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UBS Art Award 2000 geht an junge Künstler - Eine Hommage an die Malerei der Zukunft.

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UBS verleiht zum ersten Mal einen internationalen Kunstpreis für Malerei. Zur Teilnahme am UBS Art Award 2000 wurden weltweit Studenten von zwanzig ausgewählten Kunsthochschulen eingeladen. Mehr als 300 Werke sind aus zehn Ländern eingereicht worden. UBS unterstreicht damit ihren aktiven Beitrag, junge Talente zu fördern und die Begegnung zwischen Kunst, Bank und Öffentlichkeit zu stärken.

Im kommenden Dezember wird in der Whitechapel Art Gallery in London der UBS Art Award 2000 verliehen. Der Kunstpreis richtet sich an die Studenten der Abschlussklassen zwanzig ausgewählter Kunsthochschulen in zehn Ländern, in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, den USA, Südafrika, Australien und Japan. Der internationale Kunstpreis, der sich der zeitgenössischen Malerei widmet, unterstreicht den Willen von UBS junge Künstler auf der ganzen Welt zu fördern.

Hochkarätige Jury
Der mit einer gesamten Preissumme von CHF 160'000 dotierte UBS Art Award 2000 wird zweistufig vergeben. In jedem Land wählt eine lokale Jury je drei nationale Gewinner aus, welche am Finale in London teilnehmen. Eine internationale Jury, bestehend aus Leitern führender Kunstinstitutionen und einem Vertreter von UBS, prämiert am 7. Dezember 2000 in London den Gesamtsieger des UBS Art Award 2000 mit einer Preissumme von CHF 30'000 sowie je einen Sieger pro Land mit CHF 10'000. Die Werke der Finalisten werden anschliessend in der Londoner Whitechapel Art Gallery ausgestellt. Die Ausstellung wird im Jahre 2001 weltweit an ausgewählten UBS-Standorten fortgeführt.

Die internationale Jury steht unter dem Vorsitz von Sir Nicholas Serota, dem Direktor der Tate Gallery London. Ihr gehören weiter Prof. Jean-Christophe Ammann, Direktor des Museums Moderner Kunst in Frankfurt, Peter Pakesch, Direktor der Kunsthalle Basel und Prof. Serge Lemoine, Chefkurator des Museums von Grenoble an, sowie die New Yorker Galeristin Betsy Miller, Leiterin der Robert Miller Gallery, der Turiner Kunstverleger Dr. Umberto Allemandi und Georges Gagnebin, CEO UBS Private Banking.

Einmalige Chance für junge Künstler
Herausragend an diesem Wettbewerb sind vor allem die spannende künstlerische Ausein-andersetzung, die entsteht, wenn junge, noch unbekannte Künstler unterschiedlicher Nationen von erstklassigen Meinungsbildnern der Gegenwartskunst juriert werden. Der UBS Art Award 2000 bildet für den Grossteil der teilnehmenden Künstler die erste Gelegenheit überhaupt, sich in einem internationalen Rahmen präsentieren zu können. Dazu Peter Pakesch: "Die Verleihung des UBS Art Award ist sehr mutig, denn es gibt keinen vergleichbaren Preis auf einem solch hohen Niveau, der den Studenten unterschiedlichster Kulturen eine Teilnahme ermöglicht. Der Wettbewerb stellt deshalb eine enorme und einmalige Chance für die teilnehmenden jungen Künstler dar."

Die hohe Anzahl von über 300 Studenten, die bis zum Ende der Einreichnungsfrist am 31. August 2000 ihre Werke eingereicht haben, ist vielversprechend und bestätigt den Zuspruch, den der UBS Art Award 2000 an den führenden Kunsthochschulen hat. UBS sieht den kommenden nationalen Jurierungen gespannt entgegen.

Bekenntnis zur Förderung von Kunst
Der UBS Art Award 2000 wird von Art Banking organisiert, einer Dienstleistungseinheit von UBS Private Banking, die Kunstberatung im Rahmen der Vermögensverwaltung anbietet. Zusammen mit der Unterstützung der internationalen Kunstmesse ART in Basel als Hauptsponsor dokumentiert der UBS Art Award 2000 das Bekenntnis von UBS zur Förderung von Gegenwartskunst. Das Engagement ist Ausdruck der Bemühungen von UBS, die Beziehungen zwischen Kunst, ihren Kunden und der Öffentlichkeit zu stärken.

Zürich/Basel, 18. September 2000

UBS

Aussagen zum UBS Art Award 2000

Peter Pakesch, Direktor, Kunsthalle Basel (Schweiz) und Mitglied der internationalen Jury
Die Verleihung des UBS Art Awards 2000 ist sehr mutig, denn es gibt keinen vergleichbaren Preis auf einem solchen hohen Niveau, der den Studenten unterschiedlichster Kulturen eine Teilnahme ermöglicht. Zudem richtet er sich an sehr junge Künstler, die weder ihre künstlerische Entwicklung ganz abgeschlossen haben, noch feste Positionen in ihrer Stilrichtung vertreten. Meine Motivation zur Teilnahme in der internationalen Jury ist, neue Sachen zu sehen und zu entdecken und mit den Kolleginnen und Kollegen in der Jury eine vielfältige Auseinandersetzung über die zeitgenössische Kunst zu führen. Diese künstlerische Auseinandersetzung prägt den UBS Art Award 2000, denn neue Positionen und Unerwartetes sind zu entdecken und die Juroren begeben sich gleichsam an die Quelle der Kunst.

Der UBS Art Award 2000 hat eine grosse unmittelbare Bedeutung für die teilnehmenden Künstler, können sie doch zum ersten Mal internationale Aufmerksamkeit erzeugen sowie wichtige Kontakte knüpfen. Der Wettbewerb stellt deshalb eine enorme und einmalige Chance für die teilnehmenden jungen Künstler dar.

Caterine Lampert, Direktorin der Whitechapel Art Gallery in London, Ausstellungsort des UBS Art Award 2000
Durch den UBS Art Award 2000 werden einige der interessantesten jungen Maler aus zehn Län-dern entdeckt werden. Die Whitechapel Gallery begrüßt diese Internationalität und freut sich dar-auf, Finalisten und Juroren willkommen zu heißen und den Rahmen für eine Ausstellung zu bieten, die bestimmt gut besucht und spannend wird.

Sakai Tadayasu, Direktor des Museums für Moderne Kunst, Kamakura, und Mitglied der nationalen Jury in Japan
Der UBS Art Award 2000 ist eine große Chance, das Wissen über die aktuellen Trends bei jungen Künstlern in Japan zu vertiefen. Als Mitglied der nationalen Jury wollte ich eine möglichst große Zahl viel versprechender Künstler ausfindig machen. Was die Bedeutung der Japaner an dem inter-nationalen Wettbewerb betrifft, hege ich keine allzu großen Erwartungen. Ich bin aber gespannt auf die Bewertung des UBS Art Award 2000 außerhalb Japans. Der Wert des Preises für den Sieger liegt sicherlich darin, dass er ausschlaggebend für seine Karriere sein kann.

Prof. Hans-Peter Schwarz, Direktor der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich HGKZ, teilnehmende Schweizer Hochschule
Zur Teilnahme am UBS Art Award 2000 wurden die international renommiertesten Hochschulen aus zehn Ländern angefragt. Demzufolge ist die Einladung der UBS an die HGKZ als Qualitäts-bestätigung zu verstehen und umso bedeutender und interessanter ist der Wettbewerb unter den verschiedenen weltweit angesprochenen Kunstakademien. Für die Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich HGKZ stellt die Teilnahme somit eine wichtige Möglichkeit zur internationalen Profilie-rung und Positionierung dar.

Für Künstler, die sich auf dem internationalen Markt einen Namen schaffen wollen, ist die Teil-nahme an internationalen Wettbewerben unabdingbar. Ausserdem bedeutet die Gewinnerpreis-summe des UBS Art Award 2000 von SFr. 30'000.- für einen Künstler, der am Anfang seiner Lauf-bahn steht, eine wichtige finanzielle und motivierende Unterstützung.