Betriebliches Umweltmanagement

Betriebliches Umweltmanagement

Auch 2013 haben wir unsere Treibhausgasemissionen weiter gesenkt. Im Vergleich zum Vorjahr erzielten wir eine weitere Senkung um 15 Prozent. Dies bedeutet, dass wir unsere Emissionen seit dem Basisniveau von 2004 um 49 Prozent reduziert und unser Ziel einer Senkung um 50 Prozent bis 2016 beinahe erreicht haben. Auch bei der Verringerung unseres Abfalls sowie unseres Energie-, Wasser- und Papierverbrauchs haben wir uns für 2016 Ziele gesetzt und sind auf gutem Kurs, diese zu erreichen.

Laufende Verringerung unserer Treibhausgasemissionen 

Im Vergleich zum Vorjahr reduzierten wir unsere Treibhausgasemissionen 2013 erneut um 15 Prozent und seit unserem Basisjahr 2004 um 49 Prozent. Damit sind wir unserem Ziel einer Senkung um 50 Prozent bis 2016 einen grossen Schritt näher gekommen. Zudem haben wir unsere CO2-Bilanz pro vollzeitbeschäftigtem Mitarbeiter im Vergleich zu 2012 um 12 Prozent gesenkt. Diese starke Leistung ist den von uns eingeführten Energieeffizienzmassnahmen zu verdanken, mit denen wir den Energieverbrauch in unseren Gebäuden und unternehmenskritischen Anlagen wie Rechenzentren reduzieren wollten. Zugleich haben wir den Anteil von Energie aus erneuerbaren Quellen erhöht. Emissionen, die sich nicht anderweitig senken lassen (wie geschäftsbedingte Flugreisen), werden kompensiert.

Das Umweltprogramm von UBS wurde bereits in den 1970er Jahren eingeführt. Seit 1999 verwalten wir das Programm gemäss der ISO-Norm 14001 über ein Umweltmanagementsystem. Wir waren die erste Bank, die diese ISO-Zertifizierung für ihr konzernweites Umweltmanagementsystem erhielt. Zusätzlich werden unsere Daten zu Treibhausgasemissionen gemäss ISO-Norm 14064 extern geprüft.

Weitere Informationen zu:

Umweltziele und -ergebnisse in unserem Betrieb1
  GRI² 2013 Ziel 2016 Messbasis Veränderung von Messbasis in % Fortschritt / 2012 2011
Zielerreichung 6
Total Netto-Treibhausgas-Emissionen (THG-Fussabdruck)³ EN15-17 183,011 -40% 360501 5 -49.2 On track 215,279 220,593
Energieverbrauch in GWh EN3 737 -10% 761 6 -3.2 On track 761 827
Anteil erneuerbarer Energie EN3 49% erhöhen 24%5 104.2 On track 42% 45%
THG-Kompensation (Geschäftsflugverkehr) in t CO2e EN18 72,612 100% 0 5 100 On track 73,024 88,867
Papierverbrauch in kg pro MA⁷ EN1 121 -5% 122 5 -1.1 On track 122 122
Anteil Recycling- und FSC-Papier EN2 57.60% 60% 55.8% 5 3.1 On track 55.80% 44.30%
Abfall in kg pro MA⁷ EN23 213 -5% 230 5 -7.8 On track 230 242
Abfall-Recycling-Quote EN23 55.60% 60% 54.2% 5 2.5 Behind schedule 54.20% 54.20%
Water consumption in m m3 EN8 1.77 -5% 1.95 5 -9.1 On track 1.95 2

Legende: CO 2e = CO 2-Äquivalente; MA = Mitarbeiter; GWh = Gigawattstunde; kWh = Kilowattstunde; km = Kilometer; kg = Kilogramm; Mio. m3 = Millionen Kubikmeter; t = Tonne

1 Detaillierte Umwelt-Kennzahlen im Internet unter www.ubs.com/environment. Berichtsperiode: 2013 (1. Juli 2012 - 30. Juni 2013).
2 Global Reporting Initiative (siehe auch www.globalreporting.org). EN steht für die GRI-Umweltleistungsindikatoren.
3 Der THG-Fussabruck entspricht den Brutto-THG-Emissionen abzüglich THG-Reduktionen von erneuerbarer Energie und THG-Kompensationen (Brutto THG-Emissionen beinhalten direkte Emissionen von UBS; indirekte Emissionen im Zusammenhang von importierter / eingekaufter Elektrizität (durchschnittlicher Emissionsfaktor des Netzes), Wärme oder Dampf und andere indirekte Emissionen im Zusammenhang mit Geschäftsreisen, Papierverbrauch und Abfallentsorgung).
4 Jahr der Messbasis 2004
5 Jahr der Messbasis 2012
6 Grün: gemäss Plan / gelb: Verzögerung ggü. Plan
7 MA sind inklusive Werkvertragsnehmer und werden auf einer Durchschnittbasis errechnet."

Umwelt-Kennzahlen1
    20132     20122 20112
  GRI3 Absolut normalisiert4 Datenqualität5 Trend6 Absolut normalisiert4 Absolut normalisiert4
Total direkter und intermediärer Energieverbrauch7   737 GWh *** Stable 761 GWh 827 GWh
Total direkter Energieverbrauch8 EN3 119 GWh ** Low increasing 112 GWh 128 GWh
Erdgas   77.7% ** Stable 84.8% 84.2%
Heizöl   16.3% *** Increasing 12.3% 13.1%
Treibstoffe (Benzin, Diesel, Gas)   5.9% *** Increasing 2.9% 2.6%
Erneuerbare Energie (Solarstrom usw.)   0.10% *** Increasing 0.03% 0.03%
Total intermediärer Energieverbrauch9 EN3 618 GWh *** Stable 649 GWh 699 GWh
Elektrizität aus Gaskraftwerken   15.1% ** Decreasing 19.3% 18.1%
Elektrizität aus Ölkraftwerken   2.4% *** Stable 2.4% 2.3%
Elektrizität aus Kohlekraftwerken   14.1% ** Low decreasing 17.2% 15.8%
Elektrizität aus Atomkraftwerken   10.2% ** Low decreasing 12.3% 10.8%
Elektrizität aus Wasserkraftwerken   30.5% *** Stable 30.0% 29.5%
Elektrizität aus anderen erneuerbaren Ressourcen   17.4% *** Increasing 11.0% 13.9%
Fernwärme   10.3% *** Increasing 7.7% 9.7%
Anteil erneuerbarer Energie und Fernwärme   49% *** Increasing 42% 45%
Total Geschäftsreisen EN30 658 m Pkm *** Stable 649 m Pkm 762 m Pkm
Zugverkehr10   1.7% *** Stable 1.7% 1.5%
Strassenverkehr10   1.1% ** Stable 1.1% 0.4%
Flugverkehr   97.2% *** Stable 97.2% 98.1%
Anzahl Flüge (Abschnitte)                      287,483 *** Low decreasing                    308,555                    337,573
Total Papierverbrauch EN1 7,693 t *** Stable 8,083 t 8,093 t
Recyclingpapier (post-consumer) EN2 18.7% *** Decreasing 21.1% 18.2%
Frischfasern FSC11   38.9% *** Increasing 34.7% 26.1%
Frischfasern ECF + TCF11   42.3% *** Stable 43.9% 55.6%
Frischfasern chlorgebleicht   0.2% ** Low decreasing 0.2% 0.1%
Total Entsorgung EN23 13,551 t *** Decreasing 15,264 t 16,083 t
Wertstoffe getrennt und rezykliert   55.6% *** Stable 54.2% 54.2%
Verbrennung   19.9% *** Low increasing 18.5% 20.0%
Deponie   24.4% ** Low decreasing 27.3% 25.8%
Total Wasserverbrauch12 EN8 1.77 m m3 ** Stable 1.95 m m3 2.00 m m3
Treibhausgas (THG) Emissionen in CO2e            
Direkte THG-Emissionen (Scope 1)13 EN15 24,122 t *** Stable 21,838 t 25,232 t
Brutto indirekte THG-Emissionen (Brutto Scope 2)13 EN16 195,066 t *** Low decreasing 207,630 t 227,978 t
Brutto andere indirekte THG-Emissionen (Brutto Scope 3)13 EN17 92,811 t *** Stable 94,044 t 110,010 t
Total Brutto THG Emissionen   311,998 t *** Stable 323,513 t 363,220 t
THG Reduktionen von erneuerbarer Energie14   -56,375 t *** Increasing -35,209 t -53,759 t
CO2e Offsets (geschäftsbedingte Flugreisen)15   -72,612 t *** Stable -73,024 t -88,867 t
Total Netto THG Emissionen (THG Fussabruck)16   183,011 t *** Decreasing 215,279 t 220,593 t
Legende: GWh = Gigawattstunde; Pkm = Personenkilometer; t = Tonne; m3 = Kubikmeter; Mio. = Million; CO2e = CO2 Äquivalente

1 Alle Beträge basieren auf dem Erkenntnisstand per Januar 2014.    
2 Berichtsperiode: 2013 (1. Juli 2012 - 30. Juni 2013), 2012 (1. Juli 2011 - 30. Juni 2012), 2011 (1. Juli 2010 - 30. Juni 2011.)
3 Global Reporting Initiative (siehe auch www. globalreporting.org). EN steht für die GRI-Umweltleistungsindikatoren.    
4 Geringfügige Abweichungen zu 100% sind durch Rundungen möglich.    
5 Gibt die geschätzte Unsicherheit in Prozent der aggregierten Daten an und ist wie folgt gekennzeichnet (Konfidenzintervall 95%): bis zu 5% mit ***, bis zu 15% mit **, bis zu 30% mit *. Unsicherheit ist die mögliche Differenz zwischen einem kommunizierten Wert und dem wahren Wert.    
6 Trend: Bei einer Datenqualität von ***/**/* wird jeweils bis zu einer Abweichung zu den Vorjahreswerten von 5/10/15% die Tendenz als gleichbleibend, von 10/20/30% als leicht sinkend/steigend und von über 10/20/30% als sinkend/steigend angegeben.
7 Entspricht der Energie, welche innerhalb der operativen Grenzen von UBS verbraucht wird.    
8 Entspricht dem Bezug von Primärenergie, welche innerhalb der operativen Grenzen von UBS verbraucht wird (Öl, Gas, Treibstoffe).    
9 Entspricht dem Bezug von Energie, welche aus der Umwandlung von Primärenergie gewonnen wird und innerhalb der operativen Grenzen von UBS verbraucht wird (z.B. Elektrizität und Fernwärme).    
10 Zug- und Strassenverkehr: nur Schweiz.    
11 FSC bedeutet Forest Stewardship Council. Papier aus Frischfasern, welches ohne elementares Chlor (ECF, «Elementary Chlorine Free») oder gänzlich ohne Chlorverbindungen (TCF, «Totally Chlorine Free») gebleicht wurde.    
12 Überwiegend öffentliche/kommunale Wasserversorgung.
13 Bezieht sich auf ISO14064 und die «Greenhouse Gas Protocol Initiative» (www.ghgprotocol.org), die internationalen Standards für Treibhausgas (THG) Berichterstattung: Scope 1 beinhaltet direkte THG-Emissionen von UBS; Brutto Scope 2 beinhaltet indirekte THG-Emissionen in Verbindung mit der Erzeugung von Elektrizität (durchschnittlicher Netz-Emissions Faktor), Wärme oder Dampf (gekauft/importiert); Scope 3 beinhaltet andere indirekte CO2-Emissionen in Verbindung mit Geschäftsreisen, Papierverbrauch und der Entsorgung von Abfall.   
14 THG Einsparungen durch den Kauf von Strom aus erneuerbaren Quellen    
15 Offsets aus Projekten Dritter zur Kompensation von Treibhausgasen, in CO2-Equivalenten (CO2e). Diese Offsets kompensieren unsere durch Flugreisen verursachten THG-Emissionen.
16 CO2-Fussabdruck entspricht den Brutto THG-Emissionen abzüglich THG-Reduktionen von erneuerbarer Energie und CO2e-Offsets.

Umweltindikatoren1 pro Mitarbeiter
  Einheit 2013 Trend 2012 2011
Direkter und intermediärer Energieverbrauch kWh / MA 11,555 - 11,485 12,459
Geschäftsverkehr Pkm / MA
10,318 -- 9,805 11,489
Papierverbrauch kg / MA
121 = 122 122
Entsorgung kg / MA
213 = 230 242
Wasserverbrauch m3 / MA
27.8 = 29.5 30.1
CO2-Fussabdruck t / MA
2.87 = 3.25 3.32

Legende: MA2 = Mitarbeiter; kWh = Kilowattstunde; Pkm = Personenkilometer; kg = Kilogramm; m3 = Kubikmeter; t = Tonne

1.Berichtsperiode: 2013 (1. Juli 2012 - 30. Juni 2013). 2.Die MA sind inklusive Werkvertragsnehmer und werden auf einer Durchschnittbasis errechnet.

Fallbeispiele

Geringere Umweltbelastung durch Umzug aus mehreren ineffizienten Bauten in ein zertifiziertes Gebäude in Zürich

Früher waren die Arbeitsplätze der UBS-Mitarbeiter in Zürich über zahlreiche alte Gebäude mit geringer Energieeffizienz über die ganze Stadt verteilt. Im Rahmen unseres Umweltprogramms siedelten wir rund 10 000 Mitarbeiter aus 54 Gebäuden in 17 konsolidierte, sanierte Bürogebäude um. Infolgedessen hat sich unser Energieverbrauch in den vergangenen Jahren um rund 7 Prozent verringert. Als Teil dieser Massnahmen baute UBS ein neues Niedrigenergiebürogebäude (Minergie) an der Europaallee in der Zürcher Innenstadt, in dem 2400 Mitarbeiter Platz finden.

Energie und Atmosphäre
Das Bürogebäude an der Europaallee wurde gemäss dem schweizerischen Niedrigenergiestandard erbaut. Die Hülle des Gebäudes wurde so konzipiert, dass der Energieverbrauch im Vergleich mit durchschnittlichen Neubauten um über 25 Prozent geringer ausfällt. Neben einer effizienten Gebäudetechnik und Beleuchtung arbeiten unsere Mitarbeiter das ganze Jahr über in einer komfortablen Umgebung.  Der Stromverbrauch des Gebäudes wird zu 100 Prozent durch ausgewiesene Wasserkraft gedeckt. Die Beheizung erfolgt über Fernwärme aus Abfallverbrennung. Am Standort sind keine fossilen Brennstoffe vorhanden.

Nachhaltige und öffentliche Verkehrsmittel
Das neue Gebäude verfügt über eine hervorragende Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, da es sich in unmittelbarer Nähe zum Zürcher Hauptbahnhof befindet. Die Anzahl der Parkplätze ist begrenzt. Sichere Fahrradabstellplätze, Umkleide- und Duschräume sowie Mobility Carsharing fördern eine nachhaltige Anfahrt zum Arbeitsplatz.

Artenvielfalt
UBS entschied sich, das Bürogebäude an der Europaallee auf brachliegendem Industriegelände statt im Grüngürtel zu bauen. Das Dach wurde bepflanzt, um die Artenvielfalt zu fördern.  Zudem reduziert die Architektur des Gebäudes die Lichtverschmutzung.

Nachhaltigkeit spielte bei der Konzeption des Bürogebäudes 5 Broadgate von Anfang an eine entscheidende Rolle. UBS arbeitete eng mit dem Bauunternehmer British Land zusammen, um eine nachhaltige Gebäudearchitektur im Einklang mit unserem Engagement für die Entlastung der Umwelt zu gewährleisten. Die Gebäudekonzeption wurde auf internationaler Ebene ausgezeichnet: Es erhielt die BREEAM-Wertung «Excellent» für die Basisstruktur, und für die Innenausstattung ist die LEED-Qualitätsstufe «Platin» angestrebt. Das Gebäude bietet über 66 890 Quadratmeter neue Bürofläche.

Zu den Hauptmerkmalen des Gebäudes zählen:

Mitarbeiterräume

  • Ausgezeichnete Anlagen für Fahrradfahrer (520 Fahrradabstellplätze, 50 Duschen und 528 Schliessfächer)
  • Automatenverkauf mit Geschirrspülmaschinen und Tassen/Gläsern statt Pappbechern
  • Zentralisierte Recyclingstationen und papierkorbfreie Büros
  • Toilettendesign mit Sensoren, geringerem Durchsatz und Spülung sowie energieeffizienten Handtrocknern
  • Mitarbeiterkantine mit Geschirr und Besteck, Einwegartikel nur zum Mitnehmen, Geräte mit Energiesparzertifikaten (Energy Star)

Energieeffizienz

  • Intelligentes Gebäudemanagementsystem zur Optimierung der Gebäudeleistung (Belegungssensoren in Verbindung mit Beleuchtung, Kühlung, usw.)
  • 850 m² Photovoltaikanlage, generiert 102 845 kWh Strom pro Jahr
  • 350 m² solarthermische Anlage zur Erhitzung des Wassers im Gebäude
  • IT- und Catering-Ausstattung mit Energiesparzertifikaten (Energy Star)

Wassereffizienz

  • Regenwassersammeltanks - Wasser für Toiletten (Nutzung von Regenwasser vom Dach für Toiletten)
  • Wasserversorgung über Wasserbohrloch zu unterirdischen Quellen bei optimalen Temperaturen für Klimaanlagen

Nachhaltige Materialien

Gezielt 100 Prozent FSC-zertifiziertes Holz, einschliesslich Möbel-Zertifizierung durch FSC = Forestry Stewardship Council und Garantie, dass Holz aus nachhaltigen Quellen stammt

Artenvielfalt

Initiativen zur Schaffung von Biotopen vor Ort, einschliesslich Gründach, Bepflanzung mit Bäumen, Landschaftspflege, Vogel- und Fledermaushäuser und Schutz für Käfer

Einführung des Umweltmanagementsystems in Krakau und Johannesburg

Die Ausweitung unseres Umweltmanagementsystems in unsere Niederlassungen in Polen und Südafrika wurde erfolgreich abgeschlossen. Beide Standorte erfüllen die Anforderungen von ISO 14001 nun in vollem Umfang. An beiden Standorten wurden Umweltmanagementsysteme eingeführt. Zudem werden sie ihre Umweltschutzmassnahmen weiterhin verbessern.

Klimaschutz auf dem Menüplan schweizerischer UBS-Kantinen

Kann ein Schnitzel der Umwelt mehr schaden als ein Auto? Nahrungsmittel haben in der Tat stärkere Auswirkungen auf das Klima als private Verkehrsmittel - Fleisch und Milchprodukte sind die grössten Klimasünder.

In den 19 Kantinen von UBS in der Schweiz werden jährlich 2,2 Millionen Mahlzeiten zubereitet. Dadurch eröffnet sich ein enormes Potenzial für den Klimaschutz und zur Schärfung des Bewusstseins unserer Mitarbeiter hinsichtlich der Verbindung zwischen Nahrungsmitteln und Klimaschutz. UBS hat den Auftragscaterer vertraglich verpflichtet:

  • vorwiegend regionale, nachhaltige und fair gehandelte Produkte zu kaufen,
  • die Menge und Qualität von Gemüse, Salat und vegetarischen Gerichten zu erhöhen,
  • Energie- und Wasserverbrauch um 2 Prozent pro Jahr zu senken,
  • Abfall zu reduzieren (Nahrungsmittel- und sonstige Abfälle), Recycling durch effizientes Management zu erhöhen und Kunden Leitungswasser anzubieten,
  • umweltfreundliche Reinigungsmittel zu verwenden,
  • regelmässige Schulungen für Köche und anderes Personal anzubieten,
  • sozial verantwortliche Beschäftigungspraktiken anzuwenden.

Um die Umsetzung dieser Vorgaben zu gewährleisten, haben wir einen Workshop mit allen Caterern und Kantinenleitern veranstaltet. Verschiedene Massnahmen wie die Zubereitung schmackhafterer vegetarischer Mahlzeiten und ein fleischloses Menü an einem Tag pro Woche wurden beschlossen. Die Ergebnisse dieser Massnahmen wurden sechs Monate nach der Umsetzung deutlich: In den meisten Restaurants fanden die Änderungen Anklang bei den UBS-Mitarbeitern und wurden unterstützt. Kantinenleiter berichten, dass das vegetarische Gericht mindestens einmal pro Woche die beliebteste Speise auf dem Menüplan ist.