Unsere Strategie

Es ist unser Ziel, unseren Kunden erstklassige Finanzberatung und -lösungen bereitzustellen und für Aktionäre attraktive und nachhaltige Renditen zu erwirtschaften. Im Mittelpunkt unserer Strategie stehen unsere Unternehmensbereiche Wealth Management und Wealth Management Americas sowie unsere führende Universalbank in der Schweiz, ergänzt durch Global Asset Management und die Investment Bank. Diese Unternehmensbereiche weisen drei wichtige Gemeinsamkeiten auf: Sie alle verfügen über eine starke Wettbewerbsposition in ihren Zielmärkten, sind kapitaleffizient und bieten überdurchschnittliche strukturelle Wachstums- und Renditeaussichten. Unsere Strategie beruht dementsprechend auf den Stärken aller unserer Unternehmensbereiche. Dadurch können wir uns auf Sparten konzentrieren, in denen wir uns auszeichnen. Wir wollen von den attraktiven Wachstumsaussichten in den Geschäftsbereichen und Regionen profitieren, in denen wir tätig sind. Kapitalstärke ist die Grundlage für unseren Erfolg. 

Erfolgreiche Umsetzung unserer strategischen Transformation

Im Oktober 2012 gaben wir bekannt, dass wir unsere ein Jahr zuvor definierte Strategie deutlich schneller umsetzen wollen. Mit dieser Ankündigung haben wir unsere Entschlossenheit bekräftigt, unsere Aktivitäten auf jene Geschäfte zu konzentrieren, die stark synergieorientiert und weniger kapital- und bilanzintensiv sind. Diese stehen ganz im Dienste der Kunden und sind gut positioniert, um den Unternehmenswert zu maximieren. Wir haben in unserem Geschäftsbericht 2013 darauf hingewiesen, dass wir seitdem substanzielle Fortschritte beim weiteren Ausbau unserer bereits soliden Kapitalposition und bei der Reduzierung der risikogewichteten Aktiven (RWA) gemäss Basel III sowie der Kosten erzielt haben. Gleichzeitig haben wir unser Geschäft und unsere Wettbewerbsposition ausgebaut. Zudem haben wir unsere Investment Bank erfolgreich neu ausgerichtet und den Schwerpunkt auf ihre traditionellen Stärken in den Bereichen Beratung, Research, Aktien, Devisen und Edelmetalle gelegt. Wie in unserem Geschäftsbericht 2013 erwähnt, betrug unsere harte Kernkapitalquote (CET1) für Schweizer SRB auf Basis einer vollständigen Umsetzung der Basel-III-Regeln per 31. Dezember 2013 12,8%. Dies ist der höchste Wert in unserer Vergleichsgruppe.

Wir ergreifen weitere Massnahmen, um in der gesamten Gruppe die Kosten zu senken und die Effizienz zu verbessern. 2013 haben wir unser im Juli 2011 angekündigtes Kosteneinsparungsziel von 2 Milliarden Franken Bruttokosten erreicht. Ausserdem haben wir weitere Fortschritte bei der Umsetzung des zusätzlichen, 2012 bekannt gegebenen Kostensenkungsprogramms erzielt. In diesem Rahmen sind zusätzliche jährliche Bruttoeinsparungen von 3,4 Milliarden Franken geplant, die bis 2016 greifbare Ergebnisse liefern dürften. Die geplanten Einsparungen sollen unter anderem erreicht werden durch die Transformation unserer Investment Bank, die Reduktion ihrer Komplexität und Grösse, die Verbesserung der organisatorischen Effizienz (hauptsächlich im Corporate Center) sowie die Einführung schlanker Front-to-Back-Prozesse im gesamten Unternehmen. Durch unsere Effizienzprogramme werden Mittel frei, die wir in den nächsten beiden Jahren in das unternehmensweite Wachstum investieren werden. Dadurch können wir die Dienstleistungen für unsere Kunden noch flexibler und effektiver gestalten, die Qualität erhöhen und schneller reagieren. Anhaltende Kostendisziplin ist für unseren langfristigen Erfolg entscheidend.

Attraktive Renditen für die Aktionäre erwirtschaften

Wir haben eine klare Strategie und eine solide finanzielle Grundlage, die uns nach unserem Dafürhalten gut für die Zukunft positionieren.

Wir sind fest entschlossen, Kapital an unsere Aktionäre zurückzugeben, und beabsichtigen, unsere progressive Kapitalrückführung mit einer Dividendenerhöhung um 67% auf 0.25 Franken für das Geschäftsjahr 2013 fortzusetzen. Vor diesem Hintergrund bekräftigen wir unser Ziel einer Ausschüttungsquote von mindestens 50%, die sich aus einer Basisdividende und zusätzlichen Ausschüttungen zusammensetzt, sobald wir unsere Kapitalziele in Form einer harten Kernkapitalquote (CET1) auf Basis einer vollständigen Umsetzung der Basel-III-Regeln von 13% und einer CET1-Post-Stress-Quote von 10% (gemäss unseren internen Stresstests) erreicht haben. Wir wollen die Basisdividende auf einem nachhaltigen Niveau festlegen, das normalen Konjunkturschwankungen Rechnung trägt. Was zusätzliche Ausschüttungen betrifft, so werden wir diese in Einklang bringen mit unserem Investitionsbedarf sowie etwaigen Kapitalpuffern, zu deren Aufbau wir uns im Hinblick auf anspruchsvollere wirtschaftliche Rahmenbedingungen oder andere Stressszenarien gegebenenfalls entscheiden.

Durch die weitere erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie werden wir in der Lage sein, unser Geschäft weiterzuführen und auszubauen sowie eine solide Kapitalposition zu wahren.

Mehr über unsere Strategie und Ziele für den UBS-Konzern und seine Unternehmensbereiche erfahren Sie auf den Seiten 26 bis 28 sowie 33 bis 49 unseres Geschäftsberichts 2013.