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UBS erzielt Reingewinn von CHF 1 974 Millionen im zweiten Quartal

| Quarterly Results

Zweitbestes Quartalsergebnis seit 2000: Reingewinn plus 28% im Vergleich zum zweiten Quartal 2003 - Halbjahresergebnis um 60% auf CHF 4 397 Millionen gesteigert - Vor Goodwill und Gewinn aus dem 2003 getätigten Verkauf der US-Clearing-Einheit CSC*: Reingewinn plus 24% im zweiten Quartal und plus 50% im ersten Halbjahr - Ertragssteigerung von 6% dank starkem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft - Annualisierte Eigenkapitalrendite von 26,5% (29,2% vor Goodwill) und Gewinn pro Aktie um 37% höher (32% vor Goodwill und Gewinn aus dem Verkauf der CSC) - Neugeldzufluss insgesamt CHF 16,9 Milliarden, davon CHF 10,4 Milliarden in den beiden Wealth-Management-Einheiten.

Für das Quartal endend am

Veränderung in %

Mio. CHF

30.6.04

31.3.04

30.6.03

1Q04

2Q03

Geschäftsertrag

9 484

10 295

8 981

(8)

6

Geschäftsaufwand

6 889

7 206

6 785

(4)

2

Ergebnis vor Steuern und Minderheitsanteilen

2 595

3 089

2 196

(16)

18

Konzernergebnis

1 974

2 423

1 537

(19)

28

UBS erzielte im zweiten Quartal 2004 mit einem Reingewinn von CHF 1 974 Millionen das zweitbeste Quartalsergebnis seit 2000 - 19% weniger als im Rekordquartal zuvor. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Reingewinn um 28% (24% vor Goodwill und Gewinn aus dem 2003 getätigten Verkauf der US-Clearing-Einheit Correspondent Services Corporation CSC). Für das erste Halbjahr 2004 weist UBS einen Reingewinn von CHF 4 397 Millionen aus. Dies entspricht einer Zunahme von 60% gegenüber der Vorjahresperiode (Zunahme von 50% vor Goodwill und Gewinn aus dem Verkauf der CSC).

Nach dem ausserordentlich positiven Geschäftsumfeld im ersten Quartal wurden die Aktienanleger im zweiten Quartal zurückhaltender und bremsten damit die Marktdynamik. Steigende Zinsen und tiefe Volatilität führten gleichzeitig zu sinkenden Handelsvolumen im Fixed-Income-Bereich.

Peter Wuffli, Chief Executive Officer: «Die Märkte sind fulminant ins Jahr gestartet, das aussergewöhnliche Tempo hat sich aber gegen Jahresmitte wieder beruhigt. Dass UBS im zweiten Quartal trotzdem gut abgeschnitten hat, unterstreicht, wie wichtig unsere fokussierte Strategie ist - insbesondere der zentrale Beitrag unseres weltweit führenden Wealth-Management-Geschäfts.»

Clive Standish, Chief Financial Officer: «Die hohen vermögensabhängigen Einkünfte im Wealth und Asset Management und die mittlerweile schlagkräftige Position unserer Investment Bank im Corporate-Finance-Geschäft waren sehr wichtig für das Ergebnis des zweiten Quartals. Diese Faktoren haben uns geholfen, den Ertragsrückgang im Wertschriftengeschäft zu kompensieren.»

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2003 nahm der Geschäftsertrag um 6% zu. Die Einkünfte aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft stiegen um 12% und machten mehr als die Hälfte des Gesamtertrags aus. Die Investment Bank erzielte hervorragende Resultate im Corporate-Finance-Geschäft, wo Kunden vermehrt strategische Chancen und vorteilhafte Finanzierungsbedingungen nutzten. Die vermögensabhängigen Einkünfte in den Bereichen Wealth Management und Asset Management waren besonders hoch und erreichten bei den Anlagefonds einen Rekordstand. Zudem vermeldete auch die vormals angeschlagene Private-Equity-Einheit erneut ein positives Quartal.

Das Kreditgeschäft profitierte von stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. UBS konnte Wertberichtigungen für Kreditrisiken im Umfang von CHF 131 Millionen auflösen. Die im ersten Quartal 2004 und im zweiten Quartal 2003 aufgelösten Wertberichtigungen beliefen sich auf CHF 3 Millionen respektive CHF 1 Million.

Das Total der UBS anvertrauten Vermögen wuchs um 7% auf CHF 2 231 Milliarden Franken. Dies ist auf die Erholung an den Finanzmärkten gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Gleichzeitig kommen darin die Neugeldzuflüsse von CHF 85,7 Milliarden der letzten zwölf Monate zum Ausdruck. Im zweiten Quartal beliefen sich die Neugelder auf CHF 16,9 Milliarden. Davon entfielen CHF 10,4 Milliarden auf die beiden Wealth-Management-Einheiten.

Der Geschäftsaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um 2% infolge höherer Kosten für operationelle Risiken, darunter die vom Federal Reserve Board verhängte Busse von USD 100 Millionen (CHF 128 Millionen) wegen Verstosses gegen eine Vereinbarung über den Handel mit US-Dollarnoten.

Der Personalbestand per 30. Juni 2004 beläuft sich auf 66 043 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 114 mehr als zu Beginn des Jahres. Die Zunahme der Beschäftigtenzahl in Europa ist primär Folge der Integration von zugekauften Wealth-Management-Einheiten in Deutschland und Grossbritannien.

Ausblick
Im Jahr 2003 wich die Ertragsentwicklung vom üblichen saisonalen Muster für die Finanzindustrie ab. UBS wies im zweiten Halbjahr bessere Zahlen aus als in den sechs Monaten zuvor. Im Gegensatz dazu war das erste Quartal 2004 geprägt von äusserst günstigen Bedingungen und aussergewöhnlichen Ertragsmöglichkeiten. Eine solche Konstellation ist in der Regel nicht von Dauer - Chancen müssen unmittelbar wahrgenommen werden. Die breit abgestützte Ertragsstruktur von UBS ermöglicht auch bei schwankenden Marktbedingungen eine solide Performance. Im zweiten Quartal beispielsweise konnten starke vermögensabhängige Einkünfte dem Ertragsrückgang im Wertschriftengeschäft entgegenwirken.

Die Anlegerstimmung hat sich im Vergleich zum Vorjahrestief zwar gebessert, bleibt aber gedämpft. Die Seitwärtsbewegung an den Börsen - gepaart mit der Erwartung steigender Zinsen - könnte die Marktaktivität weiterhin bremsen.

Peter Wuffli, Chief Executive Officer: «Die Marktaktivität ist ein wichtiger Treiber vieler unserer Geschäfte, insbesondere in der Investment Bank. Daher erwarten wir für den weiteren Verlauf dieses Jahres, dass sich die Erträge wieder verstärkt entsprechend dem typischen saisonalen Rhythmus entwickeln - mit einer zweiten Jahreshälfte, die nicht an das Niveau im ersten Halbjahr anknüpfen kann.»

Finanzkennzahlen Konzern
Die annualisierte Eigenkapitalrendite für das erste Halbjahr 2004 betrug 26,5%, im Vergleich zu 15,1% im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie belief sich auf CHF 1.85 im zweiten Quartal 2004 gegenüber CHF 1.35 im zweiten Quartal 2003. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich von 75,6% im Vorjahr auf 73,7%.

Ergebnisse im Verhältnis zu den Finanzzielen des Konzerns
(vor Goodwill-Abschreibungen und abzüglich finanzieller Sonderfaktoren)
Die Finanzziele für den Konzern beruhen auf den Ergebnissen vor Goodwill-Abschreibungen und abzüglich finanzieller Sonderfaktoren*. Auf dieser Basis misst UBS auch die Performance des Konzerns:

  • Die annualisierte Eigenkapitalrendite für das erste Halbjahr 2004 betrug 29,2% (17,8% im selben Zeitraum 2003) und lag damit weit über der Zielspanne von 15 bis 20%. Gründe dafür sind die Gewinnsteigerungen sowie das tiefere durchschnittliche Eigenkapital infolge der anhaltenden Aktienrückkäufe.

  • Mit CHF 2.06 im zweiten Quartal 2004 (CHF 1.56 im zweiten Quartal 2003, plus 32%) war der Gewinn pro Aktie auf dem zweithöchsten je registrierten Stand. Der Anstieg ist auf die gleichen Faktoren zurückzuführen, welche die Eigenkapitalrendite beeinflussten.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis ging von 74,2% im Vorjahr auf 71,2% zurück. Diese Verbesserung resultiert aus der Ertragssteigerung insbesondere im Wealth Management und Asset Management sowie der Auflösung von Wertberichtigungen für Kreditrisiken. Dies wurde jedoch durch höhere Kosten und Rückstellungen für operationelle Risiken teilweise ausgeglichen.

Seit Jahresbeginn (annualisiert)

30.6.04

31.3.04

30.6.03

Eigenkapitalrendite (%)

Gemäss Erfolgsrechnung1

26,5

29,2

15,1

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren2

29,2

31,9

17,8

Für das Quartal endend am

Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (CHF)

Gemäss Erfolgsrechnung3

1.85

2.25

1.35

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren4

2.06

2.46

1.56

Geschäftsaufwand / Geschäftsertrag (%)

Gemäss Erfolgsrechnung5

73,7

70,0

75,6

Vor Goodwill und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren6

71,2

67,8

74,2

Neugelder, Wealth-Management-Einheiten (Mrd. CHF)7

Wealth Management

8,2

16,2

6,5

Wealth Management USA

2,2

2,8

3,9

Total

10,4

19,0

10,4

1 Konzernergebnis/Durchschnittliches Eigenkapital abzüglich Dividende.

2 Konzernergebnis abzüglich Abschreibungen auf Goodwill und anderen immateriellen Anlagen sowie finanzieller Sonderfaktoren (nach Steuern)/Durchschnittliches Eigenkapital abzüglich Dividende.

3 Für Details zur Berechnung der Ergebnisse pro Aktie siehe Anmerkung 8 im Anhang zur Konzernrechnung.

4 Konzernergebnis abzüglich Abschreibungen auf Goodwill und anderen immateriellen Anlagen sowie finanzieller Sonderfaktoren (nach Steuern)/Gewichteter Durchschnitt der ausstehenden Aktien.

5 Geschäftsaufwand/Geschäftsertrag abzüglich Wertberichtigungen für Kreditrisiken.

6 Geschäftsaufwand abzüglich Abschreibungen auf Goodwill und anderen immateriellen Anlagen sowie finanzieller Sonderfaktoren/Geschäftsertrag abzüglich Wertberichtigungen für Kreditrisiken sowie finanzieller Sonderfaktoren.

7 Ohne Zins- und Dividendenerträge.

* Finanzielle Sonderfaktoren: Im zweiten Quartal 2003 realisierte UBS einen Gewinn von CHF 2 Mio. (CHF 161 Mio. vor Steuern) aus dem Verkauf der US-Clearing-Einheit Correspondent Services Corporation CSC. 2004 sowie im ersten Quartal 2003 wurden keine finanziellen Sonderfaktoren verzeichnet.

Ergebnisse der Unternehmensgruppen


Wealth Management & Business Banking
Die Geschäftseinheit Wealth Management erzielte mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 881 Millionen ihr bestes Ergebnis seit dem ersten Quartal 2001. Dies entspricht einem Anstieg von 1% gegenüber dem ersten Quartal 2004. Der Geschäftsertrag blieb praktisch unverändert. Steigende vermögensabhängige Einkünfte standen dabei sinkenden transaktionsabhängigen Erträgen gegenüber. Trotz anhaltender Investitionen in das lokale Europageschäft konnte der Geschäftsaufwand reduziert werden.

Die Kundenaktivitäten waren gegenüber dem ausserordentlich hohen Niveau des ersten Quartals rückläufig, was zu einer Abnahme der Bruttomarge auf verwalteten Vermögen um 3 Punkte auf 104 Basispunkte führte. Der Neugeldzufluss im zweiten Quartal betrug CHF 8,2 Milliarden (CHF 16,2 Milliarden im ersten Quartal). Die Zuflüsse von internationalen Kunden erreichten CHF 7,1 Milliarden, während das lokale Europageschäft Neugelder von CHF 2,7 Milliarden beisteuerte. Schweizer Kunden vertrauten UBS CHF 1,1 Milliarden neuer Gelder an, gleich viel wie im ersten Quartal, was vom anhaltenden Erfolg bei der Kundenakquisition zeugt.

Im Business Banking Switzerland wurde ein Vorsteuergewinn von CHF 508 Millionen erwirtschaftet. Dies entspricht einer Abnahme von CHF 2 Millionen gegenüber dem ersten Quartal 2004. Der Geschäftsertrag wuchs dagegen um CHF 16 Millionen, unter anderem aufgrund des Anstiegs der vermögensabhängigen Einkünfte. Teilweise neutralisiert wurde dies durch tiefere Zinserträge infolge des reduzierten Recovery-Portfolios im Schweizer Kreditgeschäft. Der Geschäftsaufwand war 2% oder CHF 18 Millionen höher als im ersten Quartal. Gründe dafür waren ein höherer Sachaufwand und weniger zentral erbrachte Dienstleistungen zugunsten anderer Teile von UBS. Als Folge davon stieg das Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 58,7% im ersten Quartal auf 59,8%.

Aufgrund der weiteren Reduktion von Recovery-Fällen ging das Kreditportfolio von Business Banking Switzerland im zweiten Quartal um CHF 1,1 Milliarden auf CHF 138,8 Milliarden zurück. Privatkunden profitierten von niedrigen Zinssätzen und schlossen im Berichtsquartal Neuhypotheken im Umfang von CHF 1 Milliarde mit UBS ab. Im ersten Quartal lag dieser Betrag bei CHF 700 Millionen.


Global Asset Management
Global Asset Management erzielte ihr zweitbestes Quartalsergebnis seit 2000. Der Gewinn vor Steuern ging gegenüber dem ersten Quartal um 9% auf CHF 131 Millionen zurück. Der Geschäftsertrag verringerte sich um 2% infolge tieferer performanceabhängiger Einnahmen im Vergleich zum starken ersten Quartal. Dies kompensierte den Effekt höherer Einkünfte aus dem Anlagefondsgeschäft.

Im institutionellen Geschäft belief sich der Neugeldzufluss auf CHF 7,6 Milliarden. Im Bereich alternativer und quantitativer Anlagen wurde mit CHF 5,4 Milliarden weiterhin der höchste Zuwachs erzielt. Bedeutende Zuflüsse in Aktien- und Fixed-Income-Mandate konnten vor allem in Grossbritannien und Asien/Pazifik registriert werden.

Im Anlagefondsgeschäft mit Finanzintermediären (Wholesale Intermediary) waren Abflüsse von CHF 4,6 Milliarden zu verzeichnen. CHF 8,3 Milliarden wurden aus Geldmarktfonds abgezogen und stattdessen auf FDIC-versicherten Depositenkonti bei UBS Bank USA angelegt. Die Neugelder (exklusive Geldmarktfonds) erreichten CHF 3,7 Milliarden. Diese entfielen primär auf neue Fixed-Income-Mandate und auf die neu lancierten Absolute-Return-Fonds.

Die meisten Anlagefonds weisen eine starke relative Performance aus, sei es über eine 1-, 3-, 5- oder 10-Jahres-Periode. Die von Global Asset Management verwalteten Vermögen beliefen sich per 30. Juni 2004 auf CHF 595 Milliarden (CHF 602 Milliarden per 31. März 2004). Gute Neugeldzahlen und die positive Anlageperformance wurden durch Währungseffekte aufgrund des starken Schweizer Frankens zunichte gemacht.


Investment Bank
Die Investment Bank wies im zweiten Quartal 2004 einen Gewinn vor Steuern von CHF 923 Millionen aus. Dies bedeutet einen Rückgang um 8% gegenüber dem Vorjahresergebnis. Dem Ertragsanstieg standen höhere Rückstellungen und Kosten für operationelle Risiken gegenüber. Im Vergleich zum Rekordergebnis des ersten Quartals fiel der Gewinn vor Steuern um 45%, hauptsächlich infolge der geringeren Kundenaktivitäten.

Der Geschäftsertrag lag im zweiten Quartal 2004 bei CHF 3 962 Millionen, 5% höher als im Vorjahr und 20% tiefer als im ersten Quartal 2004.

Im Investment Banking stieg der Ertrag gegenüber dem ersten Quartal 2003 um 15% (12% im Vergleich zum Vorquartal). Zu verdanken ist dies den Erfolgen im Corporate-Finance-Geschäft und im Bereich syndizierter Finanzierungen. Dieser Wachstumseffekt wurde leicht gedämpft durch tiefere Erträge im Underwriting-Geschäft. Die Erträge aus dem Bereich Equities verbesserten sich um 2% gegenüber dem zweiten Quartal 2003, mit einer Steigerung der Kommissionseinnahmen infolge des freundlicheren Umfelds. Im Vergleich zum Vorquartal sanken die Erträge aus dem Aktiengeschäft um 19%. Der Rückgang resultierte vor allem bei den Eigenhandelserträgen, die im ersten Quartal besonders hoch waren. Die Erträge aus Fixed Income, Rates and Currencies (FIRC) gaben gegenüber dem Vorjahr um 1% nach. Starke Ergebnisse im Zinsgeschäft kompensierten die tieferen Ergebnisse in der Sparte Principal Finance. Im Vergleich zum Rekordergebnis des ersten Quartals gingen die FIRC-Erträge um 23% zurück. Dies reflektiert die niedrigeren Marktvolumina, hervorgerufen durch steigende Zinsen und abnehmende Volatilität. Die Erträge aus Private Equity erholten sich weiter und betrugen im Berichtsquartal CHF 52 Millionen.

Im zweiten Quartal 2003 war noch ein Minus von CHF 57 Millionen zu verzeichnen gewesen. Dieser Fortschritt beruht auf tieferen Wertberichtigungen sowie auf verbesserten Marktbedingungen, welche den erfolgreichen Ausstieg aus Beteiligungen ermöglichten.

Der Geschäftsaufwand stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2003 um 10% (minus 7% im Vergleich zum Vorquartal). Während die laufenden Ausgaben unter Kontrolle blieben, nahm der Sachaufwand im Berichtsquartal zu, ausgelöst durch höhere Kosten für operationelle Risiken - darunter die Busse im Zusammenhang mit dem Notenhandel - sowie Rückstellungen für voraussichtliche US-Quellensteuerbelastungen.


Wealth Management USA
Im zweiten Quartal 2004 belief sich der Gewinn vor Steuern von Wealth Management USA auf CHF 16 Millionen (CHF 43 Millionen im Vorquartal). Vor Akquisitionskosten (Abschreibungen auf Goodwill und immaterielle Anlagen, Goodwill-Finanzierungskosten und Retention Payments) fiel der Gewinn vor Steuern um 14% auf CHF 188 Millionen (CHF 218 Millionen im Vorquartal). Dieser Rückgang ist in erster Linie auf tiefere transaktionsabhängige Erträge zurückzuführen. Das durchschnittliche Handelsvolumen pro Tag reduzierte sich gegenüber dem relativ starken ersten Quartal um 10% infolge abnehmender Anlegeraktivität. Teilweise aufgefangen wurde dieser Effekt durch höhere Erträge im Kreditgeschäft und ein Rekordaufkommen an vermögensbasierten Einnahmen. Zusätzlich erhöhten sich die Erträge aus dem Geschäft mit Kommunalobligationen (Municipal Finance) um 16%. Gründe dafür waren bessere Resultate im Sekundärhandel und im Underwriting bei Neuemissionen.

Die Kosten blieben weiterhin unter strikter Kontrolle. Der Geschäftsaufwand ging gegenüber dem Vorquartal um 3% zurück, bedingt durch tiefere leistungsabhängige Vergütungen und Retention Payments. Solche Zahlungen für die Bindung von Mitarbeitern der ehemaligen PaineWebber wurden im Berichtsquartal zum letzten Mal geleistet.

Der Neugeldzufluss belief sich im zweiten Quartal 2004 auf CHF 2,2 Milliarden. Fehlendes Vertrauen der Investoren insbesondere zu Beginn des Quartals hatte spürbare Auswirkungen auf den US-Markt. Das Resultat des zweiten Quartals 2004 reicht zwar nicht an die im Vorquartal ausgewiesenen CHF 2,8 Milliarden heran, stellt im Vergleich zu den wichtigsten US-Konkurrenten aber dennoch eine solide Performance dar.

Cautionary statement regarding forward-looking statements



This communication contains statements that constitute "forward-looking statements", including, but not limited to, statements relating to the implementation of strategic initiatives, such as the European wealth management business, and other statements relating to our future business development and economic performance.



While these forward-looking statements represent our judgments and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations.



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More detailed information about those factors is set forth elsewhere in this document and in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2003. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.


Zürich / Basel, 10. August 2004
UBS

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