UBS News Alert


Ergebnisse des Finanzdienstleistungsgeschäfts

| Quarterly Results

Wealth Management & Business Banking

Die Geschäftseinheit Wealth Management erzielte im ersten Quartal 2005 einen Gewinn vor Steuern von CHF 915 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme von 12% gegenüber den CHF 818 Millionen des vierten Quartals 2004, was teilweise auf den Wegfall von Goodwill- Abschreibungen per Anfang 2005 zurückzuführen ist. Vor Goodwill beträgt der Anstieg 10%. Dieses starke Resultat ist in erster Linie eine Folge der rekordhohen verwalteten Vermögen und der auf dieser Basis gestiegenen vermögensabhängigen Einkünfte sowie der erhöhten Kundenaktivitäten. Höhere Zinseinkünfte als Ausdruck des wachsenden Ausleihungsgeschäfts wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus. Die verstärkten Kundenaktivitäten führten zu einem Anstieg der Bruttomarge auf verwalteten Vermögen um 5 auf 104 Basispunkte im ersten Quartal 2005. Die Marge wurde im vierten Quartal 2004 ausserdem durch Timing-Effekte geschmälert.

Der Neugeldzufluss im ersten Quartal 2005 betrug CHF 15,4 Milliarden, verglichen mit CHF 6,5 Milliarden im Vorquartal. Dieses Resultat wurde bisher erst einmal übertroffen, nämlich im ersten Quartal 2004. CHF 14,5 Milliarden entfielen auf das internationale Wealth Management, mit einem rekordhohen Anteil von CHF 5,6 Milliarden im lokalen Europageschäft und starken Zuflüssen von asiatischen Kunden. In der Schweiz wurden Neugelder von CHF 0,9 Milliarden verzeichnet, eine klare Verbesserung gegenüber den Abflüssen von CHF 0,7 Milliarden im Vorquartal, das von saisonalen Vermögensabzügen beeinträchtigt wurde.

Im Business Banking Switzerland wurde im ersten Quartal 2005 ein Vorsteuergewinn von CHF 531 Millionen erwirtschaftet. Dies entspricht einer Zunahme von CHF 28 Millionen oder 6% gegenüber dem vierten Quartal 2004. Das Ergebnis zeugt von anhaltend strikter Kostendisziplin und der qualitativen Verbesserung des Kreditportfolios in den letzten Jahren. Im Vergleich zum Vorquartal blieb der Geschäftsertrag praktisch unverändert.

Das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland stieg im ersten Quartal 2005 im Vergleich zum Jahresendstand 2004 um CHF 2,3 Milliarden auf CHF 139,4 Milliarden. Das Volumen der Privathypotheken erhöhte sich stark, während die Nachfrage von Seiten der Firmenkunden leicht zunahm. Dieser Anstieg wurde durch anhaltende Erfolge beim Abbau des Recovery-Portfolios teilweise ausgeglichen.

Global Asset Management

Global Asset Management erzielte im ersten Quartal 2005 einen Gewinn vor Steuern von CHF 224 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg von CHF 162 Millionen im Vergleich zum vierten Quartal 2004, unter anderem bedingt durch den Wegfall von Goodwill-Abschreibungen per 1. Januar 2005. Vor Goodwill stieg der Gewinn um CHF 31 Millionen oder 16% gegenüber dem Vorquartal. Diese Zunahme ist den höheren performance- bzw. vermögensabhängigen Erträgen zuzuschreiben, hervorgerufen durch umfangreiche Neugeldzuflüsse und höhere Bewertungen an den Börsen, und gleichzeitig die Folge der anhaltenden Verlagerung hin zu Produkten im höheren Margensegment. Der Geschäftsaufwand ging dank einer Reduktion des Sachaufwands zurück, wobei diese durch den höheren Personalaufwand teilweise ausgeglichen wurde, da die leistungsabhängige Vergütung infolge verbesserter Erträge anstieg.

Im institutionellen Geschäft belief sich der Neugeldzufluss im ersten Quartal 2005 auf CHF 5,1 Milliarden (CHF 3,0 Milliarden im Vorquartal). Starke Zuflüsse verzeichneten die Aktienmandate in Europa und Grossbritannien sowie die Geldmarktprodukte, dies insbesondere in Amerika. Im Anlagefondsgeschäft mit Finanzintermediären (Wholesale Intermediary) waren Zuflüsse von CHF 4,7 Milliarden im Vergleich zu CHF 0,5 Milliarden im vierten Quartal 2004 zu verzeichnen. Dies ist das beste Ergebnis seit dem vierten Quartal 2001, primär gestützt auf hohe Neugeldzuflüsse in Asset-Allocation-Fonds sowie in Fixed-Income- und Aktienmandate. Teilweise neutralisiert wurde dies durch Abflüsse in Höhe von CHF 2,5 Milliarden aus Geldmarktfonds, insbesondere in Europa.

Die von Global Asset Management verwalteten Vermögen beliefen sich per 31. März 2005 auf CHF 635 Milliarden (CHF 601 Milliarden per 31. Dezember 2004). Gute Neugeldzahlen, eine positive Marktperformance sowie Währungseffekte unterstützten diese Entwicklung. Die Mehrzahl der Anlagefonds von Global Asset Management weist eine starke relative Performance aus, sei es über eine 1-, 3-, 5- oder 10-Jahres-Periode.

Investment Bank

Die Investment Bank wies im ersten Quartal 2005 einen Gewinn vor Steuern von CHF 1 303 Millionen aus. Dies bedeutet einen Rückgang um 19% gegenüber dem Rekordergebnis des ersten Quartals 2004 (minus 22% vor Goodwill-Abschreibungen).

Der Geschäftsertrag lag im ersten Quartal 2005 bei CHF 4 341 Millionen, 9% tiefer als im Vorjahresquartal. Die Erträge aus den Bereichen Equities sowie Fixed Income, Rates and Currencies blieben stabil und erreichten den zweithöchsten Stand seit 2001, konnten jedoch nicht an das Rekordniveau des ersten Quartals 2004 anknüpfen.

Die Erträge aus dem Bereich Equities gingen im Vergleich zum ersten Quartal 2004 um 4% zurück - eine Folge der Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Franken. Insbesondere in Asien waren starke Erträge aus dem Prime Brokerage und dem Derivatgeschäft zu verzeichnen. Im Secondary-Cash- und Eigenhandel gingen die Erträge dagegen zurück, während bei den Convertibles die aufkommenden Inflationsängste sowie die Befürchtungen einer restriktiveren Geldpolitik nicht ohne Folgen blieben.

Die Erträge von Fixed Income, Rates and Currencies (FIRC) gingen im Vergleich zum ersten Quartal 2004 um 14% zurück. Dies war einerseits auf den gegenüber 2004 schwächeren US- Dollar zurückzuführen und andererseits die Folge der gegenwärtigen Marktverhältnisse, die sich unterschiedlich auf die einzelnen Teilbereiche des Geschäfts auswirkten. Das gegen Quartalsende schwieriger gewordene Kreditumfeld beeinträchtigte das Ergebnis von Credit Fixed Income. Im Foreign Exchange sowie im Cash and Collateral Trading war vor dem Hintergrund eines relativ neutralen Marktumfelds ebenfalls eine rückläufige Entwicklung zu beobachten. Demgegenüber stand eine solide Performance im Principal-Finance- und Rates- Business. Credit Default Swaps zur Absicherung des Kreditportfolios generierten Erträge in Höhe von CHF 91 Millionen, eine Verbesserung gegenüber den CHF 53 Millionen vor einem Jahr.

Im Investment Banking stieg der Ertrag gegenüber dem ersten Quartal 2004 um 1%. Ohne Währungseffekte und nach Ausklammerung der Hedging-Kosten zur Absicherung des Kreditbuchs stieg der Ertrag um 5% - dies dank starker Performance in Europa und der Region Asien/Pazifik sowie der anhaltenden Dynamik in den Bereichen Global Syndicated Finance und Equities.

Der Geschäftsaufwand der Investment Bank sank gegenüber dem ersten Quartal 2004 um 4%. Die Personalkosten fielen infolge tieferer abgegrenzter Cash-Bonuszahlungen, bedingt durch niedrigere Erträge. Der Rückgang des Sachaufwands war primär auf die Abwertung des US- Dollars gegenüber dem Franken zurückzuführen.

Das Marktrisiko der Investment Bank, gemessen am Value at Risk (99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer), lag im ersten Quartal 2005 bei CHF 371,0 Millionen, gegenüber CHF 358,0 Millionen im Vorquartal. Während die Investment Bank zu Beginn des Jahres von den positiven und aktiven Märkten profitieren konnte, reduzierte sie gegen Ende Februar ihre Risikolimite, um dem erwarteten Stimmungsabschwung zu begegnen.

Wealth Management USA

Im ersten Quartal 2005 belief sich der Gewinn vor Steuern von Wealth Management USA auf CHF 144 Millionen (CHF 52 Millionen im Vorquartal). Unterstützt wurde dieser Anstieg durch die per 1. Januar 2005 hinfällig gewordenen Goodwill-Abschreibungen. Vor Akquisitionskosten (Goodwill-Funding, Abschreibung von Goodwill und anderen immateriellen Vermögenswerten) stieg der Gewinn vor Steuern um 24% von CHF 162 Millionen im vierten Quartal 2004 auf CHF 201 Millionen im ersten Quartal 2005. Dies ist Ausdruck der gestiegenen Zinseinkünfte und vermögensabhängigen Erträge - teilweise neutralisiert wurde diese positive Entwicklung jedoch durch den Rückgang im Geschäft mit Kommunalobligationen (Municipal Finance), das unter den negativen Folgen steigender Zinsen zu leiden hatte.

Da Wealth Management USA ihr Geschäft praktisch ausschliesslich in US-Dollar tätigt, wird der Resultatvergleich mit früheren Perioden aufgrund von Wechselkursschwankungen erschwert. Im ersten Quartal 2005 erfuhr der US-Dollar gegenüber dem Franken eine leichte Aufwertung. Ausgedrückt in US-Dollar war das Ergebnis im ersten Quartal 2005 daher 22% höher als im vierten Quartal 2004.

Der Neugeldzufluss belief sich im ersten Quartal 2005 auf CHF 5,8 Milliarden, gegenüber CHF 6,8 Milliarden im Vorquartal. Dieser Rückgang reflektiert in erster Linie Abflüsse bei liquiden Anlagen.

Die Anzahl Finanzberater belief sich per 31. März 2005 auf 7 403, 116 weniger als die 7 519 per 31. Dezember 2004. Dies ist auf Abgänge von weniger produktiven Beratern und einen Rückgang der Anzahl Trainees zurückzuführen. UBS investiert weiter in Einstellungs- und Ausbildungsprogramme mit dem Ziel, qualifizierte und hoch produktive Finanzberater zu rekrutieren.

Zürich/Basel, 3. Mai 2005
UBS

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