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UBS mit Verlust von CHF 11 535 Millionen für das 1. Quartal, Ergebnis entspricht der Vorankündigung vom 1. April 2008

Zürich / Basel | | Quarterly Results

Erstes Quartal 2008

  • Den Aktionären zurechenbarer Reinverlust von CHF 11 535 Millionen im 1. Quartal, zum Vergleich: Reingewinn von CHF 3031 Millionen im 1. Quartal 2007

  • Neugelder in den beiden Wealth-Management-Einheiten von CHF 5,6 Milliarden; Business Banking Switzerland verzeichnet Abgänge von netto CHF 1,9 Milliarden und Global Asset Management verbucht Nettoabflüsse von CHF 16,5 Milliarden

Positionen im Zusammenhang mit dem US-Hypothekenmarkt

Wie am 1. April angekündigt, wird die Einheit Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) belastet durch Verluste von rund USD 19 Milliarden auf Positionen im US-Immobilienmarkt und gewissen strukturierten Krediten - Veräusserungen und Abschreibungen führten zu einem Abbau der Risikopositionen

Stärkung der Kapitalkraft

Nach der bereits im April emittierten Hybridanleihe von EUR 1 Milliarde und der voraussichtlich im Juni abgeschlossenen Bezugsrechtsemission von CHF 15 Milliarden erhöht sich die Tier-1-Ratio auf Pro-forma-Basis auf 11,8% und die Gesamtkapitalquote auf 15,6% - diese Werte zählen zu den höchsten der Branche

Ausblick

UBS rechnet mit weiterhin schwierigen Bedingungen für die Finanzindustrie - mit einem anhaltend ungünstigen Weltwirtschaftsklima, Abbau der Fremdfinanzierung durch private und institutionelle Anleger, langsameren Vermögenswachstum sowie rückläufigen Handels- und Kapitalmarktvolumen. Dies verlangt von UBS, dass sie ihre Kosten, Ressourcen und Kapazitäten sehr aktiv bewirtschaftet

UBS meldet für das 1. Quartal 2008 einen den Aktionären zurechenbaren Reinverlust auf Konzernebene von CHF 11 535 Millionen. Dieses Ergebnis entspricht dem am 1. April 2008 von UBS angekündigten Verlust von CHF 12 Milliarden.

Das 1. Quartal gestaltete sich aus diversen Gründen schwierig:

  • Die Abwärtsspirale am Markt für US-Hypotheken und damit zusammenhängende Instrumente drehte sich im 1. Quartal immer schneller und erfasste auch andere strukturierte Kreditpositionen. Diese Entwicklung führte zu Verlusten von rund USD 19 Milliarden auf den betroffenen Beständen im 1. Quartal (weitere Details siehe Anmerkung 3 in der ungeprüften Konzernrechnung im Finanzbericht per 31. März 2008 sowie Seite 7 dieser Medienmitteilung zum Ergebnis von FICC).

  • Das Quartal war zudem gekennzeichnet durch rückläufige Kapitalmarktaktivitäten, eine drastische Verminderung des M&A-Volumens sowie fallende Wertschriftenkurse.

  • Im Verlauf des 1. Quartals fand eine Abschwächung des US-Dollars sowie des britischen Pfunds gegenüber dem Schweizer Franken statt. UBS weist ihre Finanzzahlen in CHF aus.

Angesichts der Marktverhältnisse und mit Ausnahme der zusätzlichen Verluste auf den Positionen, die von den US-Hypotheken- und Kreditmarktturbulenzen betroffen sind, war die Ertragslage in den meisten Geschäftseinheiten zufriedenstellend. UBS gelang es zudem, die kontrollierbaren Kosten zu senken.

Während die Gewinne im Wealth und Asset Management sowie im Business Banking Switzerland im Vergleich zum 4. Quartal 2007 zurückgingen, blieben sie in absoluten Zahlen hoch. Die verwalteten Vermögen - und damit die vermögensabhängigen Erträge - gingen gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 13% zurück. Gründe dafür waren die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber den Hauptwährungen, in denen die verwalteten Vermögen denominiert sind (US-Dollar, Euro und britische Pfund) sowie die in den letzten zwei Quartalen rückläufigen Aktienindizes.

In der Investment Bank nahmen die Erträge im Beratungs- und Kapitalmarktgeschäft im Vergleich zum 1. Quartal 2007 deutlich ab, nachdem das globale Kommissionsvolumen um über 40% geschrumpft war. Das Aktiengeschäft wurde beeinträchtigt durch ein deutlich schwächeres Ergebnis im Eigenhandel sowie tiefere Erträge im Geschäft mit ausserbörslich gehandelten Derivaten, wie zum Beispiel OTC-Kontrakten, und aktiengebundenen Instrumenten. Die höheren Erfolgsbeiträge in den Bereichen Cash-Aktien, börsengehandelte Derivate und Prime Brokerage konnten dieser Entwicklung nur teilweise entgegenwirken. Obwohl der Handelserfolg in den meisten FICC-Bereichen schwach ausfiel, gab es auch Ausnahmen, darunter das Zinsgeschäft, das auf ein starkes Quartal zurückblickt, gestützt auf das europäische Swap- und Optionsgeschäft sowie den Handel mit Regierungsanleihen. Der Devisenhandel profitierte von höheren Volumen und starker Kundennachfrage. Im Rohstoffgeschäft wurden die tieferen Einkünfte im Energiehandel durch das gute Abschneiden in anderen Bereichen ausgeglichen, zum Beispiel bei den Metallen.

Im gesamten Konzern gingen die Personalkosten gegenüber dem 1. Quartal 2007 und dem 4. Quartal 2007 zurück. Der Personalaufwand wurde in den meisten Kategorien reduziert, trotz Abgangsentschädigungen im Zusammenhang mit der vor kurzem erfolgten Umstrukturierung der Investment Bank. Der Sachaufwand nahm in allen Bereichen - ausgenommen Rückstellungen - ab, nämlich um 20% gegenüber dem 4. Quartal 2007 und um 8% im Vergleich zum 1. Quartal 2007. Diese Kosteneinsparungen wurden jedoch durch vermehrte Rückstellungen für Rechtsfälle sowie die damit verbundenen Anwaltskosten wieder neutralisiert, was dazu führte, dass sich der Sachaufwand im Vergleich zum 1. Quartal 2007 erhöhte.

Als Folge der im 1. Quartal 2008 beobachteten Ausweitung der Kreditspreads belief sich der Erfolg aus dem Handelsgeschäft der Investment Bank mit eigenen Krediten auf CHF 2103 Millionen. Diese Gewinne werden wegfallen, sollten sich die Kreditspreads für UBS in Zukunft wieder verengen. Die buchhalterische Behandlung der am 5. März 2008 ausgegebenen Pflichtwandelanleihe (Mandatory Convertible Notes, MCNs) ergab einen einmaligen Gewinn von CHF 3860 Millionen, der dem Corporate Center gutgeschrieben wurde.

Stärkung der Kapitalbasis
Die im März ausgegebenen MCNs in Höhe von CHF 13 Milliarden sind in der Tier-1-Ratio für das 1. Quartal 2008 enthalten. Zwei zusätzliche, im April getroffene Massnahmen werden im 2. Quartal wirksam. UBS emittierte Perpetual Preferred Securities im Umfang von EUR 1 Milliarde, die jetzt Bestandteil des Tier-1-Kapitals bilden. An der Generalversammlung vom 23. April stimmten die Aktionäre der vom Verwaltungsrat beantragten Bezugsrechtsemission zu, was UBS eine Kapitalerhöhung um weitere rund CHF 15 Milliarden ermöglicht, die von vier führenden internationalen Banken bereits vollumfänglich garantiert ist. Unter Berücksichtigung dieser beiden Massnahmen sowie der Reduktion der risikogewichteten Aktiven ergäbe sich für UBS per 31. März eine Tier-1-Ratio auf Pro-forma-Basis von 11,8% und eine Gesamtkapitalquote von 15,6% - eine der höchsten innerhalb der Gruppe von Konkurrenten, mit denen UBS sich vergleicht.

Nachfolgend der zeitliche Ablauf der Bezugsrechtsemission:

27. Mai 2008

Ex-Datum für Bezugsrechte sowie Beginn Bezugsrechtshandel und -ausübung

9. Juni 2008

Ende des Bezugsrechtshandels

12. Juni 2008

Ende der Bezugsrechtsausübung

13. Juni 2008

Erster Handelstag für die neu ausgegebenen Aktien

17. Juni 2008

Zahlung und Buchung

Abbau des Risikoengagements
UBS hat ihr Risikoengagement seit dem 3. Quartal 2007 substanziell abbauen können. Die Positionen im Zusammenhang mit dem US-Subprime-Markt reduzierten sich um rund 60%; sowohl durch Veräusserungen als auch durch Abschreibungen wurde der Bestand an Engagements in weiteren US-Wohn- und Gewerbeimmobilien verringert. Die Risikokonzentrationen und das Gesamtengagement von UBS per 31. März 2008 sind auf Seiten 18 bis 23 im Finanzbericht des 1. Quartals 2008 detailliert dargestellt.

Im 1. Quartal 2008 reduzierte UBS ausserdem ihre Bilanz durch einen beschleunigten Abbau von Handelsbeständen ihrer Investment Bank.

Gemäss CEO Marcel Rohner zeigen diese Massnahmen Wirkung: «Wir haben nach Eintreten der Verluste sofort reagiert und sehen bereits konkrete Resultate. Obwohl unser Engagement nach wie vor veränderlichen Marktbedingungen unterworfen ist, stossen diese Wertschriften in gewissen Teilbereichen und zu den aktuellen Bewertungen wieder auf Nachfrage. Daneben haben wir an unseren Methoden zur Risikomessung einige Verbesserungen vorgenommen, und die erste Phase des Umbaus unseres FICC-Geschäfts ist abgeschlossen. Die Führungsstruktur wurde vereinfacht, und die Bereiche, aus denen wir uns zurückziehen wollen, sind identifiziert. Die entsprechenden Positionen werden heute innerhalb eines speziellen Workout-Portfolios getrennt bewirtschaftet.»

Wie bereits am 1. April angekündigt, wird in einem weiteren Schritt ein grosser Teil dieses Portfolios in eine neue Einheit überführt, deren Errichtung zurzeit im Gang ist. Damit beabsichtigt UBS, ihr Engagement so abzubauen, dass für ihre Aktionäre ein grösstmöglicher Gegenwert resultiert.

Ausblick - Der Jahresbeginn war geprägt von schwierigen Bedingungen für die gesamte Finanzindustrie. Dieses Umfeld wird weiter andauern, mit einem anhaltend ungünstigen Weltwirtschaftsklima, Abbau der Fremdfinanzierung durch private und institutionelle Anleger, einem verlangsamten Vermögenswachstum sowie rückläufigen Handels- und Kapitalmarktvolumen.

Dies wird sich auf alle Geschäftseinheiten auswirken und verlangt von UBS, dass sie ihre Kosten, Ressourcen und Kapazitäten sehr aktiv bewirtschaftet. Die Investment Bank erwartet, dass ihre Anzahl Mitarbeiter bis Ende 2008 um bis zu 2600 auf 19 000 zurückgehen wird, hauptsächlich durch Entlassungen. In den anderen Unternehmensgruppen erfolgt der Abbau in erster Linie durch natürliche Fluktuation, und offene Stellen werden nach Möglichkeit intern besetzt. Dennoch werden sich Kündigungen nicht vollständig vermeiden lassen. Bei unveränderten Marktverhältnissen geht UBS davon aus, dass bis Mitte 2009 insgesamt zirka 5500 Mitarbeiter weniger beschäftigt werden als heute.

UBS-Ergebnis im Vergleich zu den gesetzten Zielen
Im Bestreben, den Aktionären eine angemessene Rendite zu bieten, stützt sich UBS auf vier Kennzahlen zur Leistungsmessung. Diese Kennzahlen wurden auf der Grundlage der fortzuführenden Geschäftsbereiche und der Ergebnisse des 1. Quartals 2008 ermittelt:

  • Die Eigenkapitalrendite von UBS ist auf minus 180,0% gesunken (zum Vergleich: im 1. Quartal 2007 lag sie bei plus 26,8%). Dieses Ergebnis ist primär auf die umfangreichen Verluste der Investment Bank im Zusammenhang mit den US-Hypothekenmärkten zurückzuführen

  • Verwässertes Ergebnis pro Aktie (EPS) von minus CHF 5.63 (1. Quartal 2007: plus CHF 1.43). Bei der Berechnung des verwässerten EPS für das 1. Quartal 2008 wurden Aktien berücksichtigt, die erst bei der Wandlung der Pflichtwandelanleihe ausgegeben werden.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis besitzt aufgrund der negativen Erträge für das 1. Quartal keine Aussagekraft.

  • Nettoneugeldabflüsse in Höhe von CHF 12,8 Milliarden, verglichen mit Zuflüssen von netto CHF 52,8 Milliarden im 1. Quartal 2007. Sinkende Erwartungen bezüglich Aktienmarkterträgen haben dazu geführt, dass die Fremdfinanzierung innerhalb von Privatkundenportfolios leicht heruntergefahren wurde. Firmentransaktionen fanden praktisch keine mehr statt, was sich negativ auf die private Vermögensbildung auswirkte. Trotzdem belief sich der Nettoneugeldzufluss in unserem globalen Wealth-Management-Geschäft im 1. Quartal auf CHF 5,6 Milliarden. In der Schweiz führten die Kreditmarktturbulenzen und deren Auswirkungen auf UBS dazu, dass Kunden einen Teil ihrer Vermögenswerte abzogen. Insgesamt war davon nur ein kleiner Teil der von UBS verwalteten Vermögen betroffen, doch im Business Banking Switzerland wurden Abgänge von netto CHF 1,9 Milliarden verzeichnet.
    Global Asset Management verbuchte Nettoabflüsse von CHF 16,5 Milliarden. Davon entfielen CHF 9,6 Milliarden auf das institutionelle Geschäft und CHF 6,9 Milliarden auf das Wholesale-Intermediary-Geschäft (Finanzintermediäre). Dieses Ergebnis widerspiegelt das insgesamt unruhige Anlageumfeld. Da bestimmte Anlagebereiche in den vergangenen Quartalen einen unterdurchschnittlichen Leistungsausweis gezeigt haben, wurden im 2. Halbjahr 2007 personelle Veränderungen im Führungsteam vorgenommen mit dem Ziel, die Anlageperformance zu steigern und dadurch für institutionelle Anleger wieder attraktiver zu werden.

Konzernergebnis

Global Wealth Management & Business Banking
Der Vorsteuergewinn von Global Wealth Management & Business Banking belief sich im 1. Quartal 2008 auf CHF 2152 Millionen, was einem Rückgang um 13% gegenüber dem Vorquartal entspricht. Alle Einheiten der Unternehmensgruppe wiesen im 1. Quartal niedrigere Vorsteuergewinne aus.

Der Vorsteuergewinn von Wealth Management International & Switzerland belief sich im 1. Quartal 2008 auf CHF 1429 Millionen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorquartal einem Rückgang von 13%. Der Geschäftsertrag ging gegenüber den CHF 3298 Millionen im 4. Quartal 2007 um 7% zurück, was auf die tieferen vermögensabhängigen und transaktionsbasierten Erträge zurückzuführen ist. Die geschmälerte Vermögensbasis führte zu einem Rückgang der vermögensabhängigen Einkünfte, und geringere Kundenaktivitäten sowie tiefere Zinseinnahmen minderten die vermögensunabhängigen Erträge. Der Geschäftsaufwand sank im Vergleich zum 4. Quartal 2007 leicht, was einer Senkung des Personal- und Sachaufwands zu verdanken ist. Der Sachaufwand reduzierte sich aufgrund der niedrigeren Reise- und Repräsentationsspesen sowie der geringeren Beratungshonorare.

Der Vorsteuergewinn von Wealth Management US belief sich im 1. Quartal 2008 auf CHF 183 Millionen, was einem Rückgang um 12% gegenüber dem Vorquartal entspricht. In US-Dollar gerechnet betrug der Vorsteuergewinn für das 1. Quartal 2008 USD 179 Millionen. Dies stellt eine Abnahme um 2% im Vergleich zum Vorquartal dar. Das 1. Quartal wurde nicht nur durch negative Währungseffekte, sondern - infolge der Turbulenzen an den US-Märkten - auch durch geringere Einkünfte aus Kundentransaktionen geprägt. Der Geschäftsertrag fiel im Vergleich zum 4. Quartal 2007 um 9%. Dieser Rückgang reflektiert zwar vor allem den Wertverlust des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken im Laufe des 1. Quartals, aber auch die rückläufigen vermögensabhängigen und transaktionsbasierten Erträge. Der Geschäftsaufwand für das 1. Quartal 2008 ging gegenüber dem Vorquartal um 9% zurück. Diese Abnahme ist dem niedrigeren Personal- und Sachaufwand zuzuschreiben. Beide Positionen profitierten von der Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken in dieser Berichtsperiode. Der Personalaufwand verringerte sich um 5%, aufgrund höherer leistungsabhängiger Vergütungen stieg er gegenüber dem 4. Quartal 2007 in US-Dollar betrachtet jedoch um 6%. Der Sachaufwand konnte gegenüber dem Vorquartal in erster Linie wegen des Währungsumrechungseffekts reduziert werden; die niedrigeren Beratungshonorare und Reisekosten trugen ebenfalls dazu bei.

Business Banking Switzerland wies für das 1. Quartal 2008 einen Vorsteuergewinn von CHF 540 Millionen aus. Dies entspricht einem Rückgang um 10% gegenüber dem 4. Quartal 2007. Der gesamte Geschäftsertrag verringerte sich gegenüber dem Vorquartal um 5%, da sowohl der Zinsertrag als auch die nicht zinsbezogenen Erträge sanken. Trotz des erhöhten Personalaufwands konnte der Geschäftsaufwand um 1% reduziert werden, was vor allem dem geringeren Sachaufwand zu verdanken war.

Global Asset Management
Global Asset Management erzielte im 1. Quartal 2008 einen Vorsteuergewinn von CHF 330 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang um 32% im Vergleich zum Vorquartal. Die performanceabhängigen Gebühren gingen gegenüber dem 4. Quartal 2007 zurück. Auch die Management Fees gingen in allen Geschäftssparten zurück. Dies ist auf die Abnahme der verwalteten Vermögen zurückzuführen, in erster Linie eine Folge der Finanzmarktperformance und des stärkeren Schweizer Frankens.

Der Geschäftsertrag verzeichnete gegenüber dem Vorquartal ein Minus von 27%, was vor allem die geringeren performanceabhängigen Gebühren widerspiegelt. Im 4. Quartal erreichten diese ein sehr hohes Niveau, insbesondere bei den alternativen und quantitativen Anlagen und im brasilianischen Vermögensverwaltungsgeschäft. Die Management Fees nahmen aufgrund des geringeren Umfangs der verwalteten Vermögen in fast allen Geschäftseinheiten ab.

Im institutionellen Geschäft sanken die Erträge infolge der niedrigeren performanceabhängigen Gebühren und Management Fees. Dieser Rückgang wurde durch die Einbeziehung der Caisse Centrale de Réescompte teilweise neutralisiert. Die Erträge aus dem Wholesale-Intermediary-Geschäft nahmen ebenfalls ab. Dies war in erster Linie auf die infolge des geringeren verwalteten Vermögens rückläufigen Management Fees zurückzuführen.

Der Geschäftsaufwand ging gegenüber dem 4. Quartal 2007 um 22% zurück. Der Personalaufwand verringerte sich von CHF 372 Millionen im Vorquartal auf CHF 303 Millionen im 1. Quartal 2008. Dies ist primär eine Folge der niedrigeren leistungsabhängigen Vergütungen infolge des geringeren Ertrags. Der Sachaufwand wurde im 1. Quartal 2008 auf CHF 104 Millionen reduziert, was in erster Linie den tieferen Rechts- und Beratungshonoraren sowie niedrigeren Reise- und Repräsentationskosten zu verdanken ist.

Investment Bank
Im 1. Quartal 2008 verzeichnete die Investment Bank einen Verlust von CHF 18 228 Millionen. Im Gegensatz dazu wies sie im 1. Quartal 2007 noch einen Vorsteuergewinn von CHF 1539 Millionen aus.

Der Geschäftsertrag belief sich im 1. Quartal 2008 auf minus CHF 14 813 Millionen, verglichen mit einem Plus von CHF 6238 Millionen im 1. Quartal 2007. Im Investment Banking verringerten sich vor dem Hintergrund eines Einbruchs der globalen Kommissionseinnahmen die Erträge für das 1. Quartal 2008 gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres um 58% auf CHF 557 Millionen. Die Einkünfte aus dem Beratungsgeschäft nahmen im Zuge des branchenweiten Rückgangs syndizierter Transaktionen um 14% ab. Die Erlöse aus dem Kapitalmarktgeschäft fielen aufgrund des in allen Regionen geschrumpften Marktvolumens um 72%. Im Bereich Equity Capital Markets gingen die Erträge um 80% zurück, und die Kapitalmarkterträge aus dem FICC-Bereich gaben um 61% nach. Erträge aus dem übrigen Kommissionsgeschäft sowie dem Risikomanagement beliefen sich auf negative CHF 98 Millionen.

Der Bereich Sales and Trading wies im 1. Quartal 2008 einen negativen Ertrag von CHF 17 165 Millionen aus. Dies war vor allem auf die Verluste im FICC-Bereich zurückzuführen, die durch den positiven Beitrag des Aktienbereiches zum Teil wieder ausgeglichen wurden.

Der Bereich Equities erwirtschaftete im 1. Quartal 2008 einen Ertrag von CHF 1948 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von 32% im Vergleich zu den Rekordergebnissen des 1. Quartals 2007, in dem das Umfeld noch sehr günstig war. Im 1. Quartal 2008 herrschten aufgrund der anhaltenden Marktvolatilität und der eingeschränkten Liquidität schwierige Handelsbedingungen. Dennoch konnten im Bereich Cash-Aktien die Einkünfte dank rekordhoher Kommissionen gesteigert werden. Der Erfolgsbeitrag des Prime Brokerage stieg im Quartalsverlauf deutlich. Dies ist vor allem den Erträgen aus dem Finanzierungsgeschäft für Kunden zu verdanken, da die durchschnittlichen Kundenvolumen sowie das Securities Lending zunahmen. Im Bereich der börsengehandelten Derivate wurden rekordhohe Erträge erzielt, da das Volumen und die Erträge dank der im Jahr 2007 gewonnenen Neukunden gesteigert werden konnten. Dagegen sanken die Erträge aus dem Derivatgeschäft. In allen Regionen leistete der Eigenhandel erheblich schwächere Beiträge, und die aktiengebundenen Instrumente litten weiterhin unter der reduzierten Liquidität.

Der Bereich FICC (Fixed Income, Currencies and Commodities) verzeichnete im 1. Quartal 2008 einen negativen Ertrag von CHF 19 113 Millionen. Im gleichen Quartal des Vorjahres wurde noch ein positiver Ertrag von CHF 2055 Millionen erzielt. Das Ergebnis des 1. Quartals 2008 wurde durch die Verluste aus den Engagements am US-Hypothekenmarkt sehr stark belastet. Verluste wurden auch im Zusammenhang mit gewerblichen US-Hypotheken und dem US-Reference-Linked-Note-Programm verzeichnet. UBS nahm Abschreibungen auf forderungsgesicherte Wertpapiere (Asset-Backed Securities, ABS) in Bezug auf US-Studentenkredite sowie auf bestimmte Leveraged-Finance-Geschäfte vor. Ausserdem wurden weitere Kreditwertberichtigungen bei Monoline-Absicherungen vorgenommen. Im Quartalsverlauf trieb UBS die Reduktion ihres Engagement in europäischen ABS rasch voran und verzeichnete als Folge davon Verluste, die auf den Verkauf von sowie den verhandelten Ausstieg aus Verpflichtungen zurückzuführen waren. Insgesamt war das Marktumfeld im 1. Quartal 2008 sehr schwierig.

Diese negativen Auswirkungen konnten nur zum Teil durch die robusten Ergebnisse des Devisen-, Zins- und Rohstoffgeschäfts wettgemacht werden. Das Devisen- und das Geldmarktgeschäft erlebten ein Rekordquartal. Das Zinsgeschäft verzeichnete ebenfalls einen ausgezeichneten Jahresbeginn, während sich das Rohstoffgeschäft gut entwickelte und gegenüber dem sehr starken 1. Quartal 2007 ein unverändertes Ergebnis auswies.

Der Geschäftsaufwand belief sich im 1. Quartal 2008 auf insgesamt CHF 3415 Millionen, was einem Rückgang um 27% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Der Personalaufwand verringerte sich im 1. Quartal 2008 gegenüber der Vorjahresperiode vor allem aufgrund von tieferen abgegrenzten Bonuszahlungen und von Währungseffekten um 44%. Auch die Lohnkosten fielen infolge des reduzierten Personalbestands (ein Abgang von 859 Beschäftigten auf Vollzeitbasis verglichen mit dem 4. Quartal 2007). Infolge der Restrukturierungsmassnahmen erhöhten sich die Kosten für Abgangsentschädigungen.

Der Sachaufwand ging sowohl im Vergleich zum 1. Quartal 2007 als auch gegenüber dem 4. Quartal 2007 in den meisten Kategorien zurück, was jedoch durch erhöhte Rückstellungen für Rechtsfälle ausgeglichen wurde.

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