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UBS erzielt Reingewinn von CHF 1'671 Millionen im dritten Quartal

| Quarterly Results

Reingewinn von CHF 1'671 Millionen im dritten Quartal 2004; CHF 1'654 Millionen aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft - Neugeldzufluss total CHF 20,5 Milliarden, davon CHF 16,7 Milliarden von vermögenden Privatkunden in den Wealth-Management-Einheiten - Solide vermögensabhängige Erträge mit Rekordeinkünften aus der Vermögensverwaltung - sinkende Erträge aus dem Handelsgeschäft - Annualisierte Eigenkapitalrendite von 24,5% (27,4% vor Goodwill) und Gewinn pro Aktie plus 5% im Vergleich zum dritten Quartal 2003 (plus 7% vor Goodwill) - Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Finanzdienstleistungsgeschäft tiefer als im Vorjahr - weniger Bonuszahlungen infolge sinkender Erträge.

Für das Quartal endend am

Veränderung in %

Seit Jahresbeginn

UBS (einschliesslich Industriebeteiligungen)

Mio. CHF

30.09.2004

30.06.2004

30.09.2003

2Q04

3Q03

30.09.2004

30.09.2003

Geschäftsertrag

10'148

9'484

8'503

29'927

25'252

Geschäftsaufwand

7'887

6'889

6'351

21'982

19'310

Konzernergebnis

1'671

1'974

1'685

6'068

4'431

Finanzdienstleistungsgeschäft

Geschäftsertrag

8'456

9'484

8'503

(11)

(1)

28'235

25'252

Geschäftsaufwand

6'265

6'889

6'351

(9)

(1)

20'360

19'310

Konzernergebnis

1'654

1'974

1'685

(16)

(2)

6'051

4'431

UBS erzielte im dritten Quartal 2004 einen Reingewinn von CHF 1'671 Millionen. Dieses Ergebnis beinhaltet einen Reingewinn von CHF 17 Millionen der Holdinggesellschaft Motor-Columbus, einer 55,6%igen* Industriebeteiligung von UBS, die im dritten Quartal erstmals vollumfänglich konsolidiert wird. Der Reingewinn des Finanzdienstleistungsgeschäfts beläuft sich auf CHF 1'654 Millionen. Dies bedeutet eine Abnahme von 2% gegenüber dem dritten Quartal 2003 und von 16% im Vergleich zum Vorquartal.

Obwohl der Handelserfolg im dritten Quartal 2004 wie erwartet zurückging, konnte UBS aufgrund der ihr anvertrauten Kundenvermögen (CHF 2'261 Milliarden per 30. September 2004) solide Erträge generieren. Der Geschäftsertrag im Finanzdienstleistungsgeschäft verzeichnete einen leichten Rückgang (1%) gegenüber dem dritten Quartal 2003 und betrug CHF 8'456 Millionen. Im Wealth Management wie auch im Asset Management erhöhten sich die Erträge aufgrund der starken Neugeldzuflüsse und marktbedingter Wertzuwächse. Dies führte zu einem Anstieg der vermögensabhängigen Einkünfte - jene aus der Vermögensverwaltung und dem Portfolio-Management erreichten einen neuen Höchststand. Die Private-Equity-Einheit konnte zum vierten aufeinanderfolgenden Mal einen positiven Beitrag zum Quartalsergebnis der Investment Bank leisten. Im Gegensatz dazu gingen die Erträge aus dem Handel mit Aktien und Festverzinslichen um jeweils rund 20% zurück. Clive Standish, Chief Financial Officer: «Als eine der Grössten im globalen Wertschriftengeschäft ist unsere Investment Bank naturgemäss gewissen Markt- und damit Ertragsschwankungen ausgesetzt. Angesichts dieser Volatilität ist für uns das zweite starke Standbein umso wichtiger: die vermögensabhängigen Einkünfte und Kommissionserträge, welche immer noch mehr als 50% unseren gesamten Ertrags ausmachen.»

Im dritten Quartal belief sich der Neugeldzufluss bei UBS auf insgesamt CHF 20,5 Milliarden. Vermögende Privatkunden weltweit haben dazu CHF 16,7 Milliarden beigesteuert, was den Neugeldzufluss in den Wealth-Management-Einheiten für die ersten neun Monate dieses Jahres auf CHF 46,1 Milliarden ansteigen liess. Dies entspricht einer annualisierten Wachstumsrate von 5%.

Das Kreditgeschäft schnitt erneut hervorragend ab: UBS konnte im dritten Quartal 2004 Wertberichtigungen für Kreditrisiken im Umfang von CHF 14 Millionen auflösen (CHF 42 Millionen im dritten Quartal 2003).

Der Geschäftsaufwand im Finanzdienstleistungsbereich sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 1% auf CHF 6'265 Millionen. Dies reflektiert die 6%ige Abnahme der Personalkosten infolge tieferer leistungsabhängiger Vergütungen, in erster Linie bei der Investment Bank.

Der Personalbestand im Finanzdienstleistungsgeschäft belief sich per 30. September 2004 auf 66'894 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 965 mehr als zu Beginn des Jahres. Die Beschäftigtenzahl stieg sowohl innerhalb der Investment Bank an der Kundenfront und im Support-Bereich wie auch bei Wealth Management, wo weitere, zusätzliche Kundenberater rekrutiert wurden.

Konsolidierung von Motor-Columbus
Ab dem dritten Quartal 2004 weist UBS das Ergebnis von Motor-Columbus auf konsolidierter Basis aus. Motor-Columbus hält eine Mehrheitsbeteiligung am Schweizer Stromanbieter Atel. UBS hat dieses Jahr ihre Beteiligung an Motor-Columbus auf 55,6% erhöht mit dem Ziel, eine optimale Ausgangslage für einen künftigen Verkauf von Motor-Columbus zu schaffen. Das Ergebnis von Motor-Columbus wird bis auf weiteres in einer separaten Sparte unter dem Titel "Industriebeteiligungen" ausgewiesen. Diese Trennung dient dazu, volle Transparenz und Kontinuität in Bezug auf die Berichterstattung des Finanzdienstleistungsgeschäfts zu wahren. Der Bereich Industriebeteiligungen konnte CHF 17 Millionen oder 1% zum UBS-Reingewinn des dritten Quartals 2004 beitragen. Die Anteile am Geschäftsaufwand und -ertrag beliefen sich auf 20,6% bzw. 16,7%.

Erfolgreiche Markenkampagne
Der Aufbau einer weltweiten Marke ist ein wichtiger Eckpfeiler der Wachstumsstrategie von UBS. Die in diesem Jahr lancierte «You and us»-Werbekampagne unterstreicht die Bedeutung der persönlichen Beziehung zwischen Kunde und Berater: Dieser kennt die finanziellen Ziele seines Kunden genau und eröffnet ihm den Zugang zu den globalen Ressourcen von UBS. Wie jüngste Marktforschungsresultate zeigen, hat die Bekanntheit von UBS in allen Regionen zugenommen, insbesondere in den USA. Dies bestätigt, dass das Zielpublikum die Werbung von UBS wahrnimmt und die Botschaft in Erinnerung bleibt - ein wichtiger Schritt zum Aufbau eines unverwechselbaren Markenprofils im hart umkämpften Finanzdienstleistungsmarkt.

Ausblick
Im Handelsgeschäft waren die ersten neun Monate des Jahres 2004 geprägt von sehr wechselhaften Bedingungen. Diese waren im ersten Quartal noch äusserst günstig und verdüsterten sich in der zweiten Jahreshälfte zusehends. In diesem Umfeld haben sich die breit abgestützten Ertragsströme von UBS als vorteilhaft erwiesen. In Zeiten dynamischer Aktien- und Anleihenmärkte gelang es, die damit verbundenen Ertragschancen zu nutzen. Als sich die Bedingungen im Handelsgeschäft zu normalisieren begannen, konnte UBS verstärkt auf ihr Standbein im Wealth und Asset Management abstützen.

Die globalen Konjunkturdaten sind zurzeit recht positiv. Viele Marktteilnehmer sind jedoch unsicher, was die Dauer des aktuellen Wachstumszyklus betrifft. Clive Standish: «Die anhaltende Unsicherheit an den Börsen könnte die Marktaktivität nochmals bremsen. Das Jahr 2004 wird voraussichtlich trotzdem eines unserer erfolgreichsten werden.»

Finanzkennzahlen Konzern
Die annualisierte Eigenkapitalrendite für die ersten neun Monate 2004 betrug 24,5%, im Vergleich zu 16,6% im Vorjahresquartal. Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie belief sich auf CHF 1.60 im dritten Quartal 2004 gegenüber CHF 1.53 im dritten Quartal 2003. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich von 75,1% im Vorjahr auf 74,2%.

Ergebnisse im Verhältnis zu den Finanzzielen des Konzerns
(vor Goodwill-Abschreibungen und abzüglich finanzieller Sonderfaktoren)
Die Finanzziele für den Konzern beruhen auf den Ergebnissen vor Goodwill-Abschreibungen und abzüglich finanzieller Sonderfaktoren . Auf dieser Basis misst UBS auch die Performance des Konzerns:

  • Die annualisierte Eigenkapitalrendite für die ersten neun Monate 2004 betrug 27,4% (19,2% im selben Zeitraum 2003) und lag damit weit über der Zielspanne von 15 bis 20%. Gründe dafür sind die Gewinnsteigerungen sowie das tiefere durchschnittliche Eigenkapital infolge der anhaltenden Aktienrückkäufe und der gestiegenen Dividende.

  • Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie lag im dritten Quartal 2004 bei CHF 1.86 und damit 7% über den CHF 1.74 des dritten Quartals 2003. Dies ist auf die verringerte Anzahl durchschnittlich ausstehender Aktien infolge der anhaltenden Rückkaufsprogramme zurückzuführen.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis ging von 72,2% im Vorjahr auf 71,5% zurück und bewegt sich nahe seines historischen Tiefstandes. Diese Verbesserung ist das Resultat tieferer erfolgsabhängiger Vergütungen.

Seit Jahresbeginn (annualisiert)

30.9.04

30.6.04

30.9.03

Eigenkapitalrendite (%)

Gemäss Erfolgsrechnung1

24,5

26,5

16,6

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren2

27,4

29,2

19,2

Für das Quartal endend am

Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (CHF)

Gemäss Erfolgsrechnung3

1.60

1.85

1.53

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren4

1.86

2.06

1.74

Geschäftsaufwand / Geschäftsertrag Finanzdienstleistungsgeschäft (%)5

Gemäss Erfolgsrechnung6

74,2

73,7

75,1

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren7

71,5

71,2

72,2

Neugelder, Wealth-Management-Einheiten (Mrd. CHF)8

Wealth Management

11,4

8,2

9,4

Wealth Management USA

5,3

2,2

5,7

Total

16,7

10,4

15,1

1 Für Details zur Berechnung der Ergebnisse pro Aktie siehe Anmerkung 8 im Anhang zur Konzernrechnung. 2 Konzernergebnis (annualisiert)/Durchschnittliches Eigenkapital abzüglich Dividende. 3 Die Abschreibungen auf Goodwill und anderen immateriellen Anlagen sind in dieser Berechnung nicht enthalten. 4 Für Details zu den finanziellen Sonderfaktoren siehe Kapitel Konzernergebnis im Quartalsbericht 5 Konzernergebnis abzüglich Abschreibungen auf Goodwill und anderen immateriellen Anlagen sowie finanzieller Sonderfaktoren (nach Steuern)/Gewichteter Durchschnitt der ausstehenden Aktien. 6 Konzernergebnis (annualisiert) abzüglich Abschreibungen auf Goodwill und anderen immateriellen Anlagen sowie finanzieller Sonderfaktoren (nach Steuern)/Durchschnittliches Eigenkapital abzüglich Dividende. 7 Ohne Erfolg aus Industriebeteiligungen. 8 Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag abzüglich Wertberichtigungen für Kreditrisiken oder Auflösung von Wertberichtigungen für Kreditrisiken. 9 Ohne Zins- und Dividendenerträge. 10 Beinhaltet hybrides Tier-1-Kapital. Siehe Tabelle zu BIZ-Kennzahlen im Kapitel Konzernergebnis.

Ergebnisse des Finanzdienstleistungsgeschäfts


Wealth Management & Business Banking
Die Geschäftseinheit Wealth Management erzielte im dritten Quartal einen Gewinn vor Steuern von CHF 855 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von 3% gegenüber dem zweiten Quartal 2004. Der Geschäftsertrag ging leicht zurück (-1%), da steigende vermögensabhängige Einkünfte und Zinseinkünfte sinkenden transaktionsabhängigen Erträgen gegenüber standen. Darin widerspiegeln sich die geringeren Kundenaktivitäten als Ergebnis der üblichen Sommerflaute. Der Geschäftsaufwand stieg um 2%, unter anderem aufgrund der weiter voranschreitenden Expansionspläne in Europa und Asien.

Die Kundenaktivitäten waren saisonal bedingt rückläufig, was gemessen am Vorquartal zu einer Abnahme der Bruttomarge auf verwalteten Vermögen um 3 Punkte auf 101 Basispunkte führte. Der Neugeldzufluss im dritten Quartal 2004 betrug CHF 11,4 Milliarden (CHF 8,2 Milliarden im zweiten Quartal). Die Zuflüsse von internationalen Kunden erreichten CHF 11,0 Milliarden, zu denen das lokale Europageschäft Neugelder von CHF 3,2 Milliarden beisteuerte. CHF 0,4 Milliarden an Neugeldern stammten von Schweizer Kunden. Für die ersten neun Monate des Jahres 2004 beträgt der Neugeldzufluss CHF 35,8 Milliarden, was einer annualisierten Wachstumsrate von 7% entspricht.

Im Business Banking Switzerland wurde ein Vorsteuergewinn von CHF 517 Millionen erwirtschaftet. Dies entspricht einer Zunahme von CHF 9 Millionen gegenüber dem zweiten Quartal 2004. Der Geschäftsertrag ging um 1% zurück, unter anderem aufgrund tieferer Zinseinnahmen und Courtagen, was durch einen Gewinn aus dem Verkauf der UBS-Beteiligung am Noga Hilton Hotel Genf teilweise aufgefangen wurde. Weil weniger Dienstleistungen von anderen Unternehmensgruppen beansprucht wurden, sank auch der Geschäftsaufwand, wodurch der Ertragsrückgang mehr als kompensiert werden konnte.

Das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland stieg im dritten Quartal um CHF 0,9 Milliarden auf CHF 139,7 Milliarden. Privatkunden profitierten von niedrigen Zinssätzen und schlossen im Berichtsquartal Neuhypotheken im Umfang von CHF 1 Milliarde mit UBS ab. Dieser Anstieg wurde durch anhaltende Erfolge beim Abbau des Recovery-Portfolios teilweise ausgeglichen.


Global Asset Management
Global Asset Management erzielte im dritten Quartal einen Gewinn vor Steuern von CHF 105 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von CHF 26 Millionen im Vergleich zum zweiten Quartal. Der Geschäftsertrag blieb im Vergleich zum zweiten Quartal praktisch unverändert (-1%), da der Einfluss der schwächeren Finanzmärkte durch den Neugeldzufluss wettgemacht wurde. Der Geschäftsaufwand stieg aufgrund einer Rückstellung in Höhe von CHF 30 Millionen für Restrukturierungskosten in den USA.

Im institutionellen Geschäft belief sich der Neugeldzufluss auf CHF 3 Milliarden (CHF 7,6 Milliarden im Vorquartal). Starke Zuflüsse verzeichneten die Aktienmandate in Europa und die alternativen und quantitativen Anlagen, genauso wie die Immobilienfonds. Im Gegensatz dazu wurden bei Asset-Allocation-Mandaten Abflüsse verzeichnet, insbesondere im britischen Markt.

Im Anlagefondsgeschäft mit Finanzintermediären (Wholesale Intermediary) waren Zuflüsse von CHF 1 Milliarde im Vergleich zum Abfluss von CHF 4,6 Milliarden im zweiten Quartal 2004 zu beobachten. Die hohen Neugeldzuflüsse in Fixed-Income-Mandate und in Asset-Allocation-Fonds wurden durch die Abflüsse in Höhe von CHF 2,6 Milliarden aus Geldmarktfonds in die Depots bei UBS Bank USA neutralisiert. Die meisten Anlagefonds von Global Asset Management weisen eine starke relative Performance aus, sei es über eine 3-, 5- oder 10-Jahres-Periode. Die von Global Asset Management verwalteten Vermögen beliefen sich per 30. September 2004 auf CHF 601 Milliarden (CHF 595 Milliarden per 30. Juni 2004). Gute Neugeldzahlen und die Abschwächung des Frankens gegenüber dem Euro unterstützten diese Entwicklung.


Investment Bank
Die Investment Bank wies im dritten Quartal 2004 einen Gewinn vor Steuern von CHF 714 Millionen aus. Dies bedeutet einen Rückgang um 19% gegenüber dem Vorjahresergebnis und um 23% gegenüber dem Vorquartal. Die Märkte gaben nach einem fulminanten Start ins Jahr gegen Ende des zweiten Quartals deutlich nach, mit tiefer Volatilität und geringer Anlagetätigkeit bis in den Juli, August und September hinein.

Der Geschäftsertrag lag im dritten Quartal 2004 bei CHF 3'155 Millionen, 7% niedriger als im Vorjahr und 20% tiefer als im zweiten Quartal.

Im Investment Banking stieg der Ertrag gegenüber dem dritten Quartal 2003 um 1%. Zu verdanken ist dies den Erfolgen im Beratungsgeschäft in den USA und in Asien sowie im Aktien-Underwriting. Diese Entwicklung wurde durch niedrigere Erträge im Bond-Underwriting jedoch aufgehoben, da steigende Zinssätze das Emissionsvolumen dämpften. Gemessen am ausserordentlich starken Ergebnis des zweiten Quartals gingen die Erträge im Investment Banking um 31% zurück, bedingt durch die sinkende Nachfrage nach Kapitalmarkt- und M&A-Transaktionen als Folge der allgemeinen Marktunsicherheit und der üblichen Sommerflaute.

Die Erträge aus dem Bereich Equities gingen gegenüber dem dritten Quartal 2003 um 6% zurück. Den deutlich gestiegenen Erträgen aus dem Prime Brokerage und dem Derivatgeschäft standen negative Wechselkursbewegungen und tiefere Erträge aus dem Eigenhandel gegenüber. Im Vergleich zum Vorquartal sanken die Erträge aus dem Aktiengeschäft um 15%. Der Rückgang ist primär das Resultat schwacher Märkte im Sommer, mit wenig Kundenaktivitäten und niedriger Volatilität.

Die Erträge von Fixed Income, Rates and Currencies (FIRC) gingen im Vergleich zum dritten Quartal 2003 um 15% zurück. Credit Default Swaps zur Absicherung des Kreditportfolios verzeichneten Verluste in Höhe von CHF 75 Millionen, eine Verbesserung gegenüber den Verlusten in Höhe von CHF 192 Millionen vor einem Jahr. Im Vergleich zum zweiten Quartal gingen die FIRC-Ergebnisse um 21% zurück. Der Performancerückgang im Vergleich zur Hochphase am Anfang des Jahres reflektiert die anhaltend niedrige Marktaktivität. Die geringe Volatilität drückte ausserdem auf die Handelserträge und die Kundennachfrage nach Derivaten. Während die Zinskurve historisch gesehen noch steil ist, hat sie sich doch schrittweise abgeflacht. Zusätzlich fielen die Gewinne auf Zinspositionen deutlich niedriger aus als in den Quartalen zuvor.

Das Marktrisiko der Investment Bank, gemessen am Value at Risk (99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer), lag im dritten Quartal bei CHF 376,0 Millionen gegenüber CHF 331,4 Millionen im Vorquartal, hauptsächlich aufgrund von Zinssatzrisiken.

Der Geschäftsaufwand sank gegenüber dem dritten Quartal 2003 um 3% auf CHF 2'441 Millionen, bedingt durch tiefere Personalkosten, was durch den höheren Sachaufwand teilweise wieder ausgeglichen wurde. Der Geschäftsaufwand ging im Vergleich zum Vorquartal um 20% zurück, weil dieses teilweise durch höhere Kosten für operationelle Risiken belastet worden war.


Wealth Management USA
Im dritten Quartal 2004 belief sich der Gewinn vor Steuern von Wealth Management USA auf CHF 43 Millionen (CHF 16 Millionen im Vorquartal). Dieser Anstieg erklärt sich aus dem Wegfall der Retention Payments, also Zahlungen zur Bindung von Mitarbeitern der ehemaligen PaineWebber, die im zweiten Quartal zum letzten Mal geleistet wurden.

Vor Akquisitionskosten fiel der Gewinn vor Steuern um 10% auf CHF 169 Millionen. Dieser Rückgang ist in erster Linie auf tiefere transaktionsabhängige Erträge zurückzuführen - eine Konsequenz der niedrigeren Handelsvolumina. Höhere Erträge aus dem Kreditgeschäft konnten diesem Trend teilweise entgegenwirken; sie stiegen um 6% infolge der positiven Entwicklung von UBS Bank USA sowie höherer Erträge aus dem Geschäft mit Kommunalobligationen (Municipal Finance).

Der Neugeldzufluss belief sich im dritten Quartal 2004 auf CHF 5,3 Milliarden gegenüber CHF 2,2 Milliarden im Vorquartal. Die Erfolge im Akquirieren von Neugeldern übertrafen das Halbjahresresultat 2004, was die Vorzüge des neuen Support-Tools unterstreicht, das die Produktivität der Finanzberater erhöht. Hinzu kommt die Initiative unter dem Titel "Private Wealth Management", die sich mit grossem Erfolg an sehr vermögende Privatkunden richtet.

Cautionary statement regarding forward-looking statements

This communication contains statements that constitute "forward-looking statements", including, but not limited to, statements relating to the implementation of strategic initiatives, such as the European wealth management business, and other statements relating to our future business development and economic performance.



While these forward-looking statements represent our judgements and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations.



These factors include, but are not limited to, (1) general market, macro-economic, governmental and regulatory trends, (2) movements in local and international securities markets, currency exchange rates and interest rates, (3) competitive pressures, (4) technological developments, (5) changes in the financial position or creditworthiness of our customers, obligors and counterparties and developments in the markets in which they operate, (6) legislative developments, (7) management changes and changes to our Business Group structure and (8) other key factors that we have indicated could adversely affect our business and financial performance which are contained in other parts of this document and in our past and future filings and reports, including those filed with the SEC.



More detailed information about those factors is set forth elsewhere in this document and in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2003. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.

Zürich / Basel, 2. November 2004
UBS

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