UBS News Alert


UBS erzielt Reingewinn von 4973 Millionen Franken für 2001und von 1106 Millionen Franken für das vierte Quartal

| Quarterly Results

UBS erzielte im Jahr 2001 einen Reingewinn nach Steuern von CHF 4973 Millionen - 36% niedriger als das bei günstigeren Bedingungen erzielte Ergebnis 2000. Vor Goodwill-Abschreibungen und bereinigt um die finanziellen Sonderfaktoren1 des Vorjahres nahm der Reingewinn um 28% ab. Mit ihren starken Kundenfranchisen und steigenden Marktanteilen sind die Kerngeschäfte der UBS weiterhin gut positioniert - trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes. Der Nettozufluss an Neugeldern für 2001 beträgt CHF 102 Milliarden, mit Zuflüssen von CHF 22,5 Milliarden im Private Banking, CHF 36,0 Milliarden bei UBS PaineWebber und CHF 34,9 Milliarden in der Unternehmensgruppe UBS Asset Management.

Im Geschäftsjahr 2001 erzielte UBS einen Reingewinn nach Steuern von CHF 4973 Millionen, 36% tiefer als im Vorjahr. Vor Goodwill-Abschreibungen liegt der Reingewinn bei CHF 6296 Millionen, 28% tiefer als das bei wesentlich günstigeren Bedingungen erreichte und um finanzielle Sonderfaktoren1 bereinigte Ergebnis des Jahres 2000. Während sich die Profitabilität der Kerngeschäfte solide entwickelte, trugen die Verluste im Private-Equity-Geschäft und die Refinanzierung der PaineWebber-Übernahme wesentlich zum Gewinnrückgang bei. Insgesamt erzielte UBS im Jahr 2001 bedeutende Fortschritte, wie die erfolgreiche Integration von UBS PaineWebber, der Aufbau des europäischen Vermögensverwaltungsgeschäfts und die Expansion im US-Investment-Banking.

Dazu Peter Wuffli, Präsident der Konzernleitung: «Trotz des ungünstigen Marktumfeldes sind die erzielten Leistungen in unseren Kerngeschäften solide. Wir sehen klar die Vorteile unseres disziplinierten Kostenmanagements sowie unserer konsequenten strategischen Fokussierung und erwarten, im laufenden Jahr weitere Marktanteile gewinnen zu können.»

Der Geschäftsertrag betrug für 2001 CHF 37 114 Millionen (+2% gegenüber dem Vorjahr). Der Einbezug der Erträge von UBS PaineWebber vermochte die schwierigen Marktbedingungen auszugleichen.
Der Geschäftsaufwand unterlag einem strikten Kostenmanagement, was unter anderem zu einer bedeutenden Abnahme der erfolgsabhängigen Entschädigungen führte. Im Durchschnitt war die variable Kompensation pro Mitarbeiter im Jahr 2001 23% tiefer als im Vorjahr.

Im Jahr 2001 betrugen die Wertberichtigungen für Kreditrisiken CHF 498 Millionen, während im Vorjahr Auflösungen in Höhe von CHF 130 Millionen vorgenommen werden konnten. Im abgeschlossenen Berichtsjahr konnte in der Schweiz das ausserordentliche Niveau an Auflösungen des Vorjahres nicht erreicht werden. Ausserhalb der Schweiz profitierte UBS Warburg in einem international verschlechterten Kreditumfeld von ihrer umsichtigen Risikopolitik.

Der Nettozufluss an Neugeldern betrug 2001 CHF 102 Milliarden. Private Banking erzielte mit CHF 22,5 Milliarden das Achtfache des letztjährigen Zuflusses. Im Privat- und Firmenkundengeschäft von UBS Schweiz belief sich der Neugeldzufluss auf CHF 8,5 Milliarden. Die Einheit Private Clients (UBS PaineWebber) setzte ihre Erfolgsgeschichte fort und erreichte einen Nettozufluss von CHF 36,0 Milliarden. In der Unternehmensgruppe UBS Asset Management belief sich der Zufluss auf CHF 34,9 Milliarden. Die verwalteten Vermögen betrugen zum Jahresende CHF 2457 Milliarden - praktisch unverändert seit dem 31. Dezember 2000.

Ergebnisse des vierten Quartals
Im vierten Quartal erreichte UBS einen Reingewinn nach Steuern von CHF 1106 Millionen, 22% höher als im Vorquartal und 24% tiefer als im vierten Quartal 2000. Vor Goodwill betrug der Reingewinn CHF 1436 Millionen (17% höher als im Vorquartal), mit einem Rekordergebnis im Schweizer Privat- und Firmenkundengeschäft. Die Gewinnsteigerung gegenüber dem dritten Quartal ist in erster Linie auf tiefere Wertberichtigungen für Kredite, striktes Management der Personalkosten und niedrigere Steuersätze zurückzuführen. Vor Goodwill und verglichen mit dem um finanzielle Sonderfaktoren bereinigten Ergebnis des vierten Quartals 2000 nahm der Reingewinn um 24% ab, aufgrund der schwächeren Märkte und der erneut schwierigen Bedingungen im Private-Equity-Geschäft.

Der Geschäftsertrag ging gegenüber dem vierten Quartal 2000 um 9% zurück (-3% verglichen mit dem dritten Quartal 2001). Die Einheiten Private Clients (UBS PaineWebber) und Private Banking lieferten wieder eine stabile Ertragsbasis. Die Einnahmen aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft stiegen gegenüber dem dritten Quartal um 4% und steuerten einen Anteil von 58% zum gesamten Geschäftsertrag bei. Die erfolgsabhängigen Entschädigungen für das Jahr 2001 wurden in Anbetracht der Marktbedingungen und der Jahresergebnisse markant reduziert: Dies führte im vierten Quartal zu einem Rückgang des Personalaufwandes von 9%. Insgesamt erreichte der Geschäftsaufwand im Berichtsquartal das niedrigste Niveau seit dem Zusammenschluss mit PaineWebber.

Die Wertberichtigungen für Kreditrisiken betrugen im vierten Quartal CHF 115 Millionen, verglichen mit CHF 171 Millionen im Vorquartal und CHF 95 Millionen im vierten Quartal 2000. UBS Warburg hatte in keinem der infolge seiner Zahlungsunfähigkeit in die Schlagzeilen gekommenen internationalen Unternehmen materielle, ungesicherte Kreditengagements.

Ergebnisse im Verhältnis zu den Finanzzielen des Konzerns
Vor Goodwill-Abschreibungen und bereinigt um die finanziellen Sonderfaktoren1 der Jahre 2000 und 1999:

  • Die Eigenkapitalrendite 2001 lag mit 14,8% leicht unter der langfristigen Zielspanne von 15-20% und bedeutend unter den 24,3% des Vorjahres. Während die Eigenkapitalrendite im Vorjahr vom ausserordentlichen Marktumfeld profitierte, litt das abgeschlossene Geschäftsjahr unter den wesentlich ungünstigeren Marktbedingungen. Zusammen mit dem Anstieg des durchschnittlichen Eigenkapitals infolge der Übernahme von PaineWebber führte dies zu dem markanten Rückgang der Eigenkapitalrendite.

  • Der Gewinn pro Aktie für 2001 betrug CHF 4.97 und lag damit 32% tiefer als 2000, jedoch 21% über dem Wert für 1999. Für das vierte Quartal 2001 belief sich der Gewinn pro Aktie auf CHF 1.14 und war damit 23% niedriger als im Vorjahresquartal.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis für das Gesamtjahr betrug 77,3% (69,2% für 2000). Die Erhöhung ist vor allem auf zwei Faktoren zurückzuführen: Die 2001 vorgenommenen Wertberichtigungen auf das Private-Equity-Portfolio und den Einfluss von UBS PaineWebber, dessen hohes Aufwand-Ertrags-Verhältnis charakteristisch ist für das Private-Clients-Geschäft in den USA. Das Kostenmanagement bleibt eine klare Priorität und im vierten Quartal ging das Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 79,9% auf 78,7% zurück.



Ausblick 2002
Die Rahmenbedingungen bleiben anspruchsvoll: Die starke Unsicherheit und Volatilität in den Märkten und die damit verbundene Zurückhaltung institutioneller und privater Investoren dürften die Geschäftsaktivitäten weiter beeinträchtigen. In Anbetracht dieses herausfordernden Umfeldes wird UBS ihre Kostenbasis auch weiterhin sorgfältig prüfen und Investitionen nur sehr selektiv vornehmen. Dank des vorsichtigen Personalmanagements der letzten zwei Jahre wird UBS einen substanziellen Abbau von Stellen vermeiden können, sofern der Markt nicht stagniert.
Mit einer konjunkturellen Erholung ist erst im späteren Verlauf dieses Jahres zu rechnen. Damit ist das Potenzial für eine Ergebnissteigerung im Jahr 2002 begrenzt.

Highlights

UBS Warburg Energy

Anfang dieses Jahres hat UBS eine Lizenzvereinbarung abgeschlossen, durch die UBS Warburg - basierend auf der Elektrizitäts- und Gashandelstätigkeit von Enron in den USA - in den Energiehandel einsteigen konnte. Die neue Einheit tritt unter der Marke «UBS Warburg Energy» auf. Die Vereinbarung sieht vor, dass Enron zwar an den zukünftigen Gewinnen der neu entstehenden Einheit beteiligt sein wird, UBS Warburg allerdings keine der früheren, bestehenden oder zukünftigen Verpflichtungen von Enron übernimmt. Vor dem finanziellen Zusammenbruch war Enron der unangefochtene Marktführer im Energiehandel. Der neue Aufbau dieses Geschäfts wird zweifellos Zeit brauchen, doch UBS Warburg ist überzeugt, dass ihre Führungsqualitäten und die Finanzstärke der UBS, kombiniert mit der Technologie und dem fundierten Know-how von Enron, Kunden sowie Handelspartner erfolgreich ansprechen wird. Das Marktrisiko des Energiehandels, gemessen an der Value-at-Risk(VaR)-Beanspruchung, dürfte anfänglich rund CHF 100 Millionen betragen. UBS Warburg geht jedoch von einem Diversifikationseffekt aus, sodass die gesamthafte VaR-Beanspruchung von UBS Warburg um weniger als diese CHF 100 Millionen zunehmen wird.

European Wealth Management
Die vor einem Jahr bekannt gegebene europäische Vermögensverwaltungsstrategie wird erfolgreich umgesetzt und zeigt gute Ergebnisse. Der im Rahmen der Initiative generierte Nettozufluss an Neugeldern betrug im vierten Quartal, trotz der schwierigen Marktbedingungen, CHF 1,7 Milliarden und hält sich damit auf dem Niveau der ersten drei Quartale. Im Jahr 2001 wurde ein Nettozufluss von insgesamt CHF 5,6 Milliarden erzielt. In den fünf Zielmärkten - Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und UK - beschäftigte UBS per 31. Dezember 2001 370 Kundenberater - eine Zunahme von 51 Beratern im vierten Quartal und von 208 im gesamten Jahr. Weitere 40 neu eingestellte Kundenberater nahmen ihre Tätigkeit am 1. Januar 2002 auf. Damit wurden im ersten Jahr seit Bekanntgabe der Initiative insgesamt 248 Berater eingestellt und die Zielvorgabe von rund 250 neuen Beratern pro Jahr erreicht. Die Expansion des Private-Banking-Netzwerkes in Europa ist ein weiteres zentrales Standbein der Strategieumsetzung. Nach der Eröffnung einer Geschäftsstelle in Lyon im Juni 2001 wurden im vierten Quartal in Sevilla und Marseille zwei neue Standorte hinzugefügt. Eine weitere Neueröffnung fand vor einer Woche in Bordeaux statt.

Aktienrückkauf
Um der laufenden Zunahme der Eigenmittelausstattung entgegenzuwirken, wird UBS am 6. März 2002 ein neues Aktienrückkaufsprogramm mit dem Ziel der Kapitalherabsetzung starten. Der Erwerb der eigenen Namenaktien erfolgt über eine zweite Handelslinie an der SWX Swiss Exchange. Der Verwaltungsrat hat den Gesamtwert des Aktienrückkaufs auf maximal CHF 5 Milliarden festgelegt. Mit diesem Programm ersetzt UBS das derzeitige Rückkaufprogramm, das am 5. März 2002 beendet wird. Im Jahr 2001 wurden unter dem bestehenden Programm 23 064 356 Aktien erworben, im Wert von CHF 1,8 Milliarden. Diese Titel werden nach Genehmigung der Kapitalherabsetzung durch die Generalversammlung des 18. Aprils 2002 vernichtet werden. Im vierten Quartal ging die Kernkapitalquote Tier 1 von 11,8% auf 11,6% zurück.

Dividende 2001
Der Verwaltungsrat der UBS wird der Generalversammlung vom 18. April 2002 eine Nennwertrückzahlung von CHF 2.00 pro UBS-Aktie beantragen. Im Vorjahr betrug die Ausschüttung pro Aktie CHF 2.03.Finanzielle Sonderfaktoren
Im Jahr 2001: Keine finanziellen Sonderfaktoren.
Finanzielle Sonderfaktoren im Jahr 2000:
• Im zweiten Quartal wurden die früher gebildeten Rückstellungen für den Vergleich über die US-Sammelklagen im Zusammenhang mit den nachrichtenlosen Vermögen um CHF 200 Millionen (vor Steuern) erhöht.
• Im vierten Quartal wurden diese Rückstellungen aufgrund der Beteiligung der Schweizer Industrie am US-Vergleich um CHF 50 Millionen (vor Steuern) reduziert.
• Im vierten Quartal fielen im Zusammenhang mit der Integration von PaineWebber CHF 290 Millionen (vor Steuern) an Restrukturierungskosten an.
(Siehe UBS Finanzbericht 2000 für eine vollständige Definition der finanziellen Sonderfaktoren 2000 und 1999).

Ergebnisse der Unternehmensgruppen 2

UBS Schweiz

Die Einheit Privat- und Firmenkunden schloss ein erfolgreiches Jahr ab, mit einem Rekordresultat im vierten Quartal von CHF 543 Millionen (Gewinn vor Steuern). Der Jahresgewinn vor Steuern stieg 2001 um 8% auf CHF 2147 Millionen. Im vierten Quartal erreichten sowohl der Geschäftsaufwand mit CHF 1045 Millionen als auch das Aufwand-Ertrags-Verhältnis mit 61% ihr tiefstes Niveau. Im Jahr 2001 ging der Geschäftsaufwand um insgesamt 5% auf CHF 4438 Millionen zurück. Der jährliche Sachaufwand reduzierte sich 2001 bereits zum zweiten Mal. Die Personalkosten nahmen ebenfalls ab, mit einem Rückgang des Personalbestandes von 6% seit Ende 2000 und von 22% seit der Fusion zwischen Bankgesellschaft und Bankverein. Die Implementierung der risikoadjustierten Preisstruktur sowie die Stärke der Schweizer Konjunktur führten zu einer markanten Verbesserung der Kreditqualität. In Bezug auf ihre Profitabilität erwartet die Einheit, im Vergleich zu anderen Wettbewerbern im Retail- und Firmenkundengeschäft, auch im kommenden Jahr wieder gut abzuschneiden.

Im Private Banking ging der Vorsteuergewinn im vierten Quartal auf CHF 591 Millionen zurück (-2% verglichen mit dem dritten Quartal). Die tieferen Transaktionsvolumina und die Investitionen in die europäische Vermögensverwaltungsstrategie führten für das Gesamtjahr zu einem Gewinnrückgang von 16% auf CHF 2703 Millionen (vor Steuern). Der Nettozufluss an Neugeldern betrug im vierten Quartal CHF 3,5 Milliarden und war damit zwar tiefer als im dritten Quartal, aber höher als die insgesamt im Jahr 2000 verzeichneten CHF 2,8 Milliarden. Der im Jahr 2001 erzielte Netto-Neugeldzufluss von CHF 22,5 Milliarden ist ein klarer Erfolgsausweis für die Wiederbelebung des Vermögensverwaltungsgeschäfts der UBS. Die verwalteten Vermögen nahmen im vierten Quartal um 6% auf CHF 682 Milliarden zu. Im Jahresvergleich nahmen sie trotz der schlechten Performance der Kapitalmärkte um nur 1% ab.

UBS Asset Management

UBS Asset Management verzeichnete im vierten Quartal einen Gewinn vor Steuern von CHF 67 Millionen (gegenüber CHF 55 Millionen im dritten Quartal). Die Einführung einer neuen Preisstruktur für Anlagefonds, die Akquisition von Brinson Canada und die Integration von Brinson Advisors bewirkten im Jahr 2001 eine Zunahme des Geschäftsertrages auf insgesamt CHF 2110 Millionen (+8% verglichen mit 2000). Diese wurde jedoch durch gesteigerte Ausgaben für Wachstumsinitiativen kompensiert, sodass für das Gesamtjahr der Gewinn vor Steuern um 28% auf CHF 231 Millionen abnahm. UBS Asset Management verzeichnete 2001 - wie bereits im Vorjahr - eine starke relative Anlageperformance und verwaltete drei der fünf besten Anlagefonds in Grossbritannien. Die verwalteten Vermögen stiegen seit 30. September 2001 um 8% und seit Jahresbeginn um 5% auf CHF 672 Milliarden. Der Nettozufluss an Neugeldern von CHF 9,2 Milliarden für das vierte Quartal und von CHF 34,9 Milliarden für das Gesamtjahr zeigt die Anerkennung der Kunden für die starke Anlageperformance im Vergleich zur Konkurrenz.

UBS Warburg

Die Geschäftseinheit Corporate & Institutional Clients erzielte im vierten Quartal eine vergleichsweise sehr gute Performance, mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 916 Millionen (-3% gegenüber dem vierten Quartal 2000, +4% gegenüber dem dritten Quartal 2001). Der Aktienhandel erholte sich zwar im Vergleich zum dritten Quartal, gegenüber den starken Märkten des Vorjahres blieben die Bedingungen allerdings schwierig. Für das Gesamtjahr 2001 betrug der Gewinn vor Steuern CHF 4256 Millionen, 15% tiefer als 2000. Im Corporate-Finance-Geschäft konnte UBS ihre Wettbewerbsposition weiter ausbauen, mit einem Marktanteil von 4,5% am globalen Gebührenvolumen (gegenüber 3,6% im Vorjahr).

Die Einheit verzeichnete einen Geschäftsertrag von CHF 3344 Millionen im vierten Quartal (-12% gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres) und von CHF 16 011 Millionen im Gesamtjahr (- 11% gegenüber dem Vorjahr). Der Personalaufwand erreichte im vierten Quartal mit CHF 1606 Millionen sein tiefstes Niveau seit 1999. Der Rückgang von 7% im Vergleich zu 2000 und von 21% im Vergleich zum dritten Quartal ist vor allem auf die Reduktion der erfolgsabhängigen Entschädigungen zurückzuführen. Insgesamt ging der Personalaufwand im Jahr 2001 um 10% auf CHF 8339 Millionen zurück. Dank der eingeführten Einsparungsmassnahmen nahm der Sachaufwand im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 25% auf CHF 642 Millionen ab. Für das Gesamtjahr betrug der Sachaufwand CHF 2705 Millionen (-3% verglichen mit 2000).

UBS Capital verzeichnete im vierten Quartal 2001 einen Verlust vor Steuern von CHF 287 Millionen (gegenüber einem Gewinn von CHF 56 Millionen im vierten Quartal 2000). Die schwierigen Marktbedingungen boten praktisch keine Gelegenheit, Beteiligungen zu veräussern. Für das Gesamtjahr betrug der Verlust vor Steuern CHF 1032 Millionen. Verglichen mit dem im Vorjahr erzielten Gewinn von CHF 173 Millionen reflektiert dieses Ergebnis den Mangel an Desinvestitionen und die Konjunkturverschlechterung, die einigen Beteiligungen im UBS Capital-Portfolio Schwierigkeiten bereiteten. Sofern sich die volkswirtschaftlichen Voraussetzungen nicht markant verbessern, sind auch 2002 weitere Verluste im Ergebnis von UBS Capital zu erwarten.

Die Geschäftseinheit Private Clients (UBS PaineWebber) erzielte im vierten Quartal einen Gewinn vor Steuern von CHF 23 Millionen gegenüber CHF 8 Millionen im Vorquartal. Die Kundenaktivitäten erholten sich vom Tief des dritten Quartals. Für das Gesamtjahr 2001 betrug der Gewinn vor Steuern CHF 258 Millionen. Der Personalbestand wurde 2001 vor allem bei Support-Tätigkeiten reduziert und war 5% niedriger als Ende 2000. Die Einheit verzeichnete im vierten Quartal einen Nettozufluss an Neugeldern von CHF 9,1 Milliarden. Der Rückgang gegenüber dem dritten Quartal (CHF 11,4 Milliarden) reflektiert die generelle Verunsicherung der Anleger in den USA.

Corporate Center

Im Corporate Center wurde für das vierte Quartal ein Verlust vor Steuern von CHF 77 Millionen und für das Gesamtjahr ein Verlust von CHF 236 Millionen ausgewiesen. Verglichen dazu wurde im Vorjahr ein Gewinn vor Steuern von CHF 384 Millionen verzeichnet, mit einem Gewinn von CHF 224 Millionen im vierten Quartal. Die negativen Ergebnisse für 2001 reflektieren die Wertberichtigungen für Kreditrisiken (beziehungsweise deren Auflösung), die auf Corporate- Center-Stufe verbucht werden. Diese Position entspricht der Differenz zwischen den erwarteten, statistisch ermittelten Wertberichtigungen, die in den Unternehmensgruppen ausgewiesen werden, und den effektiv gemäss Finanzbuchhaltung vorgenommenen Wertberichtigungen für Kreditrisiken im Konzern. Diese Differenz war in beiden Jahren positiv, betrug allerdings 2001 lediglich CHF 236 Millionen - gegenüber den CHF 1161 Millionen des Vorjahres, in dem ausserordentliche Auflösungen vorgenommen werden konnten.Bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren des Jahres 2000 (siehe Fussnote 1 auf Seite 2 der Medienmitteilung).

Finanzberichterstattung 2002: Änderungen der UBS-Struktur

Seit Beginn dieses Jahres ist die Einheit Private Clients eine eigene Unternehmensgruppe mit der Bezeichnung «UBS PaineWebber». Ab 2002 werden ihre Finanzergebnisse nicht mehr innerhalb der Unternehmensgruppe UBS Warburg ausgewiesen, sondern entsprechend der neuen Struktur. Die Ergebnisse 2000 und 2001 werden rückwirkend neu dargestellt, auf Basis der neuen Struktur und der damit verbundenen Änderung in der Zuordnung des Goodwills und anderen Aufwänden. Diese rückwirkende Neudarstellung wird mindestens zwei Wochen vor Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals 2002 publiziert werden.

Cautionary statement regarding forward-looking statements


This communication contains statements that constitute „forward-looking statements", including, without limitation, statements relating to the implementation of strategic initiatives, including the implementation of the new European wealth management strategy, expansion of our corporate finance presence in the US and worldwide, the development of UBS Warburg's new energy trading operations, and other statements relating to our future business development and economic performance.


While these forward-looking statements represent our judgments and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations.


These factors include, but are not limited to, (1) general market, macro-economic, governmental and regulatory trends, (2) movements in local and international securities markets, currency exchange rates and interest rates, (3) competitive pressures, (4) technological developments, (5) changes in the financial position or credit-worthiness of our customers, obligors and counterparties, (6) legislative developments, (7) the impact of the terrorist attacks on the World Trade Center and other sites in the United States on 11 September 2001 and subsequent related developments, (8) the impact of the management changes and changes to our business group structure which took place in December 2001 and (9) other key factors that we have indicated could adversely affect our business and financial performance which are contained in our past and future filings and reports, including those with the SEC.


More detailed information about those factors is set forth in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2000. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

Zürich/Basel, 14. Februar 2002
UBS AG

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