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UBS mit Reingewinn von CHF 6385 Millionen für 2003 und von CHF 1859 Millionen für das vierte Quartal

| Quarterly Results

Mit einem Reingewinn von CHF 6385 Millionen erzielte UBS 2003 das zweitbeste Jahresergebnis ihrer Geschichte. Vor Goodwill-Abschreibungen und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren* steigerte UBS den Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 33%. Die UBS-Aktionäre profitieren von einer attraktiven Kombination: hohe Eigenkapitalrendite, rasches Wachstum des Gewinns pro Aktie, Rekord-Dividende und starke Kapitalisierung. Der Neugeldzufluss in den Wealth-Management-Einheiten belief sich auf CHF 50,8 Milliarden für 2003.

UBS erzielte im Jahr 2003 einen Reingewinn von CHF 6385 Millionen - 81% mehr als im Jahr 2002. In beiden Jahren wurde das Ergebnis von spezifischen finanziellen Sonderfaktoren* beeinflusst. Bereinigt um diese Faktoren und vor Goodwill-Abschreibungen stieg der Reingewinn 2003 um 33%.

Peter Wuffli, CEO: «2003 war ein überraschend gutes Jahr für die Finanzbranche - und ein hervorragendes Jahr für UBS. Wir haben im internationalen Wettbewerb nachhaltig Marktanteile gewonnen. In Kombination mit diszipliniertem Kosten- und Kapitalmanagement haben wir dadurch eine hohe Eigenkapitalrendite und ein rasches Wachstum des Gewinns pro Aktie erzielen können. Das erlaubt uns, unseren Aktionären für das Geschäftsjahr 2003 eine Rekord-Dividende auszuschütten.»

Sämtliche Geschäftseinheiten steigerten im Jahr 2003 ihren Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahr. In einem verbesserten Umfeld stärkten sie ausserdem ihre Wettbewerbsposition deutlich. Die Wealth-Management-Einheiten erzielten für das Gesamtjahr einen Neugeldzufluss von CHF 50,8 Milliarden (CHF 36,2 Milliarden im Jahr 2002). Auch die Investment Bank gewann Marktanteile im Berichtsjahr - im Beratungsgeschäft mit Unternehmenskunden verbesserte sie ihre globale Position von Platz 7 auf Platz 4. Im Schweizer Bankgeschäft bleibt UBS Marktführerin mit ausgezeichneter Profitabilität.

Der Geschäftsertrag blieb 2003 praktisch unverändert. Die tiefen Marktbewertungen Ende 2002 und Anfang 2003 wirkten sich zu Beginn des Geschäftsjahres negativ auf die vermögensabhängigen Einnahmen aus und verbesserten sich erst in der zweiten Jahreshälfte. Dagegen stiegen die Handelserträge bei den festverzinslichen Instrumenten, und die Wertberichtigungen auf dem Private-Equity-Portfolio gingen zurück.

Gleichzeitig blieben die Kosten unter Kontrolle. Der Geschäftsaufwand ging im Vergleich zum Vorjahr um 13% zurück, weitgehend aufgrund der Abschreibung für die PaineWebber-Marke im vierten Quartal 2002. Ohne diesen Effekt nahm der Geschäftsaufwand infolge von Einsparungen in sämtlichen Bereichen um 10% ab.

Ergebnis des vierten Quartals 2003
Im vierten Quartal 2003 erzielte UBS einen Reingewinn von CHF 1859 Millionen, im Vergleich zu einem Verlust von CHF 101 Millionen im vierten Quartal des Vorjahres. Bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren und vor Goodwill-Abschreibungen liegt das Ergebnis im vierten Quartal 2003 94% über jenem des Vorjahres. Auf dieser Basis ist es das beste Quartalsergebnis seit drei Jahren. Im Vergleich zu 2002 haben sämtliche Unternehmensgruppen ihr Ergebnis gesteigert. Im Investment Banking und Wertschriftengeschäft verzeichneten der Bereich festverzinsliche Instrumente sowie das Aktiengeschäft ein starkes Ergebnis. Im Underwriting wurden Erträge in Rekordhöhe erzielt. Die vermögensabhängigen Einnahmen stiegen aufgrund verbesserter Marktbewertungen, während eine Zunahme der Handelstätigkeit privater Investoren die transaktionsabhängigen Einnahmen steigerte. Das Private-Equity-Geschäft schrieb im vierten Quartal schwarze Zahlen.

Auf Konzernstufe erreichte das Aufwand-Ertrags-Verhältnis vor Goodwill und abzüglich finanzieller Sonderfaktoren mit 70,2% das tiefste Niveau seit dem Zusammenschluss mit PaineWebber.

Die Wertberichtigungen für Kreditrisiken beliefen sich im vierten Quartal auf CHF 62 Millionen, während im Vorjahresquartal Auflösungen in Höhe von CHF 11 Millionen getätigt wurden. Wealth Management & Business Banking verzeichnete Wertberichtigungen von CHF 108 Millionen, beeinflusst durch die Nachlassstundung der Erb-Gruppe. Die Investment Bank konnte Wertberichtigungen in Höhe von CHF 46 Millionen auflösen, aufgrund verbesserter internationaler politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

Dividende von CHF 2.60 pro Aktie und neues Rückkaufsprogramm
Der Verwaltungsrat der UBS wird anlässlich der Generalversammlung (GV) am 15. April 2004 eine Dividende von CHF 2.60 pro Aktie für das Geschäftsjahr 2003 beantragen. Gegenüber der letztjährigen Dividende entspricht dies einer Steigerung von 30%.

Aktienrückkäufe bleiben für UBS ein weiteres Mittel, um ihren Aktionären attraktive Renditen zu bieten. Im Rahmen des Rückkaufsprogramms 2003 erwarb UBS per 31. Dezember 2003 insgesamt 56 707 000 Aktien im Wert von CHF 4,3 Milliarden. Dieses Programm läuft noch bis zum 5. März 2004 und ermöglicht UBS, eigene Aktien im Wert von maximal CHF 5 Milliarden zurückzukaufen. Sofern die GV zustimmt, werden sämtliche so erworbenen Titel zum Zweck einer Kapitalherabsetzung vernichtet.

Aufgrund der anhaltend starken Kapitalisierung der UBS hat der Verwaltungsrat beschlossen, ein neues Rückkaufsprogramm mit einer Limite von maximal CHF 6 Milliarden zu lancieren, das am 8. März 2004 starten und bis 7. März 2005 laufen wird.


* Finanzielle Sonderfaktoren:

Faktoren, die UBS als nicht massgebend für die zukünftige oder operative Performance erachtet.

Für das Jahr 2003:

-- Im zweiten Quartal: Gewinn nach Steuern von CHF 2 Millionen (vor Steuern CHF 161 Millionen) aus dem Verkauf des Clearing-Geschäftes von Wealth Management USA. Bei Wealth Management USA als «übriger Erfolg» verbucht.

Für das Jahr 2002:

-- Im vierten Quartal: Abschreibung von CHF 953 Millionen nach Steuern (CHF 1234 Millionen vor Steuern) für die nicht mehr verwendete Marke PaineWebber. Bei Wealth Management USA als «Abschreibung auf Goodwill und andere immaterielle Anlagen» verbucht.

-- Im vierten Quartal: Gewinn nach Steuern von CHF 60 Millionen (vor Steuern CHF 72 Millionen) aus dem Verkauf der Klinik Hirslanden. Im Corporate Center als «übriger Erfolg» verbucht.

-- Im ersten Quartal: Gewinn nach Steuern von CHF 125 Millionen (vor Steuern CHF 155 Millionen) aus dem Verkauf der Privatbank Hyposwiss. Im Corporate Center als «übriger Erfolg» verbucht.

Finanzkennzahlen Konzern für das Jahr 2003
Die annualisierte Eigenkapitalrendite für 2003 betrug 18,2%, im Vergleich zu 8,9% im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie belief sich auf CHF 5.72 gegenüber CHF 2.92. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich von 86,2% auf 75,2%.

Ergebnisse 2003 im Verhältnis zu den Finanzzielen des Konzerns
(vor Goodwill-Abschreibungen und abzüglich finanzieller Sonderfaktoren)
Die Finanzziele für den Konzern beruhen auf den Ergebnissen vor Goodwill-Abschreibungen und abzüglich finanzieller Sonderfaktoren. Auf dieser Basis misst UBS auch die Performance des Konzerns:

  • Die Eigenkapitalrendite für 2003 betrug 20,9% und lag damit über der Zielspanne von 15 bis 20%. Dies ist das beste Resultat seit dem Boomjahr 2000, in dem eine Eigenkapitalrendite von 24,3% erzielt wurde. Die Zunahme gegenüber den 13,9% des Vorjahres spiegelt die Gewinnsteigerung sowie die anhaltenden Aktienrückkäufe, welche einen Rückgang des durchschnittlichen Eigenkapitals zur Folge hatten, wider.

  • Mit CHF 6.56 war der Gewinn pro Aktie 2003 fast CHF 2.- oder 44% höher als 2002. Der Anstieg ist auf die gleichen Faktoren zurückzuführen, welche die Eigenkapitalrendite beeinflussten.

  • Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis ging von 79,5% auf 72,7% zurück - den tiefsten Stand seit dem Zusammenschluss mit PaineWebber. Die markante Verbesserung gegenüber 2002 reflektiert den Erfolg von Kostenmanagement-Initiativen und die Senkung des Compensation Ratio (Verhältnis Personalaufwand / Geschäftsertrag).

Risiko-Management
Risiken liegen in der Natur des Bankgeschäfts. Aus diesem Grund besteht das übergeordnete Ziel der UBS im Sicherstellen, dass Renditen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen - nicht im Minimieren von Risiken. Durch Diversifikation und limitierte Anfälligkeit gegenüber Extremereignissen begrenzt UBS den Umfang der möglichen negativen Schwankungen in ihrem Ergebnis.

Die Marktbedingungen und das Vertrauen der Investoren haben sich verbessert. Zusammen mit der wachsenden Basis an institutionellen Kunden und Firmenkunden sowie der verstärkten Wettbewerbsposition des Handels- und Beratungsgeschäfts der UBS haben die Ertragschancen der Bank zugenommen. In der Folge dürfte UBS in den kommenden Quartalen eine schrittweise Erhöhung ihrer Markt- und Kreditrisiko-Werte verzeichnen.

Damit ändert UBS allerdings nicht ihre Risikophilosophie: Im Vordergrund steht weiterhin das Erwirtschaften qualitativ hochwertiger Erträge, durch möglichst breite Diversifikation und einen hohen Grad an Liquidität der eingegangenen Risiken. Die Qualität der Beratungsleistungen bleibt dabei einer der entscheidenden Faktoren im Ausbau ihres internationalen Investment-Banking-Geschäfts. UBS wird auch zukünftig nicht versuchen, Marktanteile durch den ausschliesslichen Einsatz der Bilanzkapazität zu gewinnen, noch wird sie ihre Risikoneigung im reinen Eigenhandel generell erhöhen.

Mit der zunehmenden Wettbewerbsfähigkeit ihres Handelsgeschäfts verzeichnete UBS bereits schrittweise eine erhöhte Nutzung ihrer Marktrisikolimite, gemessen mittels Value at Risk (VaR)***. Aufgrund des erfolgreichen Wachstums und der zunehmenden Marktchancen hat UBS beschlossen, die VaR-Limite für die Investment Bank - die seit 1999 nicht verändert wurde - zu erhöhen. Ab 2004 wird die VaR-Limite für die Investment Bank von CHF 450 Millionen auf CHF 600 Millionen erhöht. Damit wird die Limite für UBS insgesamt von CHF 600 Millionen auf CHF 750 Millionen erhöht.

Im kommerziellen Kreditgeschäft hält UBS an ihrer Strategie fest und konzentriert die Vergabe von Krediten ausserhalb der Schweiz auf wichtige Kunden im Beratungs- oder Emissions-geschäft. Aufgrund ihrer zunehmenden Stärke und Ertragskraft in diesem Segment geht UBS allerdings davon aus, dass sie in einem begrenzten Rahmen höhere Kapitalressourcen einsetzen wird, um in einzelnen Fällen das Wachstum zu unterstützen. Demzufolge ist eine Zunahme der risikogewichteten Aktiven möglich, die aber schrittweise und diversifiziert erfolgen würde.


*** Value at Risk (VaR):

Wie andere Finanzdienstleistungsunternehmen auch, bemisst und begrenzt UBS ihre Marktrisiken mittels der Anwendung einer VaR-Methode. VaR beziffert den möglichen Verlust, welcher auf einem bestehenden Portfolio durch negative Marktveränderungen entstehen könnte - und zwar innerhalb eines geschätzten Zeitraumes, bevor Positionen verändert werden können (Haltedauer), und innerhalb einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit. Diese Schätzungen werden durch eine historischen Simulation ermittelt, d.h. durch Berechnung der Auswirkung historischer Marktbewegungen auf das heutige Portfolio. UBS legt VaR-Limiten fest basierend auf einer Haltedauer von 10 Tagen und einer Wahrscheinlichkeit von 99%, mit Bezugnahme auf historische Daten der letzten 5 Jahre.


VaR ist ein statistisches Mass für die mögliche Volatilität der Handelserträge. Ein generell höheres VaR-Niveau geht daher üblicherweise mit einer höheren Volatilität der täglichen Handelserträge einher. Allerdings berücksichtigt ein 10-Tage VaR weder die Auswirkung risiko-reduzierender Massnahmen, welche bei negativen Marktentwicklungen getroffen werden könnten, noch entspricht er dem schlechtest möglichen Resultat, welches extreme oder ungewöhnliche Marktbedingungen bewirken könnten. Ein VaR ist deshalb nicht als wahrscheinliche Bandbreite täglicher Handelserträge zu verstehen.

Integration der IT-Infrastruktur
Die für 2004 geplante Integration der gesamten IT-Infrastruktur (ITI) ist das aktuellste Beispiel für das Bestreben der UBS, ihr Geschäft als einheitliches Unternehmen zu führen. Zu diesem Zweck wird eine zentrale ITI-Einheit mit rund 3000 Mitarbeitern geschaffen. Sie wird praktisch die gesamte IT-Infrastruktur der Bank umfassen: Datennetzwerke, Telefon- und andere Kommunikationssysteme, IT-Sicherheit, Distributed Computing und Server, Mainframes und Datencenter, Marktdaten-Services, User-Services und Desktops.

Unter der Leitung von Scott Abbey, Chief Technology Officer - einer neu geschaffenen Funktion, die dem CFO unterstellt sein wird - besteht die Aufgabe der ITI-Einheit in der Bereitstellung einer effizienten und stabilen Technologie-Infrastruktur für die gesamte Bank und der kundenorientierten Versorgung sämtlicher Geschäftsbereiche. Ausserdem wird die Einheit für die Vereinfachung der IT-Infrastruktur verantwortlich sein, den Einkauf von Leistungen koordinieren und langfristig für eine konsistente IT-Architektur sorgen.

Ausblick
Die Finanzindustrie hat ein paar schwierige Jahre hinter sich, in denen sich wirtschaftliche und politische Unsicherheiten negativ auf die Märkte ausgewirkt haben.
UBS ist den Herausforderungen der letzten Jahre mit Erfolg begegnet - ohne unvorhersehbare Einbrüche ihrer Ertragskraft, ohne strategische Kurswechsel und ohne drastische Abbaumassnahmen. Die Bedingungen scheinen sich nun etwas zu verbessern und die Investoren geben sich zunehmend optimistisch.

Peter Wuffli: «Die Leistungen all unserer Kerngeschäfte sind hervorragend, und alle sind ausgezeichnet positioniert. Ob die Märkte weiterhin so freundlich gesinnt sein werden, können wir nicht mit Sicherheit voraussagen. Doch auch 2004 bleibt das Erwirtschaften möglichst attraktiver Renditen für unsere Aktionäre unser oberstes Ziel.»

Entlöhnung der obersten Führungskräfte
UBS wendete zur Entlöhnung ihrer obersten Führungskräfte gemäss Definition der Corporate-Governance-Richtlinie der SWX Swiss Exchange im Jahr 2003 insgesamt CHF 158,4 Millionen auf, verglichen mit CHF 147,1 Millionen im Geschäftsjahr 2002. Nicht enthalten in diesen Summen sind die Retention Payments jeweils für die beiden ehemaligen PaineWebber-Führungskräfte - CHF 21,1 Millionen (USD 17,0 Millionen) für 2003 und CHF 20,6 Millionen (USD14,9 Millionen) für 2002.

Die Zusammensetzung und Grösse der Führungsspitze der UBS ist in diesen beiden Jahren unterschiedlich - wie die Anmerkung zu untenstehender Tabelle zeigt. Die durchschnittliche Entlöhnung pro Führungskraft stieg 2003 um 21%.

Die Entlöhnung des Verwaltungsratsmitgliedes mit der höchsten Gesamtvergütung, Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel, betrug für das Geschäftsjahr 2003 CHF 17,2 Millionen (CHF 11,3 Millionen für 2002). Dieser Betrag beinhaltet gesperrte UBS-Aktien im Wert von insgesamt CHF 7,5 Millionen (CHF 4,6 Millionen im Vorjahr). Zusätzlich erhielt er 127 000 Optionen, mit einem Fair Value von insgesamt CHF 1,6 Millionen, als langfristigen Leistungsanreiz (CHF 1,2 Millionen für 2002).

Vollamtliche Mitglieder des Verwaltungsrates und Mitglieder der Konzernleitung (Millionen CHF)

2003

2002

Bar-Komponente (Basissalär, Baranteil des Bonus)

79,2

89,5

Arbeitgeberbeiträge an Vorsorgeeinrichtungen

1,2

1,3

Sachleistungen, Zusatzleistungen, zum Marktwert

1,0

1,0

Gesperrte UBS-Aktien, zum Marktwert (Fair Value)

64,2

41,0

Gesperrte UBS-Optionen, zum Fair Value (zugeteilt als langfristiger Leistungsanreiz)

12,8

14,3

Für das Geschäftsjahr 2003, umfasst die Gesamtkompensation:

  • die zwei vollamtlichen Mitglieder des Verwaltungsrates

  • die zehn Mitglieder der Konzernleitung per 31. Dezember 2003

  • einen ehemaligen vollamtlichen Vizepräsidenten des Verwaltungsrates (Johannes A. de Gier, der von dieser Funktion im ersten Quartal 2003 zurücktrat und nun nebenamtliches Mitglied des Verwaltungsrates ist)


Für das Geschäftsjahr 2002, umfasst die Gesamtkompensation:

  • drei vollamtliche Mitglieder des Verwaltungsrates

  • zehn Mitglieder der Konzernleitung

  • zwei ehemalige Mitglieder der Konzernleitung, die UBS 2002 verlassen haben (Luqman Arnold per 31. Januar 2002 und Markus Granziol per 31. August 2002).


UBS wird weitere Informationen zur Entlöhnung ihrer obersten Führungskräfte und des Verwaltungsrates gemäss der «Richtlinie betreffend Informationen zur Corporate Governance» der SWX Swiss Exchange im Rahmen ihrer Jahresberichterstattung offen legen. Diese wird am 17. März 2004 publiziert.

Ergebnisse der Unternehmensgruppen

Wealth Management & Business Banking
Die Geschäftseinheit Wealth Management erzielte im Jahr 2003 einen Gewinn vor Steuern von CHF 2609 Millionen. Die Gewinnsteigerung von 4% gegenüber 2002 reflektiert die Erholung der Märkte und die dadurch höheren vermögensabhängigen Einnahmen in der zweiten Jahreshälfte. Der Neugeldzufluss belief sich auf CHF 29,7 Milliarden (+68% im Vergleich zu 2002), mit starken Zuflüssen von Kunden aus Europa und aus Asien.

Der Vorsteuergewinn für das vierte Quartal 2003 betrug CHF 705 Millionen - ein Rückgang von 1% im Vergleich zum dritten Quartal. Dies reflektiert die saisonal geringeren Handelsvolumen sowie die Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken. Diese negativen Faktoren konnten nur teilweise durch eine Abnahme des Personalaufwandes ausgeglichen werden. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis der Einheit verschlechterte sich um einen Prozentpunkt auf 60%.

Im Business Banking Switzerland wurde für das Geschäftsjahr 2003 ein Vorsteuergewinn von CHF 2153 Millionen erreicht. Der Anstieg von 9% wurde trotz der Anfang des Jahres schwierigen Bedingungen erzielt, durch diszipliniertes Kostenmanagement und eine über die letzten Jahre erfolgte strukturelle Verbesserung der Qualität des einheimischen Kreditportfolios.

Für das vierte Quartal 2003 wies die Einheit einen Gewinn vor Steuern von CHF 547 Millionen aus (+4% verglichen mit dem dritten Quartal). Die Wertberichtigungen für Kreditrisiken gingen im Vergleich zum Vorquartal zurück, ebenso der Personalaufwand, der aufgrund der endgültigen Festlegung der jährlichen Bonuszahlungen im vierten Quartal abnahm.

Global Asset Management
Die Unternehmensgruppe Global Asset Management schloss das Jahr 2003 mit einem Gewinn vor Steuern von CHF 332 Millionen ab (+52% im Vergleich zu 2002). Aufgrund der Erholung der Aktienmärkte in der zweiten Jahreshälfte und der starken Zuflüsse bei alternativen Anlagen, bei Aktien- und Fixed-Income-Mandaten erhöhten sich die verwalteten Vermögen und damit die vermögensabhängigen Einnahmen. Auch die performance-abhängigen Einnahmen verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich, insbesondere im Bereich alternativer und quantitativer Anlagen. Anhaltendes Kostenmanagement führte ausserdem zu einer Reduktion des Geschäftsaufwandes.

Der Neugeldzufluss für das Gesamtjahr 2003 belief sich in der institutionellen Vermögens-verwaltung auf CHF 12,7 Milliarden (Abflüsse von CHF 1,4 Milliarden im Jahr 2002). Im Anlagefondsgeschäft mit Finanzintermediären (Wholesale Intermediary) wurden dagegen Abflüsse von netto CHF 5,0 Milliarden verzeichnet (2002: Abflüsse von CHF 6,3 Milliarden), und zwar vollumfänglich aufgrund von Abnahmen bei den Geldmarktfonds. Diese Abflüsse gehen in erster Linie auf die im dritten Quartal 2003 lancierte UBS Bank USA zurück. Cash-Saldi von US-Privatkunden werden seither auf Depots der Bank überwiesen und nicht mehr in Geldmarktfonds von Global Asset Management investiert.

Im vierten Quartal 2003 erzielte Global Asset Management einen Vorsteuergewinn von CHF 112 Millionen, eine Zunahme von 29% im Vergleich zum dritten Quartal. Die performance-abhängigen Einnahmen gingen zwar zurück, doch dieser Effekt wurde durch niedrigere Bonuszahlungen und eine Abnahme des Sachaufwandes kompensiert.

Investment Bank
Die Einheit Investment Banking & Securities erzielte im Geschäftsjahr 2003 einen Gewinn vor Steuern von CHF 4078 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Gewinn um 30% gesteigert, durch eine bessere Performance in sämtlichen Bereichen. Im stark gewachsenen Geschäft mit festverzinslichen Instrumenten und Devisen beispielsweise erzielte die Investment Bank 2003 ein Rekordergebnis. Gleichzeitig blieben die Kosten unter Kontrolle. Die Compensation Ratio (der Personalaufwand im Verhältnis zum Geschäftsertrag) verbesserte sich für das Gesamtjahr 2003 von 55% im Vorjahr auf 51%. Dieses Auszahlungsverhältnis ist in erster Linie durch die Ertragszusammensetzung beeinflusst und wird dem jeweiligen Kompensationsniveau der Branche angepasst.

Für das vierte Quartal 2003 wies die Einheit einen Vorsteuergewinn von CHF 1153 Millionen aus (+122% im Vergleich zum vierten Quartal 2002 und +19% im Vergleich zum dritten Quartal). Dies ist das beste Quartalsergebnis für Investment Banking & Securities seit dem ersten Quartal 2001. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Geschäftsertrag um 22%, mit Zunahmen in allen Bereichen. Im Bereich festverzinsliche Instrumente und Devisen betrug die Ertragssteigerung 32%. Im Aktiengeschäft stiegen die Einnahmen trotz negativer Währungseinflüsse um 17%, in erster Linie im Primärmarktgeschäft, im Equity Finance und aufgrund zunehmender Handelsaktivitäten für Kunden. Der Ertrag aus dem Investment Banking stieg um 15%, der Marktanteil vergrösserte sich von 4,6% auf 5,6%.

Der Geschäftsaufwand im vierten Quartal blieb gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert, da die Zunahme des Personalaufwandes aufgrund des Ertragswachstums durch die Abwertung des US-Dollars ausgeglichen wurde. Die jährlichen Bonuszahlungen werden im vierten Quartal endgültig fixiert. Dabei werden die in den vorhergehenden Quartalen abgegrenzten Aufwendungen ausgeglichen. Dieser Ausgleich fiel 2003 grösser aus als 2002. Dies erklärt die Abnahme des Aufwand-Ertrags-Verhältnisses vor Goodwill-Abschreibungen von 78% im Vorjahresquartal auf 64% im vierten Quartal 2003.

Die Private-Equity-Einheit verzeichnete für das Geschäftsjahr 2003 einen Verlust vor Steuern von CHF 189 Millionen. Die markante Verbesserung im Vergleich zum Verlust von CHF 1761 Millionen des Vorjahres ist auf wesentlich geringere Wertberichtigungen und den erfolgreichen Ausstieg aus diversen Beteiligungen zurückzuführen.
Im vierten Quartal 2003 verzeichnete UBS einen Gewinn vor Steuern von CHF 60 Millionen aufgrund von Kapitalgewinnen aus der Veräusserung von Beteiligungen.

Wealth Management USA
Im US-Markt verbesserten sich 2003 die Marktbedingungen sowie das Vertrauen der Investoren. Die Unternehmensgruppe Wealth Management USA war optimal positioniert, um von dieser Erholung zu profitieren. Die Attraktivität ihres Angebotes und ihrer Beratungsleistungen zeigt sich an den Neugeldzuflüssen von CHF 21,1 Milliarden für das Gesamtjahr 2003. In US-Dollar betrachtet, konnte Wealth Management USA den Neugeldzufluss im Vergleich zu 2002 um 14% steigern.

Die Unternehmensgruppe wies 2003 einen Verlust vor Steuern von CHF 5 Millionen aus. Vor Akquisitionskosten (Goodwill-Abschreibungen, Goodwill-Finanzierungskosten und Retention Payments) und finanziellen Sonderfaktoren**** erwirtschaftete sie ein operatives Ergebnis von CHF 664 Millionen, verglichen mit CHF 632 Millionen im Vorjahr.

Im vierten Quartal 2003 verzeichnete Wealth Management USA einen Verlust von CHF 10 Millionen. Vor Akquisitionskosten und bereinigt um finanzielle Sonderfaktoren erzielte die Unternehmensgruppe einen Gewinn von CHF 181 Millionen und damit eine Steigerung von 6% im Vergleich zum dritten Quartal. Ebenfalls auf operativer Basis, jedoch in US-Dollar betrachtet, wuchs der Gewinn um 12% aufgrund von Rekordergebnissen bei den vermögensabhängigen Einnahmen und höherer Zins- und Transaktionserträge. Eine Zunahme registrierten auch die Erträge aus dem Bereich Municipal Securities.


**** Finanzielle Sonderfaktoren bei Wealth Management USA


Cautionary statement regarding forward-looking statements


This communication contains statements that constitute „forward-looking statements", including, but not limited to, statements relating to the implementation of strategic initiatives, such as the implementation of the European wealth management strategy, expansion of our corporate finance presence in the US and worldwide, and other statements relating to our future business development and economic performance.


While these forward-looking statements represent our judgments and future expectations concerning the development of our business, a number of risks, uncertainties and other important factors could cause actual developments and results to differ materially from our expectations.


These factors include, but are not limited to, (1) general market, macro-economic, governmental and regulatory trends, (2) movements in local and international securities markets, currency exchange rates and interest rates, (3) competitive pressures, (4) technological developments, (5) changes in the financial position or credit-worthiness of our customers, obligors and counterparties and developments in the markets in which they operate, (6) legislative developments, (7) management changes and changes to our business group structure in 2001, 2002 and 2003 and (8) other key factors that we have indicated could adversely affect our business and financial performance which are contained in other parts of this document and in our past and future filings and reports, including those filed with the SEC.


More detailed information about those factors is set forth elsewhere in this document and in documents furnished by UBS and filings made by UBS with the SEC, including UBS's Annual Report on Form 20-F for the year ended 31 December 2002. UBS is not under any obligation to (and expressly disclaims any such obligations to) update or alter its forward-looking statements whether as a result of new information, future events, or otherwise.



Zürich / Basel, 10. Februar 2004

UBS

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