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UBS mit Vorankündigung der Ergebnisse für das Gesamtjahr und das vierte Quartal 2007

Zürich/Basel | | Price Sensitive Information

UBS wird für 2007 einen den Aktionären zurechenbaren Reinverlust von rund CHF 4,4 Milliarden ausweisen.

Am 10. Dezember 2007 stellte UBS ein möglicherweise negatives Finanzergebnis für das Gesamtjahr in Aussicht.

Heute rechnet UBS mit einem den Aktionären zurechenbaren Reinverlust von rund CHF 4,4 Milliarden für das Gesamtjahr und von ungefähr CHF 12,5 Milliarden für das vierte Quartal 2007.

Gründe dafür sind die schwachen Handelserträge im Bereich Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) innerhalb der Investment Bank. Das FICC-Ergebnis beinhaltet Verluste von voraussichtlich USD 12 Milliarden (CHF 13,7 Milliarden) auf US-Subprime-Positionen sowie rund USD 2 Milliarden (CHF 2,3 Milliarden) auf anderen Beständen, die mit dem US-Wohnimmobilienmarkt in Verbindung stehen.

UBS veröffentlicht ihr Finanzergebnis für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2007 mit weiteren Detailinformationen am 14. Februar 2008.

Am 10. Dezember 2007 gab UBS Massnahmen zur Stärkung ihrer Kapitalbasis bekannt. Zwei Elemente dieses Massnahmenpakets, nämlich die Ausrichtung einer Aktien- anstelle einer Bardividende sowie die Umwidmung eigener Aktien aus Treasury-Beständen zur Veräusserung, führten unmittelbar zu einer Erhöhung des Tier-1-Kapitals. Im Verlauf des vierten Quartals reduzierte UBS die Bilanz und die risikogewichteten Aktiven. Dabei wurden auf gewissen Positionen Verkaufsverluste realisiert. Aus der Kombination dieser Faktoren - Ergebnis für das vierte Quartal, Aktiendividende, Umwidmung von Treasury-Aktien und Verringerung der risikogewichteten Aktiven - ergibt sich für UBS eine BIZ-Tier-1-Kapitalquote von 8,8% per 31. Dezember 2007. Diese Zahl versteht sich ohne Berücksichtigung der Pflichtwandelanleihe (Mandatory Convertible Notes), welche - sofern die Aktionäre an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 27. Februar 2008 zustimmen - die Kapitalbasis zusätzlich stärken wird.