UBS News Alert


UBS erzielt Resultat von CHF 2 770 Millionen im dritten Quartal

Zürich/Basel | | Quarterly Results

• Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis von CHF 2 770 Millionen im dritten Quartal. • Beitrag aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 2 642 Millionen; plus 67% gegenüber dem dritten Quartal 2004 (plus 50% vor Goodwill). • Bestes je erzieltes Quartalsresultat, basierend auf einem breit abgestützten Ertragswachstum. • Annualisierte Eigenkapitalrendite von 29,0% erneut oberhalb der Zielspanne von 15-20%; Ergebnis pro Aktie CHF 2.75. • Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 68,5%; 4,2 Prozentpunkte tiefer (vor Goodwill). Neugeldzufluss im dritten Quartal mit CHF 51,2 Milliarden aussergewöhnlich hoch, mit Rekordzufluss von CHF 31,1 Milliarden im Wealth-Management-Geschäft weltweit.

UBS (einschliesslich Industriebeteiligungen)

Für das Quartal endend am

Veränderung in %

Mio. CHF (Ausnahmen sind angegeben)

30.9.05

30.6.05

30.9.04

2Q05

3Q04

Geschäftsertrag

13 495

11 881

10 771

14

25

Geschäftsaufwand

9 890

8 908

8 542

11

16

Konzernergebnis

2 915

2 293

1 738

27

68

Den Minderheitsanteilen zurechenbares Konzernergebnis

145

146

120

(1)

21

Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis

2 770

2 147

1 618

29

71

Finanzdienstleistungsgeschäft

Für das Quartal endend am

Veränderung in %

Mio. CHF (Ausnahmen sind angegeben)

30.9.05

30.6.05

30.9.04

2Q05

3Q04

Geschäftsertrag

10 711

9 381

8 410

14

27

Geschäftsaufwand

7 309

6 583

6 293

11

16

Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis

2 642

2 111

1 579

25

67

UBS erzielte im dritten Quartal 2005 einen Reingewinn von CHF 2 770 Millionen (den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis). Davon stammten CHF 2 642 Millionen aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft. Dieses Resultat liegt 67% über jenem des dritten Quartals 2004 (vor Goodwill: plus 50%). In den ersten neun Monaten des Jahres 2005 betrug der den Aktionären zurechenbare Reingewinn im Finanzdienstleistungsgeschäft CHF 7 180 Millionen, was gegenüber den CHF 5 767 Millionen der Vergleichsperiode 2004 einem Anstieg von 25% entspricht.

Das Segment Industrial Holdings, in dem die Motor-Columbus-Beteiligung und das Private-Equity-Portfolio geführt werden, trug CHF 128 Millionen oder 4,6% zum zurechenbaren Konzernergebnis bei.

Clive Standish, Chief Financial Officer: «Es ist ungewöhnlich, im dritten Quartal ein derart gutes Ergebnis zu erzielen. Aber auf den Märkten boten sich zahlreiche Chancen, und wir waren dank unserer starken Stellung in der Lage, diese Chancen zu nutzen - sowohl für unsere Kunden als auch zugunsten von UBS.»

Im Finanzdienstleistungsgeschäft lag der Ertrag im dritten Quartal 2005 bei CHF 10 711 Millionen; das sind 27% mehr als im dritten Quartal 2004. Praktisch sämtliche Geschäftseinheiten verzeichneten höhere Erträge. Der Anstieg der vermögensabhängigen Einkünfte beruht einerseits auf den höheren Marktbewertungen, andererseits auf den Neugeldzuflüssen im Wealth Management und Asset Management. Die Erträge in den Bereichen Anlagefonds und Portfolio Management erreichten einen neuen Höchststand. Die Corporate-Finance-Einnahmen wurden gegenüber dem dritten Quartal 2004 fast verdoppelt, was die erhöhte Marktaktivität reflektiert - sowie die Beratungskompetenz von UBS, dank der es gelang, Mandate für eine Reihe von bedeutenden M&A-Transaktionen zu gewinnen. Die Erträge im Underwriting verzeichneten ebenfalls einen Anstieg, vor allem im Bereich Fixed Income. Diese Entwicklungen liessen die Erträge im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft auf ein neues Rekordhoch ansteigen, dessen Anteil am Gesamtertrag von UBS inzwischen 54% beträgt. Die Einkünfte aus dem Zinsdifferenzgeschäft erreichten den höchsten Stand seit Anfang 2002, was auf den wachsenden Erfolg im Ausleihungsgeschäft für vermögende Privatkunden weltweit zurückzuführen ist. Im Handelsgeschäft schnitt vor allem der Equities-Bereich hervorragend ab, primär gestützt auf den Derivatehandel. Im Bereich Fixed Income, Rates and Currencies setzte gegenüber dem dritten Quartal 2004 eine deutliche Erholung ein. Hier sucht die Investment Bank von UBS zurzeit nach Möglichkeiten zur Erweiterung ihrer Präsenz, um ihre Wettbewerbsstellung weiter auszubauen.

Vor dem Hintergrund stabiler wirtschaftlicher Rahmenbedingungen auf allen Märkten konnte UBS im dritten Quartal 2005 Wertberichtigungen für Kreditrisiken von CHF 37 Millionen auflösen, im Vergleich zu entsprechenden Auflösungen von CHF 69 Millionen im zweiten Quartal 2005 respektive von CHF 12 Millionen im dritten Quartal 2004.

Der Neugeldzufluss im Wealth Management lag im dritten Quartal bei CHF 31,1 Milliarden, verglichen mit CHF 20,2 Milliarden im zweiten Quartal 2005, was auf eine starke Performance in sämtlichen Regionen zurückzuführen ist. Im internationalen Geschäft (ohne Wealth Management USA) waren Neugelder von CHF 19,3 Milliarden zu verzeichnen, gestützt auf weiteres Wachstum in Asien und den fünf europäischen Kernmärkten. In der Schweiz registrierte UBS im dritten aufeinander folgenden Quartal einen positiven Neugeldzufluss; dieser belief sich im Berichtsquartal auf CHF 1,9 Milliarden. US-Kunden steuerten insgesamt CHF 9,9 Milliarden zum Neugeldzufluss bei - eine sehr deutliche Steigerung gegenüber den CHF 1,8 Milliarden im zweiten Quartal 2005. Einschliesslich der rekordhohen Zuflüsse von CHF 19,9 Milliarden im Asset-Management-Geschäft waren die Nettoneugelder innerhalb der gesamten UBS mit CHF 51,2 Milliarden aussergewöhnlich hoch. Die verwalteten Vermögen beliefen sich per 30. September 2005 auf CHF 2 666 Milliarden; dies entspricht einer Zunahme von 6% gegenüber dem zweiten Quartal und von 20% im Vergleich zum Vorjahr.

Der Geschäftsaufwand im Finanzdienstleistungsgeschäft stieg gegenüber dem Vergleichsquartal 2004 von CHF 6 293 Millionen auf CHF 7 309 Millionen. Unter Ausklammerung der Goodwill-Abschreibungen für das dritte Quartal 2004 nahm der Geschäftsaufwand um 20% zu, in erster Linie infolge des höheren Personalaufwands. Dieser stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 29%, von CHF 4 131 Millionen auf CHF 5 320 Millionen, hervorgerufen durch leistungsabhängige Vergütungen auf Basis der gestiegenen Erträge. Die Salärkosten sowie die Versicherungs- und Vorsorgebeiträge nahmen im Zuge der Erhöhung des Personalbestands ebenfalls zu.

Der Personalbestand im Finanzdienstleistungsgeschäft belief sich per 30. September 2005 auf 70 502 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1 302 mehr als per 30. Juni 2005 (69 200) und 3 095 mehr als per 31. Dezember 2004 (67 407). Diese Zunahme verteilt sich auf praktisch sämtliche Geschäftseinheiten. Seit Ende 2004 bedeutet dies plus 847 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schweiz, plus 795 in Europa, plus 660 in Amerika und plus 793 im Raum Asien/Pazifik.

Risikogewichtete Aktiven, BIZ-Kernkapitalquote

Die risikogewichteten Aktiven erhöhten sich per 30. September 2005 um 5% auf CHF 316,6 Milliarden (per 30. Juni 2005: CHF 300,6 Milliarden). Diese Entwicklung ist grösstenteils eine Folge des erhöhten Engagements im Ausserbilanzbereich, namentlich für Unternehmenskunden der Investment Bank. Höhere Volumen im Derivatgeschäft sowie Zins- und Wechselkursbewegungen trugen ebenfalls zu einem Anstieg der risikogewichteten Aktiven bei. Etwas weniger ins Gewicht fiel der grössere Kapitalbedarf infolge der erhöhten Volumen im besicherten Kreditgeschäft in der Schweiz und in den USA. Das BIZ-Kernkapital (Tier 1) ging von CHF 36,7 Milliarden per 30. Juni 2005 auf CHF 35,7 Milliarden per 30. September 2005 zurück. Dies ist auf die anhaltenden Aktienrückkäufe zurückzuführen, deren Effekt vom ausgezeichneten Drittquartalsresultat nicht vollständig kompensiert wurde. Die Tier-1-Kapitalquote lag Ende September 2005 bei 11,3% und blieb damit auf hohem Niveau.

Globale Integration der Wealth-Management-Einheiten

Die strategischen Initiativen von UBS haben weitere gute Fortschritte erzielt. Nach einer reibungslosen Übergangsphase ist die Einheit Wealth Management USA heute Teil einer global operierenden Unternehmensgruppe, zu der auch das Geschäft mit der schweizerischen und mit der internationalen Kundschaft gehört. Die Vorbereitungen für den Start von Dillon Read Capital Management verlaufen plangemäss - die auf alternative Anlagen spezialisierte Einheit stösst kundenseitig auf wachsendes Interesse und wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2006 ihren Betrieb aufnehmen.

Ausblick

In den ersten neun Monaten des Jahres 2005 hat UBS in allen Bereichen, in denen sie tätig ist, hervorragende Resultate erzielt. Diese Leistung beruht auf der starken Generierung von Neugeldern, dem wachsenden Erfolg der Investment Bank bei Kunden sowie der Fähigkeit von UBS, die sich bietenden Marktchancen zu nutzen.

Clive Standish: «Die Märkte haben seit Ende des Quartals zwar leicht nachgelassen. Dennoch freuen wir uns darauf, mit 2005 ein Jahr abzuschliessen, das heute schon als eines unserer bisher erfolgreichsten gelten darf.»

Ergebnisse im Verhältnis zu den Finanzzielen des Konzerns

Das UBS-Ergebnis im Vergleich zu den gesetzten Zielen ergibt folgendes Bild*:

  • Die annualisierte Eigenkapitalrendite für die ersten neun Monate 2005 betrug 29,0% und lag damit leicht über den 27,4% des Vorjahresquartals - und deutlich über der Zielspanne von 15-20%. Grund für die Zunahme ist die Erhöhung des Reingewinns, was durch den Anstieg des durchschnittlichen Eigenkapitals infolge eines höheren Anteils einbehaltener Gewinne teilweise ausgeglichen wurde.

  • Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie lag im dritten Quartal 2005 bei CHF 2.75 und damit 55% oder CHF 0.98 über den CHF 1.77* im dritten Quartal 2004. Dies ist auf die Zunahme des den UBS-Aktionären zurechenbaren Reingewinns zurückzuführen sowie auf eine leichte Abnahme (-1%) der Anzahl durchschnittlich ausstehender Aktien infolge von Rückkäufen, die weiterhin im Gange sind.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft fiel gegenüber dem dritten Quartal 2004 von 72,7*% auf 68,5% und erreichte damit den tiefsten Stand seit 2000. Diese Verbesserung reflektiert eine markante Ertragserhöhung in praktisch sämtlichen Geschäftseinheiten sowie die anhaltende Kostendisziplin.

Ergebnisse im Vergleich zu den gesetzten Zielen

Seit Jahresbeginn

30.9.05

30.6.05

30.9.04

Eigenkapitalrendite (%)

1

Gemäss Erfolgsrechnung

29.0

28.2

25.1

Vor Goodwill

29.0

28.2

27.4

1 Den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis (annualisiert)/Den UBS-Aktionären zurechenbares durchschnittliches Eigenkapital abzüglich Dividende.

Für das Quartal endend am

30.9.05

30.6.05

30.9.04

Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (CHF)

2

Gemäss Erfolgsrechnung

2.75

2.10

1.59

Vor Goodwill

2.75

2.10

1.77

Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag Finanzdienstleistungsgeschäft (%)

3,4

Gemäss Erfolgsrechnung

68.5

70.7

74.9

Vor Goodwill

68.5

70.7

72.7

Neugelder Wealth-Management-Geschäft (Mrd. CHF)

5

Wealth Management International & Switzerland

21.2

18.4

11.4

Wealth Management USA

9.9

1.8

5.1

Total

31.1

20.2

16.5

2 Für Details zur Berechnung der Ergebnisse pro Aktie siehe Anmerkung 8 im Anhang des Finanzberichts für das dritte Quartal 2005. 3 Ohne Erfolg aus Industriebeteiligungen. 4 Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag abzüglich Wertberichtigungen für Kreditrisiken oder Auflösung von Wertberichtigungen für Kreditrisiken. 5 Ohne Zins- und Dividendenerträge. 1 Utile netto di competenza degli azionisti UBS (annualizzato) / patrimonio netto medio di competenza degli azionisti UBS meno dividendi. 3 Dettagli relativi al calcolo dell'utile per azione (EPS) sono disponibili nella Nota 8 dei Financial Statements. 3 Esclusi i risultati da partecipazioni industriali. 4 Costi operativi / proventi operativi al netto delle rettifiche di valore per perdite (recuperi) su crediti. 5 Esclusi interessi attivi e proventi da dividendi.

Ergebnisse des Finanzdienstleistungsgeschäfts

Global Wealth Management & Business Banking

Die Geschäftseinheit Wealth Management International & Switzerland erzielte im dritten Quartal 2005 mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 1 166 Millionen ein neues Rekordergebnis. Dies entspricht einer 21%igen Steigerung gegenüber den CHF 963 Millionen im zweiten Quartal 2005. Zurückzuführen ist dies auf höhere vermögensabhängige Einnahmen und vermehrte Kundenaktivitäten, verbunden mit einem leichten Aufwandrückgang. Das internationale Geschäft wies einen Neugeldzufluss von CHF 19,3 Milliarden aus, während in der Schweiz zum dritten aufeinander folgenden Mal ein positives Neugeldresultat zu verzeichnen war - der Zufluss im dritten Quartal lag bei CHF 1,9 Milliarden. Die Bruttomarge auf verwalteten Vermögen betrug 103 Basispunkte, zwei Punkte mehr als im zweiten Quartal 2005. Hauptgrund für diesen Anstieg waren die höheren Transaktionsvolumen infolge anziehender Märkte. Die verwalteten Vermögen erreichten mit CHF 944 Milliarden den höchsten je ausgewiesenen Stand und wuchsen gegenüber den CHF 890 Milliarden per Ende Juni 2005 um 6%. Der rekordhohe Neugeldzufluss, die positive Marktperformance und die 1%ige Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken trugen zu diesem Anstieg bei. Rund 35% der verwalteten Vermögen sind in US-Dollar denominiert.

Wealth Management USA wies im dritten Quartal 2005 einen Verlust vor Steuern von CHF 5 Millionen aus, verglichen mit einem Vorsteuergewinn von CHF 94 Millionen im zweiten Quartal. Markant höhere Rückstellungen für Prozessrisiken beeinträchtigten die Gewinnsituation. Dies konnte durch den Anstieg der vermögensabhängigen US-Dollar-Einkünfte auf ein Rekordniveau und die höheren Transaktionsvolumen nur unvollständig kompensiert werden. Der Neugeldzufluss im dritten Quartal lag mit CHF 9,9 Milliarden um ein Vielfaches höher als im zweiten Quartal 2005 (CHF 1,8 Milliarden). Die Bruttomarge auf verwalteten Vermögen blieb mit 73 Basispunkten unverändert gegenüber dem zweiten Quartal 2005, während die verwalteten Vermögen auf CHF 728 Milliarden anstiegen. Dies entspricht einer Zunahme von 5% im Vergleich zu den CHF 693 Milliarden per Ende Juni 2005.

Im Business Banking Switzerland wurde im dritten Quartal 2005 ein Vorsteuergewinn von CHF 553 Millionen erwirtschaftet, nur unwesentlich (CHF 11 Millionen) weniger als im zweiten Quartal. Während der Geschäftsertrag stabil blieb, erhöhte sich der Sachaufwand. Das Kreditportfolio wuchs im dritten Quartal 2005 im Vergleich zum Stand per Ende Juni 2005 um CHF 1,1 Milliarden auf CHF 141,6 Milliarden. Der Anstieg des Privathypothekarvolumens wurde durch die anhaltenden Erfolge beim Abbau des Recovery-Portfolios teilweise ausgeglichen.

Global Asset Management

Global Asset Management erzielte im dritten Quartal 2005 einen Gewinn vor Steuern von CHF 308 Millionen - so viel wie nie zuvor. Dies entspricht einem 40%igen Anstieg gegenüber den CHF 220 Millionen im zweiten Quartal 2005. Darin kommen sowohl der Neugeldzufluss im dritten und in den vorherigen Quartalen als auch der Aufwärtstrend an den Finanzmärkten zum Ausdruck. In sämtlichen Geschäftsfeldern stiegen die Erträge, besonders die performanceabhängigen im Bereich der alternativen und quantitativen Anlagen, aber auch die vermögensabhängigen im Bereich Traditional Investments.

Der Geschäftsaufwand wuchs im dritten Quartal 2005 auf CHF 363 Millionen (CHF 329 Millionen im zweiten Quartal 2005), vor allem infolge des höheren Personalaufwands.

Im institutionellen Geschäft belief sich der Neugeldzufluss im dritten Quartal 2005 auf CHF 9,2 Milliarden, verglichen mit CHF 2,7 Milliarden im Vorquartal. Ohne Berücksichtigung der Zu- und Abflüsse in Geldmarktfonds lagen die Nettoneugelder bei CHF 10,7 Milliarden, was einen neuen Quartalsrekord darstellt.

Im Anlagefondsgeschäft mit Finanzintermediären (Wholesale Intermediary) waren Zuflüsse von CHF 10,7 Milliarden im Vergleich zu CHF 6,2 Milliarden im zweiten Quartal 2005 zu verzeichnen - ebenfalls eine neue Bestmarke. Dies zeugt vom anhaltenden Fokus auf Produktinnovation: Im dritten Quartal wurden neue Anleihen- und Geldmarktfonds lanciert. Ohne Berücksichtigung der Abflüsse im Geldmarktbereich betrug der Neugeldzufluss CHF 12,3 Milliarden, verglichen mit CHF 10,7 Milliarden im Vorquartal.

Die von Global Asset Management verwalteten Vermögen beliefen sich per 30. September 2005 auf CHF 737 Milliarden (CHF 686 Milliarden per 30. Juni 2005). Gute Neugeldzahlen sowie eine positive Marktperformance unterstützten diese Entwicklung.

Investment Bank

Die Investment Bank wies im dritten Quartal 2005 einen Gewinn vor Steuern von CHF 1 386 Millionen aus. Dies bedeutet eine Steigerung um 95% gegenüber dem Ergebnis des dritten Quartals 2004. Vor Goodwill stieg der Vorsteuergewinn um 77%, was die Fähigkeit von UBS beweist, positive Marktentwicklungen zu nutzen und ihre Kunden bei der Wahrnehmung strategischer Chancen zu unterstützen.

Der Geschäftsertrag lag im dritten Quartal 2005 bei CHF 4 691 Millionen, 46% höher als im Vorjahresquartal, wobei sich diese Zunahme auf praktisch sämtliche kundengetriebenen Aktivitäten verteilt.

Die Erträge aus dem Bereich Equities stiegen im Vergleich zum dritten Quartal 2004 um 67% auf CHF 1 980 Millionen. Das Derivatgeschäft wies ein starkes Ergebnis aus, mit hohen Wachstumsraten in allen Regionen und insbesondere in Asien/Pazifik. Das Prime-Brokerage-Geschäft konnte die Erträge dank weiterer erfolgreicher Kundenakquisitionen steigern und stellte damit seine zunehmende Bedeutung als Wachstumssegment unter Beweis. Im Secondary-Cash-Handel nahmen die Erträge infolge der generell höheren Marktvolumen leicht zu. Der Eigenhandel verzeichnete ebenfalls einen Ertragsanstieg. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2005 erhöhten sich die Erträge im Bereich Equities um 38%.

Die Erträge von Fixed Income, Rates and Currencies beliefen sich auf CHF 2 108 Millionen, was gegenüber dem Vorjahresquartal einem Plus von 25% entspricht. Trotz der vermehrten Unsicherheit und erhöhten Volatilität an den Märkten nahmen die Erträge im Rates-Business im Jahresvergleich zu, während sie im Bereich Credit Fixed Income praktisch unverändert blieben. Principal Finance konnte solide Resultate ausweisen. Im Devisenhandel und im Cash and Collateral Trading waren höhere Kundenvolumen in fast allen Segmenten sowie verbesserte Devisenhandelsergebnisse zu verzeichnen. Im Bereich Municipal Securities, der zu Beginn des dritten Quartals von Wealth Management USA zur Investment Bank verlagert wurde, nahmen die Erträge ab, was auf das tiefere Derivatevolumen und den rückläufigen Sekundärhandel zurückzuführen ist. Insgesamt stiegen die Erträge von Fixed Income, Rates and Currencies gegenüber dem Vorquartal um 20%. Im Investment Banking stieg der Ertrag gegenüber dem dritten Quartal 2004 um 69% auf CHF 592 Millionen. Dies entspricht der besten Drittquartalsperformance der letzten vier Jahre. Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten und Hedging-Kosten für Kreditrisiken erhöhten sich die Erträge um 62%. Dieses sehr gute Ergebnis zeugt vom starken Ertragswachstum in allen Regionen, insbesondere in Europa und Asien/Pazifik, sowie von der aktiven Beteiligung an einer ganzen Reihe bedeutender M&A-Transaktionen des Jahres 2005. Die Einkünfte aus Beratungstätigkeit und dem Underwriting-Business - dort sowohl im Aktien- als auch im Anleihensektor - erfuhren gegenüber dem Vorjahr einen markanten Zuwachs. Die Erträge im Syndicated-Finance-Bereich konnten im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesteigert werden. Gemessen am starken Resultat des zweiten Quartals 2005 gingen die Erträge im Investment Banking um 1% zurück.

Der Geschäftsaufwand der Investment Bank erhöhte sich gegenüber dem dritten Quartal 2004 um 32% auf CHF 3 305 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Personalkosten um 49% auf CHF 2 509 Millionen infolge höherer abgegrenzter Cash-Bonuszahlungen, bedingt durch gestiegene Erträge und den grösseren Personalbestand.

Das Marktrisiko der Investment Bank, gemessen am Value at Risk (VaR; 99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer), lag im dritten Quartal 2005 bei CHF 343 Millionen und damit leicht tiefer als im Vorquartal (CHF 359 Millionen). Zinsprodukte machen den Hauptanteil des VaR der Investment Bank aus - dieser Anteil verringerte sich im Berichtsquartal.

*Vor Abschreibungen auf Goodwill:

Bis Ende 2004 wurden die Finanzziele bzw. Ergebnisse um Abschreibungen auf Goodwill angepasst. Mit der Einführung neuer und revidierter International Financial Reporting Standards (IFRS) entfallen solche Goodwill-Abschreibungen ab 1. Januar 2005.

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More detailed information about those factors is set forth elsewhere in this document and in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2004. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

UBS

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