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UBS erzielt Resultat von CHF 2199 Millionen im dritten Quartal 2006

Zürich / Basel | | Quarterly Results

- Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis von CHF 2 199 Millionen, 21% weniger als im dritten Quartal 2005. Der Reingewinn aus fortzuführender Geschäftstätigkeit sank um 15%. - Im Finanzdienstleistungsgeschäft zurechenbares Ergebnis aus fortzuführender Geschäftstätigkeit von CHF 2 114 Millionen, 16% weniger als im dritten Quartal 2005. - Verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 1.07 (minus 13% oder CHF 0.16 weniger im Vergleich zu den CHF 1.23 des dritten Quartals 2005). Annualisierte Eigenkapitalrendite für die ersten neun Monate 2006 mit 25,8% immer noch deutlich oberhalb der anvisierten Zielgrösse von 20%. - Insgesamt starker Neugeldzufluss von CHF 41,9 Milliarden im dritten Quartal, davon CHF 26,8 Milliarden im Wealth-Management-Geschäft weltweit. - Den UBS-Aktionären zurechenbares Ergebnis aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 8 194 Millionen für die ersten neun Monate 2006, plus 20% gegenüber den CHF 6 845 Millionen der Vergleichsperiode 2005 (aus fortzuführender Geschäftstätigkeit).

UBS erzielte im dritten Quartal 2006 ein Ergebnis von CHF 2 199 Millionen (den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis). Dies entspricht einer Abnahme von 21% gegenüber den CHF 2 770 Millionen im dritten Quartal 2005. Der Reingewinn aus fortzuführender Geschäftstätigkeit sank um 15%.

Das Segment Industriebeteiligungen, in dem nur noch das Private-Equity-Portfolio geführt wird, leistete einen Beitrag von CHF 81 Millionen zum Ergebnis des dritten Quartals 2006.

Das Finanzdienstleistungsgeschäft steuerte CHF 2 114 Millionen zu dem den UBS-Aktionären zurechenbaren Ergebnis aus fortzuführender Geschäftstätigkeit bei, das sind 30% weniger als im zweiten Quartal 2006 und 16% weniger als in der Vorjahresperiode. Der Geschäftsertrag ging im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 um 13% zurück, dies aufgrund der schwächeren Märkte sowie der - im aktuellen Berichtsquartal ausgebliebenen - Gewinne aus der Veräusserung von Beteiligungen, von denen UBS im zweiten Quartal 2006 profitiert hatte.

Clive Standish, Chief Financial Officer: «Die Folgen der Korrekturen an den Finanzmärkten im Mai und Juni waren bis in den ersten Teil des dritten Quartals hinein spürbar. Eine eigentliche Erholung setzte erst im September ein, sodass es uns nicht mehr möglich war, an die ausserordentlich guten Resultate der ersten Jahreshälfte anzuknüpfen.»

Der Geschäftsertrag stieg im Vergleich zum dritten Quartal 2005 um 1%. Der Rückgang der Handelserträge namentlich im Aktien- und Zinsengeschäft wurde kompensiert durch Ergebnissteigerungen in anderen Bereichen wie dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft, das im dritten Quartal 2006 einen Anteil von insgesamt 58% des Geschäftsertrags für sich beanspruchte.

Die vermögensabhängigen Einkünfte im Wealth Management und im Asset Management nahmen zu, gestützt auf starke Neugeldzuflüsse und höhere Marktbewertungen. Die Investment Bank konnte im Advisory-Business und im Underwriting von Anleihen hohe Erträge generieren. Die Anleihenmärkte erholten sich gegenüber dem Vorjahr spürbar, und das M&A-Geschäft entwickelte sich besonders lebhaft.

Zu den grösseren Transaktionen, bei denen UBS involviert war, zählte unter anderem die Übernahme des kanadischen Nickelproduzenten Inco durch den weltweit grössten Eisenerzförderer Companhia Vale do Rio Doce. Im Leveraged-Finance-Geschäft, wo UBS bisher eher untervertreten war, konnte sie sich an zahlreichen bedeutenden Kapitalmarkttransaktionen beteiligen, so unter anderem an der Offerte von Anadarko Petroleum für die Übernahme von Kerr-McGee und Western Gas oder an der Akquisition von Travelport durch Blackstone.

Im Zinsdifferenzgeschäft stieg der Ertrag aufgrund vermehrter Kredite an Wealth-Management-Kunden und des anhaltenden Wachstums im schweizerischen Hypothekengeschäft sowie der höheren Zinsmargen auf Kundenkonten.

Der Handelserfolg sank gegenüber dem dritten Quartal 2005 um 15%. Die Erträge im Aktienhandel gingen um 25% zurück, nachdem das Geschehen an den Märkten im dritten Quartal sehr viel ruhiger war als in der aussergewöhnlich lebhaften Vorjahresperiode. Im Fixed-Income-Geschäft fiel der Ertrag um 15% als Folge des rückläufigen Derivatehandels in den USA und Europa. Diese Entwicklung wurde durch die robuste Kundennachfrage im Rates-Business teilweise neutralisiert.

Der Geschäftsaufwand stieg im Vergleich zum dritten Quartal 2005 um 8% auf CHF 7 715 Millionen im dritten Quartal 2006, primär infolge des höheren Sach- und Personalaufwands, nachdem UBS ihr Geschäft weiter ausgebaut und zusätzliches Personal in Schlüsselbereichen eingestellt hatte.

Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund der steigenden Salärkosten, wobei deren Anstieg - bedingt durch die anhaltende Rekrutierung zusätzlicher Mitarbeiter - durch den tieferen abgegrenzten Aufwand für leistungsabhängige Vergütungen teilweise kompensiert wurde. Der Sachaufwand nahm ebenfalls zu: UBS verbuchte eine Rückstellung von CHF 141 Millionen im Zusammenhang mit einem langfristigen Mietvertrag für ein Bürogebäude in New Jersey. Zudem nahm der Aufwand für Beratungshonorare gegenüber dem dritten Quartal 2005 zu. Gegenüber der Vorjahresperiode erhöhten sich auch die Kosten für IT und Outsourcing. Gründe dafür sind das Wachstum der Geschäftsvolumen während der vergangenen zwölf Monate wie auch der weitere Ausbau der Infrastruktur. Die Zunahme des Personalbestands sowie die anhaltende Geschäftsexpansion führten zu höheren Reise- und Repräsentationsspesen sowie Mehrausgaben für Telekommunikation und Administration. Ausserdem fielen höhere Marketing- und PR-Kosten an.

Der Personalbestand im Finanzdienstleistungsgeschäft belief sich per 30. September 2006 auf 75 593 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 6 024 mehr als per 31. Dezember 2005 (69 569). Diese Zunahme verteilt sich auf sämtliche Geschäftseinheiten. Das internationale und Schweizer Wealth-Management-Geschäft setzte seine Wachstumsstrategie fort und stellte in den meisten Regionen neue Kundenberater und Mitarbeiter ein. Im Wealth Management in den USA stieg der Personalbestand als Folge der Integration des Geschäftsstellennetzes von Piper Jaffray. Im Schweizer Retailgeschäft stieg die Anzahl Beschäftigter aufgrund der jährlichen Rekrutierung neuer Lehrlinge beträchtlich. In der Investment Bank nahm der Personalbestand in sämtlichen Sparten zu, wobei ein Grossteil des Anstiegs auf IT- und Finanzfunktionen sowie - in geringerem Ausmass - auf den Bereich Operations entfiel.

Die BIZ-Kernkapitalquote belief sich per 30. September 2006 auf 12,3%, eine geringfügige Zunahme gegenüber den 12,2% per 30. Juni 2006. Die risikogewichteten Aktiven beliefen sich per 30. September 2006 auf CHF 331,7 Milliarden, das sind CHF 15,8 Milliarden mehr als per Ende Juni. Dies ist vor allem auf die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken zurückzuführen.

Die risikogewichteten Aktiven im Zusammenhang mit Ausleihungen innerhalb von Global Wealth Management & Business Banking nahmen zu, weil vermehrt besicherte Kredite sowie schweizerische Wohnhypotheken gewährt wurden. Die Akquisition des Futures- und Optionsgeschäfts von ABN AMRO, die rückläufige Inanspruchnahme von Kreditfazilitäten durch Kunden der Investment Bank sowie - zu einem geringeren Teil - auch die höheren Ausleihungen an US-Hypothekenvermittler trugen zu dieser Zunahme bei. Der marktrisikobedingte Anteil an den risikogewichteten Aktiven nahm ebenfalls zu, primär im Zusammenhang mit dem US-basierten Geschäft der Investment Bank.

Das BIZ-Kernkapital (Tier 1) erhöhte sich von CHF 38,4 Milliarden per 30. Juni 2006 auf CHF 40,6 Milliarden per 30. September 2006, bedingt durch den Quartalsgewinn sowie durch positive Währungseffekte.

BIZ-Kernkapitalquote, risikogewichtete Aktiven

Ausblick

Der spürbare Aufschwung an den Märkten im September bedeutet einen guten Start ins vierte Quartal. Die Aktienindizes kletterten auf neue Höchststände. Die kurzfristigen Prognosen für das Wirtschaftswachstum sind positiv, die M&A-Deal-Pipeline wie auch das Anlegervertrauen sind intakt. UBS wird dank ihrer Wettbewerbsstärke in der Lage sein, Ertragschancen weltweit zu nutzen, an der Umsetzung ihrer Strategie weiterzuarbeiten und in ihre Kerngeschäfte zu investieren.

Die Entwicklungen an den Finanzmärkten, die den Geschäftsgang von UBS in vielen Bereichen massgeblich beeinflussen, lassen sich nie mit Sicherheit voraussagen. Das Finanzergebnis von UBS für die ersten neun Monate dieses Jahres ist deutlich höher ausgefallen als in der Vergleichsperiode 2005, dies dank der starken Performance der ersten Jahreshälfte 2006 und einer Ertragslage, die sich trotz der schwierigen Sommerperiode als robust erwiesen hat. In den ersten neun Monaten des Jahres 2006 stieg das den UBS-Aktionären zurechenbare Ergebnis im Finanzdienstleistungsgeschäft auf CHF 8 194 Millionen (aus fortzuführender Geschäftstätigkeit). Dies entspricht einer Zunahme von 20% gegenüber den CHF 6 845 Millionen der Vergleichsperiode 2005.

Chief Financial Officer Clive Standish: «Zurzeit deutet alles darauf hin, dass uns 2006 als ein weiteres Rekordjahr für UBS in Erinnerung bleiben wird, sowohl bezüglich Performance als auch mit Blick auf die strategischen Fortschritte.»

Ausblick

Kennzahlen zur Leistungsmessung

UBS misst ihren Erfolg an vier Kennzahlen - mit dem Ziel, für ihre Aktionäre kontinuierlich attraktive Renditen zu erwirtschaften. Als Basis dienen die Ergebnisse aus fortzuführender Geschäftstätigkeit. Für die ersten beiden dieser Kennzahlen, die Eigenkapitalrendite und das verwässerte Ergebnis pro Aktie, gilt als Berechnungsbasis der gesamte UBS-Konzern. Die beiden weiteren Kennzahlen, das Aufwand-Ertrags-Verhältnis und der Neugeldzufluss, beschränken sich auf das Finanzdienstleistungsgeschäft. Dies ergibt für das dritte Quartal 2006 folgendes Bild:

  • Die annualisierte Eigenkapitalrendite für die ersten neun Monate 2006 lag bei 25,8% und damit unter den 27,4% für die Vergleichsperiode 2005, aber immer noch deutlich über der Mindestzielsetzung von 20%. Grund für diese Entwicklung ist das Wachstum der durchschnittlichen Eigenkapitalbasis, dem die höheren annualisierten Gewinne nur teilweise entgegenwirken konnten.

  • Das verwässerte Ergebnis pro Aktie belief sich auf CHF 1.07, das sind 13% oder CHF 0.16 weniger als die im dritten Quartal 2005 erzielten CHF 1.23. Dies ist auf die Abnahme des Reingewinns zurückzuführen und wurde durch die 2%ige Reduktion der Anzahl durchschnittlich ausstehender Aktien aufgrund anhaltender Aktienrückkäufe nur teilweise kompensiert.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft stand bei 73,8% (68,9% im dritten Quartal 2005). Während die Erträge praktisch unverändert blieben, stiegen die Kosten aufgrund des höheren Sachaufwands, verursacht durch den Ausbau des Geschäfts und Investitionen zugunsten weiteren Wachstums. Höhere Salärkosten trugen ebenfalls dazu bei.

  • Der Neugeldzufluss im dritten Quartal 2006 lag mit CHF 41,9 Milliarden zwar unterhalb des Rekordresultats von CHF 51,2 Milliarden im Vergleichsquartal 2005, blieb aber insgesamt hoch. Die Wealth-Management-Einheiten verzeichneten Zuflüsse von CHF 26,8 Milliarden, verglichen mit CHF 31,1 Milliarden im Vorjahresquartal. Die Zuflüsse im internationalen und Schweizer Wealth-Management-Geschäft stiegen auf CHF 23,4 Milliarden, gestützt auf Beiträge von asiatischen und amerikanischen Kunden. Im europäischen Wealth Management beliefen sich die Neugelder im dritten Quartal 2006 auf CHF 2,7 Milliarden (CHF 5,6 Milliarden im dritten Quartal 2005), nachdem die Zuflüsse im Juli und August eine rückläufige Tendenz zeigten. Starke Zuflüsse in Italien und Grossbritannien wurden durch kleinere Abgänge in anderen europäischen Märkten teilweise neutralisiert. Im US-Inlandgeschäft waren Neugelder im Umfang von CHF 3,4 Milliarden zu verzeichnen - ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Rekordzufluss von CHF 9,9 Milliarden vor einem Jahr. Innerhalb Global Asset Management gingen die Zuflüsse auf CHF 15,5 Milliarden zurück, gegenüber einem starken Resultat von CHF 19,9 Milliarden im dritten Quartal 2005. Von diesem Total entfielen CHF 8,8 Milliarden auf Geldmarktfonds, die normalerweise höheren quartalsweisen Schwankungen ausgesetzt sind als andere Anlageklassen. Ausserdem wurden Zuflüsse auch bei alternativen und quantitativen Anlagen, Fixed-Income-Produkten, Immobilien- und Multi-Asset-Mandaten registriert. Das Schweizer Retailgeschäft verzeichnete Abflüsse von CHF 0,4 Milliarden

Der Neugeldzufluss bei UBS erreichte in den ersten neun Monaten des Jahres 2006 ein Total von CHF 126,2 Milliarden. Dies entspricht 5% der per Ende 2005 verwalteten Vermögen.

Verwaltete Vermögen

Die verwalteten Vermögen beliefen sich per Ende September auf CHF 2 879 Milliarden Franken. Diese 8%ige Zunahme gegenüber dem Stand per 30. Juni 2006 ist bedingt durch den Anstieg an den Finanzmärkten, die Übernahme des Geschäftsstellennetzes von Piper Jaffray sowie die Wertzunahme des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken.

Ergebnisse des Finanzdienstleistungsgeschäfts

Global Wealth Management & Business Banking
Im dritten Quartal 2006 belief sich der Vorsteuergewinn von Global Wealth Management & Business Banking auf CHF 1 837 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 12% gegenüber dem zweiten Quartal 2006 (CHF 2 094 Millionen).

Wealth Management International & Switzerland erzielte im dritten Quartal 2006 einen Gewinn vor Steuern von CHF 1 226 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von 4% gegenüber dem Rekordresultat des zweiten Quartals 2006. Der Geschäftsertrag sank gegenüber dem zweiten Quartal 2006 um 4%. Die transaktionsbasierten Einnahmen gingen infolge deutlich geringerer Kundenaktivität zurück. Dagegen stiegen die vermögensabhängigen Einkünfte gestützt auf höhere verwaltete Vermögen.

Der Geschäftsaufwand fiel im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 um 4%. Der Personalaufwand ging ebenfalls zurück, hauptsächlich infolge tieferer leistungsabhängiger Vergütungen als Konsequenz der rückläufigen Erträge. Der Sachaufwand stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2006 aufgrund zusätzlicher Marketing- und PR-Kosten zur Unterstützung der anhaltenden Geschäftsexpansion.

Die Erträge im europäischen Wealth-Management-Geschäft fielen im Vergleich zum Vorquartal um 1% auf CHF 250 Millionen im dritten Quartal 2006. Das Geschäft war zum dritten aufeinander folgenden Mal in der Gewinnzone. Der Neugeldzufluss in den ersten neun Monaten des Jahres 2006 belief sich auf CHF 16,4 Milliarden, was einer jährlichen Nettozuwachsrate von 19% entspricht, gemessen an den verwalteten Vermögen per Ende 2005. Alle fünf Zielmärkte trugen zu diesem Ergebnis bei.

Der Gewinn vor Steuern von Wealth Management US belief sich im dritten Quartal 2006 auf CHF 43 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 76% gegenüber dem zweiten Quartal 2006. Diese Abnahme ist in erster Linie auf die Rückstellung für den langfristigen Büromietvertrag in New Jersey sowie die durch Piper Jaffray verursachten Integrationskosten zurückzuführen.

Der Geschäftsertrag nahm im dritten Quartal 2006 gegenüber dem Vorquartal um 3% zu. In US-Dollar betrachtet stieg der Geschäftsertrag im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 um 2%. Die rekordhohen vermögensabhängigen Einkünfte vermochten den Rückgang des Kommissionsertrags auszugleichen, welcher infolge verminderter Handelstätigkeit der Kunden abnahm.

Im Business Banking Switzerland wurde im dritten Quartal 2006 ein Vorsteuergewinn von CHF 568 Millionen erwirtschaftet. Dies entspricht einem Minus von 10% gegenüber dem zweiten Quartal 2006. Der Geschäftsertrag ging im dritten Quartal 2006 gegenüber dem Vorquartal um 4% zurück. Der Zinsertrag verzeichnete einen Rückgang, primär infolge der höheren Zinsen auf Sparkonten. Die Nichtzinseinkünfte sanken hauptsächlich aufgrund geringerer Kundenaktivität.

Das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland belief sich per 30. September 2006 auf CHF 143,5 Milliarden und wuchs damit im Vergleich zum Stand per 30. Juni 2006 um CHF 0,3 Milliarden. Der erhöhten Nachfrage nach Privathypotheken stand eine weitere Reduktion des Recovery-Portfolios gegenüber.

Global Asset Management
Global Asset Management erzielte im dritten Quartal 2006 einen Gewinn vor Steuern von CHF 284 Millionen. Dieses Resultat entspricht einem Rückgang von 15% gegenüber dem zweiten Quartal 2006. Hauptgrund dafür ist Dillon Read Capital Management (DRCM), deren Ergebnis für das dritte Quartal zum ersten Mal vollkommen innerhalb der Unternehmensgruppe Global Asset Management ausgewiesen wird. Zudem sanken auch im Bereich Wholesale Intermediaries (Finanzintermediäre) die Erträge, weil die durchschnittlich verwalteten Vermögen im Verlauf des dritten Quartals zurückgingen. Teilweise aufgefangen wurde dies durch höhere Management Fees und performanceabhängige Einkünfte bei alternativen und quantitativen Anlagen.

Investment Bank
Die Investment Bank wies im dritten Quartal 2006 einen Gewinn vor Steuern von CHF 1 083 Millionen aus. Dies entspricht einer Abnahme von 22% gegenüber dem dritten Quartal 2005. Die Erträge in den Bereichen Equities sowie Fixed Income, Rates and Currencies gingen zurück, was durch die höheren Einkünfte im Investment Banking nicht vollständig kompensiert werden konnte. Die Kosten erhöhten sich primär als Folge von Investitionen in die IT-Infrastruktur und in die weitere geschäftliche Expansion.

Der Geschäftsertrag des dritten Quartals 2006 sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4%.

Die Erträge im Bereich Equities gingen im selben Zeitraum um 13% zurück. Die meisten Bereiche - ausgenommen Prime Brokerage und börsengehandelte Derivate - verzeichneten rückläufige Erträge. Im Aktiengeschäft sanken die Erträge infolge von Verlusten auf Positionen, die UBS temporär für Kunden in den USA und Europa hielt. Diese Entwicklung konnte durch gesteigerte Kommissionserträge aufgrund erhöhter globaler Marktvolumen teilweise aufgegangen werden. Im Derivatgeschäft gingen die Erträge als Folge der weniger zahlreichen Geschäftsmöglichkeiten im asiatisch-pazifischen Raum ebenfalls zurück. Im Prime Brokerage dagegen hielt der Wachstumstrend an, indem die Anzahl Kunden sowie deren Guthaben zunahmen. Im Eigenhandel war das Ergebnis im Vergleich zum dritten Quartal 2005 rückläufig. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 sanken die Equities-Erträge um insgesamt 24%, nachdem die meisten Bereiche - ausser dem Eigenhandel - Rückgänge verzeichneten. Dies ist hauptsächlich auf die im zweiten Quartal registrierten Veräusserungsgewinne aus Beteiligungen sowie auf die Portfolioperformance insgesamt zurückzuführen.

Die Erträge von Fixed Income, Rates and Currencies (FIRC) nahmen im Vergleich zum dritten Quartal 2005 um 7% ab. Im Rates-Business gingen die Erträge trotz anhaltender Kundennachfrage zurück, weil UBS im Derivatgeschäft in den USA und Europa einen Ertragsrückgang registrierte. Die Bereiche Mortage-Backed-Securities und Energiehandel konnten dagegen ihre Erträge steigern. Im Vergleich zur Vorjahresperiode verbesserte sich auch das Kreditgeschäft, insbesondere in den Bereichen Leveraged Finance und Strukturierte Kredite, dank der hohen Zahl von Geschäftsabschlüssen im dritten Quartal. Municipal Securities blieb hinter dem Ergebnis des dritten Quartals 2005 zurück. Im Foreign Exchange sowie im Cash & Collateral Trading stiegen die Erträge im Berichtsquartal, was sich positiv auf die Performance auswirkte. Das Metallgeschäft stützte das Ergebnis mit einem erhöhten Erfolgsbeitrag. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2006 gingen die FIRC-Erträge um 25% zurück, wobei den tieferen Erträgen im Rates- und Foreign-Exchange-Business höhere Erträge aus den Bereichen Securitized Products und Municipal Securities gegenüber standen.

Im Investment Banking nahm der Ertrag im Vergleich zum dritten Quartal 2005 um 35% zu. Dies entspricht der besten Drittquartalsperformance der vergangenen fünf Jahre. Sämtliche Regionen und insbesondere Europa sowie Asien/Pazifik profitierten vom sehr positiven M&A-Umfeld. Da Kunden vermehrt strategische Chancen wahrnehmen konnten, stiegen die Erträge im Advisory Business. Das Kapitalmarktgeschäft verzeichnete solide Wachstumsraten in den Bereichen Anleihen und Leveraged Finance. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 blieben die Erträge im Investment Banking praktisch unverändert.

Der Geschäftsaufwand stieg gegenüber dem dritten Quartal 2005 um 3%. Verglichen mit der Vorjahresperiode sank der Personalaufwand um 6%. Die Zunahme der Salär- und Rekrutierungskosten aufgrund steigender Personalbestände wurde durch die Abnahme der abgegrenzten Bonuszahlungen sowie durch den Transfer von DRCM-Mitarbeitern an Global Asset Management überkompensiert. Der Sachaufwand nahm um 29% zu. Die IT-Kosten stiegen infolge des weiteren Ausbaus der IT-Plattform zur Unterstützung des kürzlich erfolgten und des erwarteten Geschäftswachstums. Die Zunahme der Beratungshonorare war bedingt durch höhere Rechts- und Projektkosten, unter anderem im Zusammenhang mit der Übertragung von DRCM an Global Asset Management. Der Administrationsaufwand sowie die Reise- und Repräsentationsspesen erhöhten sich im Zuge der anhaltenden Geschäftsexpansion.

Das Marktrisiko der Investment Bank, gemessen am durchschnittlichen Value at Risk (99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer), wuchs im dritten Quartal 2006 auf CHF 453 Millionen, gegenüber CHF 408 Millionen im zweiten Quartal 2006. Der VaR verringerte sich gegen Quartalsende auf CHF 398 Millionen und lag damit nur leicht über dem Stand von CHF 390 Millionen per 30. Juni 2006.

Cautionary statement regarding forward-looking statements

This communication contains statements that constitute "forward-looking statements", including, but not limited to, statements relating to the implementation of strategic initiatives, such as the European wealth management business, and other statements relating to our future business development and economic performance. While these forward-looking statements represent our judgments and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations. These factors include, but are not limited to, (1) general market, macro-economic, governmental and regulatory trends, (2) movements in local and international securities markets, currency exchange rates and interest rates, (3) competitive pressures, (4) technological developments, (5) changes in the financial position or creditworthiness of our customers, obligors and counterparties and developments in the markets in which they operate, (6) legislative developments, (7) management changes and changes to our Business Group structure and (8) other key factors that we have indicated could adversely affect our business and financial performance which are contained in other parts of this document and in our past and future filings and reports, including those filed with the SEC. More detailed information about those factors is set forth elsewhere in this document and in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2004. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

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