Neuste Medienmitteilungen


Marcel Ospel steht zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat nicht mehr zur Verfügung.

Zürich/Basel | | Price Sensitive Information

Peter Kurer zur Wahl in den Verwaltungsrat und als neuer Präsident vorgeschlagen.

Marcel Ospel, Verwaltungsratspräsident von UBS, hat sich dazu entschlossen, auf die Kandidatur für eine Wiederwahl an der kommenden ordentlichen Generalversammlung vom 23. April 2008 zu verzichten. Der Verwaltungsrat hat vom Entscheid seines amtierenden Präsidenten mit Bedauern Kenntnis genommen. Gleichzeitig beantragt er der Generalversammlung die Wahl von Peter Kurer in den Verwaltungsrat. Er soll die Nachfolge von Marcel Ospel als Präsident übernehmen.

Meine Bereitschaft zur Wiederwahl für eine einjährige Amtsdauer war bestimmt von der Absicht, die Bank aus ihren aktuellen Schwierigkeiten herauszuführen. Wir haben hart gearbeitet und es ist uns gelungen, sowohl die unmittelbaren Probleme anzugehen als auch die Voraussetzungen für eine langfristig erfolgreiche Tätigkeit der Bank zu schaffen," sagt Marcel Ospel, Verwaltungsratspräsident von UBS. Ich habe immer gesagt, dass ich Verantwortung für die Situation der Bank übernehme. Mit den bereits getroffenen Massnahmen, den entscheidungsreifen Vorlagen zu Handen der Generalversammlung und der Umsetzung der Lehren, die wir aufgrund der Erfahrungen gemacht haben, betrachte ich meinen Beitrag als erfüllt und bin sehr zuversichtlich für die künftige Entwicklung der UBS."

Die Ereignisse seit Sommer 2007 trafen die Bank in ihrer Heftigkeit unerwartet und stellten Management und Verwaltungsrat vor grosse Herausforderungen. Marcel Ospel hat in schwieriger Zeit die Bank entschlossen geführt und entscheidende Beiträge zur Lösung der Probleme geleistet", sagt Sergio Marchionne, Vizepräsident der UBS. Marcel Ospel hat die UBS in zehn Jahren an die Weltspitze geführt. Innerhalb und ausserhalb der Bank haben wir ihn als herausragenden Banker kennen und schätzen gelernt. Im Namen des Verwaltungsrats danke ich ihm für sein unermüdliches Wirken in den letzten Monaten."

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung Dr. Peter Kurer, General Counsel der UBS, in den Verwaltungsrat zu wählen. Er soll die Nachfolge von Marcel Ospel als Präsident übernehmen. Peter Kurer stiess 2001 als Group General Counsel zur UBS und gehört seit 2002 der Konzernleitung an. Der Verwaltungsrat dankt ihm für seine Bereitschaft, diese Verantwortung zu übernehmen.

Diese Nachfolgelösung ist Teil eines umfassenden Projekts, das vom Verwaltungsrat unter Leitung des amtierenden Präsidenten initiiert worden ist. Im Rahmen dieses Projekts analysiert der Verwaltungsrat die Ursachen für und die Lehren aus der Subprime-Krise für die Bank. Insbesondere überprüft der Verwaltungsrat Governance, Implementierung der Strategie, Risikomanagement, Monitoring, Überwachungssysteme, Anreizsysteme und Nachfolgeplanungen. Der Verwaltungsrat wird alle erforderlichen Anpassungen konsequent umsetzen.

Peter Kurer wird diese Themen in enger Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat vorantreiben, unter Bildung entsprechender Schnittstellen mit der Konzernleitung. Gemeinsames Ziel ist es, die aktuelle Krise zu bewältigen und darüber hinaus Governance- und Leadership-Lösungen zu etablieren, die die Basis für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Bank als führende, global tätige Finanzinstitution bilden.

Peter Kurer blickt auf eine langjährige erfolgreiche Karriere als Wirtschaftsanwalt und als Leiter einer grossen Rechtsabteilung und der Compliance-Organisation zurück. Er verfügt über grosse Erfahrung als Verwaltungsrat in Finanz- und anderen Unternehmen, kennt die globalen Finanzmärkte und ist mit der UBS eng vertraut", sagt Helmut Panke, Chairman des Nominationsausschusses des UBS Verwaltungsrats. Der Verwaltungsrat betrachtet seine umfassende Erfahrung in der heutigen Situation als äusserst wertvoll."

Diese Nomination ist eine Ehre und eine grosse Herausforderung für mich", sagt Peter Kurer. Ich werde mein bestes geben, um die UBS im Interesse unserer Aktionäre, Kunden und Mitarbeitenden sowie den Gemeinwesen, in denen UBS tätig ist, auf den Erfolgspfad zurückzubringen."