UBS News


UBS erzielt Ergebnis von CHF 12'257 Millionen im Jahr 2006 und von CHF 3407 Millionen im vierten Quartal

Zürich / Basel | | Quarterly Results

Gesamtjahr 2006, den UBS-Aktionären zurechenbares Ergebnis - Konzernergebnis von CHF 12'257 Millionen, davon stammen CHF 11'491 Millionen aus fortzuführender Geschäftstätigkeit und CHF 766 Millionen aus nicht weitergeführten Geschäftsbereichen - Rekordergebnis von CHF 11'249 Millionen aus fortzuführender Geschäftstätigkeit im Finanzdienstleistungsgeschäft, plus 19% gegenüber 2005 - Neugeldzufluss mit CHF 151,7 Milliarden auf Rekordhoch, davon CHF 113,3 Milliarden aus dem Wealth-Management-Geschäft weltweit Viertes Quartal 2006, den UBS-Aktionären zurechenbares Konzernergebnis - Konzernergebnis aus fortzuführender Geschäftstätigkeit von CHF 3145 Millionen, 19% mehr als im vierten Quartal 2005. Beitrag aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft von CHF 3055 Millionen (+18% verglichen mit der Vorjahresperiode) - Starker Neugeldzufluss von CHF 25,5 Milliarden, davon CHF 21,7 Milliarden im Wealth-Management-Geschäft weltweit - Verwässertes Ergebnis pro Aktie von CHF 1.54 aus fortzuführender Geschäftstätigkeit, plus 20% gegenüber dem Vorjahr. Aufwand-Ertrags-Verhältnis 70,6%, minus 0,3% gegenüber dem vierten Quartal 2005 Dividende, Aktienrückkäufe - Vorgeschlagene Auszahlung von CHF 2.20 je Aktie, verglichen mit CHF 1.60 im Vorjahr (bereinigt um den Aktiensplit im Verhältnis 1:2 und die einmalige Nennwertrückzahlung im Zusammenhang mit dem Verkauf von Private Banks & GAM) - Neues dreijähriges Aktienrückkaufsprogramm über die zweite Handelslinie mit einer Maximallimite von 10% der ausstehenden Aktien; dies entspricht zum gegenwärtigen Preis der UBS-Aktie ungefähr CHF 16 Milliarden.

Zürich/Basel, 13. Februar 2007 - UBS schloss 2006 mit einem den UBS-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis von CHF 12 257 Millionen ab. Davon stammen CHF 11 491 Millionen aus fortzuführender Geschäftstätigkeit und CHF 766 Millionen aus nicht weitergeführten Geschäftsbereichen. Im Finanzdienstleistungsgeschäft resultierte ein Rekordergebnis aus fortzuführender Geschäftstätigkeit von CHF 11 249 Millionen für 2006, das sind 19% mehr als im Vorjahr.

Peter Wuffli, Chief Executive Officer: «Es freut uns, dass 2006 ein weiteres Rekordjahr für UBS darstellt. Die Performance im Finanzdienstleistungsgeschäft steigt seit vier Jahren ununterbrochen. Noch wichtiger sind die strategischen Schritte, die wir unternommen haben, um unser Geschäft gemäss unseren Wachstumszielen weiterzuentwickeln und auszubauen.»

Im Jahr 2006 tätigte UBS vier bedeutende Akquisitionen, von denen drei bereits abgeschlossen sind. Diese Zukäufe füllen wichtige Lücken gegenüber der Konkurrenz und tragen dazu bei, das Wachstum von UBS zu beschleunigen. Dies gilt insbesondere für Banco Pactual in Lateinamerika.

Sämtliche Geschäftseinheiten vermochten ihre Ergebnisse 2006 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu steigern. Die Kundenneugelder erreichten ein Total von CHF 151,7 Milliarden, davon entfielen CHF 113,3 Milliarden auf das Wealth-Management-Geschäft, welches umfangreiche Neuzugänge weltweit und insbesondere in Asien und Europa verzeichnete.

Gestützt auf diese starken Zuflüsse sowie auf die erhöhten Marktbewertungen bewegen sich die verwalteten Vermögen nahe der Marke von CHF 3 000 Milliarden. Vermögensabhängige Erträge sowie die Einkünfte im Ausleihungsgeschäft mit Privatkunden nahmen gegenüber 2005 deutlich zu. Die Brokerage-Einnahmen stiegen ebenfalls, angetrieben durch die rege Handelstätigkeit von institutionellen und privaten Kunden an den Finanzmärkten. Die Investment Bank von UBS baute ihren Marktanteil im M&A- und im Aktienkapitalmarktgeschäft weiter aus und war bei Large-Cap-Deals, in den Emerging Markets und im Technologiesektor besonders erfolgreich. Als Folge davon stiegen die Einnahmen in den Bereichen Corporate Finance und Underwriting um 25%.

Die strategische Expansion von UBS, sowohl durch Akquisitionen als auch durch organische Weiterentwicklung, erfordert mehr Personal, Infrastruktur und Investitionen. Während der Geschäftsertrag um 19% zunahm, stiegen die Kosten um 18%.

Clive Standish, Chief Financial Officer: «Wir wissen, wie wichtig es ist, dass zusätzliche Ressourcen dort konzentriert werden, wo deren Einsatz die Erwirtschaftung zusätzlicher Erträge ermöglicht - oder dieses Ziel unterstützt. Und wir lassen es nicht zu, dass irgendein Teil unserer Organisation ineffiziente Gewohnheiten entwickelt.»

Ein Teil des Kostenanstiegs ist auf zwei bereits bekannt gegebene Rückstellungen zurückzuführen: eine davon betrifft den Vergleich mit der Sumitomo Corporation, die andere einen langfristigen Büromietvertrag in New Jersey. Hauptursache für den Kostenanstieg war jedoch der höhere Personalaufwand - per Ende 2006 beschäftigte UBS 78 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das sind 8 571 mehr als im Vorjahr. Über 2 000 davon stiessen im Rahmen von Akquisitionen, die im vergangenen Jahr abgeschlossen wurden, neu zu UBS. Für sämtliche Geschäftseinheiten weltweit wurden zudem weitere Kundenberater sowie Spezialisten in Supportfunktionen eingestellt. Mit dem steigenden Bedarf an Bürofläche nahm der Mietaufwand zu. Die Kosten für IT-Outsourcing und Telekommunikation sowie die Reisespesen stiegen im Zuge des wachsenden Geschäfts- und Ertragsvolumens. Strategische Projekte führten zu einer Erhöhung der Beratungshonorare.

Ergebnis des vierten Quartals

Im vierten Quartal 2006 betrug der den UBS-Aktionären zurechenbare Gewinn aus fortzuführender Geschäftstätigkeit im Finanzdienstleistungsgeschäft CHF 3 055 Millionen. Dies entspricht einer Steigerung von 18% gegenüber dem vierten Quartal 2005.

Wie bereits in den ersten beiden Quartalen 2006 erreichte der Gewinn aus fortzuführender Geschäftstätigkeit im Finanzdienstleistungsgeschäft mehr als CHF 3 Milliarden.

Im vierten Quartal 2006 nahmen die Erträge erneut zu, gestützt auf anhaltend hohe vermögensabhängige Einkünfte im Wealth Management und im Asset Management als Folge kontinuierlicher Zuflüsse von Kundengeldern und steigender Finanzmärkte. Die Erträge im Anleihen- und Aktienemissionsgeschäft wuchsen, und die Handelserträge stiegen sowohl im Vergleich zum vierten Quartal 2005 als auch gegenüber dem dritten Quartal 2006. Das Aktiengeschäft profitierte von erhöhten Kommissionen im Cash-Business, insbesondere in den Emerging Markets, und der Gesamtertrag im Bereich Fixed Income, Rates and Currencies nahm gemessen am vierten Quartal 2005 um 11% zu.

Das vierte Quartal 2006 beinhaltet den Geschäftsertrag von Banco Pactual in Brasilien für die Periode eines Monats. Nach Abschluss dieser Transaktion per 1. Dezember 2006 läuft nun die Integration von Pactual innerhalb der einzelnen Unternehmensgruppen von UBS. Die Einheit operiert heute unter dem Markennamen UBS Pactual und bildet den Eckpfeiler des wachsenden Lateinamerikageschäfts von UBS. Die Übernahme des globalen Futures- und Optionsgeschäfts von ABN AMRO wurde per 30. September 2006 abgeschlossen. Mit dessen Integration haben sich die Erträge aus börsengehandelten Derivaten im vierten Quartal 2006 im Vergleich zum Vorjahr bereits verdoppelt. Im vierten Quartal hat zudem die auf alternative Anlagen spezialisierte Einheit Dillon Read Capital Management ihren ersten Fonds für externe Investoren lanciert und leistet so einen Beitrag zum Geschäftsertrag von Global Asset Management.

Dividende und neues, dreijähriges Aktienrückkaufsprogramm

Die für 2006 beantragte Dividende ist Ausdruck des Vertrauens in die zukünftige Performance von UBS. Der Verwaltungsrat wird die Erhöhung der Dividende auf CHF 2.20 pro Aktie vorschlagen - im Einklang mit dem starken Finanzergebnis 2006. Sofern die Aktionäre zustimmen, bedeutet dies eine Erhöhung von 16% gegenüber der letztjährigen Ausschüttung, welche eine Nennwertrückzahlung von CHF 0.30 pro Aktie beinhaltete. Im Vergleich zur regulären Dividende 2006 von CHF 1.60 pro Aktie entspricht dies einer Steigerung von 38%.

Im März 2007 endet das gegenwärtige Aktienrückkaufsprogramm von UBS, welches seit sieben Jahren jährlich erneuert wurde. Es wird abgelöst durch ein dreijähriges Rückkaufsprogramm über die zweite Handelslinie, mit einer Maximallimite von 10% der ausstehenden Aktien. Beim aktuellen Preis der UBS-Aktie entspräche dies einem Totalbetrag von rund CHF 16 Milliarden. Wie in der Vergangenheit werden die im Rahmen dieses Programms zurückgekauften Titel vernichtet, wenn und sobald die entsprechende Beschlussfassung der Generalversammlung vorliegt. Das Programm unterstreicht den langfristigen Ansatz von UBS bei der Kapitalbewirtschaftung. Die Dreijahresperiode steht für erhöhtes Engagement und dokumentiert den disziplinierten Ansatz zur Erzielung von Aktionärsrenditen. Darüber hinaus erhöht sich die Flexibilität, Kapital zugunsten des prioritären Verwendungszwecks einzusetzen - nämlich für geschäftliches Wachstum. UBS wird weiterhin Ergänzungsakquisitionen tätigen, sofern sich passende Gelegenheiten bieten, und nach wie vor in organisches Wachstum investieren.

Ausblick

UBS vereinigt globale Grösse und Fokussierung auf Wachstum in einzigartiger Weise. Jede ihrer Unternehmensgruppen nimmt auf ihrem Gebiet eine starke Marktstellung innerhalb der Finanzindustrie ein - und für jedes dieser Gebiete wird ein bedeutend rascheres Wachstum erwartet als langfristig für die Gesamtwirtschaft.

Kurzfristig und gegen Ende des Konjunkturzyklus könnten die Investoren auf enttäuschende politische oder wirtschaftliche Entwicklungen sensibler reagieren. Deshalb bleibt die erstklassige Risikokontrolle von UBS weiterhin zentral. Das Jahr 2007 hat jedoch gut begonnen - die zu erwartenden M&A-Transaktionen sind viel versprechend, die Anleger nach wie vor zuversichtlich und dementsprechend aktiv. Mit einer globalen, ausgewogenen Präsenz in Nord- und Lateinamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum sind die Bausteine der UBS-Wachstumsstrategie solide verankert. Peter Wuffli: «Im vergangenen Jahr haben wir eine konzentrierte Anzahl von Akquisitionen getätigt und stark in organisches Wachstum investiert. 2007 richten wir unser Hauptaugenmerk auf die Integration der neuen Geschäftsaktivitäten und erwarten, dass sich daraus erste greifbare Vorteile für unsere Kunden und Aktionäre ergeben werden.»

Kennzahlen zur Erfolgsmessung

UBS misst ihren Erfolg an vier Kennzahlen - mit dem Ziel, für ihre Aktionäre kontinuierlich steigende Renditen zu erwirtschaften. Alle Kennzahlen werden auf Basis der fortzuführenden Geschäftsbereiche berechnet. Die ersten beiden, die Eigenkapitalrendite und das verwässerte Ergebnis pro Aktie, beziehen sich auf den gesamten Konzern. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis sowie die Neugeldzahlen beschränken sich auf das Finanzdienstleistungsgeschäft. Für das vierte Quartal 2006 ergibt sich folgendes Bild:

  • Eigenkapitalrendite 2006 von 26,4%, weniger als die 27,6% des Vorjahres, aber deutlich oberhalb des Langfristziels von mindestens 20%. Die Abnahme ist bedingt durch das höhere durchschnittliche Niveau der Eigenkapitalbasis, getrieben durch starke einbehaltene Gewinne. Dies wurde durch die Steigerung des zurechenbaren Reingewinns nur teilweise kompensiert.

  • Das verwässerte Ergebnis pro Aktie lag im vierten Quartal bei CHF 1.54, plus 20% oder CHF 0.26 verglichen mit CHF 1.28 im vierten Quartal 2005. Gründe dafür sind die Zunahme des Reingewinns sowie die 1%ige Reduktion der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien als Folge weiterer Aktienrückkäufe.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft verringerte sich auf den bisher tiefsten je ausgewiesenen Jahresstand von 69,7%. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis für das Quartal von 70,6% lag leicht unterhalb der 70,9% des vierten Quartals 2005. Der Geschäftsertrag stieg aufgrund höherer Handelserträge und Mehreinkünften im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft. Haupttreiber für den Kostenanstieg war der höhere Personal- und Sachaufwand im Zusammenhang mit der geschäftlichen Expansion und Unterstützung des weiteren Wachstums. In Bereichen mit langfristigen strategischen Chancen stiessen 2006 über 8 500 neue Mitarbeiter zu UBS, davon über 2 000 im Rahmen der Akquisitionen von Banco Pactual, des globalen Futures- und Optionsgeschäfts von ABN AMRO sowie Piper Jaffray.

  • Für das Jahr 2006 erreichten die Nettoneugelder mit CHF 151,7 Milliarden ein neues Rekordniveau, gestützt auf höhere Zuflüsse im internationalen Wealth-Management-Geschäft (plus CHF 26,6 Milliarden im Vergleich zum Vorjahr) und von institutionellen Kunden im Asset-Management-Geschäft (plus CHF 8,5 Milliarden). Teilweise neutralisiert wurde dies durch niedrigere Zuflüsse im Bereich Finanzintermediäre (minus CHF 20,8 Milliarden) und im US-amerikanischen Wealth Management (minus CHF 11,2 Milliarden). Im vierten Quartal 2006 belief sich der Neugeldzufluss auf total CHF 25,5 Milliarden, liegt also unterhalb des Rekordhochs von CHF 31,1 Milliarden des vierten Quartals 2005. Die Wealth-Management-Einheiten verzeichneten Zuflüsse im Umfang von CHF 21,7 Milliarden im vierten Quartal 2006, gegenüber CHF 19,7 Milliarden im vierten Quartal 2005. Im internationalen und schweizerischen Wealth-Management-Geschäft stiegen die Zuflüsse um CHF 5,8 Milliarden auf CHF 19,0 Milliarden, primär gestützt auf Eingänge in Asien und Amerika. Im europäischen Wealth Management lag der Neugeldzufluss bei CHF 1,8 Milliarden im vierten Quartal 2006, verglichen mit CHF 3,7 Milliarden im vierten Quartal 2005. Erhöhte Vermögenszuflüsse in Frankreich und Italien wurden durch schwächere Neueingänge in den übrigen europäischen Märkten überkompensiert. Im einheimischen US Wealth Management sank der Neugeldzufluss auf CHF 2,7 Milliarden im vierten Quartal 2006, gegenüber CHF 6,5 Milliarden im vierten Quartal 2005 und CHF 3,4 Milliarden im dritten Quartal 2006. Trotz dieses Rückgangs fällt der Neugeldzufluss im Konkurrenzvergleich gemessen am Prozentzuwachs der Vermögensbasis positiv aus. Im Asset-Management-Geschäft fielen die Zuflüsse auf CHF 5,5 Milliarden, verglichen mit CHF 10,9 Milliarden im Vorjahresquartal. Im Geschäft mit institutionellen Kunden waren Zuflüsse von CHF 5,2 Milliarden zu verzeichnen, vor allem in alternative, quantitative und Fixed-Income-Mandate, was durch Abflüsse aus Aktienfonds teilweise ausgeglichen wurde. Im Geschäft mit Finanzintermediären wurden Zuflüsse von CHF 0,3 Milliarden registriert, gegenüber CHF 6,6 Milliarden in der Vergleichsperiode des Vorjahres, was primär auf Abflüsse aus Aktien- und Fixed-Income-Mandaten zurückzuführen ist.

Verwaltete Vermögen

Die verwalteten Vermögen profitierten von steigenden Finanzmärkten und erreichten ein Total von CHF 2 989 Milliarden per 31. Dezember 2006. Dies entspricht einer Steigerung von 4% gegenüber dem Stand per 30. September 2006.

Ergebnisse des Finanzdienstleistungsgeschäfts

Global Wealth Management & Business Banking
Die Geschäftseinheit Wealth Management International & Switzerland erzielte 2006 einen Rekordgewinn vor Steuern von CHF 5 203 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg von 25% im Vergleich zu 2005. Der Vorsteuergewinn im vierten Quartal 2006 belief sich auf CHF 1 418 Millionen, das sind 16% mehr als im dritten Quartal 2006. Der Geschäftsertrag lag im vierten Quartal 2006 bei CHF 2 813 Millionen, was einem Anstieg von 8% gegenüber dem dritten Quartal 2006 entspricht. Die vermögensabhängigen Einnahmen stiegen aufgrund der Zunahme der verwalteten Vermögen. Das gestiegene Volumen besicherter Kredite unterstützte diese Entwicklung. Verstärkte Kundentransaktionen erhöhten die Erträge aus Handelsaktivitäten.

Der Geschäftsaufwand im vierten Quartal 2006 stieg gegenüber dem dritten Quartal 2006 um 1% auf CHF 1 395 Millionen. Die Personalkosten gingen im vierten Quartal 2006 im Vergleich zum Vorquartal um CHF 6 Millionen auf CHF 755 Millionen zurück, nachdem die im vierten Quartal definitiv abgegrenzten Bonuszahlungen einen grösseren Effekt hatten als die Erhöhung des Personalbestands. Der Sachaufwand stieg gegenüber dem dritten Quartal 2006 um CHF 16 Millionen auf CHF 240 Millionen, hervorgerufen durch höhere Reise- und Repräsentationsspesen zur Unterstützung weiteren Wachstums.

Wealth Management US wies für das Jahr 2006 einen Vorsteuergewinn von CHF 582 Millionen aus, verglichen mit CHF 312 Millionen 2005. In US-Dollar betrachtet entspricht dies einer Performancesteigerung von 86%. Weil das Geschäft fast ausschliesslich in US-Dollar abgewickelt wird, erschweren Wechselkursschwankungen gegenüber dem Schweizer Franken einen Vergleich mit früheren Perioden. 2006 profitierte das Ergebnis von rekordhohen vermögensabhängigen Einnahmen sowie tieferen Rückstellungen für Rechtsverbindlichkeiten.

Im vierten Quartal 2006 erhöhte sich der Vorsteuergewinn gegenüber dem dritten Quartal 2006 um CHF 43 Millionen auf CHF 174 Millionen. Der Geschäftsertrag belief sich im vierten Quartal 2006 auf insgesamt CHF 1 582 Millionen. In US-Dollar entspricht dies einem Anstieg von 13% gegenüber dem dritten Quartal 2006. Dies ist auf gestiegene vermögensabhängige Einkünfte zurückzuführen, die dank höherer Volumen bei den Managed-Account-Angeboten einen Höchststand erreichten.

Business Banking Switzerland erzielte 2006 einen Rekordgewinn von CHF 2 356 Millionen vor Steuern. Dieses im Vergleich zum Vorjahr um 8% gesteigerte Resultat ist primär auf Ertragswachstum zurückzuführen. Im vierten Quartal 2006 belief sich der Vorsteuergewinn auf CHF 597 Millionen. Im Zinserfolg, der im vierten Quartal um CHF 37 Millionen auf CHF 857 Millionen anstieg, kommt unter anderem das erhöhte Volumen bei den Privathypotheken zum Ausdruck. Die Nichtzinseinkünfte gingen von CHF 434 Millionen im dritten Quartal 2006 auf CHF 407 Millionen im Berichtsquartal zurück, dies infolge tieferer Handelserträge.

Im Verlauf des Jahres 2006 wurden insgesamt CHF 8,2 Milliarden Kundenvermögen von Business Banking an die internationalen und Schweizer Wealth-Management-Einheiten transferiert - ein Ergebnis der Weiterentwicklung von Kundenbeziehungen.

Global Asset Management
Global Asset Management erzielte 2006 einen Vorsteuergewinn von CHF 1 392 Millionen, gegenüber CHF 1 057 Millionen im Vorjahr. Verglichen mit 2005 kommen darin die gestiegenen Management-Fees in allen Geschäftsbereichen sowie die performanceabhängigen Erträge im Bereich der alternativen und quantitativen Anlagen zum Ausdruck.

Der Vorsteuergewinn lag im vierten Quartal 2006 bei CHF 400 Millionen, was gegenüber dem dritten Quartal 2006 eine Zunahme von 41% bedeutet. Dieses Plus reflektiert die gesteigerten performanceabhängigen Einkünfte aus alternativen und quantitativen Produkten sowie generell erhöhte Management-Fees infolge der positiven Marktentwicklung. Hinzu kamen die performanceabhängigen Erträge von DRCM, die im November 2006 ihren ersten Fonds für externe Investoren lancierte. Der erfolgsabhängige Teil der Gesamtvergütung wuchs im Einklang mit der Ertragsentwicklung. Die Steigerung des Sachaufwands steht insbesondere im Zusammenhang mit Investitionen für die globale Portfolio-Management-Plattform.

Investment Bank
Die Investment Bank erzielte im Jahr 2006 einen rekordhohen Vorsteuergewinn von CHF 5 943 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg von 15% im Vergleich zu 2005. Massgeblich beeinflusst wurde dieses Ergebnis durch starke Erträge in den Bereichen Equities, Investment Banking sowie Fixed Income, Rates and Currencies.

Im vierten Quartal 2006 erzielten alle Geschäftseinheiten solide Resultate, womit der Vorsteuergewinn mit CHF 1 356 Millionen im Vergleich zum Vorjahresquartal praktisch unverändert blieb. Der Geschäftsertrag belief sich im vierten Quartal 2006 auf CHF 5 602 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme von 22% gegenüber dem vierten Quartal 2005.

Das Equities-Geschäft erzielte Erträge in Höhe von CHF 2 545 Millionen im vierten Quartal 2006. Dies entspricht einem Zuwachs von 33% gegenüber der Vergleichsperiode 2005. Insgesamt erhöhten sich die Erträge aus Cash Equities dank positiven Marktverhältnissen, die zu starken Ergebnissen in den Emerging Markets führten. Im Aktienkapitalmarktgeschäft und im Geschäft mit börsengehandelten Derivaten wurden die Erträge mehr als verdoppelt - letzteres profitierte von der Akquisition des globalen Futures- und Optionsgeschäfts von ABN AMRO.

Die Erträge im Bereich Fixed Income, Rates and Currencies beliefen sich im vierten Quartal 2006 auf CHF 2 018 Millionen, das sind 11% mehr als im vierten Quartal 2005. Im Rates-Business stiegen die Erträge, mit besonders hohen Zuwachsraten bei Derivaten und Mortgage-Backed-Securities. Im Vergleich zum Vorjahr erzielte das Kreditgeschäft ein sehr starkes Resultat und konnte die Erträge im Investment-Grade-Bereich sowie in allen Handelsregionen der Emerging Markets deutlich steigern, ebenso wie im Primary und Syndicated Finance, dies aufgrund erhöhter Marktaktivität. Die von DRCM im Auftrag der Investment Bank betreuten Geschäftsfelder registrierten im vierten Quartal 2006 im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Ertragsrückgang infolge einer schwächeren Handelsperformance. Im Foreign Exchange sowie im Cash & Collateral Trading waren die Erträge ebenfalls tiefer als im Vorjahr. Während die Investment Bank im Handel mit Edelmetallderivaten Verluste erlitt, wirkte sich das anhaltende Wachstum im Bereich Basismetalle positiv auf das Ergebnis aus.

Im Investment Banking stieg der Ertrag auf ein neues Allzeithoch von CHF 1 015 Millionen im vierten Quartal 2006. Der Ertragszuwachs von 19% gegenüber dem vierten Quartal 2005 verteilt sich auf sämtliche Regionen. Im Anleihen- und Aktienkapitalmarktgeschäft wurden im Vergleich zum Vorjahr beträchtliche Zuwachsraten erzielt. Das Leveraged-Finance-Geschäft wuchs weiter, was von einem verstärkten Engagement von UBS in diesem Bereich zeugt. Im Advisory Business nahmen die Erträge im Vergleich zum vierten Quartal 2005 ebenfalls zu, da Kunden vermehrt strategische Chancen wahrnehmen konnten.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich im vierten Quartal 2006 auf CHF 4 246 Millionen und lag damit 32% höher als im vierten Quartal 2005. Der Personalaufwand wuchs gegenüber dem Vorjahr um 22% auf CHF 2 818 Millionen, einerseits wegen höherer abgegrenzter Bonuszahlungen als Folge der gestiegenen Erträge und andererseits bedingt durch höhere Salärkosten infolge des erhöhten Personalbestands. Die aktienbasierte Vergütung stieg im vierten Quartal 2006 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 23%. Gründe dafür sind der höhere Deferred-Compensation-Anteil sowie der gestiegene Fair Value von 2006 zugeteilten Optionen - verursacht durch den Preisanstieg der UBS-Aktie.

Der Sachaufwand stieg im vierten Quartal 2006 um 48% auf CHF 996 Millionen. IT- und sonstige Outsourcingkosten sowie Beratungshonorare nahmen zu, angetrieben durch höhere Projektkosten zur Unterstützung des zukünftigen Geschäftswachstums in den Bereichen Fixed Income, Prime Brokerage und Emerging Markets. Die Administrations- und Mietkosten nahmen ebenfalls zu, in geringerem Umfang auch die Reise- und Repräsentationsspesen. Für den Mehraufwand mitverantwortlich sind auch höhere Rückstellungen für Rechtsfälle.

Das Marktrisiko der Investment Bank, gemessen am Value at Risk (VaR; 99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer, historische Fünfjahresdaten) fiel von CHF 453 Millionen im dritten Quartal 2006 auf CHF 391 Millionen im vierten Quartal 2006. Dieser tiefere Durchschnittswert reflektiert eine Risikoverminderung am Ende des Vorquartals, die während der ersten beiden Monate des Berichtsquartals aufrechterhalten wurde. Ab dem 1. Dezember 2006 wurden die VaR-Limiten für die Investment Bank von CHF 650 Millionen auf CHF 775 Millionen erhöht, und die VaR-Limiten von UBS wurden von CHF 750 Millionen auf CHF 850 Millionen angehoben. In diesen Anpassungen widerspiegeln sich die Integration von Pactual sowie das für 2007 erwartete Geschäftswachstum.

Cautionary statement regarding forward-looking statements

This communication contains statements that constitute "forward-looking statements", including, but not limited to, statements relating to the implementation of strategic initiatives and other statements relating to our future business development and economic performance. While these forward-looking statements represent our judgments and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations. These factors include, but are not limited to, (1) general market and macro-economic trends, (2) legislative developments, governmental and regulatory trends, (3) movements in local and international securities markets, currency exchange rates and interest rates, (4) competitive pressures, (5) technological developments, (6) changes in the financial position or creditworthiness of our customers, obligors and counterparties and developments in the markets in which they operate, (7) management changes and changes to our Business Group structure and (8) other key factors that we have indicated could adversely affect our business and financial performance which are contained in other parts of this document and in our past and future filings and reports, including those filed with the SEC. More detailed information about those factors is set forth elsewhere in this document and in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2005. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

Key messages

 

Webcast