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Teuere und wohlhabende Schweiz - hohe Kaufkraft im internationalen Vergleich.

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Bereits zum elften Mal vermittelt UBS mit ihrer Studie «Preise und Löhne rund um die Welt» ein anschauliches Bild der Lebenshaltungskosten und der Kaufkraft in 58 Städten rund um den Globus. Dazu wurden weltweit mehr als 25'000 Daten zu Preisen von Waren und Dienstleistungen sowie zu Löhnen, Lohnabzügen und Arbeitszeiten erhoben und ausgewertet. Die beiden in der Umfrage vertretenen Schweizer Städte Zürich und Genf nehmen sowohl beim Preisniveau als auch bei den Löhnen Spitzenpositionen ein. Bezüglich Kaufkraft führen sie zusammen mit Luxemburg und den Metropolen der USA die Rangliste an.

Mit ihrer informativen, alle drei Jahre erscheinenden Publikation «Preise und Löhne rund um die Welt» vermitteln die Ökonomen der UBS einen umfassenden Überblick über Waren- und Dienstleistungskosten einerseits und Löhne, Lohnabzüge und Arbeitszeiten andererseits in wichtigen Städten der Welt.


Tokio, Oslo, New York, Chicago und Zürich am teuersten
Tokio erweist sich beim Vergleich der Kosten eines nach europäischen Verbrauchsgewohnheiten zusammengestellten Warenkorbs von rund 110 Gütern und Dienstleistungen als klar teuerste Stadt. Mit Abstand folgen Oslo, New York, Chicago, Zürich und Stockholm. Am Schluss der Rangliste stehen Bombay, Budapest, Warschau und Manila, wo derselbe Warenkorb im Vergleich zu Zürich nicht einmal halb soviel kostet. Werden zusätzlich die Mietpreise für Wohnungen in den Vergleich miteinbezogen, so steigen die Lebenshaltungskosten in London und den US-Metropolen überdurchschnittlich an. Dasselbe gilt auch für einzelne asiatische Städte, wo der europäischen Verhältnissen entsprechende Wohnraum in der Regel ausgeprägt knapp ist.


Tokio, New York und Zürich führen beim Lohnniveau
Im Vergleich von zwölf untersuchten Berufen erhalten Arbeitnehmer in Tokio, New York, Zürich und Genf im Durchschnitt die höchsten Löhne. Am unteren Ende der Lohnskala befinden sich Nairobi, Jakarta, Bombay, Moskau und Manila, wo die Arbeitnehmer lediglich 3 bis 6% der Zürcher Löhne verdienen. Dass hohe Löhne aber nicht automatisch auch höchsten Wohlstand bedeuten, zeigt der Kaufkraftvergleich. Werden nämlich die durchschnittlichen Nettolöhne ins Verhältnis zum jeweiligen Preisniveau gesetzt, können die Luxemburger mit ihren Löhnen am meisten kaufen, gefolgt von den Arbeitnehmern in Houston, Zürich, Los Angeles, Genf, New York und Chicago.

Um die Kaufkraftunterschiede zudem an einem international weitgehend identischen Beispiel zu veranschaulichen, haben die Ökonomen der UBS anhand der Nettostunden-löhne auch berechnet, wie lange in den einzelnen Städten durchschnittlich gearbeitet werden muss, bis ein Arbeitnehmer das Geld für den Kauf eines «Big Mac» verdient hat. In dieser Hinsicht schneiden die Fast-Food-Liebhaber in den USA mit rund zwölf Minuten am besten ab, verglichen mit einem weltweiten Mittelwert von 36 Arbeitsminuten.

Im weiteren finden sich in der Publikation spezifische Preisvergleiche für einzelne Waren- und Dienstleistungsgruppen (zum Beispiel Nahrungsmittel, Kleider, Wohnungsmieten, Autos, Hotel, Restaurant) sowie detaillierte Lohnangaben zu zwölf ausgewählten Berufen.

UBS Schweiz
Division Privat- und Firmenkunden