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UBS verschiebt die geplante Verselbständigung des Private-Equity-Geschäfts

| Media Releases Switzerland

UBS verschiebt ihre Pläne zur Verselbständigung der im Private Equity tätigen Geschäftseinheit UBS Capital. Aufgrund des derzeit schwierigen Marktumfeldes im Private-Equity-Bereich ist der Zeitpunkt für den Aufbau eines Markennamens und die Beschaffung eines erhöhten Kapitalanteils durch Drittparteien zur Gründung einer neuen, selbständigen Investitionsberatungsgesellschaft ungünstig.

UBS ist bestrebt, ihren Privatkunden die besten Investitionsmöglichkeiten im Private-Equity-Bereich anzubieten. Entsprechend wird im Rahmen einer offenen Produktarchitektur das durch UBS Capital bereitgestellte Angebot durch jenes von Drittanbietern ergänzt werden.

UBS schliesst eine verstärkte Unabhängigkeit als angemessene künftige Positionierung im Private-Equity-Geschäft nicht aus, um optimal von Expansionschancen profitieren zu können, die sich durch einen erhöhten Kapitalanteil von Drittparteien ergeben. Aufgrund der derzeitigen Rahmenbedingungen wird sich UBS allerdings darauf konzentrieren, den Mehrwert ihres bestehenden Portfolios zu maximieren. Der Anteil von Neuinvestitionen aus UBS-eigenen Mitteln wird entsprechend der stärkeren Volatilität des Marktumfeldes nach unten angepasst.

Als Folge dieser Veränderungen und im gegenseitigen Einvernehmen wird Pierre de Weck, CEO von UBS Capital, das Unternehmen per Ende Juli verlassen und sich anderen Tätigkeiten zuwenden. UBS dankt ihm für seinen Beitrag zur Entwicklung des Unternehmens, den er über mehrere Jahre und in unterschiedlichen Funktionen geleistet hat.

UBS Capital bleibt weiterhin ein Bestandteil der Unternehmensgruppe UBS Warburg, die von Markus Granziol als Präsident und CEO geführt wird. Unter seiner Leitung wird ad interim ein Management-Team für UBS Capital bestimmt.

UBS Capital verfügt über ein gut diversifiziertes Portfolio, das vorwiegend aus Beteiligungen in nicht-börsenkotierte Unternehmen der ganzen Welt besteht. Zum letzten Stichtag, dem 31. März 2001, wies das Portfolio einen Buchwert von CHF 5,7 Milliarden und substantielle unrealisierte Gewinne aus.

Zürich/Basel, 11. Juli 2001
UBS AG