UBS News


UBS mit einem den Aktionären zurechenbaren Reingewinn von CHF 1,3 Milliarden im 4. Quartal. Konzernergebnis 2010 von CHF 7,2 Milliarden

Zürich / Basel | | Quarterly Results

 

  • 2010 betrug der den UBS-Aktionären zurechenbare Reingewinn CHF 7,2 Milliarden verglichen mit einem Reinverlust von CHF 2,7 Milliarden 2009. Verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 1.87 verglichen mit einem negativen Wert von CHF 0,75 im Jahr 2009 und Eigenkapitalrendite (ROE) von 15,9% für 2010, verglichen mit negativen 7,8% Ende des Vorjahres.
  • Im Laufe des Jahres 2010 stieg unsere BIZ-Kernkapitalquote (Tier 1) von 15,4% auf 17,7% und unsere BIZ Core Tier 1 Capital Ratio erhöhte sich auf 15,3% verglichen mit 11,9% Ende 2009. Wir werden weiterhin Gewinne einbehalten, um unsere Kapitalanforderungen zu erfüllen und 2010 keine Dividende ausbezahlen.
  • Kosten unter Kontrolle gehalten und Zielvorgabe bei den Fixkosten von CHF 20 Milliarden eingehalten.

  • Pool für leistungsabhängige Boni 2010 um 10% auf CHF 4,3 Milliarden reduziert, gegenüber CHF 4,8 Milliarden im Vorjahr.

  • Im 4. Quartal 2010 belief sich der den UBS-Aktionären zurechenbare Reingewinn auf CHF 1 290 Millionen; das verwässerte Ergebnis pro Aktie betrug CHF 0.33. Dabei wurden deutlich weniger latente Steueransprüche aktiviert, nämlich CHF 149 Millionen, verglichen mit CHF 825 Millionen im 3. Quartal.

  • Erhöhter Gewinn vor Steuern im 4. Quartal von CHF 1161 Millionen, verglichen mit CHF 818 Millionen im 3. Quartal. Diese Steigerung ist auf die vermehrte Kundenaktivität in sämtlichen Unternehmensbereichen zurückzuführen und reflektiert höhere Wertberichtigungen für Kreditrisiken von CHF 164 Millionen, Verluste auf eigenen Verbindlichkeiten von CHF 509 Millionen sowie höhere allgemeine und Verwaltungskosten.

  • Branchenführende BIZ-Kernkapitalquote von 17,7%, gegenüber 16,7% im 3. Quartal.

  • BIZ Core Tier 1 Capital Ratio stieg von 14,2% im 3. Quartal auf 15,3%.

  • Nettoneugeldsituation stabilisiert, Nettoneugeldzufluss von CHF 7,1 Milliarden im 4. Quartal. Zuflüsse aus allen Asset-Gathering-Einheiten.

  • Unsere Unternehmensbereiche: Wealth Management mit stabilem Vorsteuergewinn. Retail & Corporate mit geringerem Reingewinn aufgrund höherer Wertberichtigungen für Kreditverluste, Positive Ertragsdynamik bei Wealth Management Americas, trotz einem Verlust vor Steuern als Folge von Rückstellungen für Rechtsfälle. Markante Zunahme der Nettoneugeldzuflüsse auf CHF 3,4 Milliarden. Steigerung des Vorsteuergewinns von 18% bei Global Asset Management. Verbessertes Ergebnis bei der Investment Bank gegenüber dem 3. Quartal, mit einer Ertragssteigerung um 17%.

  • Die Bilanz verringerte sich um 10% und die risikogewichteten Aktiven reduzierten sich im 4. Quartal um 5%.

Zürich/Basel, 8. Februar 2011 - Group CEO Oswald J. Grübel zum Ergebnis des 4. Quartals: "Zwar haben wir im vergangenen Jahr klare Fortschritte erzielt, doch wir sind uns bewusst, dass wir unsere Ergebnisse weiter verbessern müssen."

Zurechenbarer Reingewinn von CHF 1 290 Millionen im 4. Quartal 2010

UBS weist für das 4. Quartal einen den UBS-Aktionären zurechenbaren Reingewinn von CHF 1 290 Millionen aus, verglichen mit einem Reingewinn von von CHF 1 664 Millionen im 3. Quartal. Das Konzernergebnis umfasst Verluste auf eigenen Verbindlichkeiten in Höhe von CHF 509 Millionen, Wertberichtigungen für Kreditrisiken von CHF 164 Millionen sowie eine Aktivierung von latenten Steueransprüchen von CHF 149 Millionen. Diese liegt bedeutend unter der im 3. Quartal erfassten Aktivierung von CHF 825 Millionen. Die Rückstellungen für Rechtsfälle auf Konzernebene betrugen CHF 230 Millionen.

Der Vorsteuergewinn im Wealth Management betrug CHF 488 Millionen, gegenüber CHF 492 Millionen im Vorquartal. Ohne einen Aufwand von CHF 40 Millionen zur Rückerstattung von Kosten der Schweizer Regierung im Zusammenhang mit dem US-Crossborder-Fall stieg der Vorsteuergewinn um CHF 36 Millionen (7%) gegenüber dem 3. Quartal. Die Erträge nahmen trotz der Stärke des Schweizer Frankens um 3% auf CHF 1 803 Millionen zu, gegenüber CHF 1 759 Millionen im 3. Quartal. Zurückzuführen ist dies auf erhöhte Handelsaktivitäten der Kunden. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen stieg gegenüber dem 3. Quartal um 3 auf 92 Basispunkte. Gründe dafür waren die um 2% höheren Erträge aufgrund regerer Kundenaktivitäten sowie ein um 1% geringeres Durchschnittsvolumen verwalteter Vermögen.. Trotz der guten Anlageperformance gingen die verwalteten Vermögen zurück, da der Schweizer Frankens gegenüber dem Euro und dem US-Dollar an Wert gewann. Über 60% der von Wealth Management verwalteten Vermögen sind entweder in Euro oder US-Dollar denominiert. Die Netto-Neugeldzuflüsse waren im 4. Quartal sehr gering, verglichen mit CHF 1,0 Milliarden im 3. Quartal. Zuflüsse verzeichneten die Region Asien/Pazifik, die Emerging Markets und weltweit die Ultra-High-Net-Worth-Kunden. Die Kosten erhöhten sich um 4% auf CHF 1 315 Millionen, gegenüber CHF 1 267 Millionen im Vorquartal.

Die Erträge von Retail & Corporate gingen von CHF 966 Millionen im 3. Quartal auf CHF 931 Millionen zurück. Der Vorsteuergewinn belief sich auf CHF 387 Millionen, gegenüber CHF 446 Millionen im Vorquartal. Darin kommen in erster Linie die höheren Wertberichtigungen für Kreditrisiken zum Ausdruck. Die Wertberichtigungen für Kreditrisiken erhöhten sich von CHF 7 Millionen im 3. Quartal auf CHF 63 Millionen, was vorwiegend auf Rückstellungen für Kreditverluste im Zusammenhang mit wenigen Kunden zurückzuführen ist. Ohne die Wertberichtigungen für Kreditrisiken stiegen die Erträge von CHF 973 Millionen im Vorquartal auf CHF 995 Millionen. Über das ganze Jahr gesehen fielen die Kreditverluste trotz dieser Entwicklung im 4. Quartal vergleichsweise niedrig aus: Im Gesamtjahr 2010 wurden Nettowertberichtigungen für Kreditrisiken von CHF 76 Millionen vorgenommen. Dies stellt gegenüber 2009 einen Rückgang von CHF 100 Millionen dar und ist Ausdruck der Qualität unseres Kreditportfolios.. Insbesondere als Folge erhöhter Abschreibungen im Bereich IT-Anlagen nahmen die Kosten um CHF 24 Millionen auf CHF 544 Millionen zu.

Wealth Management Americas wies einen Vorsteuerverlust von CHF 33 Millionen aus, gegenüber einem Verlust von CHF 47 Millionen im 3. Quartal. Die Erträge stiegen von CHF 1 338 Millionen im Vorquartal um 3% auf CHF 1 379 Millionen. In US-Dollar verbesserte sich der Geschäftsertrag um 7% auf den höchsten Stand seit dem 3. Quartal 2008. Belastet wurde das Quartalsergebnis durch Rückstellungen für Rechtsfälle in Höhe von CHF 152 Millionen. Die Neugeldzuflüsse bezifferten sich auf CHF 3,4 Milliarden, was einer beträchtlichen Verbesserung gegenüber den Zuflüssen von CHF 0,3 Milliarden im 3. Quartal entspricht. Darin zeigt sich die starke Leistung der Finanzberater, die seit mehr als einem Jahr bei UBS beschäftigt sind. Einschliesslich Zins- und Dividendenerträgen betrugen die Nettoneugeldzuflüsse CHF 8,8 Milliarden, gegenüber CHF 4,6 Milliarden im Vorquartal. Die Bruttomarge auf den verwalteten Vermögen verbesserte sich um 3 auf 80 Basispunkte. Grund hierfür ist eine Ertragssteigerung von 3% gegenüber dem Vorquartal. Die durchschnittlich verwalteten Vermögen blieben praktisch unverändert. Die Kosten erhöhten sich um 2% auf 1 412 Millionen.

Der Vorsteuergewinn von Global Asset Management bezifferte sich auf CHF 135 Millionen. Verglichen mit CHF 114 Millionen im 3. Quartal entspricht dies einer Zunahme um 18%. Den höheren Einnahmen bei den performanceabhängigen Gebühren, überwiegend im Bereich alternative und quantitative Anlagen, standen gestiegene Personalkosten gegenüber. Die Erträge stiegen von CHF 473 Millionen auf CHF 542 Millionen, was hauptsächlich den höheren performanceabhängigen Gebühren bei den alternativen und quantitativen Anlagen und in geringerem Mass dem globalen Immobiliengeschäft zu verdanken war. Die Nettoneugeldzuflüsse von Drittparteien, die durch Abflüsse in Höhe von CHF 2,8 Milliarden durch Kunden des Vermögensverwaltungsgeschäfts grösstenteils neutralisiert wurden, beliefen sich auf CHF 3,8 Milliarden Die Kosten betrugen CHF 407 Millionen, nach CHF 359 Millionen, und sind dem höheren Personal- und Sachaufwand zuzuschreiben.

Die Investment Bank erzielte nach einem Verlust von CHF 406 Millionen im 3. Quartal einen Vorsteuergewinn von CHF 75 Millionen. Das Ergebnis beinhaltet einen Verlust von CHF 509 Millionen auf eigenen Schuldtiteln, verglichen mit einem Verlust von CHF 387 Millionen im 3. Quartal, der teilweise auf die Verengung unserer Kreditspreads im Quartalsverlauf zurückzuführen ist. Die Erträge stiegen von CHF 1 842 Millionen im Vorquartal um 17% auf CHF 2 158 Millionen. Sämtliche Geschäftsbereiche trugen zur Ertragssteigerung bei. Im Investment Banking verdoppelten sich die Erträge infolge regerer Marktaktivitäten und eines höheren Marktanteils auf CHF 910 Millionen (Vorquartal: CHF 422 Millionen). Die Erträge im Bereich Equities nahmen von CHF 904 Millionen im 3. Quartal auf CHF 945 Millionen zu, wobei die Bereiche Cash, Derivate und aktiengebundene Produkte allesamt einen Zuwachs erzielten. In der Einheit Fixed Income, Currencies and Commodities lag der Ertrag nach einer Zunahme um 6% bei CHF 920 Millionen (Vorquartal: CHF 869 Millionen). Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Staatsverschuldung in Europa und die Auswirkungen der quantitativen Lockerung resultierten in einer höheren Volatilität. Entsprechend nahm auch die Risikobereitschaft der Kunden ab, namentlich im Anleihengeschäft, das einen Ertragsrückgang verzeichnete, und im Emerging-Markets-Bereich. Gleichzeitig profitierte unser Devisengeschäft davon.

Im Makrogeschäft stiegen die Einkünfte von CHF 291 Millionen auf CHF 372 Millionen, weil sich die Erträge im Devisengeschäft infolge der gestiegenen Kundenaktivitäten erhöhten. Das Emerging-Markets-Geschäft erlitt einen Ertragsrückgang von CHF 117 Millionen im 3. Quartal auf CHF 90 Millionen. Die Kosten sanken hauptsächlich aufgrund des niedrigeren Personalaufwands. Das Ergebnis der IB beinhaltete auch Wertberichtigungen in Höhe von CHF 108 Millionen, nachdem im 3. Quartal solche von CHF 35 Millionen aufgelöst worden waren. Verantwortlich hierfür waren unter anderem Wertminderungen unserer Positionen in Student Loan Auction Rate Securities. Die Investment Bank konzentriert sich weiterhin darauf, die Cost/Income Ratio kurzfristig zu reduzieren.

Der Vorsteuergewinn von Treasury und übrige Aktivitäten belief sich im 4. Quartal auf CHF 109 Millionen, verglichen mit CHF 219 Millionen im 3. Quartal.

Der den Minderheiten zurechenbare Reingewinn betrug CHF 21 Millionen, nachdem im Vorquartal noch ein Reinverlust von CHF 21 Millionen resultiert hatte.

Ergebnis der Unternehmensbereiche

Nettoneugelder und verwaltete Vermögen

Wealth Management – Der Nettoneugeldzufluss war nach Zuflüssen von CHF 1,0 Milliarden im Vorquartal sehr gering, mit weiteren Nettozuflüssen in der Region Asien/Pazifik, den Emerging Markets und weltweit im Ultra-High-Net-Worth-Segment.

Wealth Management Americas – Die Nettoneugeldzuflüsse bezifferten sich auf CHF 3,4 Milliarden, nachdem im 3. Quartal noch Abflüsse über CHF 0,3 Milliarden zu verzeichnen waren.

Global Asset Management – Der Nettoneugeldzufluss belief sich im 4. Quartal auf CHF 1 Milliarde, nach sehr geringen Zuflüssen im Vorquartal.

Die verwalteten Vermögen betrugen per 31. Dezember 2010 CHF 2 152 Milliarden gegenüber CHF 2 180 Milliarden am 30. September 2010. Die positive Marktentwicklung und die Nettoneugeldzuflüsse wurden durch die Abwertung des US-Dollar und des Euro zum Schweizer Franken neutralisiert. Von den verwalteten Vermögen entfielen CHF 904 Milliarden auf Wealth Management & Swiss Bank (davon CHF 768 Milliarden auf Wealth Management und CHF 136 Milliarden auf Retail & Corporate), CHF 689 Milliarden auf Wealth Management Americas und CHF 559 Milliarden auf Global Asset Management.

Kapital und Bilanz

Unsere BIZ-Kernkapitalquote (Tier 1) stieg das siebte Quartal in Folge: Am 31. Dezember 2010 betrug sie 17,7%, nach 16,7% am Ende des 3. Quartals. Im selben Zeitraum erhöhte sich auch unsere BIZ Core Tier 1 Capital Ratio von 14,2% auf 15,3%. Die risikogewichteten Aktiven verringerten sich um 5%, vorwiegend aufgrund von Wechselkursentwicklungen. Die Bilanz verringerte sich um 10% auf CHF 1 317 Milliarden (Vorquartal: CHF 1 461 Milliarden).

Ausblick

Im ersten Quartal rechnen wir mit einer gewissen Verbesserung beim Handelsergebnis in der Investment Bank im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Perioden. Dies wird jedoch wie immer grösstenteils von den herrschenden Marktbedingungen abhängen sowie vom Geschäftsvolumen, das unsere Kunden mit uns tätigen. Wir haben in gewisse Bereiche des Wertpapierhandels investiert und erwarten, dass sich dies im späteren Jahresverlauf auszahlen wird. Beim Investment Banking Department (IBD) sind die Vorzeichen im Beratungsgeschäft vielversprechend. Für das kommende Quartal gehen wir nicht davon aus, dass das IBD an das starke, durch saisonale Faktoren begünstigte Viertquartalsergebnis anknüpfen kann, jedenfalls nicht im Beratungsgeschäft. Im Wealth Management und Asset Management dürfte die Kundenaktivität im ersten Quartal höher sein als im vierten, was den transaktionsbasierten Erträgen in diesen Unternehmensbereichen Auftrieb verleihen sollte. Wir sind auch zuversichtlich, dass die insgesamt positive Entwicklung bei den Nettoneugeldzuflüssen im ersten Quartal anhalten wird. Für das Gesamtjahr rechnen wir beim Nettoneugeld mit einer spürbaren Verstärkung des Aufwärtstrends.

Die Medienmitteilung ist verfügbar unter www.ubs.com/media

Weitere Informationen zum UBS-Quartalsergebnis unter www.ubs.com/investors:
• Finanzbericht für das 4. Quartal 2010
• Powerpoint-Präsentation für das 4. Quartal 2010
• Aktionärsbrief (Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch)

Webcast

Die Präsentation der Finanzergebnisse durch Oswald J. Grübel, Chief Executive Officer, John Cryan, Group Chief Financial Officer, und Caroline Stewart, Global Head of Investor Relations, wird am 8. Februar 2011 auf dem Internet unter www.ubs.com/investors zu folgenden Zeiten live übertragen:

* 9.00 Uhr MEZ

* 8.00 Uhr GMT

* 3.00 Uhr US EST


Eine Aufzeichnung der Präsentation ist am 08. Februar ab 14.00 Uhr MEZ verfügbar.

Cautionary Statement Regarding Forward-Looking Statements
This release contains statements that constitute “forward-looking statements,” including but not limited to management’s outlook for UBS’s financial performance and statements relating to the anticipated effect of transactions and strategic initiatives on UBS’s business and future development. While these forward-looking statements represent UBS’s judgments and expectations concerning the matters described, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from UBS’s expectations. Additional information about those factors is set forth in documents furnished and filings made by UBS with the US Securities and Exchange Commission, including UBS’s financial report for fourth quarter 2010 and UBS’s Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2009. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any obligation to) update or alter its forward-looking statements, whether as a result of new information, future events or otherwise.

Rounding
Numbers presented throughout this release may not add up precisely to the totals provided in the tables and text. Percentages and percent changes are calculated based on rounded figures displayed in the tables and text and may not precisely reflect the percentages and percent changes that would be derived based on figures that are not rounded.