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UBS mit Rekordergebnis im ersten Quartal 2000: Reingewinn nach Steuern CHF 2,2 Milliarden Franken

| Quarterly Results

UBS erzielte im ersten Quartal 2000 einen Reingewinn nach Steuern und Minderheitsanteilen von CHF 2'216 Millionen. Dies entspricht vor Goodwill einem Gewinn pro Aktie von CHF 6.04 (+52% gegenüber dem ersten Quartal 1999) und einer annualisierten Eigenmittelrendite von 33,2%. Die im Konzern verwalteten Vermögen stiegen um CHF 23 Milliarden auf CHF 1'767 Milliarden.

UBS erzielte im ersten Quartal 2000 mit einem Reingewinn nach Steuern und Minderheitsanteilen von CHF 2'216 Millionen ein Rekordergebnis. Dies ist eine Zunahme von 41% gegenüber dem ersten Quartal 1999 oder von 50% nach Berücksichtigung der in jener Periode erfolgten Desinvestition. Die annualisierte Eigenmittelrendite übertraf das Konzernziel von 15 - 20% deutlich. Vor Goodwill und bereinigt um die im ersten Quartal 1999 erfolgte Veräusserung nahm sie von 22,2% auf 33,2% zu. Auf gleicher Basis und unter Berücksichtigung des kürzlich erfolgten Aktiensplits erhöhte sich der Gewinn pro Aktie gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres von CHF 3.75 auf CHF 6.04 und erreichte so das Ziel eines zweistelligen Wachstums. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis vor Goodwill verbesserte sich gegenüber dem vierten Quartal 1999 deutlich von 79,9% auf 66,5% und liegt leicht unter dem Niveau des ersten Quartals 1999 (67,4%).

Die im Konzern verwalteten Vermögen erhöhten sich um CHF 23 Milliarden, wobei einer Zunahme im Private Banking ein Rückgang bei der institutionellen Vermögensverwaltung gegenüberstand. Der Neugeldzufluss in den Private-Banking-Einheiten der Unternehmensgruppen UBS Schweiz und UBS Warburg nahm insgesamt auf CHF 6 Milliarden zu, verglichen mit CHF 3 Milliarden im vierten Quartal 1999.

Dies ist ein ausgezeichnetes Resultat, welches das hohe Leistungsvermögen des UBS-Konzerns reflektiert. UBS Warburg erzielte mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 1'319 Millionen ein Rekordergebnis. Auch das Private Banking erreichte mit einem Vorsteuergewinn von CHF 1'095 Millionen ein ausgezeichnetes Resultat.

(Einführung der Quartalsbetrachtung in der Finanzberichterstattung: Das Quartalsergebnis der UBS enthält erstmals Kerngrössen im Vergleich zum Vorquartal sowie zum letztjährigen Quartal. Die vorhergehenden Quartalsergebnisse enthielten ausschliesslich kumulierte Grössen. Des Weiteren wurden die Ergebnisse des Vorjahres 1999 rückwirkend auf der Grundlage der im Februar 2000 angekündigten organisatorischen Regruppierung dargestellt.)

Strategische Initiativen

UBS gab sich im Februar dieses Jahres eine zukunftsgerichtete Geschäftsstruktur und gruppierte ihr Vermögensverwaltungsgeschäft neu. Dadurch verfügt die Bank über eine grössere Beweglichkeit, um sich auf ändernde Kundenbedürfnisse rasch einstellen zu können. Die neu strukturierte UBS besitzt eine leistungsfähige Plattform, die auch massgeblich durch das E-Commerce-Geschäft getragen sein wird. "Für UBS liegt die grosse Bedeutung des E-Commerce in der Chance zum Aufbau eines nachhaltigen, langfristigen Wachstums", betont Marcel Ospel, Präsident der Konzernleitung. Als globaler, integrierter Finanzdienstleistungskonzern verfügt UBS über die Grösse und Expertise, um innovative Kanäle und Technologien zum Ausbau der Kundenfranchise zu nutzen. Gegenüber dem Kunden stehen der unkomplizierte, interaktive Zugriff auf professionelle Inhalte und Beratung sowie der Zugang zu personalisierten Leistungen im Vordergrund. Mit Investitionen von mehr als CHF 2 Milliarden bis zum Jahr 2002 will UBS zur Spitzengruppe der E-Commerce-Anbieter gehören.
UBS Schweiz investiert jährlich CHF 90 bis 100 Millionen, um das bereits bedeutende Angebot im Electronic und Mobile Banking weiterzuentwickeln. Seit April 2000 ist eine einzige Einheit für sämtliche elektronischen Kanäle und Dienstleistungen der Unternehmensgruppe verantwortlich mit dem Ziel, personalisierte Leistungen anzubieten.
UBS Warburg lancierte kürzlich ihre führende web-basierte Business-To-Business-Lösung IBOL (Investment Banking On-line). Über IBOL erhalten Institutionelle und Firmenkunden Zugriff auf sämtliche Dienstleistungen, Inhalte sowie Abwicklungsfunktionen. UBS Warburg wird in Zukunft 4% ihres Geschäftsertrags in den Business-to-Business-Bereich investieren. Die Unternehmensgruppe wird dieses Jahr zusätzlich CHF 310 Millionen in die paneuropäische E-Services-Initiative investieren, mit welcher wohlhabende Kunden in Europa angesprochen werden. Im Mittelpunkt steht die Vermarktung differenzierter Anlageservices, einschliesslich Produkte von Drittanbietern, verbunden mit hochwertiger Anlageberatung, Finanzplanung und Vermögensallokation.

Kotierung an der New York Stock Exchange: Seit dem 16. Mai ist UBS als erster Finanzdienstleistungskonzern ausserhalb der USA mit einer globalen Namenaktie an der New York Stock Exchange (NYSE) kotiert. Damit schafft UBS günstige Voraussetzungen für einen leichteren Zugang zu US-Investoren und erhöht ihre strategische Flexibilität zur Wahrnehmung möglicher Expansionschancen in den USA. UBS verfügt nun über eine globale Aktie, die in Zürich, New York und Tokio kotiert ist. Mit der Kotierung ihrer Namenaktien in New York leistete UBS einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Clearing- und Abwicklungsinfrastruktur. So wurde zwischen der Depository Trust Corporation (DTC) und der SegaIntersettle (SIS) eine Verbindung zur Erleichterung grenzüberschreitender Transaktionen geschaffen.

Aktienrückkaufprogramm: Im Januar 2000 startete UBS ein Aktienrückkaufprogramm über die zweite Handelslinie. Die Generalversammlung vom 18. April 2000 stimmte dem Rückkauf eigener Aktien im Gesamtwert von CHF 4 Milliarden oder maximal 19'347'868 zu. Durch den Beschluss unterliegen diese Titel nicht der gesetzlichen Bestimmung, die den Erwerb eigener Aktien auf 10% des Aktienkapitals beschränkt. Am 10. Mai hatte UBS insgesamt 15'762'212 Aktien im Rahmen dieses Rückkaufprogramms erworben. Diese Titel sind zur Vernichtung bestimmt.

Ausblick

UBS hat im ersten Quartal - einer aufgrund saisonaler Einflüsse oft starken Periode - ein ausgezeichnetes Resultat erzielt. Der Konzern ist zuversichtlich, auch in den kommenden Monaten ein gutes Geschäftsergebnis zu erreichen, sofern sich die Marktverhältnisse nicht verändern.

Ergebnisse der Unternehmensgruppen

UBS Schweiz

UBS Schweiz, welche das Privat- und Firmenkundengeschäft, das Private Banking in der Schweiz und das internationale Offshore-Geschäft umfasst, erreichte mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 1'587 Millionen ein sehr gutes Resultat (+45% im Vergleich zum ersten Quartal 1999, + 54% im Vergleich zum vierten Quartal 1999).

Privat- und Firmenkunden

Die Geschäftseinheit Privat- und Firmenkunden erzielte mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 492 Millionen ein ausgezeichnetes Ergebnis (+ 51% im Vergleich zum ersten Quartal 1999, + 36% im Vergleich zum vierten Quartal 1999). Der Geschäftsertrag erhöhte sich gegenüber dem vierten Quartal 1999 um 10% auf CHF 1'690 Millionen, was in einem attraktiven Marktumfeld vor allem auf hohe Courtage-Einnahmen zurückzuführen ist. Der Geschäftsaufwand nahm nur leicht auf CHF 1'198 Millionen zu. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis vor Goodwill verbesserte sich von 67% im vierten Quartal 1999 auf 61%. Die verwalteten Vermögen beliefen sich auf CHF 443 Milliarden. Der Anstieg von CHF 4 Milliarden oder 1% seit Ende 1999 ist auf Wertsteigerungen zurückzuführen.

UBS konzentrierte sich im Berichtsquartal auf den weiteren Ausbau ihrer alternativen Distributionskanäle. Bis Ende März schlossen rund 480'000 Kunden E-Banking-Verträge ab. 40% aller Zahlungsaufträge sowie 16% aller Börsentransaktionen werden inzwischen über elektronische Kanäle abgewickelt. Seit Anfang des Jahres wurden die Funktionalitäten im Electronic Banking laufend weiterentwickelt: So wurde im ersten Quartal der Real-Time-Zugang zu Finanzinformationen über WAP erfolgreich eingeführt. Mit der Verbindung zu XETRA (Exchange Electronic Trading der Deutschen Börse) ermöglicht UBS den Online-Handel an sieben in- und ausländischen Börsenplätzen. Seit 15. Mai können E-Banking-Kunden zudem über UBS MaX. von Montag bis Freitag alle SMI-Aktien, UBS-Warrants auf SMI-Titel und den SMI-Index sowie an der Schweizer Börse kotierte Obligationen in Schweizerfranken auch nach Börsenschluss bis 22.00 Uhr handeln.

Private Banking

UBS Private Banking erzielte mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 1'095 Millionen ein ausgezeichnetes Resultat (+42% im Vergleich zum ersten Quartal 1999, + 63% im Vergleich zum vierten Quartal 1999). Der Geschäftsertrag erhöhte sich vor allem infolge der Zunahme der verwalteten Vermögen im vierten Quartal und infolge starker Kundenaktivitäten bedingt durch die günstigen Marktverhältnisse. Dies resultierte in einer Zunahme von 28% auf CHF 1'826 Millionen. Der Geschäftsaufwand reduzierte sich um 3% auf CHF 731 Millionen. Im Vergleich zum vierten Quartal 1999 verbesserte sich das Aufwand-Ertrags-Verhältnis vor Goodwill deutlich von 52% auf 39%. Die verwalteten Vermögen erhöhten sich seit Ende 1999 um 4% oder CHF 27 Milliarden auf CHF 698 Milliarden. Dies ist in erster Linie auf Wertsteigerungen zurückzuführen. Der Neugeldzufluss betrug im Berichtsquartal CHF 2 Milliarden gegenüber CHF 1 Milliarde im vierten Quartal 1999.

UBS Private Banking lancierte neue Produkte und Dienstleistungen, wie die aktive Portfolio-Beratung (APA) und die Portfolio-Überwachung (APS), welche den Kunden tägliche persönliche Investment-Beratung beziehungsweise aktives Portfolio Management auf höchster Professionalitätsstufe anbietet. Die ersten Resultate sind vielversprechend.

UBS Asset Management

UBS Asset Management, welches das Institutional Asset Management, das Anlagefondsgeschäft und die 1999 erworbene Gobal Asset Management (GAM) beinhaltet, erreichte einen Gewinn vor Steuern von CHF 109 Millionen, was gegenüber dem ersten Quartal 1999 ein Zuwachs von 36%, gegenüber dem vierten Quartal ein Rückgang von 18% bedeutet.

Institutional Asset Management

Der Gewinn vor Steuern der Geschäftseinheit Institutional Asset Management betrug CHF 79 Millionen (+20% im Vergleich zum ersten Quartal 1999, -16% im Vergleich zum vierten Quartal 1999). Der Gewinn vor Goodwill reduzierte sich indessen gegenüber dem vierten Quartal nur um 2%. Sowohl der Geschäftsaufwand wie auch der Geschäftsertrag stiegen im Zusammenhang mit der Akquisition von Allegis Realty Investors LLC stark an. Aufgrund eines Nettoabflusses an Kundengeldern von CHF 32 Milliarden verzeichneten die verwalteten Vermögen trotz guter Marktperformance einen Rückgang von 3% auf CHF 557 Milliarden.

UBS Asset Management verstärkte in der Berichtsperiode ihre globale Vermögensverwaltungsplattfom durch die Zusammenführung von Brinson Partners und Phillips & Drew. Unter Beibehaltung des fundamentalen Preis-Wert-Ansatzes wird den differenzierten Kundenbedürfnissen durch den Ausbau verschiedener Bereiche wie beispielsweise Immobilien, verzinsliche Anlagen und Wachstumsaktien Rechnung getragen.

Investment Funds / GAM

Die Geschäftseinheiten Investment Funds / GAM erzielten ein Ergebnis vor Steuern von CHF 30 Millionen. Der Rückgang um 23% gegenüber dem 4. Quartal 1999 ist auf die erhöhte Goodwill-Abschreibung im Zusammenhang mit der Akquisition von GAM gegen Ende 1999 zurückzuführen. Infolge der Anlageperformance stiegen die verwalteten Vermögen um CHF 7 Milliarden (+3%) auf CHF 232 Milliarden. Der Zufluss an Neugeldern betrug CHF 1 Milliarde. Dies widerspiegelt die erfolgreiche Lancierung verschiedener Anlagefonds , insbesondere des UBS New Markets Equity Fund, dem bisher erfolgreichsten UBS Anlagefonds. GAM, die weiterhin mit der bestehenden eigenen Marke am Markt auftritt, zeichnete sich durch eine hervorragende Anlageperformance aus und übertraf mit den meisten Fonds die Benchmarks.

UBS Asset Management verfolgt eine offene Multikanal-Strategie. Dies beinhaltet Partnerschaften mit Drittanbietern, die Weiterentwicklung elektronischer Vertriebskanäle sowie ein integriertes Vertriebskonzept von institutionellen und fondsgebundenen Produkten. Des weiteren wird in enger Zusammenarbeit mit UBS Schweiz das Angebot für private Kunden neben den Fonds von GAM um Fonds von Drittanbietern erweitert.

UBS Warburg

UBS Warburg, die als globaler Finanzdienstleistungsanbieter vier Geschäftseinheiten umfasst, erzielte mit einen Gewinn vor Steuern von CHF 1'319 Millionen ein Rekordergebnis (+ 86% im Vergleich zum ersten Quartal 1999 respektive + 432% im Vergleich zum vierten Quartal 1999).

Corporate & Institutional Clients

Die Geschäftseinheit Corporate & Institutional Clients, welche das Wertschriftengeschäft und das Investment Banking umfasst, erzielte mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 1'445 Millionen ein Wachstum von 100% gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres. In einem attraktiven Marktumfeld entwickelte sich das Aktiengeschäft ausserordentlich stark. Auch im Bereich Zinsen wurde eine hervorragende Leistung erzielt. Die Einnahmen aus dem Treasury-Geschäft gingen aufgrund schwieriger Marktverhältnisse im Devisenhandel zurück. Im Corporate-Finance-Geschäft nahmen die Erträge gegenüber der Vergleichsperiode deutlich zu. UBS Warburg agierte bei einer Reihe bedeutender Transaktionen und wirkte beispielsweise als Berater von Pacific Century CyberWorks bei dessen angekündigter Übernahme von Hong Kong Telecom bei der bisher grössten M&A-Transaktion in Asien mit. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund erfolgsabhängiger Zahlungen um 49% gegenüber dem ersten Quartal 1999 auf CHF 2'761 Millionen.

Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis vor Goodwill verbesserte sich im Vergleich zum ersten Quartal 1999 markant von 75% auf 69%, nach Goodwill von 76% auf 70%. Das Marktrisiko, ausgedrückt durch die Value-at-Risk (VaR)-Beanspruchung, erhöhte sich von CHF 224 Millionen per Ende Jahr auf CHF 277 Millionen, vor allem aufgrund des Aktiengeschäfts. UBS Warburg verringerte ihr Kreditrisiko durch eine gezielte Reduktion der Ausleihungen. Das Kreditportfolio der Einheit Corporate & Institutional Clients betrug Ende März CHF 72,0 Milliarden gegenüber CHF 72,7 Milliarden per Ende Jahr. Vom gesamten Kreditportfolio wurden 2,4% als notleidend klassifiziert gegenüber 2,2% per Ende Jahr.

UBS Warburg entwickelte im Business-To-Business-Bereich führende e-Commerce-Lösungen und führte einige davon im ersten Quartal ein. Bei den Anleihensemissionen wurde bereits 25% des neuemittierten Volumens über das im Januar 2000 lancierte DebtWeb ™ online abgewickelt. Auf den Aktienmärkten bietet die im März lancierte Lösung DealKey ™ online Informationen über Aktien und eigenkapitalbezogene globale Angebote, einschliesslich videobasierter Roadshows. Sowohl DebtWeb ™ wie auch DealKey ™ sind im kürzlich lancierten Business-to-Business-Portal IBOL integriert.

UBS Capital

Die im Private-Equity-Geschäft tätige UBS Capital erzielte einen Gewinn vor Steuern von CHF 114 Millionen gegenüber CHF 18 Millionen im vierten Quartal 1999. Die Zunahme reflektiert vermehrte Veräusserungen von Beteiligungen. Das Beteiligungsportfolio wies einen Buchwert von CHF 3,4 Milliarden gegenüber CHF 3,0 Milliarden per Ende 1999 aus und widerspiegelt dessen erfolgreiche Expansion und Diversifikation.

Private Clients

Die Geschäftseinheit Private Clients verzeichnete aufgrund substanzieller Investitionen in den Ausbau des onshore Private Banking ausserhalb der Schweiz einen Verlust von CHF 177 Millionen sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit Rationalisierungsbestrebungen. Die verwalteten Vermögen stiegen um 11% auf CHF 40 Milliarden, in erster Linie durch einen Neugeldzufluss von CHF 4 Milliarden. Die Integration in die Unternehmensgruppe UBS Warburg und die daraus entstehenden Synergien eröffnen im onshore Private Banking neue Chancen zur Entwicklung eines innovativen Dienstleistungsangebotes und zum Aufbau langfristiger Beziehungen mit vermögenden, internationalen Privatkunden. Im Laufe des Jahres wird sich die Geschäftseinheit auf die Märkte mit dem grössten Wachstumspotenzial konzentrieren und gegebenenfalls die Investitionsvolumina anpassen.

E-Services

Die paneuropäische E-Services-Initiative im privaten Anlagegeschäft wird planmässig im Herbst dieses Jahres im deutschen Markt lanciert. Aufgrund bedeutender Investitionen in die Infrastruktur und das Leistungsangebot betrug der Sachaufwand einschliesslich der Abschreibungen CHF 26 Millionen. Die Personalkosten der im dritten Quartal 1999 aufgebauten Geschäftseinheit beliefen sich auf CHF 37 Millionen gegenüber CHF 14 Millionen per Ende 1999. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg im ersten Quartal 2000 von 70 auf 131. Die Entwicklung der technischen Plattform ist bereits abgeschlossen und die Software-Applikationen wurden erfolgreich installiert.

Ergebnisse der Finanzrechnung

Der Geschäftsertrag erhöhte sich im Vergleich zum ersten Quartal 1999 um 37% auf CHF 9'357 Millionen, während der Geschäftsaufwand um 34% auf CHF 6'449 Millionen stieg.

Der Erfolg im Zinsengeschäft stieg auf CHF 2'089 Millionen (+52%). Dies widerspiegelt in erster Linie die Zunahme der Zinserträge und Dividenden auf Handelsbeständen. Die Wertberichtigungen für Kreditrisiken beliefen sich auf CHF 125 Millionen gegenüber CHF 310 Millionen im ersten Quartal 1999. Die Qualität des Kreditportfolios widerspiegelt das bessere wirtschaftliche Umfeld in der Schweiz sowie auf globaler Ebene. Die notleidenden Kreditpositionen betrugen per Ende März 2000 CHF 12,7 Milliarden gegenüber CHF 13,1 Milliarden per Ende 1999.

Der Erfolg im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal 1999 um 38% auf CHF 4'079 Millionen. Die höheren Einnahmen aus dem Anlagefondsgeschäft sind in erster Linie auf höhere Volumina und den Beitrag von GAM zurückzuführen. Erfreulich entwickelten sich die Courtagen, die aufgrund bedeutender Umsätze in der Schweiz, Grossbritannien, den USA und Asien gegenüber dem ersten Quartal 1999 markant zunahmen. Die Einkünfte aus dem Emissions- und Corporate-Finance-Geschäft nahmen gegenüber dem ausserordentlich erfolgreichen vierten Quartal 1999 ab, im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres indessen zu.

Der Handelserfolg belief sich auf CHF 2'978 Millionen gegenüber dem Ergebnis des ersten Quartals 1999 von CHF 2'333 Millionen. Insbesondere die Erträge aus dem Aktiengeschäft entwickelten sich sehr erfreulich.

Der Übrige Erfolg stieg im Vergleich zum ersten Quartal 1999 um 51% auf CHF 334 Millionen. Dies ist vor allem auf höhere Erträge aus Veräusserungen von Private-Equity-Beteiligungen zurückzuführen.

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal 1999 um 37 % auf CHF 4'522 Millionen. Dies ist in erster Linie auf höhere erfolgsabhängige Zahlungen infolge des ausserordentlich guten Resultats zurückzuführen. Der Personalbestand im Konzern reduzierte sich in der Berichtsperiode um 901 auf 48'157 Mitarbeiter, vor allem aufgrund des fusionsbedingten Stellenabbaus in der Geschäftseinheit Privat- und Firmenkunden und der Dekonsolidierung der Systor AG.

Der Sachaufwand stieg vor allem aufgrund von Währungseinflüssen und höheren Aufwendungen im IT-Bereich gegenüber dem ersten Quartal 1999 um 25% auf CHF 1'431 Millionen. Verglichen mit dem vierten Quartal 1999 hingegen und unter Ausklammerung der in jener Periode gebildeten Rückstellung im Zusammenhang mit dem aussergerichtlichen Vergleich in den USA (CHF 154 Millionen), der zusätzlichen Restrukturierungsrückstellung (CHF 300 Millionen) sowie der erstmaligen Konsolidierung der Klinik Hirslanden nahm der Sachaufwand um 19% ab. Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem ersten Quartal 1999 um 30% auf CHF 496 Millionen und reflektieren in erster Linie die im Zusammenhang mit den Akquisitionen von GAM und Allegis gestiegenen Goodwill-Abschreibungen.

Stand der Restrukturierungsrückstellung

Von der fusionsbedingten Restrukturierungsrückstellung von insgesamt CHF 7,3 Milliarden wurden seit Anfang 1998 CHF 5'989 Millionen verwendet. Davon entfielen CHF 118 Millionen auf das erste Quartal 2000 und dienten zur Abdeckung von Immobilienaufwendungen, Personalmassnahmen und zur Abdeckung von IT-Integrationskosten.

Cautionary statement regarding forward-looking statements:

This press release contains statements that constitute "forward-looking statements", including, without limitation, statements relating to: (1) the
implementation of strategic initiatives, (2) the development of revenues overall and within specific business areas, (3) the development of operating
expenses, particularly personnel expenses, (4) the anticipated level of capital expenditures, (5) the expected impact of the risks that affect our business,
including the risk of loss resulting from the default of an obligor or counterparty, (6) expected credit losses based upon our credit review and (7) other
statements relating to our future business development and economic performance. While these forward looking statements represent our judgments
and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual
developments and results to differ materially from our expectations. These factors include, but are not limited to, (1) general market, macro-economic,
governmental and regulatory trends, (2) movements in local and international securities markets, currency exchange rates and interest rates, (3)
competitive pressures, (4) technological developments, and (5) changes in the financial position or credit worthiness of our customers, obligors and
counterparties.

Zürich/Basel, 25. Mai 2000
UBS

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