Libor-Vergleiche

19. Dezember 2012: UBS-Verwaltungsrat genehmigt Libor-Vergleiche mit US- und britischen Behörden; FINMA wird Verfügung erlassen

  • UBS akzeptiert die Zahlung einer Geldbusse und Gewinnherausgabe im Betrag von zirka CHF 1,4 Milliarden1 an US-, britische und Schweizer Behörden und beendet so die Libor-bezogenen Untersuchungen
  • Als Teil einer vorgeschlagenen Vereinbarung mit dem US-Justizministerium (DoJ) hat UBS Securities Japan Co. Ltd. (UBSSJ) zugestimmt, in einem einzelnen Anklagepunkt wegen Betrugs durch Missbrauch elektronischer Kommunikation (sog. Wire Fraud) im Zusammenhang mit der Manipulation gewisser Referenzzinssätze inklusive Yen-Libor auf schuldig zu plädieren
  • UBS verzeichnet im vierten Quartal Fortschritte beim Abbau der risikogewichteten Aktiven (RWA) und geht davon aus, dass ihre Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1) auf Basis der vollständig umgesetzten Basel-III-Regeln ungefähr dem Stand per Ende drittes Quartal von 9,3%2 entspricht, während im Wealth-Management-Geschäft von UBS ein positives Nettoneugeldwachstum erwartet wird
  • UBS rechnet für das vierte Quartal mit einem den UBS-Aktionären zurechenbaren Ergebnis im Verlustbereich, primär als Folge der Rückstellungen für Rechtsfälle und regulatorische Angelegenheiten
  • UBS hat ihre Prozesse und Verfahren proaktiv verbessert, um sicherzustellen, dass sich das in ihren Kernmärkten festgestellte Fehlverhalten nicht wiederholt.

UBS AG

1 Basierend auf Währungsumrechungskursen per 18. Dezember 2012 18.00 Uhr MEZ.

2 Unsere Pro-forma-Berechnung der risikogewichteten Aktiven gemäss Basel III bildet eine Kombination aus den bestehenden risikogewichteten Aktiven gemäss Basel 2.5, einer revidierten Behandlung von Verbriefungspositionen mit niedrigem Rating, die nicht mehr vom Kapital abgezogen, sondern mit einer Risikogewichtung von 1250% versehen werden, sowie neuen Kapitalanforderungen, die auf Modellen basieren. Einige dieser neuen Modelle müssen von der Aufsichtsbehörde noch genehmigt werden. Unsere Pro-forma-Berechnung berücksichtigt deshalb die geschätzten Auswirkungen dieser neuen Kapitalanforderungen und wird mit der fortschreitenden Umsetzung der neuen Modelle und damit verbundenen Systeme weiter verfeinert.