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UBS mit Konzernverlust von CHF 4384 Millionen im Jahr 2007 und von CHF 12451 Millionen im vierten Quartal - im Rahmen der Vorankündigung vom 30. Jan. 2008

Zürich / Basel | | Quarterly Results

Gesamtjahr 2007, den UBS-Aktionären zurechenbares Ergebnis

  • Reinverlust 2007 von CHF 4 384 Millionen für den Konzern. Abschreibungen auf Wertpapieren im US-Immobiliensektor überschatten die starke Performance in den übrigen Bereichen

  • Sämtliche Einheiten von Global Wealth Management & Business Banking mit neuen Rekordergebnissen

  • Global Asset Management blieb leicht hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Ohne Berücksichtigung der Kosten für die Schliessung von DRCM hätte das Ergebnis einen neuen Höchststand erreicht

  • Innerhalb der Investment Bank verzeichneten die Bereiche Equities sowie das Investment Banking Department Rekorderträge

  • Innerhalb von Global Wealth Management & Business Banking stieg der Neugeldzufluss auf CHF 156,3 Milliarden und liegt damit 37% über dem Vorjahresniveau. Global Asset Management registrierte Abflüsse von netto CHF 15,7 Milliarden, verglichen mit Zuflüssen von CHF 37,2 Milliarden 2006

Viertes Quartal 2007, den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis

  • UBS verzeichnete einen Reinverlust von CHF 12 451 Millionen, gegenüber einem Reingewinn von CHF 3 407 Millionen im vierten Quartal 2006. Verluste in Höhe von CHF 12 483 Millionen entfielen auf das Finanzdienstleistungsgeschäft, verglichen mit einem positiven Beitrag von CHF 3 055 Millionen im vierten Quartal 2006

  • Die Nettoneugelder von Global Wealth Management & Business Banking erreichten CHF 31,7 Milliarden, während Global Asset Management weltweit Abflüsse von CHF 16,2 Milliarden verzeichnete

Positionen im Zusammenhang mit dem US-Hypothekenmarkt

Die meisten FICC-Bereiche litten unter den Verwerfungen am Kreditmarkt - auf Positionen im Zusammenhang mit US-Subprime-Hypotheken wurden im vierten Quartal Verluste von USD 13,7 Milliarden (CHF 15,6 Milliarden) verzeichnet

UBS schloss 2007 mit einem den UBS-Aktionären zurechenbaren Reinverlust auf Konzernstufe von CHF 4 384 Millionen ab. Verluste von CHF 4 785 Millionen entfielen auf fortzuführende Geschäftstätigkeiten, während aus nicht weitergeführten Geschäftsbereichen ein Gewinn von CHF 401 Millionen resultierte.

Im vierten Quartal 2007 wies UBS einen den UBS-Aktionären zurechenbaren Reinverlust von CHF 12 451 Millionen aus. Davon entfiel ein Verlust von CHF 12 483 Millionen auf das Finanzdienstleistungsgeschäft.

Dieses Resultat entspricht der Vorankündigung vom 30. Januar 2008, mit der UBS einen Verlust von CHF 4,4 Milliarden für das Gesamtjahr sowie einen den UBS-Aktionären zurechenbaren Reinverlust von CHF 12,5 Milliarden für das vierte Quartal 2007 in Aussicht stellte.

Marcel Rohner, Chief Executive Officer: «2007 war eines der schwierigsten Jahre in der Geschichte von UBS. Für die ersten sechs Monate 2007 verzeichneten wir mit CHF 8897 Millionen das höchste je erzielte Halbjahresergebnis. Die meisten unserer Geschäftseinheiten sind nach wie vor sehr profitabel. Der unmittelbare und drastische Einbruch des US-Immobilienmarkts, verbunden mit unseren grossen Beständen an Wertpapieren und Derivaten mit Bezug zum US-Markt für Subprime-Hypotheken, hat uns für das Gesamtjahr jedoch in die Verlustzone geführt.»

Starke Ergebnisse im Kundengeschäft durch Abschreibungen überschattet
Im Kundengeschäft blickt UBS auf ein weiteres ausgezeichnetes Quartal zurück. Die Bereiche Equities und Investment Banking konnten gute Resultate ausweisen, und das Wealth- und Asset-Management-Geschäft arbeitet auf Rekordniveau. Die Neugelder im Wealth-Management-Geschäft beliefen sich auf CHF 31,5 Milliarden im vierten Quartal, mit Zuflüssen von CHF 151,7 Milliarden für das Gesamtjahr. Business Banking Switzerland registrierte einen Neugeldzufluss von CHF 0,2 Milliarden im vierten Quartal und von CHF 4,6 Milliarden für das Gesamtjahr 2007. Das vierte Quartal zeichnete sich durch hohe Rentabilität aus, mit Bestresultaten in allen drei Einheiten.

Trotz überzeugender Ergebnisse im Global Asset Management waren die Abflüsse von CHF 16,2 Milliarden hauptsächlich aus institutionellen Aktienmandaten enttäuschend.

Einziger Grund für das schlechte Abschneiden von UBS im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2007 waren die schwachen Handelserträge im Bereich Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC). Die meisten FICC-Bereiche litten unter den Verwerfungen an den Kreditmärkten, und auf Positionen im Zusammenhang mit dem US- Wohnhypothekenmarkt wurden im vierten Quartal gravierende Verluste von USD 13,7 Milliarden (CHF 15,6 Milliarden) verzeichnet. Die Verluste des vierten Quartals standen konkret im Zusammenhang mit folgenden Engagements:

  • US-Subprime-Wohnhypotheken: USD 10,8 Milliarden (CHF 12,3 Milliarden) - diese betrafen hauptsächlich Verluste auf Super-Senior-Tranchen von CDOs (Collateralized Debt Obligations). Das Subprime-Engagement von UBS beinhaltet ausserdem RMBS (Residential Mortgage Backed Securities) sowie Komponenten von strukturierte Kreditportfolios (Reference-Linked Notes);

  • US-Alt-A-Hypotheken: USD 2,0 Milliarden (CHF 2,3 Milliarden) - RMBS und CDOs, die mit US-RMBS hinterlegt sind (RMBS CDOs). Die Alt-A-Positionen von UBS bestehen primär aus RMBS mit "AAA-Rating", ausgestattet mit erstrangigem Pfandrecht; und

  • Kreditschutz auf US-RMBS-CDOs, der von Monoline-Versicherern erworben wurde: USD 871 Millionen (CHF 993 Millionen) - in erster Linie auf Credit Default Swaps, die von einem Monoline-Versicherer erworben wurden, dessen Kreditrating auf "Non-Investment Grade" zurückgestuft wurde.

Im vierten Quartal verzeichnete UBS auch Verluste von USD 0,5 Milliarden (CHF 0,6 Milliarden) auf Positionen im Zusammenhang mit US-Gewerbeimmobilien und von USD 0,2 Milliarden (CHF 0,2 Milliarden) auf Underwriting-Verpflichtungen mit hohem Leverage.

(Weitere Details zu den Verlusten und den entsprechenden Engagements finden sich im UBS Quartalsbericht auf den Seiten 18 bis 21 und in der Ergebnispräsentation.)

Kostenkontrolle
Für UBS insgesamt verlangsamte sich 2007 das Kostenwachstum. Trotz im Durchschnitt niedrigerer Bonuszahlungen nahm der Personalaufwand gegenüber 2006 zu. Gründe dafür waren Restrukturierungskosten, vorzeitig verbuchte Kosten für aktienbasierte Vergütungen sowie die Zunahme des Personalbestandes, hauptsächlich im Wealth Management, während der Personalbestand innerhalb der Investment Bank entsprechend früheren Ankündigungen zurückging. Die Ausweitung des Geschäftsvolumens, der gestiegene Personalbestand sowie höhere Kosten für Rechtsberatung bewirkten 2007 eine Zunahme des Sachaufwands. Das Thema Kostenkontrolle hat 2008 hohe Priorität.

Massnahmen zur Stärkung der Kapitalbasis
UBS legt grössten Wert auf eine starke Kapitalbasis, wie sie in ihrem hohen Liquiditätslevel und ihrer Kapitalratio zum Ausdruck kommt. Höchste Priorität geniesst daneben die Sicherung des Vertrauens von Kunden, Mitarbeitern und Aktionären. Am 10. Dezember 2007 kündigte UBS ein Massnahmenpaket zur Stärkung ihrer Kapitalbasis an. Zusätzlich hat UBS ihre Gesamtbilanz im vierten Quartal erfolgreich reduziert. Als Folge davon sanken auch die risikogewichteten Aktiven. Dies stärkte die per Ende Jahr ausgewiesene Kapitalbasis von UBS. Die BIZ-Gesamtkapitalquote von UBS lag bei 12,0% und die BIZ-Kernkapitalquote (Tier 1) bei 8,8%. Die Pflichtwandelanleihe (Mandatory Convertible Note) von CHF 13 Milliarden, die erst nach Zustimmung der Aktionäre wirksam wird, ist in diesen Ratios noch nicht berücksichtigt.

Risikokontrolle
UBS hat im Bereich Risikomanagement eine Reihe wichtiger Veränderungen vorgenommen.

In der Investment Bank wurden die Marktrisikolimiten insgesamt sowie die Kreditrisikoportfolios reduziert und die Bewilligungskompetenzen eingeschränkt. Zusätzlich wird alles daran gesetzt, das Engagement im Zusammenhang mit dem US-Hypothekenmarkt abzubauen. Sämtliche Portfolios in diesem Bereich wurden unter die Zuständigkeit eines speziellen Workout-Teams gestellt (für Mortgage Backed Securities, Asset Backed Securities und CDO-Portfolios), wobei es zu keiner Risikoerhöhung kommen darf.

UBS hat ausserdem die Kontrolle im Bereich Marktrisiko verstärkt. Der bisherige Kontrollmechanismus erwies sich unter den extremen Bedingungen des zweiten Halbjahres 2007 als unzureichend - sowohl im Hinblick auf das Erkennen von eingegangen Risiken als auch auf die Vermeidung von Verlusten. Andere, bereits geplante Entwicklungen im Bereich Marktrisikokontrolle werden schneller vorangetrieben, darunter Verbesserungen der VaR-Messgrössen (Value at Risk) im Hinblick auf erhöhte Marktvolatilität, wie sie im dritten Quartal 2007 zu beobachten war. Weitere Aktualisierungen wurden im Rahmen des normalen Zyklus vorgenommen. Die in den Stresstests verwendeten Schockszenarien wurden ebenfalls überarbeitet.

Refinanzierungsmodell
UBS hat ein neues Refinanzierungsmodell implementiert. Bis November 2007 konnte die Investment Bank den Grossteil ihrer Handelsbestände kurzfristig und folglich auch zu kurzfristigen Zinssätzen refinanzieren. Dadurch profitierten verschiedene Einheiten der Investment Bank von den niedrigen Refinanzierungssätzen, die UBS als Konzern offenstanden. Nun wird die Liquidität der Positionen der Investment Bank anhand aktueller Marktgegebenheiten und Stresstests bewertet, und die Investment Bank muss den illiquiden Teil ihrer Bestände auf langfristiger Basis refinanzieren.

Restrukturierung von FICC
Im Januar 2008 begann UBS mit der Restrukturierung des Bereichs Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) mit dem Ziel, das Kundengeschäft zu stärken, die bereichsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb von UBS zu optimieren und eine erhöhte Risikodisziplin zu fördern. Zusätzlich zur Schaffung des erwähnten Workout-Teams wurden verschiedene Geschäftsbereiche neu positioniert, mit verstärkter Fokussierung auf die Erfüllung von Kundenbedürfnissen. Ausserdem wurde eine spezialisierte Stelle für das Risikomanagement von Immobilien und Verbriefungen eingerichtet. Der selektive Rückzug aus ausgewählten Bereichen des Eigenhandels mit festverzinslichen Instrumenten in den USA, in Asien und Europa wird ebenfalls zu einer Reduktion der Risiken und der Bilanz beitragen.

Diese Veränderungen werden es FICC erlauben, ihre Ressourcen auf rentablere, kundenorientierte Geschäfte wie das internationale Syndicated-Finance- und das Kreditgeschäft (Investment Grade, High-Yield-Trading sowie Sales und Trading im Darlehensbereich) konzentrieren zu können.

Ausserordentliche Generalversammlung vom 27. Februar 2008
UBS verfügt sowohl absolut betrachtet als auch im Vergleich zur Konkurrenz über eine starke Kapitalbasis. Wie bereits angekündigt ist UBS jedoch entschlossen, diese weiter zu stärken. Dies ist wichtig für den Erhalt und Ausbau der Kundenbasis und stellt gleichzeitig eine Vorsichtsmassnahme dar für den Fall, dass die Unsicherheit an den Märkten anhalten sollte. Die Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe und der Verzicht auf eine Bardividende zugunsten einer Aktiendividende erfordern die Zustimmung der Aktionäre anlässlich der a.o. GV vom 27. Februar 2008. UBS ist von der Richtigkeit dieser Massnahmen überzeugt und der Auffassung, dass diese sich letztlich für sämtliche Anspruchsgruppen und insbesondere die Aktionäre als positiv erweisen werden.

Heute hat UBS ihre Antworten auf die dem Verwaltungsrat vorgelegten Fragen von Ethos, Schweizerische Stiftung für nachhaltige Entwicklung, auf ihrer Website veröffentlicht. Details siehe www.ubs.com/egm

Ausblick
In den ersten Wochen 2008 verloren die Aktienmärkte weltweit durchschnittlich 12%, und die Ausweitung der Kreditspreads setzte sich angesichts der zunehmenden Risikoaversion der Anleger fort. Die Konjunkturdaten haben sich insbesondere in den USA - aber nicht nur dort - verschlechtert. Das Federal Reserve hat die Zinsen gesenkt. Diese geldpolitische Massnahme wird mit der Zeit den Druck auf die Real- und Finanzwirtschaft verringern. Allerdings ist ungewiss, wann es so weit sein wird. UBS erwartet 2008 ein weiteres schwieriges Jahr.

Marcel Rohner: «Unsere Mitarbeiter und Führungskräfte legen grössten Wert auf eine disziplinierte Geschäftsführung. Gleichzeitig setzen wir alles daran, unseren Kunden weiterhin einen ausgezeichneten Service zu bieten. Dies erscheint uns als der beste Weg, das Vertrauen unserer Aktionäre zu verdienen.»

Kennzahlen zur Leistungsmessung
UBS misst ihren Erfolg an vier Kennzahlen - mit dem Ziel, für ihre Aktionäre kontinuierlich steigende Renditen zu erwirtschaften. Alle Kennzahlen werden auf Basis der fortzuführenden Geschäftsbereiche berechnet. Die ersten beiden, die Eigenkapitalrendite und das verwässerte Ergebnis pro Aktie, beziehen sich auf den gesamten Konzern. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis sowie die Neugeldzahlen beschränken sich auf das Finanzdienstleistungsgeschäft. Für das vierte Quartal 2007 ergibt sich folgendes Bild:

  • Eigenkapitalrendite 2007 von minus 10,2%, gegenüber plus 26,4% im Vorjahr. Die gravierenden Verluste innerhalb der Investment Bank fielen weit stärker ins Gewicht als die sehr gute Ergebnisse im Wealth- und Asset-Management-Geschäft sowie in den Bereichen Equities und Investment Banking.

  • Das verwässerte Ergebnis pro Aktie lag im vierten Quartal bei minus CHF 6.53, verglichen mit plus CHF 1.54 im vierten Quartal 2006.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis besitzt für das vierte Quartal aufgrund der negativen Erträge keine Aussagekraft.

  • Die Nettoneugelder erreichten CHF 15,5 Milliarden, gegenüber CHF 25,5 Milliarden im vierten Quartal 2006. Grund dafür sind Abflüsse im Bereich Asset Management von CHF 16,2 Milliarden, gegenüber Zuflüssen von CHF 5,5 Milliarden im Vorjahr. Abflüsse von CHF 15,3 Milliarden betrafen Aktien-, Fixed-Income- und Multi-Asset-Mandate institutioneller Kunden, was durch starke Zuflüsse in den Wealth-Management-Einheiten mehr als wettgemacht werden konnte. Diese registrierten Neugelder von CHF 31,5 Milliarden im vierten Quartal, verglichen mit CHF 21,7 Milliarden im Vergleichsquartal des Vorjahres, gestützt auf starke Zuflüsse in Europa sowie höhere Zuflüsse im US-Geschäft. Insgesamt beliefen sich die Nettoneugelder von UBS für das Gesamtjahr 2007 auf CHF 140,6 Milliarden, verglichen mit einem Rekordhoch von CHF 151,7 Milliarden 2006. Verursacht wurde dieser Rückgang primär durch Abflüsse aus institutionellen Mandaten (CHF 16,3 Milliarden). Die Schweizer und internationalen Wealth-Management-Einheiten (plus CHF 27,5 Milliarden) und das US-amerikanische Wealth Management (plus CHF 10,9 Milliarden) verzeichneten demgegenüber sehr hohe Zuflüsse.

Ergebnisse des Finanzdienstleistungsgeschäfts

Für das Gesamtjahr 2007 belief sich der den UBS-Aktionären zurechenbare Reinverlust im Kerngeschäft (fortzuführenden Geschäftsbereiche im Finanzdienstleistungsgeschäft) auf CHF 5 235 Millionen, verglichen mit einem Reingewinn von CHF 11 249 Millionen 2006.
Im vierten Quartal blief sich der den UBS-Aktionären zurechenbare Reinverlust auf CHF 12 483 Millionen, verglichen mit einem Reingewinn von CHF 3 055 Millionen vor einem Jahr und einem Reinverlust von CHF 1 086 Millionen im dritten Quartal 2007.

Global Wealth Management & Business Banking
Der Gewinn vor Steuern von Global Wealth Management & Business Banking belief sich 2007 auf CHF 9 484 Millionen, verglichen mit CHF 8 141 Millionen für das Gesamtjahr 2006.

Im vierten Quartal 2007 erreichte der Vorsteuergewinn mit CHF 2 511 Millionen einen neuen Höchststand. Dies entspricht einer Zunahme von 5% gegenüber dem dritten Quartal 2007, mit Rekordergebnissen in allen drei Geschäftseinheiten.

Die Geschäftseinheit Wealth Management International & Switzerland erzielte 2007 einen Rekordgewinn vor Steuern von CHF 6 306 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg von 21% im Vergleich zu 2006.

Der Vorsteuergewinn im vierten Quartal 2007 belief sich auf rekordhohe CHF 1 646 Millionen, das sind 2% mehr als im dritten Quartal 2007. Der Geschäftsertrag fiel im vierten Quartal 2007 um 1% auf CHF 3 315 Millionen, was eine leichte Abnahme der vermögensabhängigen sowie der transaktionsbasierten Einnahmen reflektiert. Der Geschäftsaufwand ging gegenüber dem dritten Quartal 2007 zurück. Die Personalkosten waren ebenfalls rückläufig, nachdem die im vierten Quartal abgegrenzten Bonuszahlungen definitiv festgelegt wurden. Die Ausweitung des Geschäftsvolumens und strategische Projekte führten zu einer Zunahme des Sachaufwands.

Wealth Management US wies für das Jahr 2007 einen Vorsteuergewinn von CHF 718 Millionen aus, was einer Steigerung von 23% gegenüber den CHF 582 Millionen des Vorjahres entspricht. In US-Dollar betrachtet stieg der Vorsteuergewinn um 26%. Die Performance profitierte von rekordhohen vermögensabhängigen Einkünften und einer Abnahme des Sachaufwands. Teilweise neutralisiert wurde dies durch höheren Personalaufwand. Im vierten Quartal belief sich der Vorsteuergewinn auf CHF 205 Millionen, was einer Steigerung von 13% gegenüber dem vierten Quartal 2007 entspricht. In US-Dollar betrachtet stieg der Vorsteuergewinn um 19%. Diese Verbesserung stützte sich auf höhere Transaktionseinnahmen infolge regerer Marktaktivitäten und eine leichte Zunahme der vermögensabhängigen Einkünfte. Dies wurde durch eine Zunahme des Sachaufwands zum Teil ausgeglichen.

Der Geschäftsertrag stieg - ebenfalls in US-Dollar betrachtet - gegenüber dem dritten Quartal um 5%, getrieben durch rekordhohe vermögensabhängige Einkünfte (infolge des Mehrvolumens bei den Managed-Account-Produkten) sowie höhere transaktionsbasierte Einnahmen. Der Geschäftsaufwand, ebenfalls in US-Dollar betrachtet, stieg gegenüber dem dritten Quartal um 4%. Ursache war der Anstieg der Personalkosten sowie des Sachaufwands. Der Personalaufwand erhöhte sich um 2%, da die Entschädigung der Finanzberater aufgrund der höheren Erträge zunahm. Der Sachaufwand nahm im Vergleich zum dritten Quartal 2007 um 7% zu, bedingt durch das erhöhte Geschäftsvolumen sowie strategische Projekte.

Business Banking Switzerland erzielte 2007 einen Rekordgewinn von CHF 2 460 Millionen vor Steuern. Dies entspricht einer Zunahme von 4% gegenüber dem Vorjahr. 2007 nahm der Zinserfolg aufgrund des Mehrvolumens und der erhöhten Margen auf Verbindlichkeiten zu. Die Nichtzinseinkünfte stiegen infolge höherer vermögensabhängiger Einkünfte und Courtageeinnahmen. Im vierten Quartal 2007 erwirtschaftete Business Banking Switzerland einen Rekordgewinn von CHF 660 Millionen vor Steuern, 12% mehr als im dritten Quartal, da sowohl der Zinserfolg als auch die Nichtzinseinkünfte zunahmen. Der Geschäftsertrag wuchs im vierten Quartal um 3%, während der Geschäftsaufwand infolge tieferer Personalkosten um 3% zurückging. Der Sachaufwand blieb praktisch unverändert.

Global Asset Management
Global Asset Management erzielte 2007 einen Vorsteuergewinn von CHF 1 315 Millionen, gegenüber CHF 1 392 Millionen im Vorjahr. Dies steht primär im Zusammenhang mit den Kosten für die Auflösung von Dillon Read Capital Management (DRCM) in Höhe von CHF 384 Millionen, die im zweiten Quartal verbucht wurden. Ohne Berücksichtigung dieser Kosten würde sich der Vorsteuergewinn auf CHF 1 699 Millionen belaufen - ein Plus von 22% verglichen mit 2006.

Der Vorsteuergewinn für das vierte Quartal 2007 lag bei CHF 476 Millionen, was einer Zunahme von 29% gegenüber dem dritten Quartal 2007 entspricht. Darin kommen primär die gestiegenen performanceabhängigen Erträge zum Ausdruck, zusammen mit der definitiven Festlegung der leistungsabhängigen Vergütung.

Der Geschäftsertrag nahm im Vergleich zum Vorquartal um 14% zu. Die Einkünfte im institutionellen Geschäft erhöhten sich dank höheren Performance-Fees aus dem brasilianischen Asset-Management-Geschäft sowie aus alternativen und quantitativen Anlagen. Die Einkünfte im Bereich Wholesale Intermediary gingen zurück, wenn auch nur unwesentlich.

Der Geschäftsaufwand belief sich auf CHF 601 Millionen, verglichen mit CHF 573 Millionen im Vorquartal. Während der Personalaufwand infolge definitiver Festlegung der erfolgsabhängigen Vergütungen auf CHF 381 Millionen im vierten Quartal zurückging, stieg der Sachaufwand in der Berichtsperiode auf CHF 175 Millionen. Diese Zunahme war primär bedingt durch höhere Kosten für Rechtsfälle, IT, Beratungshonorare sowie Reise- und Repräsentationsspesen.

Investment Bank
Die Investment Bank wies im Jahr 2007 einen Vorsteuerverlust von CHF 15 525 Millionen aus, gegenüber einem Gewinn von CHF 5 943 Millionen 2006. Verursacht wurde dies hauptsächlich durch Verluste auf Positionen im Zusammenhang mit dem US-Hypothekenmarkt, wodurch die solide Performance in anderen Bereichen überschattet wurde.

Im vierten Quartal 2007 belief sich der Verlust der Investment Bank auf CHF 15 461 Millionen. Dies vergleicht sich mit einem Vorsteuergewinn von CHF 1 356 Millionen im vierten Quartal 2006.

Der Geschäftsertrag belief sich im vierten Quartal 2007 auf minus CHF 11 615 Millionen, gegenüber einem positiven Beitrag von CHF 5 602 Millionen im vierten Quartal 2006.

Das Equities-Geschäft erzielte Erträge in Höhe von CHF 2 672 Millionen im vierten Quartal 2007. Dies entspricht einem Zuwachs von 5% gegenüber der Vergleichsperiode 2006. Trotz der schwierigen Marktbedingungen erhöhten sich die Erträge aus Cash Equities deutlich - die Kommissionseinnahmen stiegen in allen Regionen auf ein Rekordhoch. Im Prime Brokerage nahmen die Erträge ebenfalls zu, primär bedingt durch erhöhtes Kundenvolumen und die Zunahme beim Securities Lending. Bei den börsengehandelten Derivaten führten die höheren Kundenvolumen und Spreads zu Mehreinkünften. Der Eigenhandel wurde durch die Marktverwerfungen beeinträchtigt und wies in allen Regionen Verluste aus. Dasselbe gilt für aktienbasierte Instrumente, die unter schwierigen Handelsbedingungen und reduzierter Liquidität litten. Einen Gewinn verbuchte UBS im Zusammenhang mit Bovespa-Sitzen (Sitze an der brasilianischen Aktienbörse), welche beim Going Public gegen Aktien eingetauscht wurden.

Die negativen Erträge im Bereich Fixed Income, Currencies and Commodities beliefen sich im vierten Quartal 2007 auf CHF 15 534 Millionen, gegenüber einem Ertrag von plus CHF 2 018 Millionen im vierten Quartal 2006. Der Grossteil der FICC-Bereiche wurde durch die Verwerfungen an den Kreditmärkten negativ beeinträchtigt, was zu Verlusten in Höhe von USD 13,7 Milliarden (CHF 15,6 Milliarden) im Zusammenhang mit Positionen im US-Hypothekenmarkt führte. Die Handelserträge fielen im vierten Quartal generell sehr schwach aus. Der Bereich Credit verzeichnete Verluste sowohl im Kunden- als auch im Eigenhandel, genauso wie der Bereich strukturierte Produkte, vor allem infolge der negativen Auswirkungen der Kreditmarktkrise. Diese negativen Entwicklungen konnten durch positive Resultate in anderen Bereichen nur teilweise ausgeglichen werden. Das Ergebnis der Emerging Markets stützte sich auf Gewinne im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Beteiligung an der Brazil Mercantile & Futures Exchange. Das FX-Spot-Business verzeichnete aufgrund steigender Volumen ein sehr starkes Wachstum.

Im Investment Banking stieg der Ertrag gegenüber dem vierten Quartal 2006 um 24% auf CHF 1 259 Millionen im vierten Quartal 2007. Dies entspricht dem höchsten je erzielten Viertquartalsergebnis, gestützt auf zweistellige Zuwachsraten in Asien/Pazifik, Europa, Nahost und Afrika. Die Erträge im Advisory-Business und Aktienkapitalmarktgeschäft wuchsen markant, und die Einkünfte auf der Fremdkapitalseite nahmen ebenfalls zu. Demgegenüber sanken die Erträge im Leveraged-Finance-Geschäft vor dem Hintergrund verschlechterter Bedingungen an den Kreditmärkten, welche ein geringeres Transaktionsvolumen zur Folge hatten.

Der Geschäftsaufwand im vierten Quartal belief sich auf CHF 3 846 Millionen, das sind 9% weniger als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Der Personalaufwand sank im vierten Quartal 2007 gegenüber dem vierten Quartal 2006 um 8%, bedingt durch tiefere abgegrenzte Bonuszahlungen als Folge der veränderten Gewichtung des Cash- und Aktienanteils. Teilweise neutralisiert wurde dies durch Abfindungszahlen für im vierten Quartal gekündigtes Personal sowie höhere Salärkosten. Die aktienbasierte Vergütung stieg im vierten Quartal 2007 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4%. Gründe dafür sind vorzeitig verbuchte Kosten für aktienbasierte Vergütungen an gewisse Mitarbeiter, deren Arbeitsverhältnisse beendet wurden.

Der Sachaufwand verringerte sich im vierten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9%, bedingt durch im vierten Quartal 2006 verbuchte Rückstellungen für Rechtsfälle. Ausserdem waren die Reise- und Repräsentationsspesen sowie die Marketingkosten im vierten Quartal 2007 rückläufig, während die Kosten für Rechtsberatung in allen Einheiten höher ausfielen.

Cautionary statement regarding forward-looking statements


This release contains statements that constitute "forward-looking statements", including, but not limited to, statements relating to the consummation of the measures to increase capital referred to in this report and our intentions with respect to future returns of capital. While these forward-looking statements represent our judgments and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations. These factors include, but are not limited to (1) the extent and nature of future developments in the subprime market and in other market segments, (2) the occurrence of other market and macro-economic trends, whether as a result of subprime market developments or due to other unanticipated market trends, (3) the impact of such future developments on positions held by UBS and on our short-term and longer-term earnings; (4) the successful consummation of certain of the measures to increase capital referred to in this report, (5) changes in internal risk control and/or regulatory capital treatment of US mortgage positions and (6) the impact of all these matters on UBS's BIS capital ratios and on the timing and amount of future returns of capital. In addition, these results could depend on other factors that we have previously indicated could adversely affect our business and financial performance which are contained in other parts of this document and in our past and future filings and reports, including those filed with the SEC. More detailed information about those factors is set forth elsewhere in this document and in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2006. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligation to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

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