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Spannungen zwischen USA und den europäischen Alliierten werden laut UBS-Index die Wirtschaft belasten

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Angesichts der Befürchtungen, der drohende Irak-Krieg und die Spannungen zwischen den USA und einigen europäischen Ländern könnten die europäische Wirtschaft nachhaltig gefährden, setzt das Anlegervertrauen in den EU 5-Ländern seine Talfahrt auch im März fort. Dies geht aus dem aktuellen UBS Index of Investor Optimism®- EU 5, einer gemeinschaftlichen Umfrage von UBS und der Gallup Organization, hervor.

Insgesamt ist der Index of Investor Optimism - EU 5 im März um 10 Punkte auf einen Stand von -57 gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit Einführung der Index - EU 5-Studie im Oktober 2001 erreicht (Tabelle 1). Der Rückgang ist zum großen Teil auf die schlechte Bewertung der Aussichten auf ein Wirtschaftswachstum in Europa durch die Anleger zurückzuführen (Tabelle 2). 62% der Anleger sind pessimistisch im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum in den kommenden zwölf Monaten, im Februar hatte diese Zahl noch bei 57 gelegen.

Bemerkenswert ist, dass im März mit 54% weniger Anleger eine moderate Erholung der europäischen Wirtschaft im Laufe des kommenden Jahres erwarten. Im Vormonat betrug ihr Anteil noch 60%. (Tabelle 3) Im Vergleich dazu sehen 2% der Befragten eine solide Erholung voraus, während nach 27% im Febuar nun 31% eine Fortsetzung der Wirtschaftsflaute und 11% sogar eine Verschlechterung der Wirtschaftslage prognostizieren.

Weiterhin gilt der drohende Irak-Krieg für die europäischen Anleger als größtes Risiko für die Aktienmärkte. 73% der Befragten erwarten extrem oder relativ negative Auswirkungen. Dagegen sind 13% der Anleger von den positiven Folgen eines Irak-Kriegs überzeugt, während 12% weder positive noch negative Resultate erwarten.

London, 24. März 2003