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UBS revidiert den Ausblick für ihr Private-Equity-Geschäft

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Als Folge der neusten Überprüfung der Bewertung ihres Private-Equity-Portfolios und der Aussichten für die Veräusserung von Private-Equity-Beteiligungen im verbleibenden Geschäftsjahr revidiert UBS den Ausblick von UBS Capital für 2001.

UBS gab am 11. Juli bekannt, dass sie ihre Pläne zur Verselbstständigung von UBS Capital aufgrund der derzeit schwierigen Rahmenbedingungen im Private-Equity-Geschäft verschiebt. UBS kündigte ausserdem an, sie werde den Anteil von Neuinvestitionen aus eigenen Mitteln entsprechend des volatileren Marktumfeldes nach unten anpassen.

Als Folge der neusten Überprüfung der Bewertung ihres Private-Equity-Portfolios und der Aussichten für Desinvestitionen im verbleibenden Geschäftsjahr erwartet UBS für die Geschäftseinheit UBS Capital im zweiten, dritten und vierten Quartal einen Verlust vor Steuern von insgesamt CHF 350 Millionen bis CHF 400 Millionen. Die Verluste fallen schwergewichtig im zweiten Quartal an. Das Portfolio von UBS Capital wies zum letzten Stichtag, dem 31. März 2001, einen Buchwert von CHF 5,7 Milliarden ohne Berücksichtigung unrealisierter Gewinne aus.

Das Ergebnis von UBS Capital ist abhängig von Gewinnen, die bei der Veräusserung von Beteiligungen realisiert werden - beispielsweise durch Börsengänge - , und von der Bewertung von Beteiligungen an meist nicht kotierten Unternehmen. Die zur Zeit ungünstigen Marktbedingungen führten entweder zu einer Verschiebung von geplanten Desinvestitionen oder zu tieferen Gewinnerwartungen. Ausserdem erforderte der Wertverlust von Beteiligungen in diversen Branchen Abschreibungen auf dem Portfolio von UBS Capital.

Zürich/Basel, 26. Juli 2001
UBS AG