UBS News Alert


Ergebnisse der Unternehmensgruppen

| Media Releases Global

Wealth Management & Business Banking
Die Geschäftseinheit Wealth Management erzielte im ersten Quartal 2004 einen Gewinn vor Steuern von CHF 868 Millionen. Dies ist das beste Ergebnis seit drei Jahren und entspricht einem Anstieg von 23% gegenüber dem vierten Quartal 2003. Die vermögensabhängigen Einkünfte nahmen infolge höherer Marktbewertungen zu, während die transaktionsabhängigen Erträge aufgrund gestiegener Kommissionseinnahmen ebenfalls höher ausfielen. Dies ist auf vermehrte Kundenaktivitäten in einem freundlicheren Marktumfeld zurückzuführen. Die Ertragssteigerung ging mit einer Erhöhung der Bruttomarge auf verwalteten Vermögen einher, die sich von 100 Basispunkten im Vorquartal auf 107 Punkte im Berichtsquartal verbesserte. Unterstützt wurde dieses Entwicklung durch den ständigen Ausbau des UBS-Angebots mittels wertsteigernder Produkte und Dienstleistungen.

Der Neugeldzufluss im ersten Quartal betrug CHF 16,2 Milliarden, 153% mehr als im vierten Quartal 2003. Die Rekordzuflüsse sowohl von internationalen als auch von Schweizer Kunden führten zu diesem deutlichen Anstieg. Ein besonders grosser Teil des Nettoneugelds stammte von bestehenden Kunden. Im europäischen Wealth-Management-Geschäft wurden Zuflüsse in Höhe von CHF 4,2 Milliarden erzielt.

Im Business Banking Switzerland wurde ein Vorsteuergewinn von CHF 510 Millionen erwirtschaftet. Dies entspricht einer Abnahme um 5% gegenüber dem vierten Quartal 2003. Der rückläufige Geschäftsertrag ist in erster Linie das Resultat tieferer Zinserträge aus dem reduzierten Recovery-Portfolio sowie niedrigerer Kommissionen, die im Vorquartal ein besonders hohes Niveau erreicht hatten.

Das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland erhöhte sich gegenüber dem Stand per 31. Dezember 2003 um CHF 1,4 Milliarden auf CHF 138,6 Milliarden. Die Zunahme bei Hypotheken für Privatkunden wurde teilweise durch die anhaltende Verminderung des Recovery-Portfolios ausgeglichen.


Global Asset Management
Global Asset Management beendete das erste Quartal 2004 mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 144 Millionen, 29% mehr als im Vorquartal. Dies ist das höchste Quartalsergebnis seit dem Jahr 2000. Der Anstieg ist primär auf höhere Verwaltungsgebühren zurückzuführen, was die Erhöhung der verwalteten Vermögen infolge des kräftigen Neugeldzuflusses und der anhaltend hohen Marktbewertungen reflektiert. Der Geschäftsaufwand stieg zwar an, allerdings weniger stark als die Erträge. Die ertragsbedingt höheren Bonuszahlungen wurden durch den tieferen Sachaufwand teilweise kompensiert.

Im institutionellen Geschäft belief sich der Neugeldzufluss auf CHF 10,1 Milliarden - eine deutliche Verbesserung verglichen mit den CHF 1,4 Milliarden des vierten Quartals 2003. Dies entspricht dem besten je erzielten Resultat und zeugt von einer langfristig starken Anlageperformance. Im Anlagefondsgeschäft mit Finanzintermediären (Wholesale Intermediary) waren Abflüsse von CHF 1,4 Milliarden zu verzeichnen, gegenüber CHF 8,3 Milliarden im vierten Quartal 2003. Die Abflüsse bei den Geldmarktfonds gehen in erster Linie auf die im dritten Quartal 2003 gegründete UBS Bank USA zurück. Diese überweist Cash-Saldi von Privatkunden automatisch auf FDIC-versicherte Depositenkonti, während sie früher in Geldmarktfonds von Global Asset Management investiert worden wären.

Die von Global Asset Management verwalteten Vermögen beliefen sich per 31. März 2004 auf CHF 602 Milliarden (31. Dezember 2003: CHF 574 Milliarden). Die meisten Anlagefonds dieser Unternehmensgruppe weisen eine starke relative Performance aus, sei es über eine 1-, 3-, 5- oder 10-Jahres-Periode.


Investment Bank
Die Investment Bank wies im ersten Quartal 2004 einen Gewinn vor Steuern von CHF 1674 Millionen aus. Dies bedeutet eine Steigerung um 115% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Markant höhere Erträge verzeichneten vor allem das Aktiengeschäft sowie der Bereich Fixed Income, Rates and Currencies (FIRC), der ein weiteres Rekordresultat erzielte.

Der Geschäftsertrag stieg auf den Höchststand von CHF 4937 Millionen, was einer Zunahme von 54% gegenüber dem ersten Quartal 2003 und von 39% gegenüber dem vierten Quartal 2003 entspricht. Zu diesem Anstieg trugen vor allem das Aktiengeschäft und FIRC bei, welche dank günstigerer Handelsbedingungen höhere Kundenvolumina generierten. Die Erträge aus Fixed Income, Rates and Currencies stiegen gemessen am ersten Quartal des Vorjahres um 19% (plus 82% im Vergleich zum vierten Quartal 2003), in erster Linie aufgrund guter Ergebnisse in den Bereichen Devisen, Zinsen und Cash & Collateral Trading. Die Erträge aus dem Aktiengeschäft verbesserten sich um 109% gegenüber dem ersten Quartal 2003 (plus 23% gegenüber dem vierten Quartal 2003). Dies widerspiegelt die Erholung an den Märkten, die starke Nachfrage nach derivativen und Cash-Produkten innerhalb der wichtigsten Kundensegmente, gestiegene Eigenhandelserträge sowie die Fähigkeit zur effizienteren Abwicklung grosser Handelsvolumen. Im Investment Banking stiegen die Erträge im Vergleich zum ersten Quartal 2003 um 59%, gingen jedoch gegenüber dem durch Saisoneffekte begünstigten vierten Quartal um 27% zurück. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal war bedingt durch verstärkte M&A-Aktivitäten, weiterhin freundliche Anleihenmärkte sowie günstigere Bedingungen für Aktienemissionen. Die Erträge aus dem Private-Equity-Geschäft betrugen CHF 165 Millionen. Im ersten Quartal 2003 war noch ein Minus von CHF 75 Millionen zu verzeichnen gewesen. Verantwortlich für die Verbesserung waren erfolgreiche Veräusserungen von Beteiligungen und geringere Wertberichtigungen aufgrund der zwischenzeitlichen Markterholung.

Der Geschäftsaufwand stieg gegenüber dem ersten Quartal 2003 um 35%, was die ertragsbedingte Steigerung des Personalaufwands reflektiert. Die jährlichen Bonuszahlungen sind abhängig von der Ertragszusammensetzung über verschiedene Geschäftseinheiten hinweg und orientieren sich an den jeweiligen Marktverhältnissen.


Wealth Management USA
Im ersten Quartal 2004 belief sich der Gewinn vor Steuern von Wealth Management USA auf CHF 43 Millionen. Diese Steigerung gegenüber dem Verlust vor Steuern von CHF 10 Millionen im Vorquartal beruht auf einer starken operativen Leistung in Verbindung mit tieferen Retention Payments. Vor Akquisitionskosten (Goodwill-Abschreibungskosten, Goodwill-Finanzierungskosten und Retention Payments) erwirtschaftete die Einheit einen Gewinn vor Steuern von CHF 218 Millionen, 20% mehr als die CHF 181 Millionen des Vorquartals.
Da Wealth Management USA ihr Geschäft fast ausschliesslich in US-Dollar tätigt, wird der Vergleich der Ergebnisse des ersten Quartals 2004 mit früheren Perioden durch Wechselkursschwankungen des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken erschwert. Bereinigt um Währungseffekte und vor Akquisitionskosten wuchs der Gewinn vor Steuern im Vergleich zum vierten Quartal 2003 um 23% auf ein neues Rekordniveau. Die Erträge stiegen dank verstärkter Aktivitäten im Privatkundensegment und höherer Zinseinnahmen - letzteres bedingt durch UBS Bank USA. Diese positiven Effekte konnten die rückläufige Entwicklung im Bereich Municipal Finance teilweise kompensieren, die aufgrund niedrigerer Branchenvolumen und eines veränderten Zinsumfelds zustande kam, worunter die Bewertung von Municipal Securities gelitten hatte. Die Kosten blieben weiterhin unter strikter Kontrolle.

Weitere Informationen