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UBS Generalversammlung: Vorankündigung von Kernelementen der Erstquartalsergebnisse, weiterer Kostensparmassnahmen und der Strategie

Zürich / Basel | | Price Sensitive Information

Die Rede von Oswald J. Grübel, Group CEO, anlässlich der heutigen Generalversammlung in Zürich beinhaltet folgende Hauptbotschaften und Finanzinformationen:

  • UBS rechnet für das erste Quartal mit einem ihren Aktionären zurechenbaren Verlust von knapp CHF 2 Milliarden. Dies nach einem negativen Beitrag von insgesamt zirka CHF 3,9 Milliarden, aufgrund von Verlusten auf den bereits ausgewiesenen illiquiden Risikopositionen, Rückstellungen für Kreditrisiken sowie aufgrund von Preisanpassungen auf den letzten Positionen, die an die Schweizerische Nationalbank übertragen wurden. Der Ausblick für die verbleibenden Risikopositionen hat sich nur unwesentlich verändert.

  • Dank einer weiteren Reduktion der Bilanzsumme und den risikogewichteten Aktiven rechnet UBS trotz des Quartalsverlustes mit einer Kernkapitalquote von ungefähr 10% per Ende März 2009.

  • Trotz anfänglich positiver Zeichen schliesst UBS das erste Quartal insgesamt mit einem Netto-Neugeldabfluss ab. Für den Unternehmensbereich Wealth Management & Swiss Bank resultierte ein Netto-Abfluss von rund CHF 23 Milliarden. Verzeichnet wurden die Abflüsse vor allem seit Bekanntgabe der Einigung mit US-Behörden bezüglich der Untersuchungen über die grenzüberschreitenden Bankdienstleistungen für US Kunden. Andererseits erzielte Wealth Management Americas ein positives Ergebnis, mit Netto-Neugeldzuflüssen von rund CHF 16 Milliarden.

  • Um ihre Grösse den veränderten Marktbedingungen und dem reduzierten Geschäft anzupassen, plant UBS bis Ende 2010 Einsparungen von rund CHF 3,5 bis 4 Milliarden gegenüber ihrer Kostenbasis von 2008.

  • UBS wird Einsparpotenziale in sämtlichen Bereichen ausschöpfen. Ein erheblicher Stellenabbau ist leider unausweichlich. UBS geht davon aus, dass die Anzahl der Mitarbeitenden bis 2010 auf rund 67'500 fallen wird. Per Ende März 2009 beschäftigte UBS rund 76'200 Mitarbeiter in über 50 Ländern. Auch die Schweiz wird von diesem Stellenabbau betroffen sein.

  • UBS wird ihr Kerngeschäft - das Wealth Management und das Schweizer Bankgeschäft - auch in Zukunft mit ihrer globalen Expertise im Investmentbanking und im Asset Management kombinieren. Die Risiken werden weiter reduziert.

  • UBS wird sich aus risikoreichen und aus wenig Erfolg versprechenden Geschäftsfeldern zurückziehen. Die Bank überprüft derzeit ihre Aktivitäten, um klar zu entscheiden, in welchen Bereichen sie aktiv bleiben wird und wachsen und aus welchen sie aussteigen wird.

  • Aus der Rede von Oswald Grübel: Wir wissen, wo wir ansetzen müssen. Der Weg zurück zum Erfolg wird lang sein, und wir dürfen keine kurzfristigen Befreiungsschläge erwarten, sondern werden Schritt um Schritt konsequent und diszipliniert vorwärts gehen."

  • Die Ansprachen zur Generalversammlung sind unter www.ubs.com/agm erhältlich. Weitere Details zu den Ergebnissen des ersten Quartals, den Kostensparmassnahmen und der Strategie werden am 5. Mai 2009 veröffentlicht.