Unser Engagement für den Klimaschutz

Der Klimawandel ist eine der bedeutendsten Herausforderungen unserer Zeit. Die entscheidenden ökologischen und sozialen Herausforderungen für die Welt wie das Bevölkerungswachstum, die Energiesicherheit, der Verlust der Artenvielfalt und Zugang zu Trinkwasser und Lebensmitteln hängen alle eng mit dem Klimawandel zusammen. Somit wird der Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft eine Notwendigkeit.

Uns ist bewusst, dass von Finanzinstituten in zunehmendem Masse verlangt wird, eine Schlüsselrolle beim Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft zu übernehmen, und wir sind entschlossen, unsere Kunden darauf vorzubereiten, in einer CO2-begrenzten Welt erfolgreich zu bestehen. Als eines der weltweit führenden Vermögensverwaltungsunternehmen und führende Universalbank in der Schweiz mit einer auf kundenorientiertes Geschäft fokussierten Investment Bank konzentrieren wir unsere Klimawandelstrategie auf die folgenden Bereiche. Es sind diejenigen Bereiche, in denen wir unserer Ansicht nach den grössten Beitrag zum Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft leisten können:

  • Risikomanagement: Schutz des Vermögens unserer Kunden und unseres eigenen Vermögens vor Risiken in Verbindung mit dem Klimawandel innerhalb unseres Einflussbereichs. Der Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft braucht Zeit und fossile Brennstoffe werden noch jahrzehntelang die Hauptrolle bei der Energieerzeugung spielen. Angesichts dieser Tatsache sind wir entschlossen, die Risiken zu verstehen, denen das Vermögen unserer Kunden wie auch unser eigenes Vermögen im Kontext der Unsicherheit über politische und technische Entwicklungen bezüglich des Klimawandels ausgesetzt ist. Dazu gehört ein auf Kennzahlen basierender Ansatz zur Messung unserer Klimawandelrisiken in risikoreichen Sektoren wie Immobilien und Energie.
  • Anlagen: Unterstützung bei der Mobilisierung des Kapitals privater und institutioneller Anleger für Anlagen, die den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel fördern. Unsere Kunden werden sich weiterhin nach Anlagegelegenheiten umsehen, und einige werden sich zunehmend auf Anlagen konzentrieren, die den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel fördern.
  • Finanzierung: Unterstützung bei diesem Übergang als Berater von Firmenkunden und / oder mit Kreditfazilitäten. Wir helfen Unternehmenskunden bei der Kapitalbeschaffung auf den inländischen und internationalen Kapitalmärkten, um den hohen Investitionsbedarf für den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft zu decken. In der Schweiz unterstützen wir ausserdem Privatkunden bei der nachhaltigen Renovierung ihrer Privatwohnungen und innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Bereitstellung von Lösungen für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel.
  • Research: Angebot von Research-Kapazitäten von Weltrang zu Fragen des Klimawandels. Auf der Basis unserer allgemein anerkannten Expertise agieren wir als Vordenker und Fachberater bezüglich der finanziellen Auswirkungen des Klimawandels und entsprechender Lösungen für unsere Kunden.
  • Geschäftsbetrieb: Reduzierung unserer Treibhausgasemissionen. Wir richten unseren Geschäftsbetrieb auf eine CO2-arme Wirtschaft aus, indem wir weiter in nachhaltige Immobilien und eine effiziente IT-Infrastruktur investieren und CO2-Emissionen im Zusammenhang mit Geschäftsreisen beschränken.
  • Engagement & Offenlegung: Transparente Berichterstattung und Kommunikation über den Fortschritt unserer Strategie. Wir beziehen unsere Anspruchsgruppen bei Fragen zum Klimawandel ein und sensibilisieren fortlaufend unsere Mitarbeiter. Ausserdem werden wir auch weiterhin die Fortschritte bei der Durchführung unserer Klimawandelstrategie nach bewährten Standards wie der Global Reporting Initiative und dem Carbon Disclosure Project offenlegen.

    Diese Bestrebungen bauen auf einer Erfolgsgeschichte bei der konsistenten und transparenten Reduzierung unserer Umweltbelastung auf. Im Berichtsjahr 2012 erreichten wir unser anspruchsvolles Ziel, die CO2-Emissionen gegenüber dem Ausgangsniveau von 2004 um 40% zu senken. Dieses Ziel konnte durch die Einführung von Energieeffizienzmassnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs der von uns genutzten Gebäude und kritischer Einrichtungen wie die von uns genutzten Datenzentren und die gleichzeitige Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien verwirklicht werden. Emissionen, die nicht anderweitig reduziert werden können (zum Beispiel Geschäftsreisen mit dem Flugzeug), werden kompensiert. Unsere Fortschritte wurden von externen Experten anerkannt, insbesondere von der bedeutendsten Anlegerinitiative zum Klimawandel, dem Carbon Disclosure Project, wo UBS im Jahr 2012 wegen ihrer hervorragenden Transparenz und ihrer Fortschritte bei der Bekämpfung des Klimawandels einen Platz unter den zehn weltweit führenden Unternehmen belegte.

    Wir werden regelmässig über die Fortschritte bei der Durchführung unserer neuen Klimawandelstrategie berichten, die sich im Jahr 2013 auf folgende Punkte konzentrieren wird:

  • Teilnahme an einer branchenweiten Initiative zur Entwicklung von Kennzahlen für die Berichterstattung von CO2-Emissionen im Zusammenhang mit dem Kredit- und Anlagegeschäft;
  • Reduzierung der Umweltauswirkungen unserer Global-Real-Estate-Anlageportfolios;
  • Angebot des «Energie-Check-up für KMU» für Schweizer KMU in Partnerschaft mit der Energie-Agentur der Wirtschaft und Erneuerung der Cash-Prämie zur Förderung der nachhaltigen Wohnungsrenovierung für Privatkunden;
  • Auflegung des UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland für institutionelle Anleger, die in Infrastruktur im Bereich erneuerbare Energien investieren möchten;
  • Weiterhin Förderung der Finanzierung erneuerbarer Energien und umweltfreundlicher Technologien durch unsere Investment Bank;
  • Entwicklung des UBS-Sustainability Health Check, der den Wealth-Management-Kunden ermöglicht, Diskrepanzen zwischen ihren Nachhaltigkeitspräferenzen (einschliesslich Klimawandel) und der effektiven Zusammensetzung ihres Portfolios zu erkennen;
  • Verringerung unseres Treibhausgas-Fussabdrucks um 50% gegenüber dem Ausgangsniveau von 2004, das heisst um weitere 15% gegenüber dem Stand von 2012, und die Verringerung unseres Gesamtenergieverbrauchs um 10% gegenüber 2012 bis 2016.