Energieverbrauch und -effizienz

Energieverbrauch und -effizienz

Unser Ziel besteht darin, bis 2016 unseren Energieverbrauch gegenüber 2012 um 10 Prozent zu senken. Wir sind diesem Ziel 2013 um 3 Prozent näher gekommen.

Unser Ziel besteht darin, bis 2016 unseren Energieverbrauch gegenüber 2012 um 10 Prozent zu senken. Wir sind diesem Ziel 2013 um 3 Prozent näher gekommen. Zwischen 2009 und 2012 haben wir unsere früheren Ziele übertroffen und unseren Energieverbrauch um 21 Prozent gesenkt. Wir werden weiterhin in eine energieeffiziente Infrastruktur investieren und etablierte Massnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs umsetzen. Unter anderem werden wir die Regler von Heizungen, Klimaanlagen und Beleuchtung in unseren Gebäuden weiter optimieren. Wir wenden zudem extern geprüfte Standards zur Bewertung der Gebäudeleistung an. Informationstechnologie ist für rund die Hälfte unseres konzernweiten Stromverbrauchs verantwortlich. Konsolidierung, Virtualisierung und das Desktop Transformation-Programm haben in den vergangenen Jahren zu erheblichen Energieeinsparungen beigetragen. Das Programm soll zur Verringerung der Zahl von PCs beitragen und gewährleisten, dass Bildschirme energieeffzienter sind als die Geräte, die sie ersetzen. 2013 haben wir den Stromverbrauch unserer Rechenzentren gegenüber dem Vorjahr um mehr als 6 Prozent reduziert.

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Fallbeispiele

Die Wahl des Gebäudes 1285 Avenue of the Americas in New York als neue regionale Hauptniederlassung für Amerika zog zahlreiche Gebäudeinfrastruktur- und Sanierungsprojekte mit dem Ziel einer grösseren Energieeffizienz nach sich. Als Teil der umweltbewussten Gestaltung der neuen Hauptniederlassung - im Einklang mit dem Engagement von UBS in Sachen Nachhaltigkeit - wurden drei UBS-Logos hoch oben am Gebäude 1285 Avenue of the Americas von Neon- auf LED-Beleuchtungstechnologie umgestellt. 

Verglichen mit traditionellen, weniger effizienten Neonleuchten werden die neuen LED-Lampen rund 80 Prozent weniger Energie verbrauchen und rund 25 Prozent weniger vertragliche Instandhaltung benötigen. Die neue LED-Beleuchtung spart nicht nur Energie, sondern ist auch heller. Zudem haben die Lampen eine rund fünf bis zehn Jahre längere Lebensdauer als frühere Lichtquellen. Die Beleuchtung des UBS-Logos selbst aus weiterer Entfernung zeugt von einem vorausschauenden Blick auf das beharrliche Engagement von UBS für verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln.

Beim Energiesparen zählt UBS laut dem World Wide Fund for Nature (WWF) unter den 50 grössten Unternehmen der Schweiz zu den Vorreitern.

Der WWF hat die grössten Schweizer Unternehmen (nach Umsatz und Mitarbeiterzahl) hinsichtlich Energieverbrauch, -mix und -effizienz beurteilt. UBS erreichte dabei einen Platz unter den acht Spitzenreitern in puncto Energieeffizienz.

Die acht Spitzenreiter:

Unternehmen

Branche

Coop

Einzelhandel

Die Schweizerische Post

Transport/Logistik

Migros

Einzelhandel

SBB AG

Transport/Logistik

Swisscom AG

Telekommunikation

Swiss Re

Versicherungen

UBS

Bankwesen

Zürcher Kantonalbank

Bankwesen

Zu dieser Gruppe zählen Unternehmen, deren Energieverbrauch konstant geblieben ist oder sich verringert hat und die sich anspruchsvolle Ziele zur Senkung des Energieverbrauchs gesetzt haben. Des Weiteren stammt ein überdurchschnittlich hoher Anteil des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen. UBS und die übrigen Unternehmen in der Gruppe haben einen gewaltigen Vorsprung vor den übrigen beurteilten Unternehmen, von denen die Hälfte keine Angaben machen konnte oder wollte. Die Untersuchung wurde von oekom research durchgeführt, eine der weltweit führenden Rating-Agenturen für nachhaltige Anlagen.

Die Untersuchungsergebnisse, die in der Energiestudie von WWF zusammengefasst sind, belegen den Erfolg der intensiven Umweltschutzbemühungen von UBS in den vergangenen Jahren. 2012 erreichte UBS ihr Ziel, CO2-Emissionen gegenüber 2004 um 40 Prozent zu senken. Zugleich hat die Bank sich weltweit weitere anspruchsvolle Ziele gesetzt, die bis 2016 erreicht werden sollen. UBS ist bestrebt, ihren Energieverbrauch um 10 Prozent und ihren Wasserverbrauch um 5 Prozent zu senken. Der Anteil des Abfalls, der dem Recycling zugeführt wird, soll hingegen auf 70 Prozent erhöht werden. Bereits seit 2007 stammen 100 Prozent der Energie, die UBS in der Schweiz verbraucht, aus erneuerbaren Quellen.

Nach Ansicht des WWF sind für die reibungslose Umsetzung der Energierevolution Transparenz, anspruchsvolle Energiesparziele und sonstige geeignete Massnahmen erforderlich. In der Schweiz und Deutschland geschieht dies aufgrund des geplanten Ausstiegs aus der Atomenergie bereits. Auch in anderen Ländern werden entsprechende Massnahmen diskutiert. Der Umgang eines Unternehmens mit seinem Energieverbrauch zeigt, wie vorausschauend es denkt. Unternehmen, die Energie effizient nutzen, schützen nicht nur die Umwelt, sondern erzielen auch erhebliche Kostenvorteile und können angesichts steigender Energiepreise ihre Unabhängigkeit wahren.

In Stamford versuchte UBS sowohl die Energie- als auch die Wassereffizienz ihres Gebäudes durch ein facettenreiches «Demand Flow»-Projekt zu erhöhen. Als Teil dieser wesentlichen Immobilieninitiative wurden Wasserkühlanlagensteuerungen und variable Frequenzgeräte (Variable Frequency Devices, VFD) an Wasserpumpen installiert, um Messungen zu verbessern und den Energieverbrauch zu senken. Zur Ergänzung dieses Projekts wurde in wichtigen Bereichen des Gebäudes wie in der verglasten Lobby zudem ein System zur Nutzung des Tageslichts (Daylight Harvesting) installiert. Dadurch wurden die automatische Analyse der Aussenbeleuchtung und nach Bedarf begleitende Abschaltmechanismen für die internen Beleuchtungssysteme des Gebäudes ermöglicht.

Infolge dieser beiden Massnahmen zur Erhöhung der Betriebseffizienz hat das Gebäude innerhalb eines Jahres nach deren Einführung Energieeinsparungen von rund 590 000 kWh erzielt. Diese Initiativen haben 2013 zudem insgesamt zu einer Senkung des Energieverbrauchs im Gebäude von 15 Prozent beitragen. Der Wasserverbrauch verringerte sich gegenüber 2012 um 11 Prozent, während die operative Zuverlässigkeit und Steuerungen für den Wasserverbrauch verbessert wurden.

Im Bestreben, die bestehende Infrastruktur zu verbessern, änderte UBS im Newport Office Center (NOC) VII, Jersey City in New Jersey, die Parameter ihres sekundären Wassersystems. Dies resultierte sowohl in einer höheren Energieeffizienz als auch in besser ausgewogenen Steuermechanismen für den Wasserverbrauch. Durch die Kalibrierungstechnik der Neuprogrammierung können die Hochleistungspumpen im Gebäude, die zum Erhalt des richtigen Drucks durch Verlangsamen oder sogar Ausschalten der Pumpen erforderlich sind, effizienter kontrolliert werden.

Durch die Sanierung der Infrastruktur wurde der Stromverbrauch 2013 um rund 730 000 kWh gesenkt. Diese Verringerung hat zur Reduzierung des Gesamtstromverbrauchs im Gebäude um 27 Prozent beigetragen. Auch der Wasserverbrauch wurde durch betriebliche Effizienz 2012 um 39 Prozent gesenkt. Die Ausgleichsinitiative reduziert zudem die mit weniger effizient kontrollierten sekundären Wassersystemen verbundenen Kosten, insbesondere für Wartungen und ineffiziente Nutzung.

Der Carbon Trust Standard wurde in den Jahren 2007/08 durch den Carbon Trust entwickelt. Er soll zur Kontrolle und Verringerung der CO2-Bilanz von Unternehmen und Organisationen des öffentlichen Sektors beitragen. Mit dem Standard soll eine robuste, objektive und einheitliche Methode zur Beurteilung der CO2-Performance von Unternehmen geboten werden. Die Beurteilung gegenüber dem Standard wird durch unabhängige Dritte vorgenommen. Nach der Vorlage der Beweise bei einer externen Prüfungsstelle konnten wir belegen, dass wir in den vergangenen drei Jahren kontinuierliche Fortschritte bei der Verringerung der CO2-Emissionen erzielt hatten. Wir haben Policies, Verfahren und Organisationsgruppen implementiert, damit dieser Trend sich fortsetzt.

Im Jahr 2010 erhielt UBS erstmals die Zertifizierung gemäss dem Carbon Trust Standard für sämtliche Aktivitäten in Grossbritannien. Eine erneute Zertifizierung erfolgte 2012, mit einer Akkreditierung bis Ende 2013.