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Angst vor einem Krieg gegen den Irak belastet Anlegervertrauen in Europa laut UBS-Index schwer

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Anleger in Italien und Deutschland im 3. Quartal am pessimistischsten

Gemäß dem UBS Index of Investor Optimism®- EU 5, einer gemeinschaftlichen Umfrage von UBS und der Gallup Organization, ist das Anlegervertrauen im September in ganz Europa dramatisch gesunken. Die Anleger äußerten eine tiefe Besorgnis hinsichtlich eines drohenden Kriegs gegen den Irak und der anhaltenden konjunkturellen Unsicherheit.

Der Gesamtindex, der im August noch bei -1 gelegen hatte, ist im September um 23 Punkte auf einen Stand von -24 Punkten zurückgegangen; für den Index ist dies der höchste Verlust im Vergleich zum Vormonat, der jemals gemessen wurde (Tabelle 1). Der negative Wert für den Index stellt das niedrigste Ergebnis seit Einführung der Index - EU 5 -Studie im Oktober 2001 dar und bedeutet, dass die Anzahl der pessimistischen Antworten zum zweiten Mal in Folge die Anzahl der optimistischen Antworten übertraf.

Die steigenden Sorgen der Anleger hinsichtlich des Wirtschaftswachstums in den kommenden zwölf Monaten lieferten den größten Beitrag zum Rückgang des Gesamtindex (Tabelle 2). Fast die Hälfte aller Anleger, nämlich 47%, äußerten sich pessimistisch im Hinblick auf die konjunkturellen Aussichten, im August hatte diese Zahl noch bei 39% gelegen. Trotz der höheren Unsicherheit ist die Mehrheit der Anleger (60%) immer noch der Ansicht, dass eine leichte Erholung das wahrscheinlichste Szenario für die europäische Wirtschaft darstellt; 29% rechnen im Vergleich dazu mit einer anhaltenden konjunkturellen Schwäche, 5% erwarten eine Verschlechterung der Konjunkturlage (Tabelle 3).

London, 23. September 2002
UBS AG