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UBS-Ergebnis zweites Quartal 2013

Zürich / Basel | | Quarterly Results | Price Sensitive Information

 

UBS mit bereinigtem¹ Gewinn vor Steuern von CHF 1 Milliarde 

BIZ-Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung bei 11,2%

Geplanter Rückkauf des Eigenkapitalanteils an der SNB-Zweckgesellschaft wird im 4. Quartal 2013 BIZ-Kernkapitalquote (CET1) um 70–90 Basispunkte erhöhen

Zürich/Basel, 30. Juli 2013 – UBS hat für das 2. Quartal 2013 einen bereinigten1 Gewinn vor Steuern von CHF 1022 Millionen erzielt. Der ausgewiesene Gewinn vor Steuern liegt bei
CHF 1020 Millionen. UBS hat damit in einem nach wie vor anspruchsvollen Umfeld eine solide Performance erwirtschaftet. Dieses Ergebnis wurde trotz des Aufwands vor Steuern im Berichtsquartal von insgesamt rund CHF 865 Millionen für Rechtsfälle, erhebliche sonstige Rückstellungen und eine Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten erzielt, die vor dem Hintergrund der fortlaufenden Bereinigung von Angelegenheiten aus der Vergangenheit anfielen. Mit einer BIZ-Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Ratio, CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung, die auf 11,2% stieg, festigte UBS ihre Position als best- kapitalisierte Bank ihrer Vergleichsgruppe. Zur Jahresmitte übertraf UBS ihr Ziel in Bezug auf die Reduktion der risikogewichteten Aktiven, das sie sich für 2013 gesetzt hatte, da sie die risiko- gewichteten Aktiven gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung vor allem durch den Abbau im Non-core und Legacy Portfolio um CHF 20 Milliarden auf CHF 239 Milliarden verringerte.

UBS beabsichtigt, die Option für den Rückkauf des Eigenkapitalanteils der SNB-Zweck- gesellschaft im 4. Quartal dieses Jahres auszuüben. Dadurch dürfte sich die BIZ-Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung im 4. Quartal um weitere
70–90 Basispunkte verbessern.

Der Unternehmensbereich Wealth Management verzeichnete starke Nettoneugeldzuflüsse. Unter Ausklammerung des Aufwands im Zusammenhang mit dem Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Grossbritannien und von Restrukturierungskosten wies er den höchsten Gewinn seit vier Jahren aus. Wealth Management Americas verzeichnete erneut einen rekord- hohen Gewinn. Auch beim Ertrag, bei den durchschnittlichen verwalteten Vermögen und bei der Produktivität pro Finanzberater wurden rekordhohe Ergebnisse erzielt. Den Wealth-Management-Einheiten von UBS flossen im bisherigen Jahresverlauf Nettoneugelder von über CHF 36 Milliarden zu, über 50% mehr als im 1. Halbjahr 2012. Trotz des anhaltend tiefen Zinsniveaus steigerte Retail & Corporate seinen Gewinn. Global Asset Management vermochte auch unter dem Einfluss eines schwierigen Quartals ein stabiles bereinigtes¹ Ergebnis zu erzielen. Dank des effizienten Einsatzes ihrer Ressourcen erzielte die Investment Bank wiederum ein solides Ergebnis.

  • Bereinigter¹ Gewinn vor Steuern auf Konzernebene von CHF 1022 Millionen; den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 690 Millionen; verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 0.18
  • Bereinigter¹ Ertrag auf Konzernebene von CHF 7251 Millionen, gegenüber CHF 7983 Millionen im Vorquartal, in erster Linie aufgrund eines rückläufigen Erfolgs aus dem Zinsen- und Handelsgeschäft
  • Bereinigter¹ Aufwand auf Konzernebene von CHF 6229 Millionen, gegenüber CHF 6081 Millionen im Vorquartal, vor allem infolge des gestiegenen Sachaufwands
  • Erhöhung der BIZ-Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung um 1,1% auf 11,2%; Steigerung der BIZ-Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer stufenweisen Umsetzung um 0,9% auf 16,2%
  • Deleveraging der Konzernbilanz erfolgreich weitergeführt, Reduktion um CHF 85 Milliarden auf CHF 1129 Milliarden
  • Erhöhung der SRB Leverage Ratio für systemrelevante Banken in der Schweiz auf 3,9%; Leverage-, Liquiditäts- und Finanzierungskennzahlen nach wie vor deutlich über den regulatorischen Anforderungen

Group Chief Executive Officer Sergio P. Ermotti zum UBS-Ergebnis für das 2. Quartal:
«Ich bin mit diesem Quartalsergebnis sehr zufrieden. Es zeigt, dass wir die richtige Strategie gewählt haben und bei der Umsetzung rascher vorankommen als geplant. Seit wir unsere Strategie 2011 festgelegt haben, haben wir sie in jedem Quartal sehr klar und diszipliniert durchgesetzt und so eine beispiellose Kapital­basis aufgebaut und Leistung für unsere Kunden erbracht.»

Den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von
CHF 690 Millionen im 2. Quartal 2013

Der den UBS-Aktionären zurechenbare Reingewinn belief sich im 2. Quartal 2013 auf CHF 690 Millionen, verglichen mit einem Reingewinn von CHF 988 Millionen im 1. Quartal 2013. Auf bereinigter Basis betrug der Gewinn vor Steuern im 2. Quartal CHF 1022 Millionen, verglichen mit CHF 1901 Millionen im Vorquartal. Der ausgewiesene Gewinn vor Steuern betrug
CHF 1020 Millionen, verglichen mit CHF 1447 Millionen im Vorquartal. Der Geschäftsertrag sank um CHF 386 Millionen, was in erster Linie auf einen niedrigeren Erfolg aus dem Zinsen- und Handelsgeschäft zurückzuführen war. Der Geschäftsaufwand nahm um CHF 42 Millionen zu. Dies war vornehmlich dem Anstieg des Sachaufwands zuzuschreiben, der jedoch durch den Rückgang bei den leistungsabhängigen Zuteilungen für die variable Vergütung teilweise kompensiert wurde. Im 2. Quartal verbuchten wir einen Steueraufwand von CHF 125 Millionen, gegenüber CHF 458 Millionen im Vorquartal. Der den Inhabern von Preferred Notes zurechen- bare Reingewinn betrug CHF 204 Millionen, gegenüber null im 1. Quartal.

Wealth Management erzielte im 2. Quartal einen Vorsteuergewinn von CHF 557 Millionen, verglichen mit CHF 664 Millionen im Vorquartal. Auf bereinigter Basis sank der Vorsteuergewinn um CHF 83 Millionen auf CHF 607 Millionen. In diesem Betrag ist ein Aufwand von
CHF 104 Millionen im Zusammenhang mit dem Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Grossbritannien enthalten. Unter Ausklammerung auch dieses Aufwands resultierte ein Vorsteuergewinn von CHF 711 Millionen, was einer Steigerung um CHF 21 Millionen gegenüber dem Vorquartal entspricht. Der Geschäftsertrag betrug CHF 1953 Millionen, nach CHF 1913 Millionen im Vorquartal. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen sank um
1 Basispunkt auf 90 Basispunkte, da die durchschnittlichen verwalteten Vermögen rascher zunahmen als die Erträge. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um CHF 146 Millionen auf CHF 1396 Millionen. Für diese Entwicklung ausschlaggebend war der Aufwand im Zusammenhang mit dem Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Grossbritannien. Zu den Nettoneugeldzuflüssen von CHF 10,1 Milliarden trugen alle Regionen bei. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis stieg von 64,9% auf 71,5%. Bereinigt um die Restrukturierungskosten von
CHF 50 Millionen im 2. Quartal und von CHF 26 Millionen im Vorquartal erhöhte sich das Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 63,6% auf 69,0%. Damit lag es innerhalb unseres Zielbandes von 60% bis 70%.

Wealth Management Americas wies einen Gewinn vor Steuern von USD 258 Millionen aus, verglichen mit USD 251 Millionen im Vorquartal. Bereinigt um Restrukturierungskosten stieg der Vorsteuergewinn um USD 7 Millionen von USD 262 Millionen auf USD 269 Millionen. Der Geschäftsertrag betrug USD 1792 Millionen, verglichen mit USD 1737 Millionen im Vorquartal. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich von USD 1486 Millionen auf USD 1534 Millionen Franken. Die Nettoneugelder reduzierten sich von USD 9,2 Milliarden auf USD 2,8 Milliarden, was vor allem Abhebungen in Höhe von zirka USD 2,5 Milliarden im Zusammenhang mit den jährlichen Einkommenssteuerzahlungen in den USA widerspiegelt. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen blieb unverändert bei 80 Basispunkten und somit innerhalb des Zielbands von 75 bis 85 Basispunkten. Die Bruttomarge aus vermögensabhängigen Erträgen erhöhte sich aufgrund höherer Einkünfte aus Konten mit Verwaltungsauftrag und des gestiege­nen Zinsertrags um
3 Basispunkte. Im gleichen Zeitraum ging die Bruttomarge aus vermögens­unabhängigen Erträgen um 3 Basispunkte zurück, was auf rückläufige transaktionsbasierte Einnahmen und geringere realisierte Gewinne aus dem Verkauf von Finanzanlagen aus dem zur Veräusserung verfügbaren Portfolio zurückzuführen ist. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis belief sich auf 85,6%, womit es sich gegenüber den 85,5% des Vorquartals kaum veränderte. Auf bereinigter Basis betrug das Aufwand-Ertrags-Verhältnis 85,0% gegenüber 84,9% im Vorquartal und blieb damit innerhalb des Zielbandes von 80% bis 90%.

Die Investment Bank verzeichnete einen Gewinn vor Steuern von CHF 775 Millionen, gegenüber CHF 977 Millionen im Vorquartal. Der bereinigte Gewinn vor Steuern bezifferte sich auf
CHF 806 Millionen, verglichen mit CHF 928 Millionen im Vorquartal. Die bereinigte Rendite auf dem zugeteilten Eigenkapital betrug 38% für das Berichtsquartal, gegenüber 47% im 1. Quartal, und stand im Einklang mit unserem Ziel von über 15%. Der Geschäftsertrag betrug CHF 2250 Millionen, gegenüber CHF 2783 Millionen im Vorquartal. Sowohl Corporate Client Solutions als auch Investor Client Services wiesen niedrigere Erträge aus. Der Geschäftsaufwand verringerte sich um 18% von CHF 1806 Millionen auf CHF 1475 Millionen, vor allem aufgrund niedrigerer Abgrenzungen für variable Vergütungen. Bereinigt um Restrukturierungskosten in Höhe von CHF 31 Millionen im 2. Quartal (1. Quartal: CHF 6 Millionen), verminderte sich der Geschäftsaufwand um 20% von CHF 1800 Millionen auf CHF 1444 Millionen. Die risikogewichteten Aktiven auf Basis einer vollständigen Umsetzung von Basel III gingen leicht von CHF 69 Milliarden per 31. März 2013 auf CHF 67 Milliarden per 30. Juni 2013 zurück und entsprachen damit unserem Zielwert von weniger als CHF 70 Milliarden. Die finanzierte Bilanz verringerte sich von CHF 186 Milliarden per
31. März 2013 auf CHF 179 Milliarden per 30. Juni 2013 und entsprach damit unserem Zielwert von weniger als CHF 200 Milliarden. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis stieg von 64,8% auf 65,7%. Auf bereinigter Basis verbesserte sich das Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 65,9% auf 64,3% und war damit etwas besser als unser Zielband von 65% bis 85%.

Der Vorsteuergewinn von Global Asset Management bezifferte sich auf CHF 138 Millionen, verglichen mit CHF 190 Millionen im Vorquartal. Bereinigt um einen Gewinn von CHF 34 Millionen aus dem Verkauf des kanadischen Inlandgeschäfts im 1. Quartal sowie Restrukturierungskosten in beiden Quartalen belief sich der Gewinn vor Steuern auf CHF 152 Millionen, gegenüber CHF 160 Millionen im Vorquartal, was primär dem höheren Geschäftsaufwand zuzuschreiben war. Der Geschäftsaufwand lag bei CHF 352 Millionen, während er im Vorquartal CHF 327 Millionen betragen hatte. Der Geschäfts­ertrag belief sich auf CHF 489 Millionen, nach CHF 517 Millionen im Vorquartal. Ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds betrugen die Nettoneugeldzuflüsse von Drittparteien CHF 1,6 Milliarden, verglichen mit CHF 4,2 Milliarden im Vorquartal. Die Bruttomarge sank von 35 Basispunkten im 1. Quartal auf 33 Basispunkte und blieb damit innerhalb unserer Zielbandbreite von 32 bis 38 Basispunkten. Unter Ausklammerung des Gewinns aus der Veräusserung des kanadischen Inlandgeschäfts im 1. Quartal blieb die Bruttomarge unverändert, da die Auswirkung höherer Netto-Managementgebühren aufgrund der gestiegenen durchschnittlich verwalteten Vermögen durch die niedrigeren performanceabhängigen Erträge kompensiert wurde. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis betrug 72,0%, verglichen mit 63,2% im 1. Quartal. Bereinigt um Restrukturierungskosten und den Gewinn aus der Veräusserung des kanadischen Inlandgeschäfts resultierte ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 69,1% (66,9% im Vorquartal), das weiterhin innerhalb unseres Zielbands von 60% bis 70% lag.

Der Vorsteuergewinn von Retail & Corporate belief sich auf CHF 377 Millionen, verglichen mit CHF 347 Millionen im Vorquartal. Auf bereinigter Basis stieg der Gewinn vor Steuern von CHF 362 Millionen auf CHF 390 Millionen, was den höheren Geschäftsertrag sowie den weitgehend stabilen Geschäftsaufwand widerspiegelt. Der Geschäftsertrag bezifferte sich auf CHF 948 Millionen, gegenüber CHF 919 Millionen im Vorquartal. Das Wachstum des Nettoneugeldgeschäfts betrug negative 2,7%, gegenüber positiven 4,7% im Quartal zuvor. Dieser Rückgang spiegelt Abflüsse bei einer geringen Anzahl Firmenkunden wider, darunter den Abfluss im Zusammenhang mit der Erteilung einer Banklizenz für die PostFinance. Die Nettozinsmarge stieg um 3 auf 157 Basispunkte. Hintergrund für diese Entwicklung waren der um 2% verbesserte Erfolg aus dem Zinsengeschäft und ein leicht höheres durchschnittliches Kreditvolumen. Die Nettozinsmarge bewegte sich somit innerhalb der Zielbandbreite von 140 bis 180 Basispunkten. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich um 2,2 Prozentpunkte auf 60,0%, was in erster Linie den höheren Ertrag widerspiegelt. Bereinigt um die Restrukturierungskosten verbesserte sich das Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 60,6% auf 58,7% und lag damit innerhalb unserer Zielbandbreite von 50% bis 60%.

Corporate Center – Core Functions verzeichnete einen Verlust vor Steuern von CHF 142 Millionen, verglichen mit einem Verlust vor Steuern von CHF 719 Millionen im 1. Quartal. Auf bereinigter Basis lag der Verlust vor Steuern bei CHF 275 Millionen, gegenüber CHF 398 Millionen im Vorquartal. Die innerhalb Corporate Center – Core Functions verbleibenden Treasury-Einnahmen (nach Zuweisung an die Unternehmensbereiche) beliefen sich auf negative CHF 136 Millionen, verglichen mit negativen CHF 255 Millionen im Vorquartal. Die nach der Zuweisung an die Unternehmensbereiche und das Corporate Center – Non-core und Legacy Portfolio verbleibenden Aufwendungen verringerten sich um CHF 113 Millionen.

Corporate Center – Non-core und Legacy Portfolio verzeichnete im 2. Quartal 2013 einen Verlust vor Steuern in Höhe von CHF 927 Millionen (CHF 245 Millionen im Vorquartal). Auf bereinigter Basis lag der Verlust vor Steuern bei CHF 909 Millionen, gegenüber CHF 84 Millionen im Vorquartal. Dies war vor allem durch die höheren Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten, niedrigere Erträge in unseren Zins- und Kreditportfolios im Bereich Non-core, einen gesunkenen Gewinn aus der Neubewertung unserer Option für den Kauf des Eigenkapitalanteils an der SNB-Zweck­gesellschaft sowie eine Wertminderung im Zusammenhang mit gewissen strittigen Forderungen und negative Bewertungsanpassungen in Bezug auf unser Derivatportfolio bedingt. Die Bilanzaktiven verminderten sich um CHF 82 Milliarden. Unsere BIZ-Risikogewichteten Aktiven gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung verringerten sich um CHF 17 Milliarden auf CHF 78 Milliarden.

Ergebnis der berichtspflichtigen Segmente und des Corporate Center

Bilanz: Per 30. Juni 2013 belief sich unsere Bilanzsumme auf CHF 1129 Milliarden, was einem Rückgang um CHF 85 Milliarden gegenüber dem Stand per 31. März 2013 entspricht. Die finanzierten Vermögenswerte, die sich aus den gesamten Aktiven abzüglich positiver Wiederbeschaffungswerte sowie Sicherheiten, die für ausserbörslich gehandelte Derivate (OTC-Derivate) hinterlegt wurden, zusammensetzen, verringerten sich um CHF 32 Milliarden auf CHF 765 Milliarden, vornehmlich im Corporate Center – Non-core und Legacy Portfolio und der Investment Bank. Hauptgrund hierfür war eine Abnahme der Handelsbestände. Zudem ist dieser Rückgang ein Resultat der fortlaufenden Umsetzung unserer Strategie.

Kapitalbewirtschaftung: Unsere BIZ-Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer stufen­weisen Umsetzung belief sich per 30. Juni 2013 auf 16,2%, was einem Anstieg um 0,9 Prozentpunkte seit dem 31. März 2013 entspricht. Unser BIZ-Kernkapital gemäss Basel III (CET1) auf Basis einer stufenweisen Umsetzung verminderte sich zum Ende des 2. Quartals 2013 um CHF 0,8 Milliarden auf CHF 39,4 Milliarden, während sich unsere risikogewichteten Aktiven gemäss Basel III auf Basis einer stufenweisen Umsetzung um CHF 19,8 Milliarden auf CHF 242,6 Milliarden verringerten. Auf Basis einer vollständigen Umsetzung stieg unsere BIZ-Kernkapitalquote gemäss Basel III (CET1) um 1,1 Prozent-punkte auf 11,2%, und die risikogewichteten Aktiven auf Basis einer vollständigen Umsetzung gingen auf CHF 239,2 Milliarden zurück. Entsprechend unseren bisherigen Äusserungen gehen wir davon aus, dass wir 2014 die anvisierte BIZ-Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung von 13% erreichen.

Verwaltete Vermögen: Die verwalteten Vermögen des Konzerns bezifferten sich per Ende des 2. Quartals auf CHF 2348 Milliarden, was einem Rückgang um CHF 25 Milliarden gegenüber dem Vorquartal entspricht. Die verwalteten Vermögen bei Wealth Management sanken um CHF 8 Milliarden auf CHF 862 Milliarden, da die negative Marktentwicklung von CHF 19 Milliarden die Nettoneugeld­zuflüsse von CHF 10 Milliarden und die positiven Währungseffekte in Höhe von CHF 1 Milliarde mehr als neutralisierte. Wealth Management Americas verbuchte einen Rückgang der verwalteten Vermögen um CHF 2 Milliarden auf CHF 843 Milliarden. Die verwalteten Vermögen erhöhten sich um USD 1 Milliarde auf USD 892 Milliarden, was kontinuierlichen Nettoneugeldzuflüssen zuzuschreiben war, wobei die negative Marktentwicklung von USD 2 Milliarden dies weitgehend neutralisierte. Bei Global Asset Management gingen die verwalteten Vermögen infolge der negativen Währungseffekte im Umfang von CHF 6 Milliarden, negativer Marktbewegungen von CHF 5 Milliarden sowie von Neugeldabflüssen um CHF 13 Milliarden auf CHF 586 Milliarden zurück.

Ausblick – Die Marktreaktion auf das mögliche Ende der quantitativen Lockerung in den USA am Ende des 2. Quartals erinnerte daran, dass die zugrunde liegenden Herausforderungen im Zusammenhang mit den strukturellen fiskalpolitischen und wirtschaftlichen Problemen trotz expansiver Geldpolitik rund um den Globus nicht gelöst sind. Unser Ertragswachstum und das Geschäftsvolumen für das 1. Halbjahr 2013 bestätigen, dass wir unsere Geschäftsbereiche auch unter schwierigen Bedingungen effektiv führten. Im 3. Quartal 2013 könnten das Kundenvertrauen und die Kundenaktivitäten unter den nach wie vor fehlenden nachhaltigen und glaubwürdigen Fortschritten bei der ungelösten Staatsschuldenkrise in Europa, den Problemen im Bankensystem und den US-Haushaltsproblemen sowie dem durchwachse­nen Ausblick für das Weltwirtschaftswachstum leiden. Aufgrund dessen dürften Ergebnisverbesserungen unter den herrschenden Marktbedingungen unwahrscheinlich sein. Zusammen mit dem saisonalen Rückgang der Aktivitäten infolge der Urlaubszeit dürfte dies Druck auf das Ertragswachstum, die Nettozinsmargen und den Nettoneugeldzufluss ausüben. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass unser Vermögensverwaltungsgeschäft dank des unerschütterlichen Vertrauens, das neue und bestehende Kunden in UBS setzen, weiterhin Nettoneugelder anziehen wird und dass die ergriffenen Massnahmen den langfristigen Erfolg des Unternehmens gewährleisten und in Zukunft nachhaltige Renditen für unsere Aktionäre generieren werden.

1 Sofern nicht anders angegeben, sind in den «bereinigten» Zahlen für den Konzern und die Unternehmensbereiche folgende Positionen, sofern anwendbar, nicht enthalten: Gewinn für den Konzern auf eigenen Verbindlichkeiten von CHF 138 Millionen im 2. Quartal 2013 (Verlust von CHF 181 Millionen im 1. Quartal 2013), die als finanzielle Verpflichtungen zum Fair Value bilanziert sind; Restrukturierungskosten von netto CHF 140 Millionen für den Konzern im 2. Quartal 2013 (Nettokosten von CHF 246 Millionen im 1. Quartal 2013); Gewinn von CHF 34 Millionen aus der Veräusserung des kanadischen Inlandgeschäfts von Global Asset Management im 1. Quartal 2013; Gewinn aus dem Verkauf des verbleibenden Eigenhandelsgeschäfts in der Investment Bank von CHF 55 Millionen und damit verbundene Währungsumrechnungsverluste von CHF 24 Millionen innerhalb von Corporate Center – Core Functions im 1. Quartal 2013; Nettoverlust von CHF 92 Millionen für den Konzern im Zusammenhang mit dem öffentlichen Tenderverfahren zum Schuldenrückkauf im 1. Quartal 2013.

Der Quartalsbericht für das 2. Quartal 2013, der Aktionärsbrief, die Medienmitteilung und die Folienpräsentation von UBS können ab Dienstag, 30. Juli, 06.45 (MESZ), unter www.ubs.com/quartalsbericht abgerufen werden.

Die Präsentation von UBS zum Ergebnis des 2. Quartals 2013 findet am Dienstag, 30. Juli, statt. Das Ergebnis wird von Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer, Tom Naratil, Group Chief Financial Officer, Caroline Stewart, Global Head of Investor Relations, und Hubertus Kuelps, Group Head of Communications & Branding, präsentiert.

Zeit

  • 09.00 MESZ
  • 08.00 BST
  • 03.00 US EDT

Hinweis: Die Präsentation des UBS-Ergebnisses und die Fragerunde werden nur in Ton via Webcast (NICHT Video) übertragen. Auf www.ubs.com/quartalsbericht steht eine synchronisierte Powerpoint-Präsentation zur Verfügung.

Webcast-Aufzeichnungen: Eine Audio-Aufzeichnung des Webcast wird am 30. Juli 2013 ab 12.00 (MESZ) verfügbar sein. Eine in Kapitel eingeteilte, auf Abruf verfügbare Version des Webcast wird ab 18.00 (MESZ) zur Verfügung stehen.

UBS AG

Medienkontakt
Schweiz: +41-44-234 85 00
Grossbritannien: +44-207-567 47 14
Americas: +1-212-882 58 57
APAC: +852-297-1 82 00

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Hinweis betreffend zukunftsgerichteter Aussagen
Dieses Dokument enthält «zukunftsgerichtete Aussagen», unter anderem Prognosen des Managements zur finanziellen Performance von UBS sowie Aussagen über erwartete Auswirkungen von Transaktionen und strategischen Initiativen in Bezug auf das Geschäft und die künftige Entwicklung von UBS. Während diese zukunftsgerichteten Aussagen die Einschätzung und Erwartungen von UBS zu den vorgenannten Themen widerspiegeln, können Risiken, Unsicherheiten und andere wichtige Faktoren die tatsächlich eintretenden Entwicklungen und Ergebnisse beeinflussen und dazu führen, dass diese wesentlich von den Erwartungen von UBS abweichen. Hierzu gehören u.a.: (1) der Grad des Erfolgs bei der Umsetzung der organisatorischen Änderungen und strategischen Pläne von UBS, der Effizienzinitiativen sowie der geplanten Verringerung der risikogewichteten Aktiven nach Basel III und ob diese Pläne und Änderungen nach ihrer Implementierung die erwartete Wirkung zeigen werden;
(2) die Entwicklung der Märkte, auf denen UBS tätig ist oder von denen UBS abhängt, inklusive Schwankungen an den Wertpapiermärkten, der Liquidität, Risikoprämien, Wechselkurse und Zinsen, sowie Auswirkungen des Wirtschaftsumfelds und von Marktentwicklungen auf die finanzielle Position bzw. die Bonität von Kunden und Gegen­parteien von UBS; (3) Änderungen der Verfügbarkeit von Kapital und Finanzierung, inklusive Änderungen der Risikoprämien und Ratings von UBS; (4) ­Änderungen der Finanzgesetzgebung und Regulierung in der Schweiz, den USA, in Grossbritannien und auf anderen bedeutenden Finanzplätzen, die möglicherweise zu strengeren Kapital- und Liquiditätsanforderungen oder zusätzlichen Steueranforderungen und Vergütungsbeschränkungen führen; (5) mögliche Änderungen der Rechtsform oder des Buchungsmodells des UBS-Konzerns infolge von in Kraft gesetzten, vorgeschlagenen oder künftigen gesetz­lichen oder regulatorischen Anforderungen, einschliesslich Kapitalanforderungen, der vorgeschlagenen Anforderung an ausländische Banken, Zwischenholding-Gesellschaften für ihr Geschäft in den USA einzurichten sowie Abwicklungsanforderungen; (6) die Änderung der Wettbewerbs­position von UBS, einschliesslich Unterschieden bei regulatorischen Kapital- und sonstigen Anforderungen auf bedeutenden Finanzplätzen, die sich nachteilig auf die Konkurrenzfähigkeit von UBS in bestimmten Geschäftsfeldern auswirken; (7) die Haftung von UBS oder mögliche Einschränkungen oder Strafen, welche die Aufsichtsbehörden UBS infolge von Rechts­streitigkeiten, vertraglichen Forderungen und regulatorischen Untersuchungen auferlegen; (8) die Folgen von steuerlichen oder regulatorischen Entwicklungen für das grenzüberscheitende Geschäft von UBS und dementsprechende mögliche Änderungen von ­Weisungen und Grundsätzen von UBS; (9) die Fähigkeit von UBS, Mitarbeiter für sich zu gewinnen und an sich zu binden, die für die Ertragsgenerierung sowie die Führung, Unterstützung und Kontrolle ihrer Geschäftsbereiche erforderlich ist und die möglicherweise durch Wettbewerbsfaktoren, u.a. die Vergütungspolitik, beeinflusst wird; (10) Änderungen der Rechnungs­legungsstandards oder -grundsätze und Bilanzierungsbestimmungen oder deren Aus­legungen, die den Ausweis von Gewinnen oder Verlusten, die Bewertung des Goodwill und andere Aspekte beeinflussen; (11) Grenzen der Effizienz der UBS-internen Prozesse für Risikomanagement, -kontrolle, -messung und -prognose sowie von Finanzmodellen im Allgemeinen; (12) die Fähigkeit von UBS bei technologischen Entwicklungen mit der Konkurrenz Schritt halten zu können, namentlich im Handelsgeschäft; (13) operatives Versagen wie Betrug, unautorisierte Handelsgeschäfte und Systemausfälle; und (14) die Folgen, die diese oder andere Faktoren oder nicht absehbare Ereignisse für die Reputation der Bank haben können sowie deren Folgewirkungen auf unser Geschäft und unsere Performance. Unsere geschäftlichen und finanziellen Ergebnisse ­können auch von anderen, in bisherigen und zukünftigen Berichten und Pflichtmeldungen – u.a. an die US Securities and Exchange Commission (SEC) – identifizierten Faktoren nachteilig beeinflusst werden. Weitere Informationen zu diesen Faktoren finden sich in Dokumenten von UBS und Pflichtmeldungen, u.a. dem auf Formular 20-F erstellten Jahresbericht für das am 31. Dezember 2012 zu Ende gegangene Geschäftsjahr, die UBS bei der SEC eingereicht hat. UBS ist nicht verpflichtet (und lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung ab), ihre zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund von neuen Informationen, künftigen Ereignissen oder aus anderen Gründen anzupassen.

Rundungsdifferenzen
Die Summe der in diesem Dokument ausgewiesenen Zahlen stimmt möglicherweise nicht genau mit den in den Tabellen und im Text dargestellten Gesamtbeträgen überein. Prozentangaben und Veränderungen von Prozentangaben werden mittels der gerundeten Zahlen, die in den Tabellen und im Text dargestellt sind, berechnet und können von einem Wert, der auf nicht gerundeten Zahlen basiert, abweichen.

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