UBS News Alert


UBS mit Vorsteuergewinn von CHF 2 810 Millionen im 1. Quartal

Zürich / Basel | | Quarterly Results

Erstes Quartal 2010

  • Vorsteuergewinn aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von CHF 2 810 Millionen im ersten Quartal 2010

  • Alle Unternehmensbereiche erzielten im 1. Quartal einen Vorsteuergewinn

  • Der den UBS-Aktionären zurechenbare Reingewinn belief sich auf CHF 2 202 Millionen, was einem Anstieg von 83% gegenüber dem Vorquartal entspricht

  • Das verwässerte Ergebnis pro Aktie betrug CHF 0,58 und die annualisierte Eigenkapitalrendite 21,0%

Gutes Ergebnis der Investment Bank

  • Das Ergebnis der Investment Bank war einem bedeutenden Beitrag des Bereichs Fixed Income, Currencies and Commodities zu verdanken, wobei der zusätzliche Risikoeinsatz gering war

  • Das Aktiengeschäft steigerte seine Erträge und konnte den Marktanteil behaupten

Margenerholung bei Wealth Management & Swiss Bank

  • Das Ertragswachstum im Wealth Management widerspiegelt die ersten Erfolge der Initiativen zur Steigerung der Rentabilität

  • Die annualisierte Bruttomarge im Wealth Management verbesserte sich im 1. Quartal um 5 Basispunkte (Bp.) auf 93 Bp.

Zunahme der verwalteten Vermögen um 2% auf CHF 2 267 Milliarden

Merklich reduzierter Abfluss von Nettoneugeldern: Nettoneugeldabfluss im 1. Quartal 2010 von CHF 8,2 Milliarden bei Wealth Management & Swiss Bank, von CHF 7,2 Milliarden bei Wealth Management Americas und von CHF 2,6 Milliarden bei Global Asset Management

Anhaltende Disziplin bezüglich Kosten, Risiken und Bilanz

  • Aufwand-Ertrags-Verhältnis des Konzerns von 69,7% im 1. Quartal durch anhaltende Kostendisziplin

  • BIZ-Kernkapitalquote (Tier 1) zum Quartalsende von 16,0%, gegenüber 15,4% am 31. Dezember 2009; Kernkapitalquote (Tier 1) von 11,9% auf 12,5% gestiegen

  • Stabile Bilanz mit einer Bilanzsumme von CHF 1 356 Milliarden und soliden risikogewichteten Aktiven von CHF 209 Milliarden per 31. März 2010; FINMA Leverage Ratio von 4,1% im 1. Quartal 2010, gegenüber 3,9% im 4. Quartal 2009

Kommentar des CEO und Ausblick

Laut Group CEO Oswald J. Grübel ist UBS auf gutem Weg, ihre mittelfristigen Ziele zu erreichen. UBS rechnet mit einer stetigen Verbesserung des Ergebnisses im Wealth Management und Asset Management, abhängig von den Marktbedingungen.

CEO Oswald J. Grübel kommentiert das Ergebnis für das 1. Quartal wie folgt: «Wir sind gut positioniert, unsere mittelfristigen Ziele zu erreichen. Wir haben die im Jahr 2009 angekündigten Massnahmen umgesetzt und einen guten Gewinn erzielt. Gleichzeitig haben wir unsere Kosten im Griff behalten und sind diszipliniert mit unserer Bilanz und den Risiken umgegangen.»

Gewinn von CHF 2 202 Millionen im 1. Quartal

UBS weist für das 1. Quartal 2010 einen den UBS-Aktionären zurechenbaren Reingewinn von CHF 2 202 Millionen aus, verglichen mit CHF 1 205 Millionen im 4. Quartal 2009.

Der Vorsteuergewinn von Wealth Management & Swiss Bank erhöhte sich im 1. Quartal um 5% auf CHF 1 161 Millionen, gegenüber CHF 1 109 Millionen im 4. Quartal 2009. Der Vorsteuergewinn des Unternehmensbereichs Wealth Management nahm von CHF 674 Millionen um 3% auf CHF 696 Millionen zu, der Anstieg des Geschäftsertrags wurde teilweise durch höhere Abgrenzungen für variable Vergütungen neutralisiert. Die annualisierte Bruttomarge im Wealth-Management-Bereich erhöhte sich von 88 Basispunkten (Bp.) im Vorquartal um 5 Bp. auf 93 Bp. im 1. Quartal 2010. Der Vorsteuergewinn von Retail & Corporate nahm von CHF 435 Millionen im Vorquartal um 7% auf CHF 465 Millionen im Berichtsquartal zu, hauptsächlich wegen aufgelöster Wertberichtigungen für Kreditrisiken.

Wealth Management Americas verzeichnete im 1. Quartal einen Vorsteuergewinn von CHF 15 Millionen, während dieser im Vorquartal noch CHF 178 Millionen betragen hatte. Die Erträge sanken um 2% gegenüber dem Vorquartal, was primär auf eine im 4. Quartal 2009 verbuchte Zinsgutschrift von CHF 35 Millionen zurückzuführen ist. Im Ergebnis für das 1. Quartal sind eine Erhöhung des aufgeschobenen Vergütungsbestandteils sowie die Einführung eines neuen Vergütungsprogramms für Finanzberater enthalten. Ausserdem wurde das Berichtsquartal durch höhere vom Corporate Center zugewiesene Aufwendungen sowie Restrukturierungskosten aufgrund eines Personalabbaus belastet.

Bei Global Asset Management bezifferte sich der Vorsteuergewinn im 1. Quartal auf CHF 137 Millionen, verglichen mit CHF 284 Millionen im Vorquartal. Grund für den Rückgang waren leicht geringere Erträge und ein höherer Personalaufwand.

Die Investment Bank generierte im 1. Quartal einen Vorsteuergewinn von CHF 1 190 Millionen, gegenüber CHF 297 Millionen im vorhergehenden Quartal. Für das bessere Ergebnis sorgte in erster Linie die Einheit Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC). Die Erträge bei FICC erhöhten sich von CHF 496 Millionen erheblich auf CHF 2 165 Millionen, wobei alle FICC-Geschäfte, insbesondere der Kreditbereich, ihre Performance steigerten. Die Erträge im Aktiengeschäft nahmen von CHF 948 Millionen um 32% auf CHF 1 255 Millionen zu. Der Gesamtertrag im Investment Banking verringerte sich um 19% von CHF 746 Millionen auf CHF 604 Millionen. Ursache hierfür war eine Abnahme der Gebühreneingänge aufgrund geringerer Kundenaktivitäten gegenüber dem saisonal starken 4. Quartal. Im Ergebnis des 1. Quartals ist ein Verlust von CHF 247 Millionen auf eigenen Verbindlichkeiten, die zum Fair Value bilanziert sind, berücksichtigt. Die Investment Bank verzeichnete aufgelöste Wertberichtigungen für Kreditrisiken in Höhe von CHF 112 Millionen, gegenüber Wertberichtigungen für Kreditrisiken von CHF 70 Millionen. Der Geschäftsaufwand nahm aufgrund höherer Abgrenzungen für variable Vergütungen zu.

Das Vorsteuerergebnis von Treasury- und übrigen Aktivitäten belief sich im Berichtsquartal auf plus CHF 306 Millionen gegenüber einem Vorsteuerverlust von CHF 956 Millionen im Vorquartal. Das Resultat für das 1. Quartal 2010 enthielt einen Gewinn von CHF 231 Millionen aus der Neubewertung der Option von UBS, das Eigenkapital des SNB StabFund zu kaufen. Im 4. Quartal 2009 war eine Aufwendung von CHF 690 Millionen im Zusammenhang mit der Neuzuweisung von Verlusten aus früheren Berichtsperioden erfasst, die sich aus einem revidierten Ansatz bei der Berechnung eigener Verbindlichkeiten ergeben hatten.

Im 1. Quartal 2010 ist eine Steuerbelastung von CHF 603 Millionen berücksichtigt, gegenüber einer Steuergutschrift von CHF 480 Millionen im Vorquartal.

Ergebnisse der Unternehmensbereiche: 1Q10 vs 4Q09

Ergebnis der Unternehmensbereiche

Nettoneugelder und verwaltete Vermögen

Wealth Management – Der Abfluss von Nettoneugeldern betrug im 1. Quartal 2010 CHF 8,0 Milliarden, verglichen mit CHF 32,9 Milliarden im 4. Quartal 2009. Die verminderten Abflüsse spiegeln die Massnahmen der Unternehmensführung zur Stabilisierung der Neugeldflüsse sowie den geringeren Einfluss von Sondereffekten wie der italienischen Steueramnestie, die im 4. Quartal noch erhebliche Auswirkungen zeigte, wider. Die Nettoneugeldentwicklung in Europa blieb negativ, jedoch in wesentlich geringerem Ausmass, und einige europäische Standorte verzeichneten Nettoneugeldzuflüsse. Ausserdem war die Nettoneugeldentwicklung in der Region Asien-Pazifik wiederum positiv, und das Ultra High Net Worth Geschäft verzeichnete erstmals wieder Nettoneugeldzuflüsse. Beim Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäft verringerten sich die Abflüsse von CHF 1,7 Milliarden im Vorquartal auf CHF 1,2 Milliarden im Berichtsquartal. Im internationalen Vermögensverwaltungsgeschäft verringerten sich die Neugeldabflüsse beträchtlich von CHF 31,2 Milliarden auf CHF 6,8 Milliarden.

Retail & Corporate – Die Nettoneugeldabflüsse beliefen sich im Berichtsquartal auf CHF 0,2 Milliarden, gegenüber CHF 0,3 Milliarden im Vorquartal.

Wealth Management Americas – Die Nettoneugeldabflüsse verminderten sich von CHF 12,0 Milliarden im 4. Quartal 2009 auf CHF 7,2 Milliarden im 1. Quartal 2010. Obwohl die Nettoneugeldentwicklung weiter negativ blieb, verlangsamten sich die Abflüsse im Zusammenhang mit dem Abgang von Finanzberatern. Bei den Finanzberatern, die länger als ein Jahr bei UBS beschäftigt sind, waren die Nettoneugelder erstmals seit dem 1. Quartal 2008 positiv.

Global Asset Management – Die Nettoneugeldzuflüsse von Drittparteien in Höhe von CHF 2,1 Milliarden wurden durch Nettoabflüsse von Kundengeldern des Wealth-Management-Geschäfts in Höhe von CHF 4,7 Milliarden neutralisiert. Der gesamte Abfluss von Nettoneugeldern verringerte sich von CHF 11,0 Milliarden auf CHF 2,6 Milliarden. Ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds hätten sich die Nettoneugeldabflüsse von CHF 5,7 Milliarden auf CHF 1,6 Milliarden vermindert.

Die verwalteten Vermögen erhöhten sich per 31. März 2010 um 2% auf CHF 2 267 Milliarden, gegenüber CHF 2 233 Milliarden am 31. Dezember 2009. Der Zugewinn war auf eine günstige Marktentwicklung und positive Währungseffekte zurückzuführen, wurde jedoch partiell durch Nettoneugeldabflüsse neutralisiert. Von den verwalteten Vermögen entfielen CHF 963 Milliarden auf Wealth Management & Swiss Bank (davon entfielen CHF 827 Milliarden auf Wealth Management und CHF 136 Milliarden auf Retail & Corporate); CHF 714 Milliarden auf Wealth Management Americas und CHF 590 Milliarden auf Global Asset Management.

Kapital und Bilanz

Am 31. März 2010 wies UBS eine BIZ-Kernkapitalquote (Tier 1) von 16,0% aus, gegenüber 15,4% am 31. Dezember 2009. Die Kernkapitalquote erhöhte sich von 11,9% auf 12,5%. Die risikogewichteten Aktiven erhöhten sich im 1. Quartal um 1% auf CHF 209 Milliarden, während beim BIZ-Kernkapital (Tier 1) ein Zuwachs von CHF 1,6 Milliarden auf CHF 33,4 Milliarden zu verzeichnen war.

Die Bilanz von UBS blieb stabil: Die Bilanzsumme erhöhte sich per 31. März 2010 gegenüber dem 31. Dezember 2009 um 1% auf CHF 1 356 Milliarden. Die FINMA Leverage Ratio von UBS verbesserte sich im 1. Quartal 2010 auf 4,1%, verglichen mit 3,9% im 4. Quartal 2009.

Ausblick

UBS erwartet für das zweite Quartal ein etwa gleiches Umfeld für den Wertpapierhandel wie im ersten Quartal, obwohl die Staatsverschuldung in manchen europäischen Staaten zur Unsicherheit im Markt führt. Die Erholung der Finanzmärkte wird jedoch voraussichtlich anhalten, wovon unser Kredit- und Finanzberatungsgeschäft profitieren wird. Die Verbesserungen, die im operativen Geschäft im letzten Jahr umgesetzt wurden, dürften sich positiv auf unsere künftigen Ergebnisse auswirken. Bei günstigen Marktbedingungen rechnet UBS mit einer allmählichen Steigerung der Ergebnisse im Wealth Management und Asset Management. Die Netto neugeldabflüsse dürften sich auf kurze Sicht auf einem relativ moderaten Niveau bewegen. UBS ist jedoch nach wie vor überzeugt, dass die von uns ergriffenen Massnahmen zur Bekämpfung der Ursachen der Nettoabflüsse Wirkung zeigen werden. Die verwalteten Vermögen, die sich direkter auf die Erträge auswirken, sind abhängig von den Marktbewegungen, dürften aber insgesamt stabil bleiben.

Webcast

  • ab 9 Uhr: Live-Präsentation

  • ab 14 Uhr: Aufzeichnung

  • ab 18 Uhr: indexierte Version erhältlich

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