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UBS und Credit Suisse Group schaffen Entschädigungsfonds für Biber-Aktionäre

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UBS und die Credit Suisse Group haben für Aktionäre der Biber Holding AG einen Entschädigungsfonds im Umfang von CHF 17 Millionen errichtet. Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) hat davon zustimmend Kenntnis genommen.

UBS und die Credit Suisse Group haben entschieden, Erlöse aus dem Verkauf von Biber-Aktien im Umfang von CHF 17,010 Millionen (CHF 12,745 Mio. bei UBS und CHF 4,265 Mio. bei Credit Suisse Group) in einen Entschädigungsfonds einzubringen. Der Fonds wird Aktionären der Biber Holding, die zwischen dem 14. September 1995 und dem 17. Dezember 1996 an der Börse Biber-Aktien gekauft und daraus gesamthaft einen Verlust erlitten haben, zugute kommen. Während dieser Zeitperiode haben zum Teil UBS, zum Teil die Credit Suisse Group, Biber-Aktien aus dem Eigenbestand verkauft. Die Schaffung des Fonds erfolgt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

Der Entschädigungsfonds wird von Rechtsanwalt Karl Wüthrich, Wenger Plattner, verwaltet und die Verteilung der Fondsmittel erfolgt unter Prüfung der Revisionsgesellschaft Bankrevisions- und Treuhand AG. Die Teilnahmebedingungen sowie Informationen bezüglich des Ablaufs werden vom Fondsverwalter anfangs Februar in der Tagespresse mittels Inseraten veröffentlicht. Die Auszahlung der nach Massgabe der zugelassenen Verluste berechneten Fondsdividenden erfolgt voraussichtlich im Sommer 2001.

Die beiden Banken haben mit dem vorliegenden Fonds eine Lösung erarbeitet, die von der EBK zustimmend zur Kenntnis genommen worden ist.

Im Dezember 1999 unterzeichneten UBS und die Credit Suisse Group sowie die Konkursverwaltungen der Biber Holding AG und der Alten PBU einen Vergleich, wonach die beiden Banken auf Dividenden von insgesamt CHF 40 Millionen verzichten. Damit konnte die Konkursdividende für die Nicht-Finanzgläubiger der Biber Holding und der Alten PBU auf 100% angehoben werden. Nachdem die Gerichte die Beschwerden einer Aktionärsgruppe der Biber Holding gegen diesen Vergleich abgewiesen haben, ist die letzte Voraussetzung für die Realisierung des Entschädigungsfonds erfüllt.

Zürich / Basel, 31. Januar 2001

UBS AG
Credit Suisse Group