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UBS-Ergebnis viertes Quartal 2013

Zürich/Basel | | Price Sensitive Information | Quarterly Results

 

UBS setzt Strategie erfolgreich um und steigert den Gewinn und die Aktionärsrendite

Bereinigter1 Gewinn vor Steuern von CHF 4,1 Milliarden im Gesamtjahr, plus 44% gegenüber Vorjahr

Den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 3,2 Milliarden im Gesamtjahr; verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 0.83

Zunahme der Nettoneugelder in den Wealth-Management-Einheiten auf CHF 54 Milliarden im Gesamtjahr

Anstieg der harten Kernkapitalquote (CET1)2-Quote auf Basis einer vollständigen Umsetzung um 300 Basispunkte auf 12,8% im Jahr 2013, Ziel für 2013 übertroffen

Reduktion der RWA2 auf Basis einer vollständigen Umsetzung auf CHF 225 Milliarden im Jahr 2013, Ziel für 2013 übertroffen

Dividendenerhöhung für 2013 um 67% auf CHF 0.25 je Aktie

Zürich/Basel, 4. Februar 2014 – UBS hat das Jahr mit einem soliden Ergebnis für das vierte Quartal abgeschlossen, obwohl die Marktvolatilität anhielt und die Kundenaktivität gegen Ende des Quartals geringer war. Alle Unternehmensbereiche von UBS erzielten 2013 gute Ergebnisse. Dies zeigt, dass das Geschäftsmodell von UBS so flexibel ist, dass es auch bei unterschiedlichen Marktbedingungen gut funktioniert. Dadurch konnte die Bank im Gesamtjahr den bereinigten1 Gewinn vor Steuern gegenüber 2012 um 44% auf CHF 4,1 Milliarden steigern. Der ausgewiesene Gewinn vor Steuern liegt bei CHF 3,3 Milliarden. Darin enthalten sind Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten in Höhe von CHF 1,7 Milliarden und ein Steuerertrag für das Jahr 2013 von netto CHF 110 Millionen.

2013 konnte UBS ihre branchenführenden Kapitalquoten weiter erhöhen, indem sie die risikogewichteten Aktiven (RWA) erfolgreich verringerte. Unter anderem wurden die RWA2 des Non-Core and Legacy Portfolios auf Basis einer vollständigen Umsetzung um 38% reduziert. UBS und die FINMA vereinbarten, dass mit Wirkung vom 31. Dezember 2013 eine ergänzende Analysemethode angewandt wird, um das zusätzliche Kapital für operationelle Risiken zu berechnen, das für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten sowie übrige Eventualverpflichtungen zu halten ist. Die aufgrund dieser Zusatzanalyse berechneten zusätzlichen RWA haben den vorübergehenden RWA-Zuschlag für operationelle Risiken ersetzt, der im Bericht von UBS zum 3. Quartal 2013 erläutert wurde. Die anhand dieser Zusatzanalyse berechneten zusätzlichen RWA belaufen sich per 31. Dezember 2013 auf CHF 22,5 Milliarden, rund CHF 5 Milliarden weniger als die zusätzlichen RWA, die per 1. Oktober 2013 gemäss dem zuvor geltenden 50%-Zuschlag für operationelle Risiken bestimmt wurden. Die Quote für das harte Kernkapital (Common Equity Tier 1, CET1) von UBS auf Basis einer vollständigen Umsetzung stieg im Jahr 2013 um 300 Basispunkte auf 12,8%. Damit bleibt UBS die bestkapitalisierte Bank ihrer Vergleichsgruppe. Die Kunden vertrauten den Wealth-Management-Einheiten von UBS Nettoneugelder in Höhe von CHF 54 Milliarden an. Dies entspricht einer Zunahme von 14% gegenüber dem Vorjahr.

Aufgrund dieser Leistungen und im Einklang mit dem erklärten Ziel, progressiv Kapital an die Aktionäre zurückzuführen, beantragt der Verwaltungsrat eine Erhöhung der Dividende für 2013 um 67% auf CHF 0.25 je Aktie. UBS ist zudem weiterhin bestrebt, mindestens 50% der Gewinne auszuschütten, nachdem sie ihre Quote für das harte Kernkapital (CET1) von 13% auf Basis einer vollständigen Umsetzung erreicht hat.

Group Chief Executive Officer Sergio P. Ermotti zum Ergebnis für das Gesamtjahr und das 4. Quartal 2013: «Vor einem Jahr haben wir angekündigt, dass wir unser Geschäft weiter auf eine noch bessere Betreuung unserer Kunden, die Reduktion der Risiken, die Erzielung einer nachhaltigeren Performance und die Steigerung der Aktionärsrendite ausrichten werden. Ich freue mich, mitteilen zu können, dass wir 2013 all diese Ziele erreicht haben. Wir haben im Berichtsjahr die meisten Leistungsziele übertroffen und setzen die Strategieumsetzung diszipliniert fort, um den langfristigen Erfolg der Bank zu sichern.»

Ergebnisse des Gesamtjahrs auf Konzernebene

  • Bereinigter1 Gewinn vor Steuern auf Konzernebene von CHF 4,1 Milliarden
  • Den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 3,2 Milliarden; verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 0.83
  • Bereinigtes1 operatives Konzernergebnis von CHF 27,8 Milliarden

Highlights des Gesamtjahrs auf Konzernebene

  • Erhöhung der harten Kernkapitalquote (CET1)2 auf Basis einer vollständigen Umsetzung um 300 Basispunkte auf 12,8%, über dem Ziel für 2013 von 11,5%
  • Weiterhin bedeutende Reduktion des Verschuldungsgrades in der Konzernbilanz, Verkleinerung der Bilanzsumme um CHF 250 Milliarden auf CHF 1010 Milliarden
  • Erhöhung der Leverage Ratio auf Basis einer stufenweisen Umsetzung um 110 Basispunkte auf 4,7%; Leverage-, Finanzierungs- und Liquiditätskennzahlen nach wie vor deutlich über den regulatorischen Anforderungen
  • Reduktion der RWA2 auf Basis einer vollständigen Umsetzung um CHF 33 Milliarden auf
    CHF 225 Milliarden, hauptsächlich aufgrund der Veräusserung von Positionen im Non-Core and Legacy Portfolio; Ziel für 2015 bereits erreicht
  • Kostensenkungen von brutto CHF 2,2 Milliarden seit dem 1. Halbjahr 2011 erreicht
  • Alle Unternehmensbereiche waren in jedem Quartal profitabel

Ergebnisse des Gesamtjahrs in den Unternehmensbereichen

  • Wealth Management steigerte den bereinigten1 Gewinn vor Steuern um 17% auf CHF 2,4 Milliarden; Anstieg der Nettoneugelder um CHF 9,6 Milliarden auf CHF 35,9 Milliarden dank starker Zuflüsse, insbesondere in der Region Asien-Pazifik und weltweit im Ultra-High-Net-Worth-Segment, Wachstum der Nettoneugelder mit 4,4% somit innerhalb der Zielbandbreite
  • Wealth Management Americas erzielte einen rekordhohen bereinigten1 Gewinn vor Steuern von USD 991 Millionen und erreichte sein ehrgeiziges Ziel eines Jahresgewinns von USD 1 Milliarde; starker Nettoneugeldzufluss von USD 19,0 Milliarden; Wachstum der Nettoneugelder, Bruttomarge und bereinigtes1 Aufwand-Ertrags-Verhältnis innerhalb der Zielbandbreite
  • Retail & Corporate verzeichnete einen stabilen bereinigten1 Gewinn vor Steuern von CHF 1,5 Milliarden; Zunahme des Nettoneugeschäftsvolumens und Nettozinsmarge innerhalb der Zielbandbreite
  • Global Asset Management steigerte den bereinigten1 Gewinn vor Steuern um 8% auf CHF 585 Millionen; Bruttomarge stabil bei 33 Basispunkten und innerhalb der Zielbandbreite
  • Die Investment Bank erwirtschaftete einen bereinigten1 Gewinn vor Steuern von CHF 2,5 Milliarden; bereinigte1 Rendite auf dem zugeteilten Eigenkapital mit 30,6% deutlich über dem Ziel von mehr als 15%

Highlights des Gesamtjahrs in den Unternehmensbereichen

  • UBS unter den wichtigsten Vermögensverwaltern wieder der grösste und gleichzeitig der am schnellsten wachsende Anbieter weltweit3
  • Wealth-Management-Einheiten von UBS steigerten den kombinierten bereinigten1 Gewinn vor Steuern im Gesamtjahr um 25% auf CHF 3,3 Milliarden; Zuwachs der Nettoneugelder um CHF 6,6 Milliarden auf CHF 53,5 Milliarden
  • Die Investment Bank erzielte ein gutes Ergebnis bei knappen Vorgaben für die RWA und die finanzierte Bilanz
  • Retail & Corporate setzte seine erfreuliche Performance fort und steigerte die Kundeneinlagen auf ein Niveau, das den Stand per Ende 2007 übertraf

Ergebnisse des 4. Quartals

  • Bereinigter4 Gewinn vor Steuern von CHF 755 Millionen
  • Den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 917 Millionen; verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 0.24
  • Anstieg der harten Kernkapitalquote (CET1)2 auf Basis einer vollständigen Umsetzung um 90 Basispunkte auf 12,8%
  • RWA2 auf Basis einer vollständigen Umsetzung mit CHF 225 Milliarden innerhalb der Zielbandbreite
  • Wealth Management mit bereinigtem4 Gewinn vor Steuern von CHF 512 Millionen; Bruttomarge mit 85 Basispunkten stabil; Nettoneugelder mit CHF 5,8 Milliarden auf dem höchsten Stand in einem 4. Quartal seit 2007 dank starker Zuflüsse in der Region Asien-Pazifik und weltweit im Ultra-High-Net-Worth-Segment
  • Wealth Management Americas mit einem Anstieg des bereinigten4 Gewinns vor Steuern von 22% auf USD 283 Millionen; Nettoneugelder mehr als verdoppelt auf USD 4,9 Milliarden; Wachstum der Nettoneugelder, bereinigtes4 Aufwand-Ertrags-Verhältnis und Bruttomarge innerhalb der Zielbandbreite
  • Retail & Corporate mit bereinigtem4 Gewinn vor Steuern von CHF 344 Millionen; Zunahme des Nettoneugeschäftsvolumens um 3,8%, am oberen Ende der Zielbandbreite; Erhöhung der Nettozinsmarge um 3 Basispunkte auf 157 Basispunkte, ebenfalls innerhalb der Zielbandbreite
  • Global Asset Management mit einem Anstieg des bereinigten4 Gewinns vor Steuern von 10% auf CHF 143 Millionen; Bruttomarge mit einer Zunahme von 2 Basispunkten auf 33 Basispunkte dank höherer Performance Fees innerhalb der Zielbandbreite
  • Investment Bank mit einer Steigerung des bereinigten4 Gewinns vor Steuern um 15% auf CHF 386 Millionen; deutliche Ertragszunahme in den Bereichen Advisory und Equity Capital Markets; im Aktiengeschäft bestes Viertquartalsergebnis seit 2010; RWA2 auf Basis einer vollständigen Umsetzung mit CHF 62 Milliarden innerhalb der Zielbandbreite; bereinigte4 Rendite auf dem zugeteilten Eigenkapital von 19,8%, wiederum deutlich über dem Ziel von mehr als 15%; Verbesserung des bereinigten4 Aufwand-Ertrags-Verhältnisses auf 79,2%, was innerhalb der Zielbandbreite liegt

Gemeinsam mit der FINMA vereinbarte ergänzende Analyse für die Kapitalunterlegung der operationellen Risiken

Im vierten Quartal 2013 und im Januar 2014 überprüften UBS und die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) den vorübergehenden Zuschlag auf risikogewichtete Aktiven (RWA) für operationelle Risiken, der am 1. Oktober 2013 in Kraft getreten war. UBS und die FINMA vereinbarten, dass mit Wirkung vom 31. Dezember 2013 eine ergänzende Analysemethode angewandt wird, um das zusätz­liche Kapital für operationelle Risiken zu berechnen, das für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten sowie übrige Eventualverpflichtungen zu halten ist. Die aufgrund dieser Zusatzanalyse berechneten zusätzlichen RWA haben den vorübergehenden RWA-Zuschlag für operationelle Risiken ersetzt, der im Bericht von UBS zum 3. Quartal 2013 erläutert wurde, und sind in den RWA per 31. Dezember 2013 und den Angaben zu den Kapitalquoten des Berichts für das vierte Quartal 2013 berücksichtigt. Die anhand dieser Zusatzanalyse berechneten zusätzlichen RWA belaufen sich per 31. Dezember 2013 auf CHF 22,5 Milliarden. Das sind ungefähr CHF 5 Milliarden weniger als die zusätzlichen RWA, die per 1. Oktober 2013 gemäss dem zuvor geltenden 50%-Zuschlag für operationelle Risiken kalkuliert wurden. Die künftige Entwicklung und letztlich die Eliminierung der zusätzlichen RWA aufgrund der Zusatzanalyse sind abhängig von den Rückstellungen zulasten des Gewinns für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten sowie übrige Eventualverpflich­tungen, ebenso wie von den weiteren Entwicklungen in diesen Angelegenheiten.

Verfeinerungen des Vergütungsmodells für 2013

Letztes Jahr gab UBS weitreichende Änderungen ihrer Vergütungsstruktur für das Geschäftsjahr 2012 bekannt. Damit wird die Vergütung stärker auf den langfristigen Unternehmenserfolg ausgerichtet. Dies fördert eine Kultur, die im Einklang steht mit dem Ziel von UBS, nachhaltige und attraktive Renditen für ihre Aktionäre zu erwirtschaften. Ein wichtiges Element ist dabei die Rekrutierung und Bindung der besten Talente in der Branche. Unter Berücksichtigung der Rückmeldungen von Aktionären und mit Blick auf das Wettbewerbsumfeld hat die Bank ihre Vergütungsstruktur für das Geschäftsjahr 2013 verfeinert. Insbesondere erhöhte UBS den Schwellenwert, ab welchem ein Teil der leistungsabhängigen Zuteilungen aufgeschoben wird. Anstelle eines pauschalen Prozentsatzes aufgeschobener Zuteilungen gelten neu unterschiedliche Sätze. Neben weiteren Anpassungen erhöhte UBS für die Konzernleitung den Trigger, der zum Verfall von DCCP-Zuteilungen führt, von 7% auf 10% bezogen auf die Quote für das harte Kernkapital (CET1). Der Pool für leistungsabhängige Zuteilungen im Jahr 2012 wurde stark durch den Libor-Fall beeinflusst. Negativ betroffen waren die Zuteilungen in der Investment Bank, in einigen Bereichen im Corporate Center und in der Konzernleitung. 2013 war ein Jahr der Transformation und UBS beendete es mit Ergebnissen, die ihre strategischen und finanziellen Ziele mehrheitlich übertrafen. In Bereichen, die im vergangenen Jahr negativ betroffen waren, hat die Bank das Niveau der leistungsabhängigen Zuteilungen normalisiert. Angesichts der erzielten Erfolge in absoluter und relativer Hinsicht wurden die Abstände zur marktüblichen Bezahlung reduziert. Dadurch erhöhte sich der Pool für leistungsabhängige Zuteilungen für 2013 insgesamt um 28%. Für die Aktionäre bleiben die Aufwendungen für leistungsabhängige Zuteilungen auf Rechnungslegungsbasis (IFRS) gegenüber dem Vorjahr jedoch unverändert.

Für das 4. Quartal 2013 verzeichnete UBS einen den Aktionären zurechenbaren Reingewinn in Höhe von CHF 917 Millionen

Der den UBS-Aktionären zurechenbare Reingewinn belief sich im 4. Quartal 2013 auf CHF 917 Millionen, gegenüber CHF 577 Millionen im 3. Quartal 2013. Das Ergebnis vor Steuern betrug CHF 449 Millionen, verglichen mit CHF 356 Millionen im Vorquartal. Der Geschäftsertrag stieg um CHF 46 Millionen, haupt­sächlich dank eines höheren Erfolgs aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft – vor allem in der Investment Bank – und dank eines gestiegenen Erfolgs aus dem Zinsen- und Handelsgeschäft. Neutralisiert wurde diese Zunahme teilweise durch einen geringeren übrigen Erfolg. Der Geschäftsaufwand sank um CHF 48 Millionen, vornehmlich wegen geringerer Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten. Dieser Rückgang wurde teilweise durch einen höheren übrigen Sachaufwand und, in geringerem Ausmass, einen höheren Personalaufwand geschmälert. Ausserdem verzeichnete UBS einen Steuerertrag von netto CHF 470 Millionen, verglichen mit einem Steuerertrag von netto CHF 222 Millionen im Vorquartal.

Wealth Management erzielte im 4. Quartal 2013 einen Vorsteuergewinn von CHF 471 Millionen, was einem Rückgang um CHF 84 Millionen gegenüber dem Vorquartal (CHF 555 Mio.) entspricht. Bereinigt um Restrukturierungskosten sank der Vorsteuergewinn von CHF 617 Millionen auf CHF 512 Millionen. Der Geschäftsertrag stieg um CHF 22 Millionen auf CHF 1859 Millionen, vor allem dank einem höheren Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft. Der Geschäftsaufwand nahm um CHF 107 Millionen auf CHF 1389 Millionen zu, weil der saisonal höhere übrige Sachaufwand und der höhere Aufwand für variable Vergütungen die rückläufigen Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten mehr als neutralisierten. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen blieb stabil bei 85 Basispunkten. Die Nettoneugelder beliefen sich auf CHF 5,8 Milliarden, nach CHF 5,0 Milliarden im Vorquartal.

Wealth Management Americas wies im 4. Quartal 2013 einen rekordhohen Vorsteuergewinn von USD 254 Millionen aus, gegenüber USD 218 Millionen im 3. Quartal. Bereinigt um Restrukturierungskosten stieg der Vorsteuergewinn von USD 232 Millionen auf USD 283 Millionen. Das ausgewiesene Ergebnis war auf eine Steigerung des Geschäftsertrags um 6% dank höherer vermögensabhängiger Erträge und höherer transaktionsbasierter Einnahmen zurückzuführen. Teilweise machte der um 4% gestiegene Geschäftsaufwand dies wieder zunichte. Grund hierfür war vor allem der Anstieg bei den Vergütungen für Finanzberater und den Restrukturierungskosten. Für eine Steigerung der Nettoneugeldzuflüsse von USD 2,1 Milliarden im Vorquartal auf USD 4,9 Milliarden sorgten hauptsächlich die stärkeren Zuflüsse bei Finanzberatern, die seit mehr als einem Jahr bei UBS beschäftigt sind.

Der Vorsteuergewinn von Retail & Corporate belief sich im 4. Quartal 2013 auf CHF 332 Millionen; im 3. Quartal hatte er noch CHF 402 Millionen betragen. Bereinigt um Restrukturierungskosten sank der Vorsteuergewinn von CHF 417 Millionen auf CHF 344 Millionen. Der um CHF 27 Millionen niedrigere Geschäftsertrag war hauptsächlich eine Folge höherer Wertberichtigungen für Kreditrisiken, und der um CHF 46 Millionen gestiegene bereinigte Geschäftsaufwand war vor allem auf höhere Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten zurückzuführen. Das Nettoneugeschäftsvolumen wuchs annualisiert um 3,8%.

Global Asset Management verbuchte im 4. Quartal 2013 einen Vorsteuergewinn von CHF 130 Millionen, verglichen mit CHF 118 Millionen im 3. Quartal. Für die Zunahme sorgten vor allem höhere performanceabhängige Erträge, die allerdings durch den gestiegenen Geschäftsaufwand etwas geschmälert wurden. Bereinigt um Restrukturierungskosten stieg der Vorsteuergewinn von CHF 130 Millionen auf CHF 143 Millionen. Ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds beliefen sich die Nettoabflüsse von Drittkunden auf CHF 1,5 Milliarden und jene von UBS-Wealth-Management-Kunden auf CHF 3,2 Milliarden.

Die Investment Bank verzeichnete im 4. Quartal einen Gewinn vor Steuern von CHF 297 Millionen, gegenüber CHF 251 Millionen im 3. Quartal. Bereinigt um Restrukturierungskosten stieg der Vorsteuergewinn von CHF 335 Millionen auf CHF 386 Millionen. Zu verdanken war dieser Anstieg vor allem höheren Erträgen bei Corporate Client Solutions, allerdings etwas geschmälert durch den gestiegenen Geschäftsaufwand. Die risikogewichteten Aktiven (RWA) auf Basis einer vollständigen Umsetzung gemäss Basel III erhöhten sich von CHF 59 Milliarden auf CHF 62 Milliarden. Dieser Anstieg war hauptsächlich durch die zusätzlichen RWA aufgrund der zwischen UBS und der FINMA vereinbarten Zusatzanalyse für die Kapitalunterlegung operationeller Risiken bedingt, wurde jedoch teilweise durch die Reduzierung der RWA für Kredit- und Marktrisiken ausgeglichen.

Corporate Center – Core Functions verbuchte im 4. Quartal 2013 einen Vorsteuerverlust von CHF 565 Millionen, verglichen mit CHF 479 Millionen im Vorquartal. Den Verlust im Endquartal verursachten hauptsächlich bei Corporate Center – Core Functions verbleibende negative Treasury-Einnahmen in Höhe von CHF 343 Millionen, ein Verlust auf eigenen finanziellen Verbindlichkeiten von CHF 94 Millionen und der bei Corporate Center – Core Functions verbleibende Geschäftsaufwand von CHF 200 Millionen. Gewinne in Höhe von CHF 61 Millionen aus Immobilienverkäufen konnten diese Negativfaktoren teilweise aufwiegen.

Corporate Center – Non-Core and Legacy Portfolio verbuchte im 4. Quartal 2013 einen Vorsteuerverlust von CHF 446 Millionen, verglichen mit CHF 693 Millionen im Vorquartal. Der Geschäftsaufwand von CHF 317 Millionen enthält Kosten von CHF 68 Millionen im Zusammenhang mit der jährlichen britischen Bankenabgabe. Der Geschäftsertrag belief sich auf minus CHF 130 Millionen, vor allem aufgrund der negativen Anpassung für die eigene Kreditqualität (DVA) und von Auflösungen sowie Erneuerungen im Bereich Non-Core. Die risikogewichteten Aktiven (RWA) auf Basis einer vollständigen Umsetzung sanken um CHF 5 Milliarden auf CHF 64 Milliarden, weil die RWA-Reduktion um CHF 12 Milliarden, die sich aus einer Reduzierung der RWA für Kredit- und Marktrisiken zusammensetzte, vor allem aufgrund der zwischen UBS und der FINMA vereinbarten Zusatzanalyse für die Kapitalunterlegung von operationellen Risiken durch zusätzliche RWA in Höhe von CHF 7 Milliarden teilweise neutralisiert wurde.

Ergebnis der berichtspflichtigen Segmente und des Corporate Center

Bilanz: Per 31. Dezember 2013 belief sich die Bilanzsumme von UBS auf CHF 1010 Milliarden, was einem Rückgang um CHF 39 Milliarden gegenüber dem Stand per 30. September 2013 entsprach. Hauptgrund hierfür waren die weiter sinkenden positiven Wiederbeschaffungswerte im Non-Core and Legacy-Portfolio. Die finanzierten Vermögenswerte, die sich aus den gesamten Aktiven abzüglich positiver Wiederbeschaffungswerte sowie Sicherheiten, die für ausserbörslich gehandelte Derivate (OTC-Derivate) hinterlegt wurden, zusammensetzen, verringerten sich um CHF 3 Milliarden auf CHF 739 Milliarden, vornehmlich bedingt durch rückläufige Ausleihungen und Währungseffekte, die teilweise durch stärkere Collateral-Trading-Aktivitäten und höhere übrige Aktiven neutralisiert wurden. Bereinigt um Währungseffekte nahmen die finanzierten Vermögenswerte um etwa CHF 4 Milliarden zu.

Kapitalbewirtschaftung: Die Quote für das harte Kernkapital (CET1) auf Basis einer stufenweisen Umsetzung belief sich per 31. Dezember 2013 auf 18,5%, was einem Anstieg um 1,0 Prozentpunkte seit dem 30. September 2013 entspricht. Das harte Kernkapital (CET1) auf Basis einer stufenweisen Umsetzung stieg um CHF 3,2 Milliarden auf CHF 42,2 Milliarden, vor allem wegen der Ausübung der Option zum Rückkauf des Eigenkapitalanteils am SNB StabFund und dank des Reingewinns im 4. Quartal. Die risikogewichteten Aktiven (RWA) auf Basis einer stufenweisen Umsetzung nahmen um CHF 6,3 Milliarden auf CHF 228,6 Milliarden zu. Dieser Anstieg beruhte in erster Linie auf den zusätzlichen RWA von CHF 22,5 Milliarden, die auf die zwischen UBS und der FINMA vereinbarte Zusatzanalyse für die Kapitalunterlegung der operationellen Risiken zurückgehen. Der Anstieg wurde teilweise durch geringere RWA für Kredit- und Marktrisiken aufgrund des fortgesetzten Abbaus von Risikopositionen im Non-Core- und Legacy-Portfolio neutralisiert. Auf Basis einer vollständigen Umsetzung stieg die Quote für das harte Kernkapital (CET1) um 0,9 Prozentpunkte auf 12,8%, womit UBS ihren Zielwert für 2013 von 11,5% übertraf. Ihre Schweizer Leverage Ratio für systemrelevante Banken auf Basis einer stufenweisen Umsetzung legte um 49 Basispunkte auf 4,65% zu, teils dank der Ausübung der SNB StabFund-Option, die 23 Basispunkte zum Anstieg beitrug.

Verwaltete Vermögen: Die verwalteten Vermögen des Konzerns bezifferten sich per Ende des 4. Quartals auf CHF 2390 Milliarden, was einer Zunahme um CHF 51 Milliarden gegenüber dem Vorquartal entspricht. Die verwalteten Vermögen bei Wealth Management erhöhten sich per 31. Dezember 2013 um CHF 15 Milliarden auf CHF 886 Milliarden. Dies wurde durch die positive Marktentwicklung, die CHF 12 Milliarden ausmachte, und durch Nettoneugeldzuflüsse von CHF 6 Milliarden gestützt, was allerdings durch negative Währungseffekte im Umfang von CHF 2 Milliarden etwas geschmälert wurde. Die verwalteten Vermögen bei Wealth Management Americas nahmen um CHF 34 Milliarden zu und erreichten per 31. Dezember 2013 CHF 865 Milliarden. In US-Dollar nahmen die verwalteten Vermögen um USD 51 Milliarden auf USD 970 Milliarden zu, was auf die positive Marktentwicklung von USD 46 Milliarden und die anhaltenden Zuflüsse von Nettoneugeldern zurückzuführen war. Die verwalteten Vermögen bei Global Asset Management nahmen um CHF 3 Milliarden zu und erreichten per 31. Dezember 2013 CHF 583 Milliarden. Die positive Marktentwicklung von CHF 16 Milliarden wurde zum Teil durch Nettoabflüsse von CHF 7 Milliarden und negative Währungseffekte von CHF 6 Milliarden belastet.

Ausblick – Viele der schon früher angesprochenen Herausforderungen grundsätzlicher und geopolitischer Natur bestehen auch zu Beginn des ersten Quartals 2014  nach wir vor. Nachhaltige und glaubwürdige Fortschritte bei den ungelösten Problemen in Europa und den offenen Fragen in der amerikanischen Fiskal- und Geldpolitik blieben weiterhin aus. Hinzu kommen die fragile Situation in den Schwellenmärkten sowie durchzogene Perspektiven für das globale Wachstum. All dies könnte weitere Ergebnisverbesserungen unter den herrschenden Marktbedingungen unwahrscheinlich machen. Dies wiederum könnte dazu führen, dass die im ersten Quartal normalerweise zu beobachtende Zunahme der Kundenaktivität und des Handelsvolumens womöglich nicht in vollem Umfang stattfinden wird. Das Ertragswachstum, die Nettozinsmargen und die Nettoneugelder würden dadurch unter Druck geraten. Trotz möglicher Schwierigkeiten gehen wir davon aus, dass unser Wealth Management auch zukünftig Nettoneugelder anziehen wird, gestützt auf das anhaltende Vertrauen bestehender und neuer Kunden. Wir werden mit der Umsetzung unserer Strategie fortfahren, um so den langfristigen Erfolg des Unternehmens sicherzustellen und für unsere Aktionäre nachhaltige Renditen zu erwirtschaften.

1 Sofern nicht anders angegeben, sind in den «bereinigten» Zahlen von 2013 für den Konzern und die Unternehmensbereiche folgende Positionen, soweit anwendbar, nicht enthalten: Verlust auf eigenen Verbindlichkeiten in Höhe von CHF 283 Millionen, Gewinn aus der Veräusserung von Immobilien in Höhe von CHF 288 Millionen, Nettoverlust von CHF 167 Millionen im Zusammenhang mit einem öffentlichen Tenderverfahren zum Schuldenrückkauf, Nettorestrukturierungskosten von CHF 772 Millionen, Gewinn von CHF 34 Millionen aus der Veräusserung des kanadischen Inlandsgeschäfts von Global Asset Management und Nettogewinn von CHF 31 Millionen aus dem Verkauf des verbleibenden Eigenhandelsgeschäfts. Für 2012 sind nicht enthalten: Verlust auf eigenen Verbindlichkeiten in Höhe von CHF 2202 Millionen, Gewinn aus der Veräusserung von Immobilien in Höhe von CHF 112 Millionen, Nettorestrukturierungskosten von CHF 371 Millionen, Gutschrift von CHF 730 Millionen im Zusammenhang mit Veränderungen bei der Schweizer Pensionskasse, Gutschrift von CHF 116 Millionen im Zusammenhang mit Änderungen in einem Gesundheits- und Lebensversicherungsplan für Pensionierte in den USA und eine Wertminderung auf Goodwill und übrigen immateriellen Anlagen von CHF 3064 Millionen. 2 Alle Kapitalangaben gemäss Basel III für systemrelevante Schweizer Banken. 3 Scorpio Partnership Private Banking Benchmark 2013 (Ergebnis 2012) – Banken mit verwalteten Vermögen von mehr als USD 500 Milliarden. 4 Sofern nicht anders angegeben, sind in den «bereinigten» Zahlen für das 4. Quartal für den Konzern und die Unternehmensbereiche folgende Positionen, soweit anwendbar, nicht enthalten: Verlust auf eigenen Verbindlichkeiten in Höhe von CHF 94 Millionen, Gewinn aus der Veräusserung von Immobilien in Höhe von CHF 61 Millionen, Nettoverlust von CHF 75 Millionen im Zusammenhang mit einem öffentlichen Tenderverfahren zum Schuldenrückkauf und Nettorestrukturierungskosten von CHF 198 Millionen. Für das 3. Quartal nicht enthalten sind: Verlust auf eigenen Verbindlichkeiten in Höhe von CHF 147 Millionen, Gewinn aus der Veräusserung von Immobilien in Höhe von CHF 207 Millionen und Nettorestrukturierungskosten von CHF 188 Millionen.

Der Quartalsbericht für das 4. Quartal 2013, der Aktionärsbrief, die Medienmitteilung und die Folienpräsentation von UBS können ab Dienstag, 4. Februar 2014, 06.45 (MEZ), unter http://www.ubs.com/quarterlyreporting abgerufen werden.

Die Präsentation von UBS zum Ergebnis des 4. Quartals 2013 findet am Dienstag, 4. Februar 2014, statt. Das Ergebnis wird präsentiert von Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer, Tom Naratil, Group Chief Financial Officer und Group Chief Operating Officer, Martin Osinga, Global Head of Investor Relations ad-interim, und Hubertus Kuelps, Group Head of Communications & Branding.

Zeit

  • 09.00 MEZ
  • 08.00 GMT
  • 03.00 US EST

Hinweis: Die Präsentation und die Fragerunde werden nur in Ton via Webcast (NICHT Video) übertragen. Auf www.ubs.com/quartalsbericht steht eine synchronisierte Powerpoint-Präsentation zur Verfügung.

Webcast-Aufzeichnungen: Eine Audio-Aufzeichnung des Webcast wird am 4. Februar 2014 ab 12.00 (MEZ) verfügbar sein. Eine in Kapitel eingeteilte auf Abruf verfügbare Version des Webcast wird ab 18.00 (MEZ) zur Verfügung stehen.

UBS AG

 

Kontakt

Schweiz: +41-44-234 85 00
UK: +44-207-567 47 14
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Hinweis betreffend zukunftsgerichteter Aussagen | Dieses Dokument enthält «zukunftsgerichtete Aussagen», unter anderem Prognosen des Managements zur finanziellen Performance von UBS sowie Aussagen über erwartete Auswirkungen von Transaktionen und strategischen Initiativen in Bezug auf das Geschäft und die künftige Entwicklung von UBS. Während diese zukunftsgerichteten Aussagen die Einschätzung und Erwartungen von UBS zu den vorgenannten Themen widerspiegeln, können Risiken, Unsicherheiten und andere wichtige Faktoren die tatsächlich eintretenden Entwicklungen und Ergebnisse beeinflussen und dazu führen, dass diese wesentlich von den Erwartungen von UBS abweichen. Hierzu gehören u.a.: (i) der Grad des Erfolgs bei der Umsetzung der strategischen Pläne von UBS, einschliesslich der Effizienzinitiativen sowie der geplanten weiteren Verringerung der risikogewichteten Aktiven (RWA) nach Basel III; (ii) die Entwicklung der Märkte, auf denen UBS tätig ist oder von denen UBS abhängt, inklusive Schwankungen an den Wertpapiermärkten, der Liquidität, Risikoprämien, Wechselkurse und Zinsen, sowie Auswirkungen des Wirtschaftsumfelds und von Marktentwicklungen auf die finanzielle Position bzw. die Bonität von Kunden und Gegenparteien von UBS; (iii) Änderungen der Verfügbarkeit von Kapital und Finanzierung, inklusive Änderungen der Risikoprämien und Ratings von UBS, oder aufgrund von Anforderungen an Bail-in-Schuldtitel oder das verlustabsorbierende Kapital; (iv) Änderungen oder die Umsetzung der Finanzgesetzgebung und Regulierung in der Schweiz, den USA, in Grossbritannien und auf anderen Finanzplätzen, die möglicherweise zu strengeren Kapital- und Liquiditäts­anforderungen, zusätzlichen Steueranforderungen, Abgaben, Beschränkungen der erlaubten Tätigkeiten, Vergütungsbeschrän­kun­gen oder anderen Massnahmen führen; (v) Unsicherheit darüber, wann und in welchem Umfang die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) einer Reduktion der zusätzlichen RWA aufgrund der zwischen UBS und der FINMA vereinbarten Ausweitung der operationellen Risikokapital-Analyse per 31. Dezember 2013 zustimmen oder eine begrenzte Reduzierung der Kapitalanforderungen aufgrund der Massnahmen zur Verringerung des Abwicklungsrisikos gutheissen wird; (vi) mögliche Änderungen der Rechtsform oder des Buchungsmodells des UBS-Konzerns infolge von in Kraft gesetzten, vorgeschlagenen oder künftigen gesetzlichen oder regulatorischen Anforderungen, einschliesslich Kapitalanforderungen, der vorgeschlagenen Anforderung an ausländische Banken, Zwischenholding-Gesellschaften für ihr Geschäft in den USA einzurichten, Abwicklungs­anforderungen sowie hängige Vorstösse des Schweizer Parlaments oder Vorstösse in anderen Ländern betreffend obligato­rischer Strukturreformen für Banken; (vii) die Änderung der Wettbewerbsposition von UBS, einschliesslich der Frage, ob Unterschiede bei regulatorischen Kapital- und sonstigen Anforderungen auf wichtigen Finanzplätzen sich nachteilig auf die Konkurrenz­fähigkeit von UBS in bestimmten Geschäftsfeldern auswirken; (viii) die Haftung von UBS oder mögliche Einschrän­kungen oder Strafen, welche die Aufsichtsbehörden UBS infolge von Rechtsstreitigkeiten, vertraglichen Forderungen und regulatorischen Untersuchungen auferlegen; (ix) die Folgen von steuerlichen oder regulatorischen Entwicklungen für das grenzüberscheitende Geschäft von UBS und dementsprechende mögliche Änderungen von Weisungen und Grundsätzen von UBS; (x) die Fähigkeit von UBS, Mitarbeiter für sich zu gewinnen und an sich zu binden, die für die Ertragsgenerierung sowie die Führung, Unterstützung und Kontrolle ihrer Geschäftsbereiche erforderlich ist und die möglicherweise durch Wettbewerbs­faktoren, u.a. die Vergütungspolitik, beeinflusst wird; (xi) Änderungen der Rechnungslegungsstandards oder -grundsätze und Bilanzierungsbestimmungen oder deren Auslegungen, die den Ausweis von Gewinnen oder Verlusten, die Bewertung des Goodwill und andere Aspekte beeinflussen; (xii) Grenzen der Effizienz der UBS-internen Prozesse für Risikomanagement, -kontrolle, -messung und -prognose sowie von Finanzmodellen im Allgemeinen; (xiii) die Fähigkeit von UBS, bei technologischen Entwicklungen mit der Konkurrenz Schritt halten zu können, namentlich im Handelsgeschäft; (xiv) operatives Versagen wie Betrug, unautorisierte Handelsgeschäfte und Systemausfälle; und (xv) die Folgen, die diese oder andere Faktoren oder nicht absehbare Ereignisse für die Reputation der Bank haben können, sowie deren Folgewirkungen auf unser Geschäft und unsere Performance. Unsere geschäftlichen und finanziellen Ergebnisse können auch von anderen, in bisherigen und zukünftigen Berichten und Pflichtmeldungen – u.a. an die US Securities and Exchange Commission (SEC) – identifizierten Faktoren nachteilig beeinflusst werden. Weitere Informationen zu diesen Faktoren finden sich in Dokumenten von UBS und Pflichtmeldungen, u.a. dem auf Formular 20-F erstellten Jahresbericht für das am 31. Dezember 2012 zu Ende gegangene Geschäftsjahr, die UBS bei der SEC eingereicht hat. UBS ist nicht verpflichtet (und lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung ab), ihre zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund von neuen Informationen, künftigen Ereignissen oder aus anderen Gründen anzupassen.

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