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UBS von Euromoney zur besten Bank gekürt

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UBS erhielt vom Finanzmagazin Euromoney die prestigeträchtige Auszeichnung als beste Bank des Jahres 2003. Ausschlaggebend dafür waren die klar fokussierte Geschäftspolitik von UBS und die Fähigkeit des Managements, Kredit- und Eigenhandelsverluste zu vermeiden. Das sind auch zwei Gründe, weshalb die Aktien der Bank im Vergleich zur Konkurrenz besser abschneiden.

«UBS will in der Vermögensverwaltung und im Investmentbanking global führend sein. Dabei handelt es sich um zyklische Geschäftsfelder. Und obwohl die Aktienindizes im vergangen Jahr deutlich gefallen sind, vermochte UBS sowohl Marktanteile hinzuzugewinnen als auch das Finanzergebnis zu steigern. Während andere Banken mit Vermögensabflüssen zu kämpfen hatten, nahmen die für Private-Banking-Kunden verwalteten Vermögen bei UBS zu. Darüber hinaus stiess die Bank unter die ersten Drei im Devisengeschäft und Aktienhandel vor - Bereiche, die traditionellerweise die Domäne der Handelsbanken bzw. der amerikanischen Finanzinstitute waren», führt Euromoney weiter aus.

«Die konsequente Umsetzung der Strategie hat für uns grosse Priorität», sagte Peter Wuffli, Präsident der Konzernleitung, gegenüber Euromoney. «Aus diesem Grund sind wir weder ins Allfinanzgeschäft - obschon die Versuchung dazu in den letzten Jahren angesichts der verlockenden Preise gross war - noch ins Retailgeschäft ausserhalb der Schweiz eingestiegen. Gerade für Letzteres sehen wir kein Geschäftsmodell, das sich in ganz Europa durchsetzen liesse. Dafür haben wir konsequent versucht, die richtige Balance zwischen Kosten- und Risikokontrolle zu finden und unserer Stellung mittels organischem Wachstum auszubauen.»

Wie das Finanzmagazin weiter berichtet, hat UBS überdies auch auf der Bilanzseite die Kosten rigoros gedrückt.

«Wir vergeben keine Kredite mehr, die nicht mit unserem Kerngeschäft in Verbindung stehen. Für die Erhaltung besonderer Kundenbeziehungen greifen wir auf unsere Bilanz zurück», erläutert Peter Wuffli gegenüber Euromoney, «doch manche Kundenbeziehungen haben wir auch aufgelöst.»

Peter Wuffli nannte zudem das integrierte Geschäftsmodell von UBS als Schlüsselfaktor, mit dem sich die Bank von der Konkurrenz abhebt. «Man braucht ein integriertes Modell mit einem Management und einer Unternehmenskultur, um die Interessen der Banker, welche die Kunden vertreten, und der Risikoexperten, welche die Bilanz stärken möchten unter einen Hut zu bringen.»