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Peter Wuffli lässt Schlussgong an der NYSE ertönen

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Peter Wuffli, Präsident der Konzernleitung von UBS, läutete am Mittwoch im Börsensaal der New York Stock Exchange (NYSE) nach altem Brauch mit der Glocke das Ende des Handelstages ein. Dieser symbolische Akt unterstreicht die weltweite Bedeutung der Bank sowie deren Engagement im US-Markt.

«Wir denken, das Ende der Baisse ist absehbar», sagte er nach dem Schlussgong in einem Interview mit dem Finanznachrichtensender CNBC. «Ich bin ziemlich zuversichtlich, was den Rest des Jahres angeht», fuhr Wuffli fort und bezog sich dabei vor allem auf die Märkte in den USA und Europa.

Euphorie sei jedoch fehl am Platz, denn noch ist an den Finanzmärkten keine echte Hausse erkennbar. «Die Marktstimmung ist zwar besser geworden, aber auch in den kommenden Monaten müssen wir mit Volatilität oder gar Rückschlägen rechnen», räumte Peter Wuffli ein. Eine Einladung von der NYSE zu erhalten, um mit der Glocke die Eröffnung oder das Ende des Handels ein- bzw. auszuläuten, gilt als grosse Ehre und ist eine der altehrwürdigen Traditionen der NYSE - einer Institution, die auf das Jahr 1792 zurückgeht, als die Aktienhändler und Kaufleute der Stadt New York das so genannte «Buttonwood Agreement» unterzeichneten.

Seit Einführung des durchgehenden Handels in den 1870er Jahren werden an der NYSE Sitzungsbeginn und -ende jeden Tag akustisch eingeläutet. Zunächst wurde dafür ein chinesischer Gong verwendet. Mit Bezug des heutigen Standorts im Jahr 1903 wurde dieser durch Glocken ersetzt, von denen sich in jedem der vier Handelsräume eine befindet. Die Glocken mit einem Durchmesser von rund 45 Zentimeter haben einen lauten, unverkennbaren Klang. Alle Glocken werden synchron über eine zentrale Steuerung bedient.