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UBS-Ergebnis erstes Quartal 2012

Zürich/Basel | | Price Sensitive Information | Quarterly Results

 

UBS erzielt einen bereinigten Vorsteuergewinn1 im 1. Quartal von CHF 2,2 Milliarden, mit Gewinnsteigerungen in allen Unternehmensbereichen; ausgewiesener Vorsteuergewinn von CHF 1,3 Milliarden; Nettoneugelder im Wealth Management von CHF 10,9 Milliarden; branchenführende Kernkapitalquote (Tier 1) gemäss Basel 2.5 weiter verstärkt auf 18,7%; annualisierte Q1-Kostenbasis2 2012 reduzierte sich um CHF 1 Milliarde; bereinigte Eigenkapitalrendite (RoE) von zirka 13%.

UBS konnte ihre Strategie weiter erfolgreich umsetzen. Die Performance wurde in sämtlichen Unternehmensbereichen verbessert, daraus resultierte ein bereinigter Vorsteuergewinn1 von CHF 2,2 Milliarden. Wealth Management erhöhte den bereinigten Vorsteuergewinn3 um 24%, gestützt auf verbesserte Margen und anhaltende Kostenkontrolle, und Wealth Management Americas erzielte einen rekordhohen Quartalsgewinn vor Steuern von USD 209 Millionen, ein Plus von 34% gegenüber dem Vorquartal. In den Wealth-Management-Einheiten stieg der Nettoneugeldzufluss um mehr als das Doppelte auf CHF 10,9 Milliarden. Die Investment Bank konnte Ertragsgenerierung, Risikoabbau sowie Kosteneffizienz erfolgreich ausbalancieren und generierte einen bereinigten Vorsteuergewinn4 von CHF 846 Millionen.

Mit der nochmaligen Stärkung ihrer führenden Kapitalbasis, dem Abbau von risikogewichteten Aktiven und der weiterhin strikten Kostendisziplin setzte UBS die Umsetzung ihrer Strategie fort. Das Unternehmen baute seine führenden Kapitalkennzahlen deutlich aus, reduzierte die risikogewichteten Aktiven5 (RWA) gemäss Basel III um rund CHF 30 Milliarden und emittierte Basel-III-konforme verlustabsorbierende Notes in Höhe von USD 2 Milliarden. Bezüglich RWAReduktion ist UBS dem Planziel für 2012 voraus und ist auf gutem Weg, das anvisierte Ziel von CHF 2 Milliarden Kosteneinsparungen bis Ende 2013 zu erreichen.

  • Vorsteuergewinn von CHF 1304 Millionen, ein Plus von CHF 823 Millionen; den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 827 Millionen; verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 0.22
  • Operatives Konzernergebnis von CHF 6,5 Milliarden; bereinigte operative Erträge6 plus 26%
  • Bereinigtes Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Konzern1 auf 72% verbessert (verglichen mit 88%); das ausgewiesene Aufwand-Ertrags Verhältnis verbesserte sich auf 80% (gegenüber 92%); bereinigte Eigenkapitalrendite (RoE) von zirka 13%
  • Annualisierte Kostenbasis im Konzern im 1. Quartal 2012 um CHF 1 Milliarde tiefer verglichen mit den annualisierten Kosten für die 1. Jahreshälfte 2011
  • Wealth Management mit 70%iger Steigerung des Vorsteuergewinns auf CHF 803 Millionen; darin berücksichtigt ist ein positiver Effekt von CHF 237 Millionen im Zusammenhang mit Veränderungen bei der Pensionskasse; die Nettoneugelder wurden mehr als verdoppelt und lagen bei CHF 6,7 Milliarden, gestützt auf starke Zuflüsse aus dem asiatisch-pazifischen Raum, den Emerging Markets und der Schweiz sowie weltweit im Segment der Ultra-High-Net-Worth-Kunden; die Bruttomarge erhöhte sich um 2 auf 93 Basispunkte
  • Wealth Management Americas steigerte den Vorsteuergewinn um 34% auf USD 209 Millionen; das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich auf 87%; die Nettoneugelder stiegen um mehr als das Zweifache auf USD 4,6 Milliarden
  • Der bereinigte Vorsteuergewinn4 in der Investment Bank erhöhte sich auf CHF 846 Millionen, was die Mehrerträge in allen Geschäftsbereichen bei verbesserten Marktbedingungen, Trading-Effizienz sowie strikte Kostenkontrolle reflektiert; die RWA gemäss Basel III5 gingen um geschätzte CHF 21 Milliarden auf rund CHF 191 Milliarden zurück; das Verhältnis zwischen Securities-Erträgen7 und dem IB-VaR verbesserte sich um 58% auf 76
  • Global Asset Management steigerte den Vorsteuergewinn um 32% auf CHF 156 Millionen, in erster Linie gestützt auf deutlich höhere performanceabhängige Gebühren, speziell bei den alternativen und quantitativen Anlagen
  • Retail & Corporate erhöhte den Vorsteuergewinn um 40% auf CHF 575 Millionen, inklusive positive Effekte von CHF 190 Millionen bedingt durch die Veränderungen bei der Pensionskasse; kontinuierliches Wachstum der Kundeneinlagen, da dank wichtiger Initiativen über 24 000 neue Privatkundenkonti eröffnet und Vermögensneuzugänge in Höhe von netto CHF 1,6 Milliarden registriert wurden; die Kostenbasis wurde gut unter Kontrolle behalten
  • Die Kapital-, Liquiditäts- und Finanzierungspositionen sind weiterhin stark:
    – Die Kernkapitalquote (Tier 1) gemäss Basel 2.5 erhöhte sich von 15,9% auf 18,7%
    Das Kernkapital (Tier 1) gemäss Basel 2.5 stieg um CHF 1,2 Milliarden auf CHF 39,6 Milliarden
    – Die RWA5 gemäss Basel III gingen um geschätzte CHF 30 Milliarden auf zirka CHF 350 Milliarden
    zurück
    – Die Kernkapitalquote5 (Tier 1) gemäss Basel III erhöhte sich von 10,8% auf 11,8%
  • Verwaltete Vermögen von CHF 2,1 Billionen, ein Plus von 1%
  • Beispiele für den Fortschritt bei den strategischen Zielen:
    – Bei der RWA-Reduktion im Konzern sind wir dem Planziel voraus; weitere Verbesserung der bereits führenden Kapitalkennzahlen; bereinigtes Aufwand-Ertrags-Verhältnis innerhalb der Zielbandbreite
    – Bei Wealth Management liegen sowohl das annualisierte Wachstum der Nettoneugelder von 3,6% als auch das bereinigte Aufwand-Ertrags-Verhältnis3 von 67% innerhalb des Zielbands; auf Kurs beim Bruttomargenziel im Zuge der verbesserten Bedingungen
    – Bei Wealth Management Americas liegen das annualisierte Wachstum der Nettoneugelder von 2,4% sowie das Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 87% ebenfalls innerhalb der Zielvorgaben
    – Bei der Investment Bank ist der Abbau der RWA gemäss Basel III unserem Planziel bereits voraus; das bereinigte Aufwand-Ertrags-Verhältnis4 verbesserte sich von 87% auf 72%
    – Die Bruttomarge bei Global Asset Management ist konstant und mit 34 Basispunkten innerhalb der Zielbandbreite
    – Das Neugeschäftsvolumen bei Retail & Corporate nahm um 4,2% zu und lag somit leicht über den Zielvorgaben; das bereinigte Aufwand-Ertrags Verhältnis8 von 59% und die Nettozinsmarge von 159 Basispunkten entsprechen den Zielvorgaben

Zürich/Basel, 2. Mai 2012 – Group CEO Sergio P. Ermotti zum Ergebnis für das 1. Quartal 2012: «Wir haben die operative Performance in allen Unternehmensbereichen gesteigert, unsere führenden Kapitalquoten weiter verstärkt, risikogewichtete Aktiven reduziert und die Kosten unter Kontrolle behalten. Die starken Nettoneugeldzuflüsse in unserem Wealth-Management-Geschäft sind ein weiteres klares Zeichen des Vertrauens, das unsere Kunden UBS entgegenbringen. Angesichts der schwierigen Marktbedingungen bin ich stolz auf die Leistungen unserer Mitarbeiter. Wir haben qualitativ hochwertige Resultate bei weniger Risiko erzielt und unsere Strategie erfolgreich umgesetzt. Ich bin zuversichtlich, dass wir auf diesem strategischen Momentum aufbauen können, um die künftigen Herausforderungen anzugehen. Dies indem wir Kosten senken, Kapital aufbauen und die operative Risikokontrolle weiter verbessern. Gleichzeitig bleiben wir darauf konzentriert, unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten.»

Den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 827 Millionen im 1. Quartal

Der den UBS-Aktionären zurechenbare Reingewinn belief sich im 1. Quartal 2012 auf CHF 827 Millionen, gegenüber CHF 319 Millionen im 4. Quartal 2011. Der Vorsteuergewinn verbesserte sich von CHF 481 Millionen auf CHF 1304 Millionen, was die höheren Erträge vor eigenen Verbindlichkeiten in allen Unternehmensbereichen und im Corporate Center reflektiert. Im 1. Quartal 2012 wurde ein Verlust von CHF 1164 Millionen aus der Neubewertung von eigenen, zum Fair Value bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten verbucht. Dieser Effekt ist primär auf die Verengung unserer Kreditspreads im Quartalsverlauf zurückzuführen. Im Vorquartal wurde ein entsprechender Verlust von CHF 71 Millionen ausgewiesen. Im Quartalsergebnis berücksichtigt ist ausserdem ein Verlust von CHF 53 Millionen durch Bewertungsanpassungen der eigenen Kreditrisiken in unserem Derivateportfolio, verglichen mit einem Verlust von CHF 189 Millionen im 4. Quartal. Im Berichtsquartal ebenfalls enthalten sind eine Reduktion des Personalaufwands von CHF 485 Millionen im Zusammenhang mit Änderungen bei unserer Schweizer Pensionskasse sowie Restrukturierungskosten von CHF 126 Millionen, verglichen mit CHF 10 Millionen im Vorquartal. Unter Ausklammerung dieser vier Sonderfaktoren erhöhte sich der operative Vorsteuergewinn um CHF 1411 Millionen auf CHF 2162 Millionen, wobei ein Teil der Ertragszunahme durch höhere operative Kosten teilweise neutralisiert wurde. Der Geschäftsaufwand verminderte sich um CHF 160 Millionen auf CHF 5221 Millionen. Die Saläre und variablen Vergütungen stiegen um CHF 579 Millionen auf CHF 2813 Millionen, hauptsächlich bedingt durch Mehraufwand für variable Vergütungen sowie die erhöhten Restrukturierungskosten. Der Sachaufwand verminderte sich um CHF 254 Millionen. Die gesamten Restrukturierungskosten beliefen sich im 1. Quartal 2012 auf CHF 126 Millionen, gegenüber CHF 10 Millionen im Vorquartal. Per 31. März 2012 beschäftigte UBS 64 243 Mitarbeitende, verglichen mit 64 820 am 31. Dezember 2011. Der Rückgang um 577 Mitarbeiter ist mehrheitlich durch das im Vorjahr angekündigte Kostensenkungsprogramm im Umfang von CHF 2 Milliarden bedingt. Der Steueraufwand für das 1. Quartal 2012 betrug CHF 476 Millionen, verglichen mit CHF 160 Millionen im Vorquartal.

Wealth Management wies im 1. Quartal 2012 einen Vorsteuergewinn von CHF 803 Millionen aus, verglichen mit CHF 471 Millionen im Vorquartal. Im Ergebnis eingeschlossen ist eine Reduktion des Personalaufwands von CHF 237 Millionen im Zusammenhang mit Änderungen bei unserer Schweizer Pensionskasse. Bereinigt um diesen Posten sowie um Restrukturierungskosten erhöhte sich der Vorsteuergewinn um CHF 110 Millionen auf CHF 578 Millionen. Der Geschäftsertrag erhöhte sich um CHF 96 Millionen auf insgesamt CHF 1769 Millionen gegenüber CHF 1673 Millionen, in erster Linie dank Mehrerträgen im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft. Dies ist Ausdruck der erhöhten Kundenaktivität gegenüber dem sehr geringen Niveau des Vorquartals. Die annualisierte Wachstumsrate für die Nettoneugelder betrug 3,6%, verglichen mit 1,7% im Vorquartal. Die Nettoneugelder bezifferten sich auf CHF 6,7 Milliarden, während sie im Vorquartal CHF 3,1 Milliarden betragen hatten. Gründe dafür sind die kräftigen Zuflüsse aus der asiatisch-pazifischen Region, den Emerging Markets, im Wealth Management in der Schweiz sowie weltweit im Kundensegment Ultra High Net Worth. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen verbesserte sich um 2 auf 93 Basispunkte, was in erster Linie den erhöhten Kundenaktivitäten zu verdanken ist. Die verwalteten Vermögen beliefen sich per 31. März 2012 auf CHF 772 Milliarden, was einem Plus von CHF 22 Milliarden seit dem 31. Dezember 2011 entspricht und auf die steigenden globalen Aktienmärkte und die Nettoneugeldzuflüsse zurückzuführen ist. Der Geschäftsaufwand sank von CHF 1203 Millionen auf CHF 966 Millionen, vorwiegend infolge der oben erwähnten Reduktion des Personalaufwands.

Wealth Management Americas erreichte im 1. Quartal 2012 mit einem Vorsteuergewinn von USD 209 Millionen den höchsten je ausgewiesenen Quartalsgewinn. Im Vorquartal belief er sich noch auf USD 156 Millionen. Das Quartal war geprägt durch erhöhte Transaktionsaktivitäten und beinhaltete erhöhte realisierte Gewinne aus Verkäufen von Finanzanlagen im zur Veräusserung verfügbaren Portfolio. Der Geschäftsertrag erhöhte sich von USD 1504 Millionen um USD 64 Millionen auf USD 1568 Millionen. Der Geschäftsaufwand stieg von USD 1347 Millionen um USD 12 Millionen auf insgesamt USD 1359 Millionen, hauptsächlich verursacht durch höhere Personalkosten, wobei dies durch die Abnahme des nicht personalbezogenen Aufwands teilweise aufgefangen wurde. Die annualisierte Wachstumsrate für das Nettoneugeld belief sich im 1. Quartal auf 2,4%, gegenüber 1,2% im Vorquartal. Die gesamten Nettoneugelder erhöhten sich auf USD 4,6 Milliarden, gegenüber USD 2,1 Milliarden im Vorquartal. Die Neueinstellung von Finanzberatern trug am meisten zu den Zuflüssen im Berichtsquartal bei, während die seit mehr als einem Jahr bei UBS beschäftigten Finanzberater ebenfalls Anteil daran hatten, wenn auch in geringerem Ausmass. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen nahm in US-Dollar betrachtet um 2 auf 80 Basispunkte ab. Gegenüber dem Ertragsanstieg um 4% nahmen die durchschnittlich verwalteten Vermögen stärker zu, mit einem Plus von 6%.

Unter Ausklammerung des Verlusts auf eigenen Verbindlichkeiten von CHF 1103 Millionen erzielte die Investment Bank im 1. Quartal 2012 einen Vorsteuergewinn von CHF 730 Millionen, nach einem Vorsteuergewinn von CHF 99 Millionen im 4. Quartal 2011. Dieses Ergebnis reflektiert die höheren Erträge in allen Geschäftsbereichen infolge verbesserter Marktbedingungen. Einschliesslich des Bewertungsverlusts auf eigenen Verbindlichkeiten resultierte im 1. Quartal 2012 ein Vorsteuerverlust von CHF 373 Millionen, verglichen mit einem Vorsteuerverlust von CHF 14 Millionen im 4. Quartal 2011. Die risikogewichteten Aktiven gemäss Basel 2.5 wurden per Ende des 1. Quartals um CHF 21 Milliarden auf CHF 114 Milliarden reduziert. Im Investment Banking nahm der Gesamtertrag von CHF 280 Millionen um 41% auf CHF 396 Millionen zu. Die Einkünfte aus dem Beratungsgeschäft sanken um 33% von CHF 254 Millionen auf CHF 169 Millionen, da unser Marktanteil zurückging und das globale Gebührenvolumen um 19% schrumpfte. Die Einkünfte aus dem Kapitalmarktgeschäft konnten infolge unseres höheren Marktanteils und verbesserten Rankings um 60% von CHF 268 Millionen auf CHF 430 Millionen gesteigert werden, während das globale Gebührenvolumen um 27% zunahm. Im Equities-Bereich stiegen die Erträge um 41% von CHF 704 Millionen auf CHF 992 Millionen, wobei vor allem die Einkünfte aus Cash Equities höhere Gebühren generierten und von einer Volumensteigerung in sämtlichen Regionen profitierten. Die Erträge von Fixed Income, Currencies and Commodities nahmen um 45% zu, von CHF 1035 Millionen auf CHF 1501 Millionen. In den Bereichen Credit und Emerging Markets wurde ebenfalls ein besseres Resultat erzielt. Im Macro-Bereich wurde der Ertragsanstieg in den meisten Sparten durch die niedrigeren Erträge aus dem kurzfristigen Zinsgeschäft überkompensiert. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 14% von CHF 1901 Millionen im Vorquartal auf CHF 2173 Millionen.

Bei Global Asset Management belief sich der Vorsteuergewinn im 1. Quartal 2012 auf CHF 156 Millionen, verglichen mit CHF 118 Millionen im 4. Quartal 2011. Der Gewinnanstieg ist dem höheren Geschäftsertrag zu verdanken. Dieser wiederum stieg hauptsächlich infolge der höheren performanceabhängigen Gebühren für alternative und quantitative sowie traditionelle Anlagen und des tieferen Geschäftsaufwands, der auch eine Reduktion des Personalaufwands im Zusammenhang mit Änderungen bei unserer Schweizer Pensionskasse beinhaltete. Der Geschäftsertrag belief sich auf total CHF 478 Millionen, nachdem er im Vorquartal noch bei CHF 463 Millionen gelegen hatte. Die Netto-Management-Fees sanken. Betroffen waren hauptsächlich die alternativen und quantitativen Anlagen, aber auch Global Real Estate, wo die Transaktionsgebühren nach dem aussergewöhnlich starken  Vorquartal zurückgingen. Die performanceabhängigen Gebühren nahmen zu, hauptsächlich in den Bereichen alternative und quantitative Anlagen und insbesondere bei unserem Single-Manager-Flaggschifffonds O’Connor, aber auch bei den traditionellen Anlagen, namentlich bei Aktien. Die annualisierte Wachstumsrate für das Nettoneugeld war mit 5,7% negativ, verglichen mit positiven 0,2% im Vorquartal. Ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds beziffern sich die Nettoneugeldabflüsse von Drittparteien auf CHF 2,9 Milliarden (Vorquartal: Zuflüsse von CHF 0,3 Milliarden). Mehrere grosse institutionelle Kunden reduzierten im Rahmen von Portfolioanpassungen ihre Mandate oder lösten sie auf. Ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds beliefen sich die Nettoneugeldzuflüsse der Wealth-Management-Kunden von UBS auf CHF 0,3 Milliarden, verglichen mit Abflüssen von CHF 0,8 Milliarden im 4. Quartal 2011. Die Bruttomarge betrug wie im Vorquartal 34 Basispunkte. Der Geschäftsaufwand nahm von CHF 345 Millionen auf insgesamt CHF 322 Millionen ab, vor allem infolge einer Reduktion des Personalaufwandes aufgrund der Veränderungen bei unserer Schweizer Pensionskasse.

Retail & Corporate wies im 1. Quartal 2012 einen Vorsteuergewinn von CHF 575 Millionen aus, verglichen mit CHF 412 Millionen im Vorquartal. Das bessere Ergebnis ist der Reduktion des Personalaufwands von CHF 190 Millionen im Zusammenhang mit Änderungen bei unserer Schweizer Pensionskasse zu verdanken. Bereinigt um diesen Effekt und die Restrukturierungskosten verringerte sich der Vorsteuergewinn um 7% oder CHF 28 Millionen auf CHF 392 Millionen. Der Rückgang reflektiert in erster Linie den niedrigeren Zinserfolg und die höheren Abgrenzungen für variable Vergütungen gegenüber dem 4. Quartal, in welchem die Abgrenzungen nach unten korrigiert worden waren. Der Geschäftsertrag erhöhte sich um CHF 8 Millionen von CHF 928 Millionen im Vorquartal auf CHF 936 Millionen. Die Wiedereingänge auf bereits abgeschriebenen Ausleihungen infolge Auflösung von bestimmten Pauschalwertberichtigungen sowie von Rückstellungen auf einer kleineren Anzahl von Workout-Portfolios wurden durch den Rückgang des Nettozinserfolgs teilweise zunichtegemacht. Der Geschäftsaufwand sank um CHF 156 Millionen auf CHF 361 Millionen, verglichen mit CHF 517 Millionen im Vorquartal. Im Ergebnis eingeschlossen ist auch eine Reduktion des Personalaufwands um CHF 190 Millionen im Zusammenhang mit den oben erwähnten Änderungen bei unserer Schweizer Pensionskasse.

Das Corporate Center – Core Functions9 wies im 1. Quartal 2012 einen Vorsteuerverlust von CHF 75 Millionen aus, nachdem im Vorquartal ein Verlust von CHF 126 Millionen angefallen war. Die innerhalb Corporate Center – Core Functions verbleibenden Treasury-Einnahmen (nach Zuweisung an die Unternehmensbereiche) beliefen sich auf CHF 79 Millionen, verglichen mit CHF 4 Millionen im Vorquartal. Das Legacy Portfolio erzielte einen Vorsteuergewinn von CHF 28 Millionen, gegenüber einem Verlust von CHF 522 Millionen im Vorquartal. Dies war hauptsächlich auf die Wertzunahme unserer Option für den Kauf des Eigenkapitals des SNB StabFunds sowie das verbesserte Ergebnis für das übrige Legacy Portfolio zurückzuführen.

Ergebnis der berichtspflichtigen Segmente und Corporate Center

Kapital und Bilanz

Unser Kernkapital (Tier 1) gemäss Basel 2.5 stieg im Berichtsquartal um CHF 1,2 Milliarden. Wir reduzierten zudem die risikogewichteten Aktiven gemäss Basel 2.5 um CHF 30 Milliarden auf CHF 211 Milliarden. Infolgedessen verbesserte sich unsere Kernkapitalquote (Tier 1) gemäss Basel 2.5 um 280 Basispunkte auf 18,7%, verglichen mit 15,9% per 31. Dezember 2011. UBS emittierte zudem verlustabsorbierende Notes in Höhe von USD 2 Milliarden, die als Basel-III-konformes Tier-2-Kapital gelten. Per 31. März 2012 betrug unsere Bilanz CHF 1366 Milliarden, was einer Reduktion um CHF 53 Milliarden gegenüber dem 31. Dezember 2011 entspricht. Grund dafür ist hauptsächlich eine markt- und risikobedingte Abnahme bei den positiven Wiederbeschaffungswerten.

Verwaltete Vermögen

Die verwalteten Vermögen beliefen sich am 31. März 2012 auf CHF 2115 Milliarden, gegenüber CHF 2088 Milliarden am 31. Dezember 2011. Die Zunahme ist primär der positiven Marktperformance zu verdanken, die teilweise durch die Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken und die Reduktion von netto CHF 17 Milliarden aus dem gemäss Übernahmevereinbarung vorgesehenen Teilverkauf der im 4. Quartal erworbenen Vermögen in Höhe von CHF 25 Milliarden von ING Investment Management in Australien geschmälert wurde. Von den verwalteten Vermögen entfielen CHF 772 Milliarden auf Wealth Management, CHF 728 Milliarden auf Wealth Management Americas, CHF 559 Milliarden auf Global Asset Management und CHF 56 Milliarden auf Retail & Corporate.

Ausblick

Im zweiten Quartal 2012 wird das Ausmass der Kundenaktivität vermutlich von Faktoren beeinflusst werden, die schon für die letzten Quartale massgeblich waren. Dazu gehören die anhaltende und substanzielle Verbesserung der Schuldensituation in der Eurozone, die Bedenken betreffend das europäische Bankensystem, das US-Haushaltsdefizit sowie die fortbestehende Unsicherheit über die generelle künftige Entwicklung der Weltwirtschaft. Sollten in diesen Kernfragen keine Fortschritte erzielt werden, wäre eine weitere Erholung der herrschenden Marktsituation unwahrscheinlich. Damit würden auch das Ertragswachstum, die Nettozinsmargen und die Nettoneugelder potenziell unter Druck bleiben. Wir gehen jedoch davon aus, dass unsere Wealth-Management-Einheiten insgesamt weiterhin Nettoneugeldzuflüsse generieren werden, weil die Kunden unsere Bemühungen anerkennen und uns auch weiterhin ihr Vermögen anvertrauen werden. Wir sind überzeugt, dass sich uns auch in den kommenden Quartalen weitere Chancen bieten werden, um unsere Position als eine der weltweit bestkapitalisierten Banken zu stärken. Wir werden uns weiterhin auf die Reduktion der risikogewichteten Aktiven gemäss Basel III und den Ausbau unserer Kapitalquoten konzentrieren. Für die Zukunft unseres Unternehmens sind wir höchst zuversichtlich.

1 Ohne Bewertungsverluste von CHF 1164 Millionen auf eigenen zum Fair Value bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten (4Q11: Verlust von CHF 71 Millionen), Bewertungsanpassungen der eigenen Kreditrisiken in Höhe von negativen CHF 53 Millionen (4Q11: negative CHF 189 Millionen), Netto-Restrukturierungskosten von CHF 126 Millionen (4Q11: CHF 10 Millionen) sowie eine Reduktion des Personalaufwands um CHF 485 Millionen im Zusammenhang mit der Schweizer Pensionskasse.

2 Verglichen mit annualisierten Kosten für die 1. Jahreshälfte 2011

3 Ohne Netto-Restrukturierungskosten von CHF 12 Millionen (4Q11: Minderaufwand von CHF 3 Millionen) und eine Reduktion des Personalaufwands um CHF 237 Millionen im Zusammenhang mit der Schweizer Pensionskasse.

4 Ohne Bewertungsverluste von CHF 1103 Millionen auf eigenen zum Fair Value bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten (4Q11: Verlust von CHF 114 Millionen), Bewertungsanpassungen der eigenen Kreditrisiken in Höhe von negativen CHF 53 Millionen (4Q11: negative CHF 189 Millionen), Netto-Restrukturierungskosten von CHF 101 Millionen (4Q11: Minderaufwand von CHF 13 Millionen) sowie eine Reduktion des Personalaufwands um CHF 38 Millionen im Zusammenhang mit der Schweizer Pensionskasse.

5 Unsere Pro-forma-Berechnung der risikogewichteten Aktiven gemäss Basel III bildet eine Kombination aus den bestehenden risikogewichteten Aktiven gemäss Basel 2.5, einer revidierten Behandlung von Verbriefungspositionen mittels einer fixen Risikogewichtung sowie neuen Kapitalanforderungen, die auf neuen Modellen und Kalkulationen basieren. Diese neuen Modelle müssen von der Aufsichtsbehörde noch genehmigt werden. Damit ist erst nach der Erarbeitung weiterer Richtlinien zu rechnen. Unsere risikogewichteten Aktiven gemäss Basel III auf Pro-forma-Basis schliessen deshalb die geschätzten Auswirkungen dieser neuen Kapitalanforderungen ein und werden mit der fortschreitenden Umsetzung der neuen Modelle und damit verbundenen Systeme sowie anhand der regulatorischen Auslegung weiter verfeinert. Die auf Basis von Basel III in dieser Medienmitteilung und im Finanzbericht des 1. Quartals 2012 dargestellten Zahlen wurden anhand der stufenweise umzusetzenden («phased-in») Bestimmungen von Basel III berechnet, die ab 1. Januar 2013 in Kraft treten.

6 Ohne Bewertungsverluste von CHF 1164 Millionen auf eigenen zum Fair Value bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten (4Q11: Verlust von CHF 71 Millionen) und Bewertungsanpassungen der eigenen Kreditrisiken in Höhe von negativen CHF 53 Millionen (4Q11: negative CHF 189 Millionen).

7 Equities- und FICC-Erträge.

8 Ohne Restrukturierungskosten von CHF 7 Millionen (4Q11: CHF 8 Millionen) und eine Reduktion des Personalaufwands um CHF 190 Millionen im Zusammenhang mit der Schweizer Pensionskasse.

9 Am 30. Dezember 2011 wurde eine Vereinbarung geschlossen zur Übertragung von Legacy-Beständen aus der Investment Bank in das Corporate Center. Ab dem 1. Quartal wird das Legacy Portfolio, bestehend aus den transferierten Legacy-Beständen sowie der Option zum Rückkauf des Eigenkapitals des SNB StabFund, im Corporate Center als separates Berichtssegment ausgewiesen, und alle übrigen Tätigkeiten des Corporate Center werden zusammengefasst unter Corporate Center – Group Functions. Siehe Abschnitt «Recent developments and financial reporting structure changes» des Finanzberichts für das 1. Quartal 2012 für weitere Informationen. Frühere Vergleichsperioden wurden angepasst, um die Auswirkungen des Transfers zu berücksichtigen.

Die Medienmitteilung ist verfügbar unter www.ubs.com/media und www.ubs.com/investors.

Weitere Informationen zum UBS-Quartalsergebnis unter www.ubs.com/investors:

  • Finanzbericht für das 1. Quartal 2012
  • Powerpoint-Präsentation für das 1. Quartal 2012
  • Aktionärsbrief (Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch)

Webcast
Die Präsentation der Finanzergebnisse durch Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer, Tom Naratil, Group Chief Financial Officer, und Caroline Stewart, Global Head of Investor Relations, wird am 2. Mai 2012 auf dem Internet unter www.ubs.com/media zu folgenden Zeiten live übertragen:

  • 9.00 Uhr MESZ
  • 8.00 Uhr BST
  • 3.00 Uhr US EDT

Eine Aufzeichnung der Präsentation ist am 2. Mai 2012 ab 14.00 Uhr MESZ verfügbar.

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This report contains statements that constitute “forward-looking statements”, including but not limited to management’s outlook for UBS’s financial performance and statements relating to the anticipated effect of transactions and strategic initiatives on UBS’s business and future development. While these forward-looking statements represent UBS’s judgments and expectations concerning the matters described, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from UBS’s expectations. These factors include, but are not limited to: (1) developments in the markets in which UBS operates or to which it is exposed, including movements in securities prices or liquidity, credit spreads, currency exchange rates and interest rates and the effect of economic conditions and market developments on the financial position or creditworthiness of UBS’s clients and counterparties; (2) changes in the availability of capital and funding, including any changes in UBS’s credit spreads and ratings; (3) the ability of UBS to reduce its Basel III risk-weighted assets in order to comply with future Swiss capital requirements without materially adversely affecting its profitability; (4) changes in financial legislation and regulation in Switzerland, the US, the UK and other major financial centers which may impose constraints on or necessitate changes in the scope and location of UBS’s business activities and in its legal and booking structures, including the imposition of more stringent capital and liquidity requirements, incremental tax requirements and constraints on remuneration; (5) possible constraints or sanctions that regulatory authorities might impose on UBS, including as a consequence of the unauthorized trading incident announced in September 2011; (6) changes in UBS’s competitive position, including whether differences in regulatory capital and other requirements among the major financial centers will adversely affect UBS’s ability to compete in certain lines of business, (7) the liability to which UBS may be exposed due to litigation, contractual claims and regulatory investigations, some of which stem from the market events and losses incurred by clients and counterparties during the financial crisis of 2007–2009; (8) the effects on UBS’s cross-border banking business of tax treaties negotiated or under discussion between Switzerland and other countries and future tax or regulatory developments; (9) the degree to which UBS is successful in effecting organizational changes and implementing strategic plans, and whether those changes and plans will have the effects intended; (10) UBS’s ability to retain and attract the employees necessary to generate revenues and to manage, support and control its businesses; (11) changes in accounting standards or policies, and accounting determinations affecting the recognition of gain or loss, the valuation of goodwill and other matters; (12) limitations on the effectiveness of UBS’s internal processes for risk management, risk control, measurement and modeling, and of financial models generally; (13) whether UBS will be successful in keeping pace with competitors in updating its technology, particularly in trading businesses; (14) the occurrence of operational failures, such as fraud, unauthorized trading and systems failures, either within UBS or within a counterparty; and (15) the effect that these or other factors or unanticipated events may have on our reputation and the additional consequences that this may have on our business and performance. Our business and financial performance could be affected by other factors identified in our past and future filings and reports, including those filed with the SEC. More detailed information about those factors is set forth in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS’s Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2011. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any obligation to) update or alter its forward-looking statements, whether as a result of new information, future events, or otherwise.

Rounding
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