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UBS mit Vorsteuergewinn von CHF 2 614 Millionen im 2. Quartal

Zürich / Basel | | Quarterly Results

Gutes Ergebnis in einem volatilen Marktumfeld

  • Den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 2 005 Millionen

  • Verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 0.52

  • Annualisierte Eigenkapitalrendite von 19,5% im 1. Halbjahr 2010

Investment Bank mit Vorsteuergewinn von CHF 1,3 Milliarden; plus 10% verglichen mit dem 1. Quartal 2010

  • Equities mit Erträgen von CHF 1 365 Millionen; Steigerung um 9% gegenüber dem 1. Quartal

  • Foreign Exchange mit deutlicher Ertragssteigerung gegenüber dem 1. Quartal

  • Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) mit Erträgen von CHF 1 703 Millionen

Wealth Management & Swiss Bank mit stabilem Gewinn auf dem Stand des Vorquartals

  • Vorsteuergewinn von CHF 1 131 Millionen

  • Margenverbesserung im Wealth Management, mit Steigerung der annualisierten Bruttomarge um 2 Basispunkte auf 95 Basispunkte

Klare Verbesserung bei den Nettoneugeldern

  • CHF 10,9 Milliarden Zuflüsse von institutionellen Kunden und Nettoneugeldzuflüsse von total CHF 3,4 Milliarden bei Global Asset Management

  • Nettoneugeldabfluss von CHF 5,5 Milliarden bei Wealth Management & Swiss Bank und von CHF 2,6 Milliarden bei Wealth Management Americas, verglichen mit Abflüssen von CHF 8,2 Milliarden bzw. CHF 7,2 Milliarden im 1. Quartal

Starke Kapitalkennzahlen; Fokus auf Risiken und Kosten

  • BIZ-Kernkapitalquote (Tier 1) per Quartalsende von 16,4%, gegenüber 16,0% per 31. März 2010; Core Tier 1 Ratio im selben Zeitraum von 12,5% auf 13,0% gestiegen

  • Aufwand-Ertrags-Verhältnis des Konzerns von 71,2% im 2. Quartal bei grösstenteils stabiler Kostenbasis

  • Die risikogewichteten Aktiven sanken um CHF 4 Milliarden auf CHF 205 Milliarden am 30. Juni 2010; FINMA Leverage Ratio mit 4,1% unverändert gegenüber dem Vorquartal

Nach der Genehmigung des Staatsvertrags zwischen der Schweiz und den USA durch das Schweizer Parlament geht UBS davon aus, dass bis Oktober mit der US-Regierung alle noch offenen Punkte im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden US-Geschäft geregelt werden können.

Group CEO Oswald J. Grübel zum Ergebnis des 2. Quartals: «Wir haben in einem volatilen Marktumfeld ein gutes Ergebnis erzielt. Es zeigt, dass wir Fortschritte machen auf dem Weg zu unseren mittelfristigen Zielen. Unsere Investment Bank hat ihre Wettbewerbsstellung verbessert, und die Gewinne von Wealth Management & Swiss Bank sind stabil. Unser Geschäftsportfolio ist immer besser in der Lage, unter verschiedenen Marktbedingungen wettbewerbsfähige Erträge zu generieren, und unser Risikomanagement hat sich als robust erwiesen. Ich bin für unsere Zukunft zuversichtlich und fest davon überzeugt, dass unsere Strategie die richtige ist.»

Reingewinn von CHF 2 005 Millionen im 2. Quartal 2010

UBS weist für das 2. Quartal einen den UBS-Aktionären zurechenbaren Reingewinn von CHF 2 005 Millionen aus, verglichen mit CHF 2 202 Millionen im 1. Quartal 2010.

Der Vorsteuergewinn von Wealth Management & Swiss Bank blieb mit CHF 1 131 Millionen praktisch unverändert gegenüber den CHF 1 161 Millionen im 1. Quartal. Der Vorsteuergewinn im Wealth Management fiel mit CHF 658 Millionen um 5% niedriger aus als im Vorquartal, vor dem Hintergrund mehrheitlich stabiler Erträge und eines leicht erhöhten Geschäftsaufwands. Die annualisierte Bruttomarge steigerte sich gegenüber dem 1. Quartal um 2 Basispunkte auf 95 Basispunkte. Die verwalteten Vermögen gingen im Quartalsvergleich um durchschnittlich 2% zurück, hauptsächlich als Folge der tieferen Marktbewertungen. Der Aufwand stieg um 2%, weil unter anderem Kosten für die britische Bonussteuer (UK Bank Payroll Tax) anfielen und der Effekt der jährlichen Gehaltserhöhungen voll zum Tragen kam.

Retail & Corporate erwirtschaftete mit CHF 473 Millionen einen um 2% höheren Vorsteuergewinn als im 1. Quartal. Die höheren Einkünfte im Kreditgeschäft konnten den Rückgang der Courtage- und Kommissionseinnahmen überkompensieren. Infolge der anhaltend strikten Kostenkontrolle blieb das Aufwands-Ertrags-Verhältnis von Retail & Corporate mit 52,1% stabil.

Wealth Management Americas verzeichnete im 2. Quartal einen Vorsteuerverlust von CHF 67 Millionen, gegenüber einem Vorsteuergewinn von CHF 15 Millionen im 1. Quartal. Ohne Restrukturierungskosten von CHF 146 Millionen, primär im Zusammenhang mit der Rationalisierung des Gebäudeportfolios, verbesserte sich der Vorsteuergewinn auf CHF 79 Millionen, verglichen mit CHF 36 Millionen im 1. Quartal. Dies ist in erster Linie einer Zunahme der Gebühreneinnahmen und transaktionsabhängigen Erträge zu verdanken.

Der Vorsteuergewinn von Global Asset Management belief sich im 2. Quartal auf CHF 117 Millionen, gegenüber CHF 137 Millionen im 1. Quartal. Die Erträge waren stabil, wobei die in einem volatilen Markt sinkenden performanceabhängigen Einkünfte durch höhere Vermögensverwaltungsgebühren ausgeglichen wurden. Die Kosten erhöhten sich um 5%, teilweise aufgrund der Amortisierung von leistungsabhängigen Vergütungszuteilungen aus dem vergangenen Jahr.

Die Investment Bank generierte im 2. Quartal einen Vorsteuergewinn von CHF 1 314 Millionen, verglichen mit CHF 1 190 Millionen im 1. Quartal. Die Equities-Erträge stiegen gegenüber dem ersten Quartal um 9% auf 1365 Millionen Franken. Das Ergebnis belegt die Stärke dieses grössten Bereichs unseres Handels- und Kommissionsgeschäfts in einem instabilen Marktumfeld. Die Erträge der von Fixed Income, Currencies and Commodities gingen aufgrund der defensiven Positionierung der Handelsbücher im Quartal und der geringeren Kundenaktivitäten auf 1 703 Millionen Franken zurück. Dabei wurde der Rückgang in den Bereichen Credit und Emerging Markets kompensiert durch die Gewinne im Foreign-Exchange-Geschäft, das von der verstärkten Marktvolatilität und erhöhten Kundenaktivität profitierte. Die Erträge im Investment Banking sanken auf CHF 478 Millionen, da der globale Investment-Banking-Gebührenpool gegenüber dem 1. Quartal rückläufig war. Die Erträge der Investment Bank beinhalten einen Gewinn von CHF 595 Millionen auf eigenen Verbindlichkeiten, die als finanzielle Verpflichtungen zum Fair Value bilanziert sind. Die Kosten stiegen gegenüber dem Vorquartal um 3% auf CHF 2 788 Millionen. Darin enthalten ist ein Aufwand von CHF 228 Millionen im Zusammenhang mit der britischen Bonussteuer. Ohne diese Steuer sind die Kosten infolge der niedrigeren Abgrenzungen für variable Vergütungen zurückgegangen.

Der Vorsteuergewinn von Treasury und übrige Aktivitäten belief sich im 2. Quartal auf CHF 119 Millionen, verglichen mit CHF 306 Millionen im 1. Quartal.

Der den Minderheitsanteilen zurechenbare Reingewinn berücksichtigt eine Dividendenverpflichtung für Preferred Securities in Höhe von CHF 298 Millionen im 2. Quartal 2010, gegenüber CHF 6 Millionen im 1. Quartal.

Im Resultat des 2. Quartals 2010 enthalten ist eine Steuerbelastung von CHF 311 Millionen, verglichen mit einer Belastung von CHF 603 Millionen im Vorquartal.

Ergebnisse der Unternehmensbereiche: 2Q10 vs 1Q10

Nettoneugelder und verwaltete Vermögen

Wealth Management – Die Nettoneugeldabflüsse gingen im 2. Quartal 2010 erneut zurück und lagen bei CHF 5,2 Milliarden, gegenüber CHF 8,0 Milliarden im 1. Quartal, mit weiteren Nettozuflüssen in der Region Asien-Pazifik, im Ultra-High-Net-Worth-Segment sowie an gewissen europäischen Standorten. Insgesamt blieb die Nettoneugeldentwicklung in Europa leicht negativ, jedoch gingen die Nettoabflüsse im Vergleich zum Vorquartal erneut zurück.

Retail & Corporate – Die Nettoneugeldabflüsse beliefen sich im Berichtsquartal auf CHF 0,3 Milliarden, gegenüber CHF 0,2 Milliarden im Vorquartal.

Wealth Management Americas – Die Nettoneugeldabflüsse betrugen im 2. Quartal 2010 CHF 2,6 Milliarden, gegenüber CHF 7,2 Milliarden im 1. Quartal. Die Nettoneugeldzuflüsse, gemäss marktüblicher US-amerikanischer Praxis inklusive US-Zinsen und Dividenden, beliefen sich auf CHF 2,0 Milliarden. Seit zwei aufeinanderfolgenden Quartalen werden positive Nettoneugelder von Finanzberatern generiert, die länger als ein Jahr für UBS tätig sind.

Global Asset Management – Im 2. Quartal wurden positive Nettoneugelder in Höhe von CHF 3,4 Milliarden verzeichnet, verglichen mit Nettoabflüssen von CHF 2,6 Milliarden im Vorquartal. Nettozuflüsse von institutionellen Kunden von CHF 10,9 Milliarden wurden durch Nettoabflüsse von CHF 7,5 Milliarden bei Kunden des Wealth-Management-Geschäfts von UBS teilweise neutralisiert. Ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds betrugen die Nettoneugeldzuflüsse CHF 6,2 Milliarden, gegenüber Nettoabflüssen von CHF 1,6 Milliarden im 1. Quartal 2010.

Die verwalteten Vermögen beliefen sich per 30. Juni 2010 auf CHF 2 180 Milliarden, gegenüber CHF 2 267 Milliarden am 31. März 2010. Dieser Rückgang war überwiegend auf die negativen Marktentwicklungen zurückzuführen. Von den verwalteten Vermögen entfielen CHF 917 Milliarden auf Wealth Management & Swiss Bank (davon CHF 786 Milliarden bei Wealth Management und CHF 131 Milliarden bei Retail & Corporate); CHF 693 Milliarden auf Wealth Management Americas und CHF 569 Milliarden auf Global Asset Management.

Kapital und Bilanz

Das Risikomanagement von UBS hat sich in einem schwierigen Marktumfeld bewährt. Dieses Umfeld hat UBS während des Quartals dazu veranlasst, beim Eingehen von Risiken einen noch vorsichtigeren Ansatz zu wählen. In der Investment Bank wurde das durchschnittliche Handelsrisiko verringert, und die verbleibenden Risikopositionen konnten weiter erheblich abgebaut werden.

Die risikogewichteten Aktiven waren mit CHF 205 Milliarden per Ende 2. Quartal leicht rückläufig, da UBS das Risikoprofil des Konzerns insgesamt weiter reduzierte. Das Wachstum der Bilanz um 8% ist vorwiegend auf höhere Wiederbeschaffungswerte für derivative Instrumente zurückzuführen, die empfindlich auf Marktschwankungen reagieren. Die BIZ-Kernkapitalquote (Tier 1) verbesserte sich erneut: Per 30. Juni 2010 betrug sie 16,4%, nachdem sie Ende März noch bei 16,0% gelegen hatte. Mit 4,1% blieb die FINMA Leverage Ratio gegenüber dem 1. Quartal unverändert.

Ausblick

Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der globalen wirtschaftlichen Erholung könnten dazu führen, dass die Märkte volatil und ohne klar erkennbare Richtung agieren. Unserer Einschätzung nach würde dies in allen unseren Geschäften reduzierte Kundenaktivität.en zur Folge haben. Zudem erwarten wir, dass die Einkünfte im Portfolio Management tiefer ausfallen werden als im zweiten Quartal, aufgrund des geringeren Volumens an verwalteten Vermögen per Ende Juni.

Wir setzen unsere Strategie plangemäss um und rechnen in den kommenden Quartalen mit weiteren Fortschritten. Für unsere Zukunft sind wir zuversichtlich.

Webcast

  • ab 9 Uhr: Live-Präsentation

  • ab 14 Uhr: Aufzeichnung

  • ab 18 Uhr: indexierte Version erhältlich

Cautionary Statement Regarding Forward-Looking Statements
This release contains statements that constitute “forward-looking statements,” including but not limited to management’s outlook for UBS’s financial performance and statements relating to the anticipated effect of transactions and strategic initiatives on UBS’s business and future development. While these forward-looking statements represent UBS’s judgments and expectations concerning the matters described, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from UBS’s expectations. Additional information about those factors is set forth in documents furnished and filings made by UBS with the US Securities and Exchange Commission, including UBS’s financial report for second quarter 2010 and UBS’s Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2009. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any obligation to) update or alter its forward-looking statements, whether as a result of new information, future events or otherwise.

Rounding
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