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UBS-Ergebnis drittes Quartal 2013

Zürich/Basel | | Quarterly Results | Price Sensitive Information | WM Americas News

 

UBS erzielt im 3. Quartal in einem anspruchsvollen Umfeld einen bereinigten¹ Gewinn vor Steuern von CHF 484 Millionen

Den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 577 Millionen; verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 0.15

Basel-III-Kernkapitalquote² (Common Equity Tier 1, CET1) auf Basis einer vollständigen Umsetzung auf 11,9% erhöht und damit das Ziel3 für 2013 übertroffen

Risikogewichtete Aktiven (RWA) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung um CHF 20 Milliarden auf CHF 219 Milliarden reduziert, unter die Zielwerte3 von UBS für 2013 und 2015

Ausübung der Option für die SNB-Zweckgesellschaft führt voraussichtlich zu zusätz­lichem CET1-Kapital von CHF 2,5 Milliarden, ohne materielle Auswirkungen auf Bilanz und RWA

Zürich/Basel, 29. Oktober 2013 – Wie UBS im Ausblick vom 2. Quartal vorwegnahm, war das operative Umfeld im 3. Quartal weiterhin von Herausforderungen geprägt. Dessen ungeachtet belief sich der bereinigte¹ Gewinn vor Steuern auf CHF 484 Millionen. Der ausgewiesene Gewinn vor Steuern liegt bei CHF 356 Millionen. Darin enthalten sind Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten in Höhe von CHF 586 Millionen und ein Steuerertrag von netto CHF 222 Millionen. Mit einer auf 11,9% erhöhten BIZ-Kernkapitalquote gemäss Basel III (CET1) auf Basis einer vollständigen Umsetzung bleibt UBS die bestkapitalisierte Bank ihrer Vergleichsgruppe. Die risikogewichteten Aktiven (RWA) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung wurden um CHF 20 Milliarden auf CHF 219 Milliarden reduziert, unter die Zielwerte3 von 2013 und 2015. UBS machte weitere bedeutende Fortschritte im Non-core and Legacy Portfolio, verringerte die RWA um CHF 9 Milliarden auf CHF 69 Milliarden und verkleinerte die Bilanzsumme um CHF 45 Milliarden.

Alle Unternehmensbereiche von UBS leisteten einen positiven Beitrag zu diesem Ergebnis.
Wealth Management erzielte einen bereinigten¹ Gewinn vor Steuern von CHF 617 Millionen und generierte Nettoneugeldzuflüsse aus allen Regionen von insgesamt CHF 5,0 Milliarden. Private Banker International vergab im 3. Quartal den ersten Platz als grösste Privatbank in der Region Asien-Pazifik an Wealth Management, das zudem als «Outstanding Global Private Bank», «Outstanding Global Private Bank – Asia Pacific» und «Outstanding Private Bank for UHNW» ausgezeichnet wurde. Dies unterstreicht die führende Position von Wealth Management und die überzeugenden Wachstumsaussichten dieses Bereichs. Wealth Management Americas wies einen bereinigten¹ Vorsteuergewinn von USD 232 Millionen und Neugeldzuflüsse von netto
USD 2,1 Milliarden aus. Der bereinigte¹ Gewinn vor Steuern von Retail & Corporate stieg auf
CHF 417 Millionen. Dies entspricht dem höchsten bereinigten Quartalsergebnis der letzten drei Jahre, trotz anhaltendem Druck auf die Zinsmarge. Die Investment Bank erreichte in einer saisonal gedämpften Dreimonatsperiode mit einem bereinigten¹ Gewinn vor Steuern von
CHF 335 Millionen ihr Ziel² für die annualisierte bereinigte Rendite auf dem zugeteilten Eigenkapital (RoaE) von über 15%. Dabei operierte der Unternehmensbereich deutlich unterhalb der für ihn geltenden Risiko- und Bilanzlimiten3. Der bereinigte¹ Gewinn vor Steuern von Global Asset Management betrug CHF 130 Millionen.

  • Bereinigter¹ Gewinn vor Steuern auf Konzernebene von CHF 484 Millionen; den UBS-Aktionären zurechenbarer Reingewinn von CHF 577 Millionen; verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 0.15
  • Bereinigter¹ Ertrag auf Konzernebene von CHF 6201 Millionen, gegenüber CHF 7232 Millionen im Vorquartal, in erster Linie aufgrund des rückläufigen Erfolgs aus dem Zinsen- und Handelsgeschäft sowie aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft
  • Bereinigter¹ Aufwand auf Konzernebene von CHF 5718 Millionen, verglichen mit
    CHF 6229 Millionen im Vorquartal, vor allem infolge des geringeren Personal- und Sachaufwands sowie der rückläufigen Kosten für Rechtsfälle
  • Erhöhung der BIZ-Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung um 70 Basispunkte auf 11,9%; Steigerung der BIZ-Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer stufenweisen Umsetzung um 130 Basispunkte auf 17,5%
  • Deleveraging der Konzernbilanz erfolgreich weitergeführt, Reduktion um CHF 80 Milliarden auf CHF 1049 Milliarden
  • Erhöhung der SRB Leverage Ratio für systemrelevante Banken in der Schweiz auf 4,2%; Leverage-, Finanzierungs- und Liquiditätskennzahlen deutlich über den regulatorischen Anforderungen

Group Chief Executive Officer Sergio P. Ermotti zum UBS-Ergebnis für das 3. Quartal: «Unsere Ergebnisse dieses Quartal sind ein weiterer Beleg dafür, dass unser Geschäftsmodell bei unterschiedlichen Marktbedingungen funktioniert. Vor einem Jahr haben wir entschieden, unsere Strategie noch schneller umzusetzen. Wir kommen dabei rascher voran als geplant. Wir werden diszipliniert daran weiterarbeiten, unseren Kunden das Beste von UBS zu bieten und den Aktionären gegenüber unsere Verpflichtungen zu erfüllen.»

Highlights der letzten zwölf Monate auf Konzernebene:

  • UBS konnte ihre branchenführende Basel-III-Kernkapitalquote (CET1) auf Basis einer vollständigen Umsetzung um 260 Basispunkte auf 11,9% erhöhen. Damit sind die Zielvorgaben für 2013 und 2015 bereits erreicht.
  • Die RWA wurden um über CHF 80 Milliarden oder 27% reduziert. Damit liegt UBS deutlich im Vorsprung gegenüber der Vorgabe per Ende Jahr. Diese Verbesserung ist den kontinuierlichen Fortschritten im Corporate Center – Non-core and Legacy Portfolio zu verdanken. Haupttreiber dafür waren Verkäufe sowie andere Strategien zum Abbau unseres Engagements, wobei die Maximierung des Shareholder Value im Vordergrund stand. 
  • Der Verschuldungsgrad in der Bilanz wurde erfolgreich um über CHF 300 Milliarden zurückgefahren; die Leverage Ratio sowie die Liquiditäts- und Finanzierungspositionen sind stark und liegen oberhalb der Anforderungen des Regulators.
  • UBS erreichte ihr Kosteneinsparungsziel von CHF 2 Milliarden auf Jahresbasis, das sie im August 2011 angekündigt hatte.

Highlights aus den Unternehmensbereichen im Jahr 2013:

  • Verwaltete Vermögen der Wealth-Management-Einheiten um 7% auf CHF 1700 Milliarden gesteigert; UBS ist damit unter den wichtigsten Vermögensverwaltern wieder der grösste und gleichzeitig der am schnellsten wachsende Anbieter weltweit4.
  • Wealth Management verbuchte im 1. Quartal 2013 die höchsten Nettoneugeldzuflüsse seit sechs Jahren und wies im 2. Quartal 2013 den höchsten bereinigten Quartalsgewinn vor Steuern in vier Jahren aus.
  • Nettoneugeldzufluss in den Wealth-Management-Einheiten von über CHF 43 Milliarden seit Jahresbeginn; dies entspricht im Vergleich zur Vorjahresperiode einer Steigerung um zirka 20%.
  • Die Gewinne von Wealth Management Americas erreichten neue Höchststände mit einem bereinigten¹ Gewinn vor Steuern von über USD 700 Millionen seit Anfang Jahr. Damit hat der Unternehmensbereich bereits einen bereinigten¹ Gesamtjahresrekord aufgestellt.
  • Der Bereich Retail & Corporate zeichnet sich aus durch anhaltende Profitabilität und registrierte weiterhin hohe Zuflüsse bei den Einlagen; im 3. Quartal vermeldete er das beste Quartalsergebnis in drei Jahren.
  • Der bereinigte Gewinn vor Steuern von Global Asset Management für die ersten drei Quartale 2013 stieg um 16% gegenüber der Vorjahresperiode.
  • Die Investment Bank operierte deutlich profitabler und unterhalb der strengen Bilanz- und Risikolimiten; ausserdem übertraf der Unternehmensbereich seine RoaE-Vorgabe von mehr als 15%, mit einer annualisierten bereinigten Rendite auf dem zugeteilten Eigenkapital von 34,1% für die ersten neun Monate 2013.
  • Zahlreiche nationale und internationale Branchenauszeichnungen dokumentieren die anhaltend starke Stellung von UBS im Markt.

Einflussfaktoren auf das 4. Quartal 2013

UBS erwartet, dass die Ausübung ihrer Option im Zusammenhang mit der SNB-Zweckgesellschaft im 4. Quartal 2013 ihre branchenführende BIZ-Kernkapitalquote (CET1) auf Basis einer vollständigen und stufenweisen Umsetzung gemäss Basel III im 4. Quartal um jeweils zirka 100 Basispunkte erhöhen wird. Bisher wurde von einer Erhöhung um 70–90 bzw. 55–80 Basispunkte ausgegangen. Aufgrund der Ausübung der erwähnten Option erwartet UBS zudem eine um 25 Basispunkte höhere SRB Leverage Ratio für systemrelevante Schweizer Banken. Die in der SNB-Zweckgesellschaft verbleibenden Vermögenswerte dürften mit einem Umfang von weniger als CHF 1 Million in der Bilanz und CHF 3 Millionen an RWA keine materiellen Auswirkungen nach sich ziehen.

Ende des Quartals verfügte die FINMA gegenüber der UBS mit Wirkung ab 1. Oktober 2013 die vorübergehende Einführung eines 50%-Zuschlags auf unserem institutsspezifischen RWA-Messmodell (AMA) für operationelle Risiken in Bezug auf bekannte oder unbekannte Rechts-, Compliance- und sonstige operationelle Risikobereiche. Gemäss Informationen der FINMA beruht diese Entscheidung auf einem Vergleich zwischen den Verlusten in der jüngeren Vergangenheit und der Kapitalunterlegung für operationelle Risiken. Diese Beurteilung beruht nicht auf – und deckt sich nicht mit – dem gemäss IFRS verlangten Ansatz für rechtliche, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten sowie andere Kategorien von Rückstellungen und Eventualverpflichtungen. Die FINMA wird diesen Zuschlag periodisch im Hinblick auf mögliche Reduktionen überprüfen, abhängig von den vorgenommenen Rückstellungen sowie der Entwicklung der relevanten Rechtsfälle im Zeitverlauf.

Ab dem 4. Quartal 2013 führt dieser vorübergehende, von der FINMA angeordnete Zuschlag voraussichtlich zu zusätzlichen RWA für operationelle Risiken in Höhe von ungefähr
CHF 28 Milliarden, auf Basis sowohl einer stufenweisen als auch vollständigen Umsetzung von Basel III. Heute geht UBS davon aus, dass ihre Basel-III-Kernkapitalquote (CET1) durch diesen Effekt um 130 Basispunkte reduziert wird. Jedoch wird der erwähnte Beitrag von
100 Basispunkten im Zusammenhang mit der SNB-Zweckgesellschaft dazu führen, dass der Nettoeffekt auf die CET1-Quote auf Basis einer vollständigen Umsetzung im 4. Quartal eine Reduktion von ungefähr 30 Basispunkten sein wird.

  • Dass UBS in der Lage ist, diesen Vorgang abzufedern, zeigt auf exemplarische Weise die Vorteile ihrer starken Kapitalposition und ihrer branchenführenden Kapitalquoten, deren Aufbau für UBS ein Schwerpunkt darstellt.
  • Für 2014 strebt UBS unverändert eine Basel-III-Kernkapitalquote (CET1) von 13% an, und UBS bekräftigt erneut ihre Zielsetzung einer Ausschüttungsquote von über 50% nach Erfüllung ihres Kapitalziels. 
  • Ohne eine vollständige Streichung des oben genannten vorübergehenden Zuschlags wird sich die Zielsetzung von UBS, ab 2015 eine Eigenkapitalrendite für den Konzern von 15% zu generieren, um mindestens ein Jahr verzögern.

Für das 3. Quartal 2013 verzeichnete UBS einen den Aktionären zurechenbaren Reingewinn in Höhe von CHF 577 Millionen

Der den UBS-Aktionären zurechenbare Reingewinn belief sich im 3. Quartal 2013 auf
CHF 577 Millionen, gegenüber CHF 690 Millionen im 2. Quartal 2013. Der Geschäftsertrag vor Steuern betrug CHF 356 Millionen, verglichen mit CHF 1020 Millionen im Vorquartal. Der Ertrag auf Konzernebene sank um CHF 1128 Millionen, in erster Linie aufgrund des rückläufigen Erfolgs aus dem Zinsen- und Handelsgeschäft sowie dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft. Dies war teilweise auf die geringeren Kundenaktivitäten zurückzuführen. Der Ertragsrückgang konnte zum Teil durch den um CHF 463 Millionen verminderten Geschäftsaufwand kompensiert werden, vor allem infolge des geringeren Personal- und Sachaufwands. Ausserdem registrierte UBS einen Steuerertrag von CHF 222 Millionen, gegenüber einem Steueraufwand von CHF 125 Millionen im Vorquartal. Der den Inhabern von Preferred Notes zurechenbare Reingewinn belief sich auf null, im Vergleich zu
CHF 204 Millionen im Vorquartal. Das Ergebnis beinhaltet Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten in Höhe von CHF 586 Millionen. UBS geht davon aus, dass sich die diesbezüglichen Belastungen für 2014 weiterhin auf erhöhtem Niveau bewegen werden.

Wealth Management erzielte im 3. Quartal 2013 einen Vorsteuergewinn von CHF 555 Millionen, der damit verglichen mit CHF 557 Millionen im Vorquartal praktisch unverändert blieb. Der Geschäftsertrag ging um CHF 116 Millionen auf CHF 1837 Millionen zurück, was hauptsächlich auf niedrigere transaktionsbezogene Erträge aufgrund geringerer Kundenaktivität zurückzuführen war. Der Geschäftsaufwand verringerte sich um CHF 114 Millionen auf CHF 1282 Millionen, weil das 2. Quartal durch Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Grossbritannien belastet worden war. Im 3. Quartal wurden niedrigere Personalkosten durch eine Erhöhung der Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten teilweise neutralisiert. Bereinigt um Restrukturierungskosten stieg der Vorsteuergewinn um CHF 10 Millionen von CHF 607 Millionen auf CHF 617 Millionen. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen sank um 5 auf 85 Basispunkte, hauptsächlich bedingt durch die erwähnten niedrigeren transaktionsbezogenen Erträge. Alle Regionen trugen zu den Nettoneugeldzuflüssen von CHF 5,0 Milliarden bei, verglichen mit CHF 10,1 Milliarden im Vorquartal.

Wealth Management Americas erzielte im 3. Quartal 2013 einen Gewinn vor Steuern von
USD 218 Millionen, verglichen mit einem rekordhohen Vorsteuergewinn von USD 245 Millionen im Vorquartal. Bereinigt um Restrukturierungskosten sank der Vorsteuergewinn von
USD 256 Millionen im 2. Quartal auf USD 232 Millionen. Das Ergebnis des 3. Quartals 2013 wurde durch eine geringere Kundenaktivität, Handelsverluste sowie Wertberichtigungen für Kreditrisiken im Zusammenhang mit dem Municipals-Markt in Puerto Rico beeinflusst. Hinzu kamen Belastungen im Zusammenhang mit der teilweisen Auflösung eines bereits früher eingestellten Vorsorgeplans in den USA. Die Nettoneugeldzuflüsse verringerten sich von USD 2,8 Milliarden im Vorquartal auf USD 2,1 Milliarden. Dies war in erster Linie bedingt durch niedrigere Zuflüsse bei den neu rekrutierten Finanzberatern.

Die Investment Bank verzeichnete im 3. Quartal einen Gewinn vor Steuern von
CHF 251 Millionen, gegenüber CHF 775 Millionen im Vorquartal. Bereinigt um Restru-
kturierungskosten belief sich der Vorsteuergewinn auf CHF 335 Millionen, verglichen mit
CHF 806 Millionen. Sowohl Corporate Client Solutions als auch Investor Client Services verzeichneten niedrigere Erträge, was hauptsächlich die saisonale Verlangsamung der Markt- und Kundenaktivitäten widerspiegelt. Die risikogewichteten Aktiven (RWA) gemäss Basel III auf Basis einer vollständigen Umsetzung sanken von CHF 67 Milliarden per 30. Juni 2013 auf
CHF 59 Milliarden per 30. September 2013. Dies erfüllt unseren RWA-Zielwert von weniger als CHF 70 Milliarden.

Global Asset Management verbuchte im 3. Quartal 2013 einen Vorsteuergewinn von
CHF 118 Millionen, gegenüber CHF 138 Millionen im 2. Quartal. Der um Restrukturierungskosten bereinigte Vorsteuergewinn bezifferte sich auf CHF 130 Millionen, verglichen mit CHF 152 Millionen. Der Ertragsrückgang wurde durch den geringeren Geschäftsaufwand nur teilweise aufgefangen. Ohne Berücksichtigung der Mittelflüsse bei den Geldmarktfonds führten die Nettoneugeldabflüsse von Drittparteien in Höhe von
CHF 3,7 Milliarden sowie von Kunden von UBS Wealth Management in Höhe von
CHF 0,3 Milliarden zu Nettoabflüssen von CHF 3,9 Milliarden, verglichen mit CHF 1,3 Milliarden im Vorquartal.

Retail & Corporate erzielte im 3. Quartal 2013 einen Vorsteuergewinn von CHF 402 Millionen, gegenüber CHF 377 Millionen im Vorquartal. Bereinigt um Restrukturierungskosten stieg der Vorsteuergewinn von CHF 390 Millionen auf CHF 417 Millionen. Der Geschäftsertrag nahm im Berichtsquartal zu, was einen Gewinn aus dem Teilverkauf unserer Beteiligung an Euroclear sowie eine Reduktion des Geschäftsaufwands widerspiegelt. Das Wachstum des Nettoneugeldgeschäfts betrug positive 1,3% und enthält Nettozuflüsse sowohl von Firmen- als auch von Retailkunden.

Corporate Center – Core Functions verzeichnete im 3. Quartal einen Gewinn vor Steuern von negativen CHF 479 Millionen, verglichen mit negativen CHF 131 Millionen im Vorquartal. Bereinigt um den Gewinn aus der Veräusserung von Immobilien, Wertberichtigungen für eigene Verbindlichkeiten und Restrukturierungskosten resultierte ein Gewinn vor Steuern von negativen CHF 540 Millionen, verglichen mit negativen CHF 283 Millionen im Vorquartal. Im 3. Quartal fielen höhere Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten an. Die innerhalb Corporate Center – Core Functions verbleibenden Treasury-Einnahmen (nach Zuweisung an die Unternehmensbereiche) beliefen sich auf negative CHF 219 Millionen, verglichen mit negativen CHF 124 Millionen im Vorquartal.

Corporate Center – Non-core and Legacy Portfolio verzeichnete im 3. Quartal 2013 einen Gewinn vor Steuern von negativen CHF 693 Millionen, gegenüber negativen CHF 927 Millionen im Vorquartal. Das verbesserte Ergebnis war in erster Linie niedrigeren Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten im 3. Quartal und einer Wertminderung im Zusammenhang mit gewissen strittigen Forderungen zu verdanken, die im Vorquartal verbucht worden waren. Zudem ist im Ergebnis des 3. Quartals ein niedrigerer Gewinn aus der Neubewertung unserer Option für den Kauf des Eigenkapitalanteils an der SNB-Zweckgesellschaft enthalten.

Ergebnis der berichtspflichtigen Segmente und Corporate Center

Bilanz: Per 30. September 2013 belief sich unsere Bilanzsumme auf CHF 1049 Milliarden, was einem Rückgang um CHF 80 Milliarden gegenüber dem Stand per 30. Juni 2013 entspricht. Die finanzierten Vermögenswerte, bestehend aus den gesamten Aktiven abzüglich positiver Wiederbeschaffungswerte sowie Sicherheiten, die für negative Wiederbeschaffungswerte von ausserbörslich gehandelten Derivaten (OTC) hinterlegt wurden, verringerten sich um
CHF 23 Milliarden auf CHF 742 Milliarden. Hauptgründe dafür waren ein Rückgang der Collateral-Trading-Aktivitäten sowie Währungsschwankungen.

Kapitalbewirtschaftung: Unsere BIZ-Kernkapitalquote (CET1) gemäss Basel III auf Basis einer stufenweisen Umsetzung belief sich per 30. September 2013 auf 17,5%, was einem Anstieg um 1,3 Prozentpunkte seit dem 30. Juni 2013 entspricht. Unser BIZ-Kernkapital gemäss Basel III (CET1) auf Basis einer stufenweisen Umsetzung verminderte sich um CHF 0,4 Milliarden auf CHF 39,0 Milliarden, während sich unsere risikogewichteten Aktiven (RWA) um
CHF 20,3 Milliarden auf CHF 222,3 Milliarden verringerten, hauptsächlich aufgrund einer RWA-Reduktion für Kreditrisiken. Auf Basis einer vollständigen Umsetzung stieg unsere BIZ-Kernkapitalquote gemäss Basel III (CET1) um 0,7 Prozentpunkte auf 11,9%, da unser BIZ-Kernkapital (CET1) um CHF 0,8 Milliarden auf CHF 26,0 Milliarden und die RWA um
CHF 20,3 Milliarden auf CHF 218,9 Milliarden zurückgingen. Unser SRB Leverage Ratio auf Basis einer stufenweisen Umsetzung stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 4,2%.

Verwaltete Vermögen: Die verwalteten Vermögen des Konzerns bezifferten sich per Ende des
3. Quartals auf CHF 2339 Milliarden, was einem Rückgang um CHF 9 Milliarden gegenüber dem Vorquartal entspricht. Die verwalteten Vermögen bei Wealth Management erhöhten sich um
CHF 9 Milliarden auf CHF 871 Milliarden. Für diese Entwicklung verantwortlich waren die positive Marktentwicklung mit einem Anteil von CHF 17 Milliarden und die Nettoneugeldzuflüsse von
CHF 5 Milliarden, während sich Währungseffekte mit CHF 13 Milliarden negativ auswirkten. Wealth Management Americas verbuchte einen Rückgang der verwalteten Vermögen um
CHF 12 Milliarden auf CHF 831 Milliarden. In US-Dollar nahmen die verwalteten Vermögen um USD 27 Milliarden auf USD 919 Milliarden zu, was der positiven Marktentwicklung von
USD 25 Milliarden und den anhaltenden Zuflüssen von Nettoneugeldern zu verdanken war. Bei Global Asset Management gingen die verwalteten Vermögen um CHF 6 Milliarden auf
CHF 580 Milliarden per 30. September 2013 zurück, verglichen mit CHF 586 Milliarden per
30. Juni 2013. Dies war bedingt durch negative Währungseffekte im Umfang von
CHF 13 Milliarden sowie Nettoneugeldabflüsse und wurde durch die positive Marktentwicklung von CHF 13 Milliarden nur teilweise kompensiert.

Ausblick: Die Debatte um den US-Haushalt zu Beginn des vierten Quartals erinnerte daran, dass viele der grundlegenden Herausforderungen im Zusammenhang mit den strukturellen fiskalpolitischen und wirtschaftlichen Problemen nach wie vor nicht gelöst sind. Infolgedessen könnten im vierten Quartal des Jahres das Kundenvertrauen und die Kundenaktivitäten weiterhin negativ beeinflusst werden durch das Fehlen nachhaltiger und glaubwürdiger Fortschritte bei der ungelösten Staatsschuldenkrise in Europa und den Problemen im Bankensystem, die geldpolitischen und Haushaltsprobleme in den USA sowie den durchwachsenen Ausblick für das Weltwirtschaftswachstum. Wenn in diesen Punkten keine Fortschritte erzielt werden, sind weitere Ergebnisverbesserungen unter den herrschenden Marktbedingungen einmal mehr unwahrscheinlich. Dies wiederum würde bedeuten, dass das Ertragswachstum, die Nettozinsmargen sowie die Nettoneugeldentwicklung unter Druck geraten. Nichtsdestotrotz gehen wir davon aus, dass unser Wealth Management auch zukünftig Nettoneugelder anziehen wird, gestützt auf das anhaltende Vertrauen bestehender und neuer Kunden, und dass die ergriffenen Massnahmen den langfristigen Erfolg des Unternehmens gewährleisten und nachhaltige Renditen für unsere Aktionäre generieren werden.

¹ Sofern nicht anders angegeben, sind in den «bereinigten» Zahlen für den Konzern und die Unternehmensbereiche folgende Positionen, soweit anwendbar, nicht enthalten: Verlust für den Konzern auf eigenen Verbindlichkeiten, die als finanzielle Verpflichtungen zum Fair Value bilanziert sind, von CHF 147 Millionen im 3. Quartal 2013 (Gewinn auf eigenen Verbindlichkeiten von CHF 138 Millionen im 2. Quartal 2013), Gewinn für den Konzern aus der Veräusserung von Immobilien in Höhe von CHF 207 Millionen (Gewinn aus der Veräusserung von Immobilien in Höhe von CHF 19 Millionen im 2. Quartal 2013) und Nettorestrukturierungskosten von CHF 188 Millionen für den Konzern im 3. Quartal 2013 (Nettokosten von CHF 140 Millionen im 2. Quartal 2013). ² Basel-III-Zahlen sind gemäss BIZ-Basel III, sofern nicht anders angegeben. 3 Siehe Abschnitt «Leistungsmessung» unseres Geschäftsberichts 2012 zu den Definitionen unserer Kennzahlen zur Leistungsmessung. 4 Scorpio Partnership Private Banking Benchmark 2013 – Banken mit verwalteten Vermögen von mehr als USD 1 Billion.

Der Quartalsbericht für das 3. Quartal 2013, der Aktionärsbrief, die Medienmitteilung und die Folienpräsentation von UBS können ab Dienstag, 29. Oktober, 06.45 (MEZ), unter www.ubs.com/quartalsbericht abgerufen werden.

Die Präsentation von UBS zum Ergebnis des 3. Quartals 2013 findet am Dienstag, 29. Oktober, statt. Das Ergebnis wird präsentiert von Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer, Tom Naratil, Group Chief Financial Officer, Caroline Stewart, Global Head of Investor Relations, und Hubertus Kuelps, Group Head of Communications & Branding.

Zeit

  • 09.00 MEZ
  • 08.00 GMT
  • 04.00 US EDT

Hinweis: Die Präsentation des UBS-Ergebnisses und die Fragerunde werden nur in Ton via Webcast (NICHT Video) übertragen. Auf www.ubs.com/quartalsbericht steht eine synchronisierte Powerpoint-Präsentation zur Verfügung.

Webcast-Aufzeichnungen: Eine Audio-Aufzeichnung des Webcast wird am 29. Oktober 2013 ab 12.00 (MEZ) verfügbar sein. Eine in Kapitel eingeteilte auf Abruf verfügbare Version des Webcast wird ab 18.00 (MEZ) zur Verfügung stehen.

Medienkontakt
Schweiz: +41-44-234 85 00
Grossbritannien: +44-207-567 47 14
Americas: +1-212-882 58 57
APAC: +852-297-1 82 00

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Hinweis betreffend zukunftsgerichteter Aussagen
Dieses Dokument enthält «zukunftsgerichtete Aussagen», unter anderem Prognosen des Managements zur finanziellen Performance von UBS sowie Aussagen über erwartete Auswirkungen von Transaktionen und strategischen Initiativen in Bezug auf das Geschäft und die künftige Entwicklung von UBS. Während diese zukunftsgerichteten Aussagen die Einschätzung und Erwartungen von UBS zu den vorgenannten Themen widerspiegeln, können Risiken, Unsicherheiten und andere wichtige Faktoren die tatsächlich eintretenden Entwicklungen und Ergebnisse beeinflussen und dazu führen, dass diese wesentlich von den Erwartungen von UBS abweichen. Hierzu gehören u.a.: (1) der Grad des Erfolgs bei der Umsetzung der organisatorischen Änderungen und strategischen Pläne von UBS, der Effizienzinitiativen sowie der geplanten Verringerung der risikogewichteten Aktiven nach Basel III und ob diese Pläne und Änderungen nach ihrer Implementierung die erwartete Wirkung zeigen werden; (2) die Entwicklung der Märkte, auf denen UBS tätig ist oder von denen UBS abhängt, inklusive Schwankungen an den Wertpapiermärkten, der Liquidität, Risikoprämien, Wechselkurse und Zinsen, sowie Auswirkungen des Wirtschaftsumfelds und von Marktentwicklungen auf die finanzielle Position bzw. die Bonität von Kunden und Gegen­parteien von UBS; (3) Änderungen der Verfügbarkeit von Kapital und Finanzierung, inklusive Änderungen der Risikoprämien und Ratings von UBS; (4) ­Änderungen der Finanzgesetzgebung und Regulierung in der Schweiz, den USA, in Grossbritannien und auf anderen bedeutenden Finanzplätzen, die möglicherweise zu strengeren Kapital- und Liquiditätsanforderungen oder zusätzlichen Steueranforderungen und Vergütungsbeschränkungen führen; (5) mögliche Änderungen der Rechtsform oder des Buchungsmodells des UBS-Konzerns infolge von in Kraft gesetzten, vorgeschlagenen oder künftigen gesetz­lichen oder regulatorischen Anforderungen, einschliesslich Kapitalanforderungen, der vorgeschlagenen Anforderung an ausländische Banken, Zwischenholding-Gesellschaften für ihr Geschäft in den USA einzurichten sowie Abwicklungsanforderungen; (6) die Änderung der Wettbewerbsposition von UBS, einschliesslich Unterschieden bei regulatorischen Kapital- und sonstigen Anforderungen auf bedeutenden Finanzplätzen, die sich nachteilig auf die Konkurrenzfähigkeit von UBS in bestimmten Geschäftsfeldern auswirken; (7) die Haftung von UBS oder mögliche Einschränkungen oder Strafen, welche die Aufsichtsbehörden UBS infolge von Rechts­streitigkeiten, vertraglichen Forderungen und regulatorischen Untersuchungen auferlegen; (8) die Folgen von steuerlichen oder regulatorischen Entwicklungen für das grenzüberscheitende Geschäft von UBS und dementsprechende mögliche Änderungen von ­Weisungen und Grundsätzen von UBS; (9) die Fähigkeit von UBS, Mitarbeiter für sich zu gewinnen und an sich zu binden, die für die Ertragsgenerierung sowie die Führung, Unterstützung und Kontrolle ihrer Geschäftsbereiche erforderlich ist und die möglicherweise durch Wettbewerbsfaktoren, u.a. die Vergütungspolitik, beeinflusst wird; (10) Änderungen der Rechnungs­legungsstandards oder -grundsätze und Bilanzierungsbestimmungen oder deren Aus­legungen, die den Ausweis von Gewinnen oder Verlusten, die Bewertung des Goodwill und andere Aspekte beeinflussen; (11) Grenzen der Effizienz der UBS-internen Prozesse für Risikomanagement, -kontrolle, -messung und -prognose sowie von Finanzmodellen im Allgemeinen; (12) die Fähigkeit von UBS bei technologischen Entwicklungen mit der Konkurrenz Schritt halten zu können, namentlich im Handelsgeschäft; (13) operatives Versagen wie Betrug, unautorisierte Handelsgeschäfte und Systemausfälle; und (14) die Folgen, die diese oder andere Faktoren oder nicht absehbare Ereignisse für die Reputation der Bank haben können sowie deren Folgewirkungen auf unser Geschäft und unsere Performance. Unsere geschäftlichen und finanziellen Ergebnisse ­können auch von anderen, in bisherigen und zukünftigen Berichten und Pflichtmeldungen – u.a. an die US Securities and Exchange Commission (SEC) – identifizierten Faktoren nachteilig beeinflusst werden. Weitere Informationen zu diesen Faktoren finden sich in Dokumenten von UBS und Pflichtmeldungen, u.a. dem auf Formular 20-F erstellten Jahresbericht für das am 31. Dezember 2012 zu Ende gegangene Geschäftsjahr, die UBS bei der SEC eingereicht hat. UBS ist nicht verpflichtet (und lehnt ausdrücklich jede Verpflichtung ab), ihre zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund von neuen Informationen, künftigen Ereignissen oder aus anderen Gründen anzupassen.

Rundungsdifferenzen
Die Summe der in diesem Dokument ausgewiesenen Zahlen stimmt möglicherweise nicht genau mit den in den Tabellen und im Text dargestellten Gesamtbeträgen überein. Prozentangaben und Veränderungen von Prozentangaben werden mittels der gerundeten Zahlen, die in den Tabellen und im Text dargestellt sind, berechnet und können von einem Wert, der auf nicht gerundeten Zahlen basiert, abweichen.

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