraum für gezielte Investitionen in strategische Initiativen.

Dazu Luqman Arnold, Präsident der Konzernleitung: «Das Umfeld ist anspruchsvoll, doch unsere Kerngeschäfte bleiben nach wie vor stark: Im zweiten Quartal haben wir unseren Marktanteil in den wichtigsten Bereichen ausgebaut und gleichzeitig im Wealth Management einen bedeutenden Zuwachs an Kundenvermögen erzielt.»

Der Neugeldzufluss auf Konzernstufe betrug für das zweite Quartal CHF 24 Milliarden, für das erste Halbjahr CHF 45 Milliarden. Per 30. Juni beliefen sich die verwalteten Vermögen auf insgesamt CHF 2559 Milliarden. Die Einheiten Private Banking (UBS Schweiz) und Private Clients (UBS Warburg) wiesen einen Neugeldzufluss von insgesamt CHF 17 Milliarden aus, verglichen mit CHF 11 Milliarden im Vorquartal. In der institutionellen Vermögensverwaltung erwies sich die verbesserte Anlageperformance als erfolgreich: UBS Asset Management erzielte erstmals seit 1998 einen positiven Neugeldzufluss (CHF 5 Milliarden) in diesem Bereich.

Ergebnisse im Verhältnis zu den Leistungszielen des Konzerns
Vor Goodwill-Abschreibungen und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren:

  • Die annualisierte Eigenkapitalrendite für das erste Halbjahr 2001 lag mit 16,8% innerhalb der Zielspanne von 15-20%. Der Rückgang gegenüber der Vorjahresperiode ist auf die ausserordentlich starken Erträge des ersten Halbjahres 2000 und auf die Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit der PaineWebber-Übernahme zurückzuführen.

  • Der Gewinn pro Aktie reduzierte sich, verglichen mit dem zweiten Quartal 2000, um 31% auf CHF 1.37. Gegenüber dem ersten Quartal beträgt die Abnahme 9% und reflektiert die trotz schwieriger Marktbedingungen stabile Performance der Geschäftseinheiten.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis betrug 77,2% (69,2% im zweiten Quartal 2000). Die Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr ist auf den Einbezug von UBS PaineWebber zurückzuführen: Ohne dessen Einfluss gingen die Aufwände infolge des anhaltenden Kostenmanagements zurück.

Ausblick
Die Entwicklung der Marktbedingungen lässt sich weiterhin nur schwer abschätzen und eine kurzfristige Verbesserung des operativen Umfeldes ist unwahrscheinlich. Angesichts der saisonalen Einflüsse, die in den Sommermonaten gewöhnlich zu schwächeren Aktivitäten führen, erwartet UBS erneut eine anspruchsvolle Periode. Dennoch ist die gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit der Geschäftseinheiten viel versprechend. Luqman Arnold: «Im Hinblick auf die unsicheren Perspektiven bleiben wir weiterhin vorsichtig und diszipliniert. Wir nehmen aber trotzdem jede Gelegenheit wahr, um sicherzustellen, dass unsere Geschäftseinheiten am Ende der Baisse stärker positioniert sind.»

* Finanzielle Sonderfaktoren:

Im ersten und zweiten Quartal 2001: keine finanziellen Sonderfaktoren.

Finanzielle Sonderfaktoren im zweiten Quartal 2000:

Die früher gebildete Rückstellung für den aussergerichtlichen Vergleich in den USA wurde um CHF 200 Millionen erhöht. Dieser Betrag wurde im Corporate Center als Sachaufwand verbucht.

(Zur vollständigen Definition der finanziellen Sonderfaktoren: Vgl. UBS Finanzbericht 2000.)

Ergebnisse der Unternehmensgruppen

UBS Schweiz

Die Einheit Privat- und Firmenkunden erzielte trotz schwächerer Transaktionsvolumina erneut ein starkes Quartalsergebnis. Der Gewinn vor Steuern blieb bei CHF 526 Millionen auf gleicher Höhe wie im zweiten Quartal 2000 (-3% verglichen mit dem ersten Quartal 2001). Infolge der verbesserten Qualität des Kreditportfolios stieg der Geschäftsertrag auf das bisher höchste Niveau (+3%). Der Neugeldzufluss betrug CHF 0,8 Milliarden und ist in erster Linie auf Kundenakquisitionen zurückzuführen. Im Private Banking ging der Vorsteuergewinn infolge schwacher Handelsaktivitäten auf CHF 729 Millionen zurück (-7% verglichen mit dem ersten Quartal 2001). Die Erträge nahmen nur leicht ab (-2%), dank der gestiegenen vermögensabhängigen Einkünfte, dessen Anteil am Gesamtertrag 72% betrug. Der Geschäftsaufwand belief sich auf CHF 877 Millionen und nahm infolge des Kostenmanagements verglichen mit dem ersten Quartal um lediglich 2% zu, verglichen mit dem zweiten Quartal 2000 um 3% ab. Die Nettozuflüsse an Neugeldern betrugen CHF 8,5 Milliarden, verglichen mit CHF 3,9 Milliarden im ersten Quartal 2001. Dieser Zuwachs trug zusammen mit der Stärkung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken zu einer Erhöhung der verwalteten Vermögen auf CHF 718 Milliarden bei (+4% verglichen mit dem ersten Quartal 2001).

UBS Asset Management

Der Gewinn vor Steuern von UBS Asset Management betrug CHF 57 Millionen verglichen mit CHF 52 Millionen im ersten Quartal 2001. Dies widerspiegelt den Zuwachs der verwalteten Vermögen sowie den Preisanstieg bei den Anlagefonds. Die im institutionellen Geschäft verwalteten Vermögen stiegen im Berichtsquartal von CHF 305 Milliarden auf CHF 318 Milliarden. Die Neugeldzuflüsse betrugen CHF 5 Milliarden und reflektieren die anhaltende Verbesserung der Anlageperformance. Der Grossteil der Zuflüsse stammt aus europäischen Mandaten im Bereich Aktien und Vermögensallokation sowie aus amerikanischen Mandaten im Bereich festverzinslicher Instrumente. Bei den Anlagefonds stiegen die verwalteten Vermögen im zweiten Quartal von CHF 332 Milliarden auf CHF 348 Milliarden, mit einem Neugeldzufluss von CHF 1 Milliarde. Der Zuwachs an Neugeldern war insbesondere bei europäischen Aktienfonds und bei GAM positiv.

UBS Warburg

Die Geschäftseinheit Corporate & Institutional Clients wies einen Vorsteuergewinn von CHF 1137 Millionen aus (-20% gegenüber dem zweiten Quartal 2000, -14% gegenüber dem ersten Quartal 2001). Der Geschäftsertrag ging verglichen mit dem ersten Quartal 2001 um 5% zurück. Im Zinsen- und Devisengeschäft wurde gegenüber dem Vorjahr ein Ertragszuwachs von 50% auf CHF 1906 Millionen erzielt. Die Erträge aus dem Aktienhandel wurden trotz stabiler Kommissionseinnahmen wesentlich stärker von den schwierigen Marktbedingungen beeinflusst und betrugen CHF 1612 Millionen (-43% gegenüber dem zweiten Quartal 2000). Im Corporate- Finance-Geschäft stiegen die Erträge gegenüber dem zweiten Quartal 2000 um 9% und der Marktanteil erhöhte sich von 3,5% (Ende 2000) auf 4,7%. In den League Tables erreichte UBS Warburg die Spitzenposition sowohl bei den angekündigten M&A-Transaktionen im europäischen Markt als auch im internationalen Aktienemissionsgeschäft (im Vorjahr belegte die Unternehmensgruppe hier noch den elften Platz).

UBS Capital wies einen Verlust vor Steuern von CHF 351 Millionen aus (gegenüber CHF 282 Millionen im ersten Quartal 2001). Die verschlechterten Marktbedingungen führten entweder zur Verschiebung von geplanten Desinvestitionen oder zu tieferen Erträgen aus Veräusserungen. Zusätzlich erforderte der Wertverlust von Beteiligungen in diversen Branchen Wertberichtigungen auf dem Portfolio von UBS Capital.

Das Umfeld im Private-Equity-Geschäft bleibt weiterhin schwierig und bietet geringe Möglichkeiten für den Verkauf von Beteiligungen. UBS Capital erwartet für das verbleibende Geschäftsjahr keine weiteren substanziellen Verluste, obwohl das Ergebnis der Einheit nach wie vor vom Zeitpunkt von Desinvestitionen, von Bewertungsanpassungen bei Drittfonds, an denen UBS Capital beteiligt ist, und vom generellen Bewertungsumfeld für Private-Equity-Anlagen abhängig ist.

Die Geschäftseinheit Private Clients, basierend auf der Franchise von UBS PaineWebber, verzeichnete im Berichtsquartal einen Nettozufluss an Neugeldern von CHF 8,7 Milliarden (+28% verglichen mit dem ersten Quartal 2001). Der Geschäftsertrag betrug CHF 1837 Millionen, lediglich 1% niedriger als im Vorquartal. Angesichts der unsicheren Marktsituation widerspiegelt die vergleichsweise gute Performance die starken und stabilen vermögensabhängigen Erträge und das kontinuierliche Vertrauen der Kunden in die Beratungsleistungen von UBS PaineWebber.

Cautionary statement regarding forward-looking statements


This communication contains statements that constitute "forward-looking statements", including, without limitation, statements relating to the implementation of strategic initiatives, including the implementation of the new European wealth management strategy, expansion of our corporate finance presence in the US and worldwide, and other statements relating to our future business development and economic performance, including the expected results of UBS Capital through the balance of 2001.

While these forward-looking statements represent our judgments and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations.

These factors include, but are not limited to, (1) general market, macro-economic, governmental and regulatory trends, (2) movements in local and international securities markets, currency exchange rates and interest rates, (3) competitive pressures, (4) technological developments, (5) changes in the financial position or credit-worthiness of our customers, obligors and counterparties, (6) legislative developments and (7) other key factors that we have indicated could adversely affect our business and financial performance which are contained in our past and future filings and reports, including those with the SEC.

More detailed information about those factors is set forth in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2000. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

Zürich/Basel, 14. August 2001
UBS AG

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