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Der UBS-Index verzeichnet angesichts der Verbesserung der Aussichten für die Finanzmärkte eine leichte Erholung des Anlegeroptimismus in Europa

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Der Optimismus unter den Einzelanlegern in Europa verbesserte sich im November ein wenig, wie dem Index of Investor Optimism® - EU 5, einer gemeinsamen Einrichtung von UBS und der Gallup Organization, zu entnehmen war. Während sich die Aussichten für die globalen Finanzmärkte verbesserten, brachten die Anleger ihren zunehmenden Pessimismus in Bezug auf die europäische Wirtschaft zum Ausdruck.

Der Index of Investor Optimism - EU 5 stieg im November um 5 Punkte auf ein Niveau von -28 Punkten an. Im Oktober hatte er noch bei -33 Punkten gelegen (Tabelle 1). Anleger äußerten zunehmenden Optimismus hinsichtlich der kurz- und langfristigen Aussichten für die Finanzmärkte (Tabelle 2). Der Anteil der Anleger, die in Bezug auf die Aussichten für den Aktienmarkt in den nächsten zwölf Monaten einigermaßen oder sehr optimistisch sind, stieg von 22 Prozent im Oktober auf nun 27 Prozent an. Im Vergleich dazu zeigten sich im Oktober 59 Prozent pessimistisch, im November jedoch nur noch 51 Prozent. Darüber hinaus rechnen die Befragten innerhalb der nächsten zwölf Monate mit einer durchschnittlichen Rendite von 7,5 Prozent auf ihr Portfolio. Im Oktober hatten sie noch eine Rendite von 6,3% erwartet.

Die Anleger sehen einen potenziellen Krieg mit dem Irak auch weiterhin als die ernsthafteste Bedrohung für die globalen Finanzmärkte an, obwohl der Anteil der Anleger, die diese Meinung teilen, von 47 Prozent im Oktober auf 37 Prozent zurückging (Tabelle 3). Im Vergleich dazu sind 27 Prozent der Ansicht, dass ein größerer Terroranschlag die größte Bedrohung darstellt (zuvor waren es 19 Prozent), während 20 Prozent eine längere Wirtschaftsflaute als größtes potenzielles Problem ansehen (zuvor waren es 18 Prozent).

Trotz der verbesserten Bewertung der Finanzmärkte zeigen sich die Anleger in Bezug auf die Aussichten für das Wirtschaftswachstum und die Arbeitslosenrate in Europa zunehmend besorgt. Der Anteil der Anleger, die hinsichtlich der Arbeitslosenrate pessimistisch sind, stieg von 54 Prozent im Oktober diesen Monat auf 59 Prozent an, während der Anteil derjenigen, die sich in dieser Beziehung optimistisch zeigten, von 24 Prozent auf 20 Prozent zurückging. Von besonderer Bedeutung ist, dass weniger Anleger (61 Prozent gegenüber 68 Prozent im Vormonat) glauben, dass eine Erholung der europäischen Wirtschaft wahrscheinlich ist, während 32 Prozent (gegenüber 25 Prozent im Oktober) der Ansicht sind, dass die Wirtschaftsschwäche eher weiter andauern wird (Tabelle 4).

London, 25. November 2002